Tag Archiv: Explosion

Nach Attacke auf BVB-Bus: Sicherheitskonzept für Bayern-Spiel geprüft

Die Attacke auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund beschäftigt auch die Münchner Polizei. Das Sicherheitskonzept vor dem Bayern-Spiel gegen Real wird noch einmal geprüft. Trainer Carlo Ancelotti und sein Team fühlen mit den BVB-Kollegen und Marc Bartra.

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Feuerwehr im Einsatz, © Großbrand in Lagerhalle

Kirchheim – Explosion in Reihenhaus

Kirchheim bei München: Am Freitagvormittag ist es in einem Reihenhaus zu einer Explosion gekommen. Laut ersten Informationen der Polizei ist dort Gas aus einer 11-kg-Propangasflasche ausgetreten, das sich schlagartig entzündete und explodierte. Mindestens zwei Menschen mussten verletzt ins Krankenhaus gebracht werden.

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Moosach: Explosionsgefahr in Schule

Der Schulkomplex in der Gerastraße wurde evakuiert. Mittwochmorgen bestand die Gefahr einer Explosion, am späten Vormittag konnte die Polizei Entwarnung geben.  Schüler und Anwohner waren bereits durch die Polizei und Feuerwehr in Sicherheit gebracht worden.

 

Im Schulzentrum in der Moosacher Gerastraße herrschte am frühen Mittwochmorgen absolutes Chaos.
Nach einem Alarm wurden die Schüler des Schulzentrums, welches aus Gymnasium, Real- und Grundschule besteht, von Polizei und Feuerwehr zu Sammelpunkten gebracht.
Circa 20 Streifenwagen der Polizei und 50 Feuerwehrwagen waren vor Ort um die 2000 Schüler zu evakuieren.

 

Anwohner erklärten, was sie von der Polizei erfahren hatten: es bestand akute Explosionsgefahr!
Die Moosacher wurden bereits von den Einsatzkräften gewarnt, die Straßen im Umkreis weiträumig abgesperrt. Zwischenzeitlich kreiste ein Helikopter über dem Einsatzgebiet.

 

Angaben zufolge hatte eine Chemielehrerin nach dem Unterricht am Dienstag die Abfälle in einen Spezialbehälter gekippt. Am Morgen war ihr dann der Gedanke gekommen, dass die Stoffe mit anderen Stoffen, die sich bereits im Behälter befunden hatten, reagiert haben könnten und sie alarmierte die Feuerwehr.

Auch eine Matheabschlussprüfung der Realschule drohte auszufallen, sie konnte jedoch in der benachbarten Schule in der Leipziger Straße geschrieben werden.

 

Offenbar besteht mittlerweile aber keine akute Explosionsgefahr mehr, die Schule ist wieder geöffnet.

 

Sobald es Neuigkeiten gibt, informieren wir wie gewohnt auf unserer Internetseit www.muenchen.tv

 

rg / dpa

 

 

Explosion: Münchner verbrennt sich beim Nachfüllen eines Feuerzeugs

Beim Auffüllen von Gas-Feuerzeugen erzeugten ein ein 24-jähriger deutscher Student und seine Freundin eine Explosion in ihrer Wohnung in der Isarvorstadt. In der Nacht zum Sonntag wollte der junge Mann seine drei Gasfeuerzeuge auffüllen und ging zu diesem Zweck ins Bad. Offensichtlich durch ausströmendes Gas kam es dort zu einer Stichflamme und zu einer Explosion. Diese war so stark, dass im angrenzenden Wohn-/Schlafraum die Scheibe der Balkontür zerbarst und die Fensterfront leicht nach außen gedrückt wurde.

Der Student zog sich durch die Stichflamme Verbrennungen zweiten Grades im Gesicht und an seinen Armen zu. Er fuhr mit dem Taxi ins Krankenhaus und konnte nach ambulanter Behandlung im Laufe des Sonntag wieder entlassen werden. Seine Freundin wurde nicht verletzt.

 

Durch die Explosion entstand ein Schaden von rund 25.000 Euro

 

Außer den beiden unmittelbar Beteiligten hatte von dem Vorfall niemand etwas mitbekommen. Der Vermieter war im Laufe des Sonntags vom Vorfall in Kenntnis gesetzt worden. Er schaute sich den Schaden am Nachmittag an. Da er Angst hatte, dass Teile der Fassade beschädigt sein und auf den Gehweg fallen könnten, verständigte er die Polizei. Nach Hinzuziehung der Lokalbaukommission konnte eine Einsturzgefahr ausgeschlossen werden. Der Gehweg wurde jedoch im Bereich unter der betreffenden Wohnung vorsorglich gesperrt. Beamte der Münchner Kripo waren vor Ort und ermitteln nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Herbeiführung einer Explosion. Nach ersten Erkenntnissen wird der entstandene Schaden auf ca. 25.000 Euro geschätzt.

 

mt / Polizei

Explosion am Grill: 48-Jähriger verbrennt sich schwer

Während eines Grillabends im Münchner Stadtteil Sendling erlitt ein Mann schwere Brandverletzungen. Eine Gaskartusche, die zum Anheizen des Holzkohlegrills verwendet wurde, war aus unbekannter Ursache explodiert.

 

Der Nachbar des 48-Jährigen reagierte schnell: Er kippte ihm sofort den Inhalt einer Weinflasche, die er gerade in der Hand hatte, über den Körper. Anschließend entkleideten er und seine Frau den schwer verbrannten Mann und kühlten ihn mit der Gartendusche. Anschließend wurde er vom Rettungsdienst behandelt und in eine Spezialklinik gebracht.

 

Außer angesengter Blätter eines nahestehenden Baumes konnte die Feuerwehr keine weitere Brandeinwirkung feststellen. Die
Familien wurden durch das Kriseninterventionsteam des Arbeiter Samariter Bundes betreut.

 

mt / Feuerwehr

NSU-Prozess: Kaum Zweifel an Zschäpes Brandstiftung

Am ersten Tag nach der Sommerpause ließ der vorsitzende Richter am Donnerstag die Notrufe vorspielen, die bei Polizei und Feuerwehr in Zwickau eingingen, nachdem Beate Zschäpe laut Ermittlungen die letzte gemeinsame Wohnung des Neonazi-Trios in die Luft gesprengt hatte. Neue Erkenntnisse für das Gerichtsverfahren brachten die Aufnahmen allerdings nicht: Dass das Haus in der Frühlingsstraße brannte, steht außer Frage, und auch wenn das Urteil noch nicht gesprochen ist, bezweifelt wohl kaum ein Beteiligter ernsthaft, dass Zschäpe den Brand gelegt hat.

 

Beate Zschäpe bot am ersten Tag nach gut einmonatiger Pause den gleichen Auftritt wie immer – ein paar schnelle Schritte, dann mit dem Rücken zu den Kameras und die Arme verschränkt.

© Bei der kontrollierten Sprengung wurden einige Häuser im Mitleidenschaft gezogen. Foto: Berufsfeuerwehr München

Anwohner erinnern sich: Vor einem Jahr wurde die Bombe in Schwabing gefunden

Vor genau einem Jahr, am 27. August 2012, wurde in der Feilitzschstraße eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden. An sich nichts ungewöhnliches – in Münchner Baugruben werden häufig solche nicht detonierten Sprengsätze entdeckt und erfolgreich entschärft. Doch nach kurzer Zeit wird allen klar: Diesmal ist es anders. Die Bombe muss gesprengt werden – mitten in Schwabing.

 

Der Stadtteil wird großräumig abgeriegelt, ganz München hält stundenlang die Luft an. Am 28. August gegen 22 Uhr ist es dann soweit: Ein lauter Knall hallt durch die Stadt, gefolgt von einem gewaltigen Feuerball. Fensterscheiben zerbersten, umliegende Häuser fangen Feuer.

 

Besonders die Anwohner erinnern sich auch heute noch an die Stunden vor und nach der Sprengung – und an das Ausmaß der Zerstörung. Damla Sahin, die Mitinhaberin in einem Friseursalon in der betroffenen Gegen ist, befürchtete das schlimmste: „Als wir diesen Knall, diesen Druck, diese Welle gespürt haben und diese Feuerflammen gesehen haben, habe wir gedacht: Es ist vorbei. Die ganze Feilitzschstraße existiert nicht mehr.“

 

Heute, ein Jahr nach dem Bombenfund, erinnert kaum noch etwas an die Explosion. Die letzten Fensterscheiben wurden ausgewechselt, und in der Baugrube entstehen die geplanten Wohnungen. Doch eines bleibt für immer: Die Erinnerung an den 28. August 2012.

 

Am Tag der Sprengung hat münchen.tv in mehreren Sondersendungen live vom Ort des Geschehens berichtet – schauen Sie in unsere Mediathek.

 

mt

Foto: Feuerwehr München

 

 

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