Tag Archiv: Enkeltrick

Altstadt: Zwei couragierte Bankmitarbeiter vereiteln zwei versuchte „Enkel-Trick“-Betrügereien

Im ersten Fall bekam eine 85-jährige Münchnerin am Mittwochnachmittag, den 14.05.2014, einen Anruf von einer Frau. Sie fragte die Anruferin, ob es sich um die Lebensgefährtin ihres Sohnes handeln würde. Dies bejahte sie. Zum Grund ihres Anrufes sagte sie, dass sie aktuell in einem Auktionshaus sei und für eine Ersteigerung dringend 30.000 Euro benötigen würde.

 

Da die 85-jährige Rentnerin lediglich 10.000 Euro Zuhause hatte, wollte sie weiteres Geld von ihrer Hausbank in der Altstadt abheben. Dort fiel einem aufmerksamen Bankangestellten das ungewöhnliche Abhebeverhalten auf und er kontaktierte in Absprache mit der Kundin die „richtige“ Lebensgefährtin ihres Sohnes. Sie versicherte, dass ein derartiges Telefonat mit ihr nie stattgefunden hat. Im Anschluss ging der Bankmitarbeiter mit der Rentnerin zur Anzeigenerstattung zur Polizei.

 

Der zweite Fall ereignete sich am Dienstag, den 20.05.2014. Auch hier rief eine unbekannte Frau bei einer 84-jährigen Münchnerin an und gab sich als Schwägerin aus. Für einen Hauskauf würde sie dringend 20.000 Euro benötigen und sie wollte das Geld auch persönlich, nachdem es die Rentnerin von ihrer Hausbank abgehoben hat, abholen. Daraufhin begab sich die 84-Jährige zu ihrer Hausbank im Münchner Westen. Dort hinterfragte ein couragierter Bankangestellter die ungewöhnliche Abhebung und alarmierte die Polizei.

 

Es werden immer wieder verdächtige Abhebungen bei der Polizei von Bankangestellten gemeldet. Diese beiden Fälle
stellen exemplarisch vorbildliches Verhalten dar und hier konnte jeweils konkret ein großer finanziellen Schaden abgewendet werden.

 

Aufgrund des vorbildlichen Verhaltens wurde den beiden Bankangestellten von Polizeivizepräsident Robert Kopp und der Vorsitzenden des Münchner Sicherheitsforums e.V., Frau Stadträtin a.D. Elisabeth Schosser, eine Belohnung von jeweils 200 Euro und ein kleines Geschenk übergeben.

 

Das Münchner Sicherheitsforum e.V. organisiert und unterstützt Kriminal- und Verkehrspräventionsprojekte und setzt sich dabei insbesondere auch für die älteren Münchner Bürgerinnen und Bürger sowie für die Jugendlichen in Stadt und Landkreis München ein. Im Rahmen der „Münchner Initiative gegen Trickdiebstahl“ – M.I.T. besteht bereits seit 2005 eine enge Kooperation zwischen dem Polizeipräsidium München, der Stadtund Kreissparkasse München und dem Münchner Sicherheitsform e.V. Die Initiative sorgt dafür, dass Seniorinnen und Senioren für das Thema Trickbetrug sensibilisiert werden. Zudem schulen die beteiligten Geldinstitute ihre Mitarbeiter – mit Erfolg, wie das aktuelle Beispiel zeigt.

 

Das Polizeipräsidium München teilt ergänzend folgende Präventionshinweise mit:

 

Seien Sie auf der Hut vor angeblichen Freunden, Bekannten oder entfernten Verwandten, die sich per Telefon bei Ihnen melden! Mit dem sogenannten „Enkel-Trick“ gelingt es schamlosen Betrügern leider immer wieder, insbesondere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Durch rührselige Geschichten bringen sie ihre Opfer dazu, nicht unerhebliche Bargeldbeträge abzuheben, um dem Anrufer aus einer vermeintlich ausweglosen Situation zu helfen: hohe Arztrechnungen, Mietrückstände oder Aktienverluste.

 

Bitte beachten Sie:
Bewahren Sie keine größeren Bargeldbestände zu Hause auf.
Werden Sie misstrauisch, wenn überraschend angebliche Freunde und Bekannte von Familienmitgliedern Sie um größere Geldbeträge bitte.
Halten Sie Rücksprache mit Ihrer Bank, wenn Sie durch angebliche Mitarbeiter aufgefordert werden, Ihr Geld abzuheben.
Schreiben Sei keine Geheimnummern auf.
Werden Sie misstrauisch, wenn Sie jemand auffordert, für ein angeblich lukratives Geschäft höhere Geldbeträge abzuheben.

 

Bewahren Sie Notfallnummern griffbereit auf.
Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit! Rufen Sie in diesen Fällen umgehend die Polizei unter 110!

 

RG / Polizei

© Symbolbild

Vorischt vor Enkeltrickbetrügern

In den letzten beiden Tagen gingen bei der Münchner Polizei wieder vermehrt Hinweise auf Anrufe von sogenannten
Enkeltrickbetrügern ein.

Demnach haben Unbekannte am Mittwoch, 12.02.2014, in der Zeit von 11.00 Uhr bis 17.50 Uhr bei fünf zumeist älteren Menschen in München angerufen und unter der Vorgabe Verwandte zu sein um Geld gebeten. Die Angerufenen durchschauten den Trick jedoch, beendeten das Gespräch und verständigten die Polizei.

Auch am Donnerstag, 13.02.2014, zwischen 10.30 Uhr und 17.40 Uhr, wurden fünf betagte Personen in und um Münchenmit der gleichen Masche kontaktiert. Auch in diesen Fällen kam es zu keiner Geldübergabe.
Die Kriminalpolizei warnt in diesem Zusammenhang dringend davor, angeblichen Verwandten, die sich lediglich telefonisch melden, für etwaige Investitionen Geldbeträge zur Verfügung zu stellen. Die Angerufenen sollten unbedingt Rücksprache mit Vertrauenspersonen halten bzw. sich direkt an die Polizei wenden.
rr/Polizeipräsidium München

Zeugenaufruf: Trickbetrug in Moosach

Die Methode dieser einfallsreichen Trickbetrüger hat ihr Ziel erreicht.

 

 

Am Mittwoch erhielt eine 72-jährige Rentnerin mehrere Anrufe einer unbekannten Frau. Durch geschickte Gesprächsführung gab sie sich als Nachbarin aus. Sie erzählte der Rentnerin, dass sie eine Immobilie gekauft habe und gerade bei einem Notar in Augsburg sei. Durch einen Fehler der Bank sei eine Buchung noch nicht erfolgt. Deshalb benötige sie dringend leihweise mehrere Tausend Euro.

 

Im weiteren Gesprächen meldete sich auch ein angeblicher Notar, der die Geschichte bestätigte. Danach bestellten die Täter ein Taxi für die Seniorin, damit sie zu ihrer Bankfiliale fahren konnte.

 

Als sie zurück in ihrer Wohnung war, kam eine angebliche Mitarbeiterin des Notariats und holte das Geld ab.
Als später ihre richtige Nachbarin anrief, erkannte die Rentnerin, dass sie betrogen wurde. Sie verständigte sofort die Polizei.

 

 

Täterbeschreibung:

 

Abholerin:

Weiblich, gab an, Frau Hamm zu heißen und Mitarbeiterin des Notariats zu sein, ca. 30-50 Jahre alt, ca. 160 cm groß, kräftige Figur, schwarze Haare, rundes Gesicht, wulstige Lippen, dunkler Teint, südländischer Typ; trug eine auffallend große Brille mit schwarzem Gestell; bekleidet mit schwarzer Baskenwollmütze, dunkler Hose und dunklem Mantel. Sie führte eine ca. 30×30 cm große schwarze Kroko-Imitathandtasche mit Henkeln mit sich, die sie mit überkreuzten Armen vor der Brust festhielt.

 

 

Zeugenaufruf:

 
Wer hat zwischen 14.00 Uhr und 16.00 Uhr eine Frau, auf die die o.g. Personenbeschreibung zutrifft im Bereich der Netzer- /Baubergerstraße gesehen oder sonstige Beobachtungen gemacht?

 

 

 

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

 

 

jn / Pressestelle Polizeipräsidium München

Erneut sind Trickbetrüger in München unterwegs

Die Fälle von Beturg in München häufen sich – in den vergangenen Wochen gab es mehrere Sitzationen, in denen vermeintliche Handwerker oder Enkel gutgläubige Senioren um ihr Erspartes bringen wollen. Die Polizei gab jetzt erneut zwei Betrugsfälle bekannt.

 

Handwerker entwendeten Goldschmuck einer 96-Jährigen

 

Am Mittwoch gegen 09.30 Uhr klingelte ein unbekannter Mann an der Wohnungstür einer 96-jährigen Rentnerin in Solln. Er behauptete, dass bei einer nahe gelegenen Baustelle ein Wasserrohr beschädigt worden wäre und er nun den Wasserdruck im Haus der Seniorin überprüfen müsse. Die betagte Frau begab sich mit dem Fremden in den Keller und hielt sich dort etwa 20 Minuten lang auf.

Danach behauptete der Unbekannte, dass der Wasserdruck wieder in Ordnung wäre. Auf die Forderung der Seniorin, dass sie den Ausweis des Mannes sehen wolle, entgegnete der Unbekannte, dass der Firmenchef demnächst vorbeikäme und verschwand. In ihre Wohnung zurückgekehrt musste die 96-Jährige feststellen, dass mehrere Schubläden aufgezogen waren. Es fehlten zwei Goldketten. Ein unbeobachteter Mittäter muss die Zeit des Aufenthalts der Seniorin im Keller ausgenutzt haben.

 

Betrüger scheitern an misstrauischer Rentnerin

 

In einem zweiten Fall scheiterte der Betrug: Am Dienstag tauchten zwei unbekannte Männer an der Wohnungstür einer 75-jährigen Rentnerin in Obergiesing auf. Die Männer gaben vor, preiswert die Möbel der Seniorin reinigen zu können und wurden daraufhin in die Wohnung eingelassen. In der Wohnung stellten die Fremden in Aussicht, dass die Reinigung 900 Euro kosten würde. Da die Seniorin die beiden Männer keine Sekunde aus den Augen gelassen hatte, verließen diese, ohne etwas entwendet zu haben, die Wohnung der Geschädigten.

 

mt / Polizei

Anruf über das Telefon, © Immer mehr Betrugsdelikte geschehen über das Telefon.

Betrugsmasche Schockanruf: So werden Rentner abgezockt

Die Enkeltrick-Betrüger werden immer skrupelloser: Die Münchner Polizei warnt aktuell vor einer Masche, bei der Senioren in regelrechte Schockzustände versetzt werden und so ihr gesamtes Erspartes den Betrügern aushändigen.

 

So war auch im Falle eines 89-jährigen Rentners aus Nymphenburg. Am Montag klingelte bei ihm das Telefon, am anderen Ende der Leitung war angeblich sein Sohn. Er erzählte aufgebracht, dass er einen Autounfall verursacht habe und schwer verletzt sei. Außerdem habe er ein junges Mädchen ebenfalls schwer verletzt. Um nicht ins Gefängnis zu müssen, benötige er 100.000 Euro. Anschließend übergab er das Telefon an einen angeblichen Rechtsanwalt, der die Forderung wiederholte. Im Hintergrund rief der angebliche Sohn um Hilfe und forderte, der Rentner möge bitte Geld zahlen.

 

Rentner wurde um 12.000 Euro erleichtert

 

Der 89-Jährige gab an, nicht über so viel Geld zu verfügen. Er bot 10.000 Euro an, was von dem Rechtsanwalt akzeptiert wurde. Der „Bruder“ des verletzten Mädchens erschien dann nach etwa 15 Minuten an der Wohnung des Rentners und nahm nach Unterzeichnung einer Quittung das Geld entgegen.  Etwa fünf Minuten später erhielt der 89-Jährige einen weiteren Anruf, bei dem ihm der Rechtsanwalt mitteilte, dass das Geld nicht ausreichen würde. Der gutmütige Rentner bot daraufhin nochmals 2.000 Euro an, die von dem „Bruder“ an der Wohnung entgegen genommen wurde. Der 89-Jährige verständigte schließlich seine Tochter, die wiederum die Polizei informierte.

 
Die Kriminalpolizei warnt in diesem Zusammenhang: „Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als
Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen! Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache.“ Und: „Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.“

 

mt / Polizei