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München: Prozess gegen mutmaßlichen Hoeneß-Erpresser startet im Dezember

Der mutmaßliche Erpresser von Uli Hoeneß muss sich noch vor Weihnachten vor Gericht verantworten. Die Verhandlung beginnt am 15. Dezember in München und ist auf drei Prozesstage angesetzt, sagte Gerichtssprecherin Andrea Titz am Dienstag und bestätigte damit einen Bericht der „Bild“-Zeitung. Weiterlesen

Hoeneß-Erpressung endet in Festnahme

Es war ein dreister Versuch: ein 50-jähriger wollte von Uli Hoeneß eine große Geldsumme erpressen. Das ging aber schief; am vergangenen Samstag (10.mai) endete der Erpressungsversuch in einer Festnahme.

 

 

Zivilkräfte der Polizei nahmen den 50-Jährigen bei der geplanten Geldabholung in München-Sendling fest.

 

 

Hintergrund:

 

Am selben Samstag  ging ein mehrseitiges Erpresserschreiben mit der Post bei Herrn Ulrich Hoeneß in Bad Wiessee ein. Von der Familie Hoeneß wurde sofort die Polizei eingeschaltet, das Schreiben wurde der Polizeiinspektion Bad Wiessee übergeben.

 

 

In dem Erpresserschreiben werden Herrn Hoeneß für seine bevorstehende Strafhaft erhebliche Schwierigkeiten angedroht. Dabei gibt der Verfasser des Briefes an, er habe Einfluss auf den Haftverlauf, egal in welcher bayerischen Justizvollzugsanstalt die Haft verbüßt werden müsse. Diesen Schwierigkeiten könne Herr Hoeneß durch die Zahlung eines sechsstelligen Bargeldbetrages aus dem Weg gehen. Die „Bild“-Zeitung berichtete, dass es sich bei der Summe um 200.000 Euro handle.

 

 

 

Gegen 20.45 Uhr nahmen Zivilkräfte der Polizei in München-Sendling einen 50-jährigen Tatverdächtigen aus München bei der vereinbarten Geldübergabestelle fest. Beim Fluchtversuch mit einem Fahrrad stürzte der Mann alleinbeteiligt. Zur ärztlichen Versorgung wurde er unter polizeilicher Begleitung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert.

 

 

Die weiteren Ermittlungen werden durch die Staatsanwaltschaft München II und die Kriminalpolizeistation Miesbach mit Unterstützung von Kriminalbeamten des Polizeipräsidiums München geführt. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag wegen versuchter Erpressung, der Ermittlungsrichter gab dem statt. Der 50-Jährige sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

 

 

jn / polizei

Wird Uli Hoeneß erpresst?

Laut eines Medienberichtes  soll Uli Hoeneß vor Antritt seiner Haftstrafe bedroht worden sein – wenn er nicht 200.000 Euro zahle, würde seiner Familie Gewalt angetan.

Das berichtete die „Bild“-Zeitung. münchen.tv wird Sie auf dem Laufenden halten, ob diese Nahricht von oberen Stellen bestätigt wird.

 

 

 

In der vergangenen Woche hatte sich Uli Hoeneß noch als angriffslustig inszeniert;

Mit einer kämpferischen und wütenden Rede meldete er sich kurz vor dem «schweren Gang» ins Gefängnis nach Monaten des Schweigens im öffentlichen Rampenlicht zurück.

 

Und die Comeback-Botschaft des 62-Jährigen am Abend der fast einstimmigen Wahl von Karl Hopfner (61) zu seinem Nachfolger als Vereinspräsident war bei aller Emotionalität eine wohlkalkulierte nach innen und außen: Er, Uli Hoeneß, verabschiedet sich mal nur auf Zeit von seinem Lebenswerk. «Das war’s noch nicht», lautete der zentrale Vier-Worte-Satz eines einmal mehr denkwürdigen Tages in der 114-jährigen Geschichte des deutschen Fußball-Rekordmeisters.

Hoeneß nutzte die Bühne, das Heimspiel vor fast 1600 Mitgliedern, zu einem lauten Servus, das keines für immer sein muss. Eine Viertelstunde sprach er, frei, emotional, nicht reumütig, sondern adrenalingeladen. Ein Mann, der sieben Wochen nach seiner Verurteilung weiter «am Boden liegt», aber in der ihn schützenden Welt des FC Bayern Luft ablassen musste, eine Abrechnung vor allem mit den Medien starten musste, bevor er in seine Zelle einrückt.

 

Eine Passage dokumentierte den Einsturz seines Lebens, den er mit der Hinterziehung von fast 30 Millionen Euro an Steuern vor allem selbst zu verantworten hat, besonders: «Ich habe in den letzten Monaten etwas an mir entdeckt, was ich nie hatte: Hass! Hass ist nicht gut! Hass ist kein guter Ratgeber! Hass ist ein Wegbegleiter, und ich hoffe, dass ich in nächsten Monaten dazu komme, dieses Wort wieder aus meinem Kopf rauszubringen. Ich werde mich sehr darum bemühen», sagte Hoeneß.

 

 

jn / dpa

Oberlandesgericht München: Ecclestone trifft auf Gribkowsky

Gerhard Gribkowsky, der wichtigste Zeuge  im Prozess gegen Formel-1-Boss Bernie Ecclestone, sagt heute im Oberlandesgericht aus.

Gribkowsky, der ehemalige Vorstand der BayernLB, selbst sitzt bereits im Gefängnis –  das Gericht hat ihn wegen Bestechlichkeit und Steuerhinterziehung bereits zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt, da er beim Verkauf der Mehrheit der Formel 1 die Summe von 44 Millionen angenommen hatte.

Ecclestone bleibt unterdessen dabei, dass Gerhard Gribkowsky ihn erpresst habe und er gezwungen war, dem Boss der Formel 1 die Millionen zu zahlen.

Die Staatsanwaltschaft glaubt Ecclestone aber nicht und wirft ihm weiterhin Bestechung des Vorstandes der Bayerischen Landesbank vor. Er habe nur seine Macht an der Spitze seines Konzerns erhalten wollen.

Die Frage, die heute auch vor allem im Raum steht, ist, ob Ecclestone im vollen Bewusstsein darüber gehandelt hatte, dass Gribkowsky Staatsangesteller war, als er ihm das Geld bezahlte. In diesem Fall würde das Strafmaß für Bestechung auf bis zu zehn Jahre Gefängnis steigen.

 

Internationaler Prozess – schwieriges Vorankommen

 

Am heutigen Tag darf Ecclestone wohl direkt auf die Aussagen von Gerhard Gribkowsky antworten.

Die Kommunikation zwischen den einzelnen Teilnehmern gestaltet sich aber recht schwierig.

Der vorsitzende Richter, Peter Noll, lässt sich das ganze Gespräch dolmetschen, da er den anwesenden nicht sein schlechtes Englisch zumuten will.

 

Weitere Updates zum Prozess gibt es in Kürze!

 

adc

 

Markt Schwaben: Unbekannter überfällt Supermarkt – Zeugen gesucht

Freitag Abend, zwei Minuten vor Geschäftsschluss:

Ein etwa 20 bis 25 Jahre alter Mann betritt ein Einzelhandelsgeschäft in der Wallbergstraße.

Er zieht eine Waffe, bedroht die Angestellten und den fordert Geld.

Das Geld aus der Supermarkt – Kasse reicht ihm aber nicht, er zwingt die Angestellten, den Tresor im Laden zu öffnen und flüchtet anschließend mit mehreren tausend Euro Beute.

Die Polizei sucht jetzt nach Menschen, die etwas zum Vorfall sagen können.

Der flüchtige Räuber war ca. 20 bis 25 Jahre alt, 175 bis 180 cm groß, hatte eine sportliche bis kräftige Figur, ein südländisches Aussehen und sprach mit ausländischem Akzent. Er trug eine Brille und einen sog. 3-Tage-Bart. Bekleidet war er mit blauer Basekap, dunkler Trainingshose und schwarzen Kapuzenpulli mit weißem Reißverschluss. Zur Maskierung hatte er einen dunklen Schal über den Mund gezogen.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer

08122-968-0

oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

adc / PP

Räuberische Erpressung in Laimer Unterführung: Polizei sucht Täter

Ein 20-jähriger Student befand sich am Dienstag, 17.12.2013, kurz vor Mitternacht auf dem Nachhauseweg. Am S-Bahnhof Laim in Richtung Fußgängerunterführung standen ihm drei unbekannte Täter gegenüber. Zwei der Jugendlichen hielten ein Messer in der Hand und forderten von ihm Bargeld und sein Mobiltelefon. Dabei hielten sie ihn an den Armen fest. Nachdem der Student seinen Geldbeutel sowie sein Mobiltelefon den Jugendlichen übergeben hatte, entnahmen sie den Inhalt und gaben diesen leer zurück.
Im Anschluss flüchteten sie in Richtung Wotanstraße. Verletzt wurde der Student nicht.
Die Polizei sucht nun nach den Tätern und bittet um Hilfe aus der Bevölkerung. Die Täter werden wie folgt beschrieben:
1. Zwischen 18 und 26 Jahre alt, ca. 190 cm groß, schwarze, kurze Haare, sportliche Figur, thüringischer oder sächsischer Dialekt; bekleidet mit Blue Jeans, schwarzer Skijacke, blaue Sportschuhe und schwarzen Lederhandschuhen;

2. Ebenfalls zwischen 18 und 26 Jahre alt, ebenfalls 190 cm groß, blonde Haare, kräftig, sprach deutsch mit osteuropäischem Akzent; bekleidet mit Blue Jeans und dunkelblauer Jacke;

3. Ca. 16-18 Jahre alt, ca. 175 bis 180 cm groß, dünn, sprach ebenfalls deutsch mit osteuropäischem Akzent;
bekleidet war er mit einer Wollmütze;

rr/Polizeipräsidium München

Räuberische Erpressung in Mittersendling – Polizei sucht Zeugen

Unbekannte rauben Mann aus.

Bereits am Donnerstag den 21.11.2013 wurde ein 26-jähriger Mannheimer in Mittersendling erpresst und ausgeraubt. Der Mann war zu Besuch in München und gegen 00:50 Uhr auf der Marbachstraße auf dem Nachhauseweg als ihn drei unbekannte Männer auf Höhe der Hausnummer 6 umringten. Einer von ihnen bedrohte den 26-Jährigen mit einem Butterflymesser und forderte ihn auf, ihm seine Wertsachen zu geben. Der Mannheimer überreichte ihm daraufhin seine Lederjacke, in der seine Geldbörse und sein Handy waren. Danach ließen ihn die Drei gehen.
Der Mannheimer stand nach der Tat noch so unter Schock, dass er erst am nächsten Tag zur Polizei ging.

Diese bittet nun um Hilfe aus der Bevölkerung. Die Täter werden wie folgt beschrieben:
1) Haupttäter: Ca. 25- 30 Jahre alt, ca. 180 cm groß, schwarze Haare, Drei-Tage-Bart; trug blaue Jeans und schwarzen Anorak, führte silberfarbenes Butterflymesser mit;
2 und 3) Ca. 25 – 30 Jahre alt, 185 bzw. 182 cm groß; bekleidet mit blauer Jeans, schwarzem Anorak und schwarzer Wollmütze;

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

rr/Polizeipräsidium München

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