Tag Archiv: Ertrinken

© Foto der Berufsfeuerwehr München

Mutiger Junge bewahrt Zweijährige vor dem Ertrinken

Der 13-jährige Florian rettete am Donnerstag, den 15. Juni 2017, ein zweijähriges Mädchen vor dem Ertrinken im Feldmochinger See. Zunächst wusste niemand wer der couragierte Lebensretter war, doch nun hat die Feuerwehr den mutigen Jungen ausfindig gemacht.

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München: 14-Jährige aus Isar gerettet

Heute Nacht rettete die Polizei eine 14-jährige aus der Isar. Nach dem Anruf einer Passantin, die die Beamten auf das Mädchen hinwies, rückten 15 Streifenwägen aus. Die Polizei schaffte es nach mehreren Versuchen die Teenagerin aus der Isar zu ziehen. Die 14-Jährige wurde mit einer leichten Unterkühlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Weiterlesen

Unbemerkter Unfall: Kleiner Junge trieb reglos im Freibad-Becken

Schock im Freibad: Am Samstagmittag trieb im Nichtschwimmerbecken des Schyrenbads in Untergiesing ein lebloser Kinderkörper. Der Bademeister entdeckte den fünfjährigen Jungen, zog ihn aus dem Wasser und begann mit der Wiederbelebung. Nachdem er das Bewusstsein wiedererlangt hatte, wurde er den Rettungsdienstkräften und dem Kindernotarzt übergeben.

 

Aus diesem Anlass weist die Münchner Polizei darauf hin, dass Eltern und andere Aufsichtspersonen Kleinkinder im Wasser
ständig beaufsichtigen sollen – denn Ertrinken ist eine der häufigsten Todesursachen bei Kindern. „Achten Sie darauf, dass Kinder
möglichst früh schwimmen lernen“, rät die Polizei. Solange die Kleinen nicht sicher schwimmen können, sollen sie im Wasser immer Schwimmflügel oder ähnliche Hilfsmittel tragen.

 

mt / Polizei München

Wasserrettung Wasserwacht DLRG, © Symbolfoto: Wasserrettung der DLRG

Badegäste in Bayern werden unvorsichtig: Neun Tote an einem Wochenende

Die Temperaturen im Sommer 2013 in Bayern sind rekordverdächtig. Aber es gibt auch einen anderen, traurigen Rekord im Freistaat: Noch nie sind an einem Wochenende so viele Badegäste in bayerischen Gewässern ums Leben gekommen: Insgesamt neun Menschen sind vergangenes Wochenende gestorben.

 

Die lang anhaltende Hitze ist der Grund, warum sich so viele Badegäste derzeit an und in bayerischen Gewässern aufhalten. Dazu kommt noch, dass Bayern ein Urlaubsland ist. Schon 2012 ertranken in keinem anderen Bundesland mehr Menschen – 75 Badetote gab es hier; deutschlandweit waren es 383. Die Gründe für die tödlichen Badeunfälle: Leichtsinn, Übermut, Selbstüberschätzung, Unkenntnis der Gefahren und auch mangelnde Schwimmfähigkeiten. Die DLRG (Deutsche Lebensrettungsgesellschaft) hat hier alle Hände voll zu tun.

 

«Gerade an Badestellen, die nicht überwacht werden, kommt es besonders häufig zu Unfällen», sagt DLRG-Pressesprecher Sebastian Löw. Außerdem wird es auch dann gefährlich, wenn Alkohol ins Spiel kommt: Viele junge Menschen treffen sich Abends zum Feiern und bringen sich unter Alkoholeinfluss in große Gefahr. Erst kürzlich sind so auch zwei junge Männer in München ums Leben gekommen  (wir berichteten).

 

Unterschätzt wird an Seen oft auch die Wassertemperatur. An der Oberfläche ist Wasser noch warm, in tieferen Schichten aber kalt. Die Folge: Krämpfe, die auch zu tödlichen Unfällen führen könnten. Weitere mögliche Todesursache: Immer wieder wagen Leichtsinnige Kopfsprünge in zu seichtes Wasser – trotz Warnschildern.

 

Gefährlich ist auch das Baden in fließenden Gewässern, sei es nun die Donau oder die Isar. Gegen starke Strömung anzuschwimmen, sei laut DLRG-Sprecher Sebastian Löw praktisch unmöglich. Hinzu kommen Strudel: «Wenn man da hineingerät, ist ganz schnell die Kraft weg und dann geht man unter.»

 

Wenn also am kommenden Wochenende die Temperaturen wieder über die 30 Grad steigen, mahnt die DLRG zur Vorsicht – und ist zur Sicherheit der Badegäste mit rund 50.000 ehrenamtlichen Helfern in ganz Deutschland im Einsatz.

 

mt / dpa

Foto: DLRG Bayern