Tag Archiv: Erding

Zeugenaufruf: Polizei Erding sucht mehrfachen Bankräuber

Wie bereits berichtet hat ein bislang unbekannter Mann am 31.10.2013 eine Bank in der Hauptstraße in Hohenlinden überfallen. Gestern lief der Fall in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“. Demnach soll es neue Erkenntnisse geben. Die Polizei vermutet, dass der Unbekannte auch für drei weitere Banküberfälle verantwortlich sein soll. Bilder der Überwachungskameras zeigen nämlich Ähnlichkeiten zwischen den Tätern. Neben dem Überfall in Hohenlinden soll er gleich zwei Mal eine Bank in Rotthalmünster im Kreis Passau überfallen haben. Da der Mann schon dreimal zugeschlagen hat, befürchtet die Polizei weitere Taten.Die Ermittler wenden sich nun erneut an die Öffentlichkeit um weitere Hinweise aus der Bevölkerung zu erhalten und mögliche weitere Taten zu verhindern.Bei dem Täter handelt es sich im einen 1,80m bis 1,90 m großen Mann zwischen 45 und 55 Jahren. Er spricht Deutsch mit bayerischem Dialekt und hat eine kleine Hautveränderung über dem rechten Auge. Der Mann wird als korpulent beschrieben und hatte bei den Überfällen ein graues Halstuch und eine Strickmütze auf.

Hinweise nimmt die Kripo Erding unter Tel: 08122/9680 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Dorfen: Lagerhalle abgebrannt – 250.000 Euro Schaden

In Dorfen ist am Dienstagabend eine Lagerhalle abgebrannt. Eine Person wurde leicht verletzt. Der Schaden wird auf 250.000 bis 300.000 Euro geschätzt.
Gegen 22 Uhr war das Feuer entdeckt worden. Die Feuerwehren aus Dorfen und 10 weiteren umliegenden Orten konnten ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude verhindern. Vorsorglich wurden jedoch rund 30 Anwohner aus angrenzenden Wohngebäuden evakuiert.

Keine Gefahr durch Kunstdünger

In der Lagerhalle war Kunststoff gelagert. Die Feuerwehr konnte jedoch verhindern, dass es dadurch zu weiteren Gefahren gekommen ist. Schadstoffmessungen verliefen negativ. Das kontaminierte Löschwasser musste aufgefangen werden um weitere Schäden zu vermeiden. Während der Löscharbeiten atmete ein Feuerwehrmann zu viele Rauchgase ein und musste zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.Der Kriminaldauerdienst der Kripo Erding hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
mh / Polizei

Kripo Erding klärt Einbruchserie

Insgesamt 30 Einbrüche in Neufahrn, Eching, Ober- und Unterschleißheim, Lohof und Freising konnte die Kripo Erding jetzt aufklären. Zwei der sechs Tatverdächtigen sind in Haft.

 

Die beiden hernwachsenden Tatverdächtigen wurden am 04.10.2013 gegen 02.00 Uhr im Bereich des S-Bahnhofes Neufahrn räumten bei der anschließenden Vernehmung einen beträchtlichen Teil der Taten ein, unter anderem auch die kurz vor der Festnahme verübten Einbrüche in Ober- und Unterschleißheim.

 

Die weiteren Ermittlungen der Kripo Erding ergaben, dass die beiden zunächst Festgenommenen nicht alleine,  sondern vier weitere Jugendliche bzw. Heranwachsende im Alter von 16-18 Jahren an den Straftaten  beteiligt waren. Es handelt sich hierbei um ortsansässige Täter.

 

Der Bande können nun 30 Einbrüche in den Gemeinden Neufahrn, Eching, Ober- und Unterschleißheim, Lohhof und Freising für den Zeitraum von Ende August bis Anfang Oktober zugerechnet werden. Sie hatten es insbesondere auf Bargeld, Elektroartikel und Zigaretten abgesehen. Die Diebesbeute hat einen Gesamtwert von ca. 26.000 Euro. Der dabei verursachte Sachschaden beträgt etwa 7000 Euro.

 

Durch Aufhebeln bzw. Aufdrücken von Fenstern gelangten die Täter in die jeweiligen Betriebe, wobei ihnen in einigen Fällen durch gekippte Fenster die Arbeit erheblich erleichtert wurde.
Ein Teil der Tatbeute konnte noch bei einem der Täter sichergestellt werden. Die Beschuldigten müssen sich nun strafrechtlich wegen schwerem Bandendiebstahl verantworten.

 

cb

Aufkirchen: Streit unter Kollegen endet blutig

In der Nacht auf Montag sind in einer Lebensmittelfabrik in Aufkirchen zwei Arbeiter in Streit geraten. Dabei griff ein 36-jähriger zu einem Messer und stach mehrmals auf seinen ein Jahr älteren Kollegen ein. Das Opfer erlitt mehrere Stich- und Schnittwunden am Arm und Körper. Lebensgefahr besteht aber nicht. Der Täter ließ sich widerstandslos festnehmen. Laut Kripo Erding ist das Motiv für die Tat noch nicht geklärt. Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdeliktes.
mh / Polizei

Polizei stellt in Erding 30 kg der Droge Khat sicher

Der Kripo Erding ist es am Montag gelungen, 30 Kilo der Droge Khat sicherzustellen. Das Gewächs wird meist in afrikanischen Ländern als Aufputschmittel verwendet und ist dort auch unter dem Namen Miraa bekannt.

 

Ein 48jähriger Portugiese schmuggelte die Ware zunächst von London, wo er von einem farbigen Auftraggeber die Drogen übernommen hatte, über den Flughafen München ins Bundesgebiet ein. Anschließend mietete er sich in einem Erdinger Hotel ein, von wo er die Droge in jeweils zwei Pakten in die USA verschicken wollte. Nach Auftragserledigung sollte der arbeitslose Portugiese 300 britische Pfund Provision erhalten.

 

Noch im Hotelzimmer wurde der Drogenschmuggler mit 15 Kilogramm Khat festgenommen werden. Die restliche Ware hatte er bereits bei einem internationalen Paketdienst zum Versand aufgegeben. Das Rauschgift konnte jedoch noch rechtzeitig beschlagnahmt werden. Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung wurde der Portugiese wieder auf freien Fuß gesetzt.

 

mt / Polizei

 

Sechs Jahre Haft für Geisterfahrerin

Wegen fünfachen versuchten Mordes ist eine lebensmüde Geisterfahrerin am Montag in München zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Die Frau, die mit der Falschfahrt auf der Autobahn 94 bei Erding ihrem Leben ein Ende setzen wollte, habe den
Tod anderer Menschen bei einer Frontalkollision in Kauf genommen, begündet das Oberlandesgericht seine Entscheidung.
Zur Begründung führte der Strafkammervorsitzende aus, die Angeklagte habe mit bedingtem Tötungsvorsatz gehandelt, da sie billigend in Kauf genommen habe, dass bei einer Frontalkollision andere Menschen zu Tode kommen. Sie sei nicht in der Lage gewesen, zu steuern, mit welchem Fahrzeug es zu einer Kollision kommt. Die Kammer sah die Mordmerkmale der Heimtücke und der gemeingefährlichen Mittel als gegeben an, da sie bewusst die Arg- und Wehrlosigkeit anderer Verkehrsteilnehmer ausnutzte und ihren Pkw wie eine Waffe verwendete. Bei der Strafzumessung berücksichtigte die Strafkammer zu Gunsten der Angeklagten insbesondere ihr Geständnis, ihre schwierige Lebenssituation und das Handeln mit bedingtem Vorsatz.

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