Tag Archiv: Ermittlungen

Marihuanaplantage sichergestellt!

Am Mittwochvormittag, 27.11.13, konnte im Keller eines Mehrfamilienhauses eine professionell aufgebaute Marihuanaplantage sichergestellt werden. Die Kriminalpolizei Miesbach ermittelt nun gegen zwei türkische Staatsangehörige wegen des illegalen Anbaus von Betäubungsmitteln.

Eine 27-jährige türkische Staatsangehörige war aufgrund außerbayerischer Ermittlungen in das Visier der Miesbacher Kriminalpolizei geraten. Als die Beamten die Frau in ihrer Wohnung aufsuchten, entdeckten sie im Keller des Mehrfamilienhauses eine professionell aufgebaute Marihuanaplantage. Neben der Aufzuchtanlage mit zahlreichen Marihuanapflanzen konnten auch noch diverse Betäubungsmittelutensilien sichergestellt werden.

Die Kriminalpolizei Miesbach ermittelt nun gegen die beiden türkischen Staatsangehörigen  wegen des Verdachts des illegalen Anbaus von Betäubungsmitteln. Die Frau und ihr 26-jähriger Ehemann bestreiten in ihrer polizeilichen Vernehmung diese Tatvorwürfe.

 

cb

Kripo Erding klärt Einbruchserie

Insgesamt 30 Einbrüche in Neufahrn, Eching, Ober- und Unterschleißheim, Lohof und Freising konnte die Kripo Erding jetzt aufklären. Zwei der sechs Tatverdächtigen sind in Haft.

 

Die beiden hernwachsenden Tatverdächtigen wurden am 04.10.2013 gegen 02.00 Uhr im Bereich des S-Bahnhofes Neufahrn räumten bei der anschließenden Vernehmung einen beträchtlichen Teil der Taten ein, unter anderem auch die kurz vor der Festnahme verübten Einbrüche in Ober- und Unterschleißheim.

 

Die weiteren Ermittlungen der Kripo Erding ergaben, dass die beiden zunächst Festgenommenen nicht alleine,  sondern vier weitere Jugendliche bzw. Heranwachsende im Alter von 16-18 Jahren an den Straftaten  beteiligt waren. Es handelt sich hierbei um ortsansässige Täter.

 

Der Bande können nun 30 Einbrüche in den Gemeinden Neufahrn, Eching, Ober- und Unterschleißheim, Lohhof und Freising für den Zeitraum von Ende August bis Anfang Oktober zugerechnet werden. Sie hatten es insbesondere auf Bargeld, Elektroartikel und Zigaretten abgesehen. Die Diebesbeute hat einen Gesamtwert von ca. 26.000 Euro. Der dabei verursachte Sachschaden beträgt etwa 7000 Euro.

 

Durch Aufhebeln bzw. Aufdrücken von Fenstern gelangten die Täter in die jeweiligen Betriebe, wobei ihnen in einigen Fällen durch gekippte Fenster die Arbeit erheblich erleichtert wurde.
Ein Teil der Tatbeute konnte noch bei einem der Täter sichergestellt werden. Die Beschuldigten müssen sich nun strafrechtlich wegen schwerem Bandendiebstahl verantworten.

 

cb

Ehefrau verletzt ihren Mann mit Haushaltsschere – Mordkommission ermittelt

Über einen Taxifahrer ging am Dienstag, gegen 01.40 Uhr die Mitteilung ein, dass vor einem Anwesen im Münchner Stadtteil Hasenbergl eine Person verletzt worden sei.

Folgendes ergaben die bisherigen Ermittlungen der Mordkommission München:

Ein 47-järhiger Mann ging nach einem Anruf seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau gemeinsam mit seiner aktuellen Freundin zur ehelichen Wohnung. Die Ehefrau hatte zuvor auf eine Aussprache gedrängt. In der Nähe der Wohnung kam es auf der Straße zu einem Zusammentreffen der drei Personen.

Nach einem Wortgefecht fügte die Ehefrau ihrem Mann mit einer mitgeführten Haushaltsschere lebensbedrohliche Stichverletzungen zu. Er wurde in ein Münchner Krankenhaus gebracht und dort notoperiert – sein Zustand ist inzwischen stabil. Der 47-jährige ist derzeit nicht mehr in Lebensgefahr.

Gäste eines benachbarten Lokals verständigten über einen Taxifahrer die Rettungskräfte und die Polizei. Die Tatverdächtige konnte vor Ort vorläufig festgenommen werden und räumte bei einer ersten Vernehmung durch Beamte der Mordkommission ein, für die Verletzungen ihres Mannes verantwortlich zu sein.

Sie wird dem Ermittlungsrichter zur Entscheidung der Haftfrage vorgeführt –  Die Staatsanwaltschaft München I wird Haftbefehl beantragen. Derzeit ist von einem versuchten Tötungsdelikt auszugehen, die Ermittlungen dauern an.

SPD und Grüne fordern Ermittlungen gegen Richter im Fall Mollath

SPD und Grüne fordern Ermittlungen gegen den Richter, der Mollath 2006 in die Psychiatrie eingewiesen hatte. Die Münchner Staatsanwaltschaft hat diese Forderung jedoch scharf zurückgewiesen. SPD und Grüne werfen dem inzwischen pensionierten Richter vor, er sei befangen gewesen und habe im Untersuchungsausschuss des Landtags gelogen. Grünen-Fraktionschef Martin Runge wirft der Staatsanwaltschaft vor, auch jetzt noch Unwahrheiten zu verbreiten.

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