Tag Archiv: Erhardstraße

München – Lehel: Bus überrollt Radlerin

Beim Rechtsabbiegen hat ein Busfahrer am Mittwochabend eine Fahrradfahrerin übersehen und überrolt. Die Feuerwehr musste die Frau unter dem Bus bergen. Schwerverletzt kam sie in ein Krankenhaus.

 

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Am Mittwoch gegen 17:30 Uhr wollte ein 43 Jahre alter Italiener mit seinem vollbesetzten Bus von der Ludwigsbrücke beim Deutschen Museum nach rechts in die Steinsdorfstraße abbiegen. Dabei übersah er die rechts neben ihm fahrende Frau auf ihrem Fahrrad. Er erfasste sie mit seiner rechten Vorderseite und überrollte ihre beiden Beine. Rund acht Meter wurde die Frau von dem Bus noch mitgeschliffen, ehe dieser zum Stillstand kam.

Frau mit Hebekissen geborgen

Die alarmierte Feuerwehr musste mit einem Hebekissen die Frau unter dem Bus hervor ziehen. Die 35 Jahre alte Frau erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Unter anderem einen Beinbruch und eine tiefe Fleischwunde. Im Krankehaus musste die Frau notoperiert werden. Lebensgefahr bestand zum Glück aber keine. Für die Unfallaufnahme musste der Kreuzungsbereich für rund eineinhalb Stunden gesperrt werden. Im abendlichen Berufsverkehr kam es deswegen zu erheblichen Stauungen.

Unfallbilanz 2013

Im letzten Jahr wurden 2.453 Radfahrer in München bei Verkehrsunfällen verletzt. Ein Rückgang um 4,6 Prozent im Vergleich zu 2012. Drei Radler wurden getötet, drei weniger als noch 2012. In einem Großteil der Unfälle sind die Radfahrer nicht die Verursacher eines Verkehrsunfalls, aber aufgrund ihrer Schutzlosigkeit (fehlende Knautschzone, kein Fahrradhelm) tragen sie häufig schwere Verletzungen davon.

mh / Polizei / Feuerwehr

Isar: gefundenes Messer wohl nicht tatrelevant

Das Messer, dass am Dienstag von Polizisten in der Isar bei der Ludwigsbrücke gefunden wurde, hat wohl keinen Bezug zum Isar-Mord. Wie münchen.tv aus Polizeikreisen erfahren hat, spricht die Länge der Messerklinge dagegen. Das gefundene Messer hat eine 8 cm lange Klinge, die Stichkanäle im Mordopfer sind bis zu 12 cm lang. Deswegen ist aus Polizeikreise zu hören, dass die Wahrscheinlichkeit nicht als groß angesehen wird, dass es sich bei dem gefundenen Messer um die Tatwaffe handelt. Dennoch wird erst noch die spurentechnische Untersuchung abgewartet. Das wird etwa zwei Wochen dauern. Ob sich allerdings nach so langer Zeit im Wasser noch DNA-Spuren an dem Messer finden lassen, ist unwahrscheinlich. Mehr Hoffnung wird eher auf Fingerabdrücke gesetzt.

Der Mord von der Isar

Der Mordfall „Domenico“ ist für die Polizei seit dem ersten Tag ein schwerer Fall. Zwischen dem unbekannten Täter und dem Opfer bestand keinerlei persönliche Beziehung. Der 31-jährige war am 28. Mai 2013 abends mit seiner Verlobten auf dem Fahrrad unterwegs, als sie ihm in der Erhardstraße gegenüber vom europäischen Patentamt mitteilte, gerade von einem Fußgänger angespuckt worden zu sein. Daraufhin kehrte der Italiener zu dem Unbekannten zurück und stellte ihn zur Rede. Es kam zu einem Handgemenge in dessen Verlauf der 31-jährige plötzlich zu Boden sackte. Hingestreckt durch mehrerer Messerstiche. Der Täter konnte flüchten und wird seit dem gesucht. Die Polizei hat nahezu alle möglichen Ermittlungsansätze ausprobiert, doch weder Videoauswertungen, Zeugenaufrufe, Überprüfung von Artzpraxen, DNA-Massenspeichelung noch Funkzellenauswertung hat bisher zu einem möglichen Täter geführt.

Noch immer ist die Polizei auf jeden Hinweis aus der Bevölkerung angewiesen. Wer hat am 28. Mai 2013 gegen 22 Uhr in der Erhardstraße den Vorfall beobachtet? Noch immer sind 10.000 Euro Belohnung ausgesetzt.

mh / Polizei

Isar-Mord: Tatwaffe gefunden?

Am Dienstagmittag haben Polizeibeamte durch Zufall ein Messer in der Isar gefunden. Von der Ludwigsbrücke aus erkannten sie einen glitzernden Gegenstand im Flußbett, der durch die Feuerwehr geborgen wurde. Bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass es sich um ein Küchenmesser mit einer feststehenden, 8 cm langen Klinge handelt. In wie weit das Messer möglicherweise mit dem Mord an einem Radfahrer am 28. Mai 2013 in der Erhardstraße beim Deutschen Museum zusammenhängt, muss durch die Spurensicherung erst noch ermittelt werden.

Der Mord von der Isar

Der Mordfall „Domenico“ ist für die Polizei seit dem ersten Tag ein schwerer Fall. Zwischen dem unbekannten Täter und dem Opfer bestand keinerlei persönliche Beziehung. Der 31-jährige war am 28. Mai 2013 abends mit seiner Verlobten auf dem Fahrrad unterwegs, als sie ihm in der Erhardstraße gegenüber vom europäischen Patentamt mitteilte, gerade von einem Fußgänger angespuckt worden zu sein. Daraufhin kehrte der Italiener zu dem Unbekannten zurück und stellte ihn zur Rede. Es kam zu einem Handgemenge in dessen Verlauf der 31-jährige plötzlich zu Boden sackte. Hingestreckt durch mehrerer Messerstiche. Der Täter konnte flüchten und wird seit dem gesucht. Die Polizei hat nahezu alle möglichen Ermittlungsansätze ausprobiert, doch weder Videoauswertungen, Zeugenaufrufe, Überprüfung von Artzpraxen, DNA-Massenspeichelung noch Funkzellenauswertung hat bisher zu einem möglichen Täter geführt.

Noch immer ist die Polizei auf jeden Hinweis aus der Bevölkerung angewiesen. Wer hat am 28. Mai 2013 gegen 22 Uhr in der Erhardstraße den Vorfall beobachtet? Noch immer sind 10.000 Euro Belohnung ausgesetzt.

mh / Polizei

Weiter keine heiße Spur im Isar-Mord

Gerade ein Mal zehn Hinweise sind bei der Polizei eingegangen, nachdem am Mittwochabend der Isar-Mord in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ ausgestrahlt wurde.
Eine wirklich heiße Spur ist laut Polizei nicht dabei, dennoch wird allen zehn Hinweisen akribisch nachgegangen.
Für Hinweise die zum Täter führen sind nach wie vor 10.000 Euro Belohnung ausgesetzt.
mh