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Ernährungstipps gegen den Corona-Speck und gegen eine Infektion

Die Langeweile im Lockdown hat viele Kinder auf die Couch gebracht. Damit haben sie sich seit Ausbruch der Corona-Pandemie deutlich weniger bewegt als zuvor. Auch Chips, Gummibärchen und Schokolade waren häufig mit auf der Couch.

 

Das Else-Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin an der Technischen Universität München packt das unter ekfz.tum.de in Zahlen, was viele bereits befürchtet haben: Seit Ausbruch der Corona-Pandemie ist es um die Bewegung bei Zehn- bis 14-Jährigen schlecht bestellt. 38 Prozent der befragten Eltern mit Kindern bis 14 Jahren monieren, ihre Kinder hätten sich seit Corona weniger bewegt. Die wohl „unbeweglichste“ Gruppe sind dabei die Zehn- bis 14-Jährigen. Die Kinder ernährten sich zu Zeiten des Lockdowns zudem tendenziell eher ungesund. Vor allem bei den Jungs stieg der Konsum von Knabberartikeln um 20 Prozent, bei Süßigkeiten um 22 Prozent und bei Softdrinks um 12 Prozent. Die Folge: Vor allem bei den Jungs (27 Prozent) machte sich Corona auch auf der Waage bemerkbar. Die Kinder legten ordentlich an Gewicht zu.

Ob sich eine ähnliche Tendenz bei Erwachsenen beobachten lässt und welchen Stellenwert die Ernährung gerade in Zeiten von Corona hat, verrät dieser Beitrag.

 

„Eine Mangelernährung schwächt die Aktivität des Immunsystems“

So formuliert Hans Hauner, Professor für Ernährungsmedizin an der TU Menschen, unter tum.de den Zusammenhang zwischen der Ernährung und der Pandemie. Diesen Gedanken führt Hauner auch noch weiter aus und erklärt, dass eine Mangelernährung dazu führen könne, dass Entzündungen im Körper schlechter bekämpft werden können. Darüber hinaus sind Menschen, die kalorienreich schlemmen, gefährdeter, weil vor allem tierische Lebensmittel Entzündungen im Körper fördern; pflanzliche Kost hingegen könne im besten Fall sogar entzündungshemmend wirken.

Hauner rät vor allem zu einer ausgewogenen Kost; auch die vegetarische Ernährungsweise sei für ihn durchaus geeignet, denn sie gebe dem Immunsystem des Körpers ebenso einen positiven Kick wie etwa die Mittelmeerkost. In der dazugehörigen Ernährungspyramide unter assmann-stiftung.de lässt sich nachlesen, dass die Mittelmeerkost hauptsächlich aus Obst und Gemüse, Nüssen und Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten, Kartoffeln und anderen pflanzlichen Lebensmitteln bestehe. Fisch und Meeresfürchte sowie Milchprodukte und Geflügel sollten mehrmals pro Woche auf dem Speiseplan stehen, rotes Fleisch und Süßes eher selten.

Wichtig sei die umfangreiche Versorgung mit Nährstoffen vor allem deswegen, um einer Infektion vorzubeugen und im Falle einer Infektion gut damit klarzukommen. Das bedeutet auch, dass ein deutlich höherer Energiebedarf gedeckt werden muss, denn vor allem bei Fieberschüben steigt der Energiebedarf. Die größten Gefahren sieht Hauner für ältere Menschen, die tendenziell eher an Mangelernährung leiden, sowie für Menschen mit Adipositas.

 

Braucht es Nahrungsergänzungsmittel, um sich vor einer Infektion zu schützen?

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Abbildung: Gesund und ausgewogen sollte das sein, was in den Einkaufswagen kommt. Doch das reicht nicht immer. Wer abspecken will, Sport treibt oder sich vegan ernährt, sollte auf hochwertige Proteine setzen, um den Aminosäure-Haushalt gut auszustatten.

 

Grundsätzlich könnten vielleicht Vitamin D und Selen dabei helfen, das Risiko an einer Lungenentzündung zu erkranken, zu verringern – aber belegbare Studien gibt es zu diesem Thema noch nicht. Stattdessen rät Hauner unter „normaler“ Belastung zu einer ausgewogenen Ernährung, die alle nötigen Mikronährstoffe liefern kann. Aktuell können die Vitamin-D-Speicher beispielsweise durch einen Spaziergang in der Sonne aufgeladen werden.

Doch wann braucht der Körper zusätzliche Hilfe, um gesund durch die pandemische Zeit zu kommen? Wenn der Körper einer speziellen Situation ausgesetzt wird – beispielsweise während einer Diät, während einem intensiven Sporttraining oder wenn die vegane Ernährungsweise verfolgt wird. Dann kann es hilfreich sein, Nahrungsergänzungsmittel bei Beste-Proteine.de zu kaufen – die den Körper in den genannten Sondersituationen bestens rüsten:

  • Wer das Corona-Hüftspeck-Ruder rumreißen möchte und sich für eine Diät entscheidet, stellt meist die eigene Ernährung um und treibt im besten Fall Sport. Hochwertige Proteine können den Abnehmerfolg positiv beeinflussen, denn sie helfen dabei, aus subkutanem Fett, das bei Adipositas für Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen sorgen kann, Muskelmasse zu formen. Diese Muskeln sind langfristig hilfreich bei einer Diät, denn wer regelmäßig trainiert, verbrennt nicht nur in diesem Moment Fett, sondern stählt auch die Muskeln, die dann selbst im Ruhemodus für einen höheren Grundumsatz sorgen.
  • Wer sich hingegen vegan ernährt, folgt in Ansätzen bereits der Empfehlung des Münchner Professors, reichlich pflanzliche Kost zu sich zu nehmen. Dennoch hapert es oft an Aminosäuren, die nicht minder wichtig für den Körper sind. Auf dem Ernährungsplan eines Veganers sollten daher nicht nur Samen, Mandeln, Nüsse, Vollkorngetreide und Co. stehen, sondern auch Eiweiß-Shakes, die ohne Zucker, Konservierungsstoffe, Lactose, Aspartam, Soja und Gluten auskommen und dafür wichtige Aminosäuren liefern.
  • Auch Sportlern kommt dieser Mix sicherlich äußerst gelegen, denn auch sie brauchen nach dem Training insbesondere Aminosäuren, die der Körper zu Körpereiweiß verarbeitet. Muskeltraining und hochwertige Proteine gehören damit buchstäblich in einen Shaker. Die Proteinshakes können zusätzlich mit Beeren verfeinert werden.

 

Auch die Erwachsenen bringen jetzt mehr auf die Waage

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Abbildung: Zwar wurde während des Lockdowns mehr selbst gekocht und häufig kamen sogar Gemüse und Obst auf den Tisch; jedoch blieb der Mangel an Bewegung – und häufig auch die abendlichen Naschattacken auf dem Sofa.

 

Die zunehmende Unbeweglichkeit der Kinder und die steigenden Werte auf der Waage, die zu anfangs genannt wurden, lassen sich auch bei den Eltern dieser Kinder beobachten: 27 Prozent der Erwachsenen gaben an, mit Corona zugelegt zu haben. Rein an der Ernährung könne das im Übrigen nicht liegen, denn das, was auf dem Tisch kommt, ist – zumindest zu den Hauptmahlzeiten – deutlich gesünder. Knapp ein Drittel der Befragten koche seit der Pandemie häufiger selbst. Auf den Tisch kommt viel Obst und Gemüse und seltener Fisch und Wurst. Allerdings verlockt der Aktivitätsrahmen zwischen Homeoffice, Homeschooling und Herd auch dazu, mehr zu naschen. Und da beginnt er wieder – der Teufelskreis – denn wer an Adipositas leidet, hat tendenziell häufiger mit Entzündungsherden im Körper zu kämpfen. Diese Personen sind auch anfälliger für eine Infektion.