Tag Archiv: Fahrrad

München: 20-Jähriger ertrinkt in Münchner See

Erst hatte er einen Fahrradunfall, ein paar Stunden später ertrank er in einem See. Doch ob es zwischen dem Unfall und dem Tod eines 20-Jährigen einen Zusammenhang gibt, ist bislang unklar.

 

Der Mann war am Freitagabend mit anderen Radfahrern in München zusammengestoßen. Sanitäter wollten ihn in ein Krankenhaus bringen, doch der Mann lehnte ab. Wie die Polizei mitteilte, fuhr er stattdessen an einen See. Während er dort schwamm, bemerkten Freunde des Mannes, dass dieser offenbar Probleme hatte. Kurz darauf ging er unter. Erst zwei alarmierte Rettungstaucher konnten den Mann bergen. Versuche, den 20-Jährigen zu reanimieren, schlugen fehl.

 

RG / dpa

Tutzing: Vermisster Fahrradfahrer noch nicht aufgefunden

Der seit Samstag Nachmittag vermisste Fahrradfahrer aus Tutzing, Herr Günter Dommaschk konnte trotz umfangreicher Suchmaßnahmen bisher nicht aufgefunden werden.

 

Aufgrund der Pressemitteilung meldete sich bei der PI Penzberg ein Zeuge, der Hr. Dommaschk möglicherweise zu Fuß in der Nähe von Sindelsdorf gesehen hat.

 

Aus diesem Grund bittet die PI Penzberg auch Zeugen, die ein herrenloses Mountainbike der Marke

 

„Conway“, Rahmenfarbe anthrazit, Schriftzugfarbe blau, weiße Federgabel

Elektromotor Bosch und Akku weiß

Gepäckträger und Lenker-Tasche

 

zwischen Schlehdorf und Sindelsdorf gesehen haben, sich bei der Polizeiinspektion Penzberg unter der Telefonnummer 08856 / 9257 -0 zu melden.

 

Die Angehörigen haben ein Vergleichsbild des Fahrrades zur Verfügung gestellt, hier ist lediglich die Schriftfarbe rot. Beim gesuchten Fahrrad ist diese wie beschrieben blau.

 

RG / Polizei

Gscheid radln – Kampagne gegen Unfälle im Straßenverkehr

Der Sommer brennt, die U-Bahnen werden leerer und die Radwege sind zum bersten voll. Kein Wundern, dass es auch mit der Unfallquote nach oben geht. Verkehrsunfälle haben in den allermeisten Fällen im falschen Verhalten eines oder mehrerer Beteiligter ihre eigentliche Urasche. Selten wäre der Unfall unvermeidlich gewesen. Teilweise liegt Risikobereitschaft, ein versehentliches oder sogar bewusstes Fehlverhalten zugrunde.

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar

 

Die Münchner Polizei will dem entgegenwirken und die Aufmerksamkeit im Straßenverkehr erhöhen. Durch Verkehrsaufklärung, Verkehrsüberwachung und Öffentlichkeitsarbeit soll es mehr Verkehrssicherheit geben. Verbesserung der Beschilderung und Fahrbahngestaltung stößt bei der Bevölkerung auf Zustimmung, die vermehrte Verkehrsüberwachung dagegen weniger. Die Kontrollen von Radfahrern werden in den nächsten Wochen wieder rasant zunehmen – sehr zum Ärger einiger ungeduldiger Zweiradfans.

 

Dabei hat der verantwortungsbewusste Radfahrer bei einer Kontrolle kaum etwas zu befürchten. So wird im Rahmen der Verkehrsüberwachungsmaßnahmen insbesondere auf die korrekte Radwegbenutzung geachtet – Geisterradln ist die Unfallursache Nummer eins –, außerdem müssen sich Rotlichtsünder Sorgen machen. Auch die unerlaubte Benutzung von Gehwegen kann zum Bußgeld führen.

 

 

Seit im Jahr 2011 ein 10-Jahres-Höchstwert bei den Verletzten im Radverkehr verzeichnet werden musste, betreibt das Polizeipräsidium München die Kampagne „Gscheid radln – aufeinander achten!“ jährlich über die gesamte Radl-Saison hinweg, seit 2012 in Kooperation mit der Landeshauptstadt München. Das Ziel dieser Kampagne ist eine nachhaltige Erhöhung der Sicherheit rund um den Radverkehr durch ein höheres Maß an Regelkonformität und ein rücksichtsvolleres Miteinander aller Verkehrsteilnehmer. Vom 01. April bis 30. September 2013 führt das Polizeipräsidium München die diesjährige Kampagne durch.

 

 

 

Unser Kollege Christian Adamczyk hat sich mit dem Thema im Detail befasst und wird in den heutigen Abendnachrichten „München Heute“ um 18 Uhr ausführlich berichten.

 

 

 

jn / polizei

Freilassing/Reit im Winkl: Bayernrundfahrt sorgt für Stau

Am 29. Mai kann es auf verschiedenen Strecken in Oberbayern durch die 35. Internationale Bayernrundfahrt zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Das internationale Radrennen führt durch die Regierungsbezirke Niederbayern, Oberbayern, Schwaben und Mittelfranken – entlang der Rennstrecke kann es zu Verkehrsbehinderungen und Staus kommen, da die Fahrbahnen für die Teilnehmer abgesperrt werden.

 

Oberbayern-Strecke: Panorama und polizeiliche Sperrung

Die zweite Etappe der Bayernrundfahrt führt von Freilassing bis nach Reit im Winkl.

Für je etwa eine halbe Stunde könnten zwischen den beiden Orten deswegen Straßenabschnitte gesperrt werden.

Die Organisatoren versprechen jedoch, der

„öffentliche Straßenverkehr soll unter geringst möglicher Beeinträchtigung aufrechterhalten werden.“

Ca. vier Stunden lang, von elf Uhr bis kurz nach 15 Uhr werden Straßen in Oberbayern am Donnerstag für die Radfahrer reserviert bleiben.

Die genaue Strecke, auf der sich Autofahrer auf Behinderungen einstellen werden müssen, lässt sich hier nachlesen.

 

Hochkarätiges Radl-Event

19 Mannschaften mit je 7 Elitefahrern aus 15 Nationen werden an der 35. Internationalen Bayern-Rundfahrt teilnehmen. Schirmherr der Veranstaltung ist Herr Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann.

Unter diesen hochkarätigen Fahrradsportlern finden sich unter anderem Jens Voigt, Gesamtsieger in Bayern in den Jahren 2000, 2001 und 2004, Weltmeister und Olympiasieger Geraint Thomas aus Wales, Gesamtsieger 2011, Linus Gerdemann als Sieger von 2009 und Christian Knees, Gesamtsieger 2008.

Seit die Veranstalter der Deutschland-Tour im Jahr 2008 das bislang größte Radsport-Event als beendete erklärt haben, ist die Bayern-Rundfahrt das wichtigste Rennen im Radsport in Deutschland.

adc / BLKA

 

Joachim Herrmann will Radlverkehr ausbauen

Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann will eine neue Fahrradkultur im Freistaat entwickeln – als sinnvolle Alternative zum Auto und als Wirtschaftsfaktor im Tourismus. „Unser Ziel ist es, den Radverkehr als Bestandteil einer nachhaltigen Verkehrspolitik zu fördern und gleichzeitig die Verkehrssicherheit weiter zu verbessern“, sagte Herrmann bei der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen in Bayern. Alle Aufgaben im Zusammenhang mit dem Radverkehr sollen künftig im Bayerischen Innenministerium in einem neuen Sachgebiet ‚Radverkehr/Nahmobilität‘ gebündelt werden. „Wir wollen mit diesem neuen Referat künftig alle Themen des Radverkehrs als wichtigen Bestandteil unserer Verkehrspolitik zusammenführen, kontinuierlich weiterentwickeln und umsetzen.“

 

 

Herrmann berichtete der Arbeitsgemeinschaft, dass Bayern in den Jahren 2009 bis 2013 aus dem Programm zum nachträglichen Anbau von Radwegen an Staatsstraßen rund 100 Maßnahmen mit einer Gesamtlänge von 160 Kilometern realisiert habe. In den nächsten fünf Jahren will Herrmann mehr als 200 Millionen Euro für den Radwegebau aufwenden und das Programm entsprechend fortschreiben. Der Minister will mit einer ‚Schwachstellenanalyse‘ Lücken im Radwegenetz erschließen. Dazu forderte er die Arbeitsgemeinschaft auf, Vorschläge zu machen, welche Radwege sie für besonders dringlich hält.

 

 

Herrmann nannte es sein erklärtes Ziel, die Möglichkeiten der Fahrradnutzung ständig zu verbessern. Dabei setze er an vier Säulen der Radverkehrsförderung an – der Infrastruktur, der Information, der Kommunikation und dem Service. „Diese grundsätzliche Schwerpunktsetzung will ich in einem Radverkehrsplan Bayern zusammenfassen.“

 

 

Insgesamt will Herrmann eine neue Fahrradkultur in Bayern entwickeln: „Das Radfahren muss noch mehr ins Bewusstsein von Bürgern, Verwaltung und Politik gerückt werden.“ Dabei ist die AGFK Bayern für Herrmann ein wichtiger Partner. „Deshalb habe ich die Förderung der AGFK durch den Freistaat in diesem Jahr von bisher 50.000 auf 100.000 Euro erhöht.“ Zusätzliche Mittel zur Förderung des Radverkehrs will Herrmann bei der Aufstellung des Doppelhaushaltes 2015/2016 für einzelne Projekte beantragen, die das Innenministerium regelmäßig gemeinsam mit der AGFK, dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) und anderen Partnern durchführt.

 

 

jn / Innenministerium

 

Donnersbergerbrücke: Fahrrad in der Oberleitung

Das sieht man auch nicht alle Tage: Arbeiter an der Donnersbergerbrücke haben am frühen Ostermontag ein Fahrrad in der Oberleitung entdeckt. Die Männer reagierten sofort – und verhinderten Schlimmeres.

 

Hergang:


Am Ostermontag (21. April), gegen 05:40 Uhr, entdeckten Bauarbeiter am Haltepunkt Donnerbergerbrücke ein Fahrrad in der Oberleitung. Die Baufirma verständigte daraufhin die Deutsche Bahn. Diese sperrte sofort das betroffene Gleis. Zu diesem Zeitpunkt fuhr auf dem Gleis keine S-Bahn, sodass kein Schaden entstand.
Nach ersten Ermittlungen muss das Fahrrad zwischen 04:30 Uhr und 05:40 Uhr von bislang unbekannten Tätern von der Donnerbergerbrücke geworfen worden sein und verfing sich mit dem Lenker in der Oberleitung des S-Bahngleises 4. Das Fahrrad musste mittels eines Turmwagens (TVT) aus der Oberleitung entfernt werden. Dadurch kam es zu Verspätungen im S-Bahnverkehr.

 

 

Innerhalb von wenigen Wochen ist das bereits der zweite Fall, bei dem Fahrräder den Bahnverkehr stören.

 

Bereits am 15. April hatte eine S-Bahn am Haltepunkt Hackerbrücke ein Fahrrad erfasst, das ins Gleis geworfen worden war. Auch hierbei entstand kein Personen- oder Sachschaden.

Die Bundespolizeiinspektion München ermittelt in beiden Fällen aufgrund gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Die Bundespolizei warnt in dem Zusammenhang: Das Bereiten von Hindernissen für Züge, egal ob Äste, Steine oder Fahrräder, ist kein Kavaliersdelikt – sondern eine Straftat, welche in schweren Fällen mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr geahndet werden kann.

 

 

jn / Polizei

München- Feldkirchen: Unfall mit Fahrerflucht

Fahrrad gegen Fahrrad – am Mittwochvormittag kam es zu einem Zusammenstoß zweier Räder. Dabei wurde eine Person leicht verletzt und einer der Fahrer ist flüchtig.

 

Gegen 11.10 Uhr, fuhr eine 80-jährige Hausfrau mit ihrem Fahrrad auf dem Gehweg der Aschheimer Straße entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung in nördliche Richtung. Zeitgleich kam ihr ein bislang unbekannter Fahrradfahrer entgegen, der ebenfalls verbotswidrig den Gehweg nutzte. Auf Höhe des Anwesens Aschheimer Straße 1 a wollten sich die beiden Fahrradfahrer passieren. Dabei berührten sich die linken Schultern der beiden Beteiligten. Daraufhin kippte die 80-Jährige nach rechts und stürzte zu Boden. Der unbekannte Fahrradfahrer entfernte sich von der Unfallstelle und kümmerte sich nicht um die Frau. Sie erlitt bei dem Sturz Prellungen an der Schulter und am Ellenbogen und musste zur ambulanten Behandlung in ein Klinikum gebracht werden. Am Fahrrad entstand leichter Sachschaden in Höhe von ca. 25 Euro.

 

Täterbeschreibung:
Südländischer Typ, kurze dunkle Haare, normale Statur; dunkel bekleidet

 

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

 

rr/Polizeipräsidium München

München – Lehel: Bus überrollt Radlerin

Beim Rechtsabbiegen hat ein Busfahrer am Mittwochabend eine Fahrradfahrerin übersehen und überrolt. Die Feuerwehr musste die Frau unter dem Bus bergen. Schwerverletzt kam sie in ein Krankenhaus.

 

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar

 

Am Mittwoch gegen 17:30 Uhr wollte ein 43 Jahre alter Italiener mit seinem vollbesetzten Bus von der Ludwigsbrücke beim Deutschen Museum nach rechts in die Steinsdorfstraße abbiegen. Dabei übersah er die rechts neben ihm fahrende Frau auf ihrem Fahrrad. Er erfasste sie mit seiner rechten Vorderseite und überrollte ihre beiden Beine. Rund acht Meter wurde die Frau von dem Bus noch mitgeschliffen, ehe dieser zum Stillstand kam.

Frau mit Hebekissen geborgen

Die alarmierte Feuerwehr musste mit einem Hebekissen die Frau unter dem Bus hervor ziehen. Die 35 Jahre alte Frau erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Unter anderem einen Beinbruch und eine tiefe Fleischwunde. Im Krankehaus musste die Frau notoperiert werden. Lebensgefahr bestand zum Glück aber keine. Für die Unfallaufnahme musste der Kreuzungsbereich für rund eineinhalb Stunden gesperrt werden. Im abendlichen Berufsverkehr kam es deswegen zu erheblichen Stauungen.

Unfallbilanz 2013

Im letzten Jahr wurden 2.453 Radfahrer in München bei Verkehrsunfällen verletzt. Ein Rückgang um 4,6 Prozent im Vergleich zu 2012. Drei Radler wurden getötet, drei weniger als noch 2012. In einem Großteil der Unfälle sind die Radfahrer nicht die Verursacher eines Verkehrsunfalls, aber aufgrund ihrer Schutzlosigkeit (fehlende Knautschzone, kein Fahrradhelm) tragen sie häufig schwere Verletzungen davon.

mh / Polizei / Feuerwehr

Radl-Beleuchtungs-Check

Die Radlsaison hat begonnen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club veranstaltet am 26. April einen Beleuchtungs-Check am Rotkreuzplatz.

 

Radeln mit unzureichender Beleuchtung oder gar ohne Licht ist sehr gefährlich – für sich selbst und auch andere Verkehrsteilnehmer. Radfahrer können nicht rechtzeitig erkannt werden, oder selbst zum Beispiel Fußgänger nicht sehen.

 


 Beleuchtungs-Check am Rotkreuzplatz

Wo es beim Licht am eigenen Radl Defizite gibt, lässt sich bei der Frühjahrs-Beleuchtungsaktion des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) checken. Am Samstag, 26. April dreht sich von 10.00 bis 18.00 Uhr am Rotkreuzplatz im blauen ADFC-Pavillon alles ums Fahrradlicht. Der Fahrradclub bietet eine kostenlose Überprüfung für die Lichtanlage an. Dabei werden kleinere Defekte, wie zum eispiel lose Kabel oder durchgebrannte Brinen, gleich an Ort und Stelle behoben. Zudem stehen Fachleute des ADFC München für Fragen zur Verfügung, sie geben Tipps, welche Beleuchtungsanlagen sinnvoll sind. Denn seit August 2013 besteht keine Dynamopflicht mehr für Fahrräder; auch Batterie- und Akkuleuchten sind erlaubt. Die ADFC-Techniker informieren außerdem über die Bestandteile einer vorschriftsmäßigen Fahrradbeleuchtung und über die Vor- und Nachteile ihrer verschiedenen Varianten. Beim ADFC-Verkehrsquiz können die Besucher außerdem ihr Wissen rund ums Radeln im Straßenverkehr testen.

 

rr

LKW erfasst Radler – schwere Kopfverletzungen

Schwere Kopfverletzungen hat ein 85-jähriger Mann erlitten, als er auf seinem Fahrrad von einem LKW erfasst wurde. Der Mann war am Donnerstagabend gegen 17:35 Uhr auf der Rosenheimer Straße in Höhenkirchen-Siegertsbrunn unterwegs. An der Kreuzung zur Münchner Straße (eine abknickende Vorfahrtsstraße) wurde er von einem 43-jährigern LKW-Fahrer übersehen und erfasst.  Der Rentner stürzte und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Mit einem Rettungshubschrauber wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert.  Die Münchner Straße war wegen der Unfallaufnahme rund eineinhalb Stunden gesperrt, es kam nur zu leichten Verkehrsbehinderungen.
mh / Polizei

Münchner Radl-Filmwettbewerb

Die Frühling kommt und damit beginnt in München auch wieder die neue Radl-Saison.

Die Radlhauptstadt München hat sich dieses Jahr etwas besonderes einfallen lassen: Den Münchner Radl-Filmwettbewerb.

Vom 15. März bis zum 31. Juli 2014 können alle MünchnerInnen mit ihrem Fahrrad-Clip zum Thema „Mehr Miteinander im Straßenraum!“ teilnehmen. Der Wettbewerb steht unter dem Motto: „Bitte sucht Danke!“. Unter den Teilnehmern werden die besten drei Videos ausgewählt und die Gewinner erhalten Preise im Gesamtwert von 3 500 Euro. Die Preisverleihung findet am 14. September auf dem Streetlife-Festival statt.

 

Wichtig bei dem Wettbewerb: Es kommt nicht darauf an, ob es ein professioneller Film oder ein spontanes Handy-Video ist, sondern dass Spaß und Rücksichtnahme anderen Verkehrsteilnehmern gegenüber im Mittelpunkt stehen.

 

Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier.

 

Wie sicher ist Ihr Fahrrad? – Sicherheitscheck an der Messe München

Wie sicher ist Ihr Fahrrad? Vom 19. bis zum 23. Febraur bietet die Radlhauptstadt München am Eingang Ost der Messe München einen Sicherheitscheck an. Im Rahmen der Freizeitmesse f.r.e.e. geben die Radl-Checker Tipps für das Fahrradfahren im Winter. Damit Radler trotz Dunkelheit und rutschigem Untergrund sicher auf Münchens Straßen unterwegs sind, liegt das Hauptaugenmerk vor allem auf einer korrekten Beleuchtung sowie einwandfrei funktionierenden Bremsen. An Fahrrädern, die kleine Mängel aufweisen, werden direkt vor Ort Reparaturen durchgeführt. Zum Service gehören das Nachjustieren von Bremsen und Sattel, die Überprüfung von Licht, Reflektoren und Reifendruck. Wessen Radl größere Reparaturen benötigt, erfährt, wo er diese durchführen lassen kann.

Weitere Informationen finden Sie hier.

rr

 

 

Geisterradler behalten Vorfahrt

Erlaubt ist es nicht, auf der falschen Straßenseite auf dem Radweg zu fahren. Trotzdem sieht man gerade in München des Öfteren Radfahrer, denen es zu kompliziert ist, über eine Ampel auf die richtige Seite zu wechseln.

 

Ihr Vorfahrtrecht verlieren Geisterradler aber dennoch nicht – Autofahrer müssen auch auf Fahrradfahrer achten, die den Radweg in falscher Richtung befahren.

 

Eine Autofahrerin scheiterte deswegen vor dem Amtsgericht Augsburg mit ihrer Klage, wonach sie von einer «Geisterradlerin» nach einem Unfall ihren gesamten Schaden von 1.500 Euro ersetzt bekommen wollte.

 

Wie das Gericht am Donnerstag berichtete, habe die Radlerin zwar gegen die Straßenverkehrsordnung verstoßen, aber deswegen dennoch nicht ihr Vorfahrtsrecht verloren.

 

Die Autofahrerin wollte in Augsburg auf eine vierspurige Straße abbiegen, als die in der verkehrten Richtung fahrende Radfahrerin in ihre Stoßstange krachte. Der vorsätzliche Verstoß der Zweiradfahrerin führt allerdings dazu, dass die Frau eine Mitschuld bekam und der Autofahrerin ein Drittel der Reparaturkosten ersetzen muss.

 

 

 

jn / dpa

Zeugenaufruf – Fahrradunfall mit Fahrerflucht

Am Dienstag, 07.01.2014, fuhr eine 30-jährige Münchnerin mit ihrem Fahrrad ordnungsgemäß den rechten Radweg entlang der Würmtalstraße in Richtung stadteinwärts. Einen Helm trug die Frau nicht.

 
Auf Höhe der Hausnummer 6 wollte die 30-Jährige einen/eine vor sich fahrende Fahrradfahrer/-in links überholen und kündigte dies rechtzeitig durch das Betätigen ihrer Fahrradklingel an. Noch bevor sie überholen konnte, scherte der oder die vor ihr Fahrende plötzlich nach links aus, weshalb die 30-Jährige stark bremsen musste und zu Sturz kam. Zu einer Berührung der beiden Unfallbeteiligten kam es nicht. Der oder die Unfallverursacher/-in entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle.
Die Münchnerin wurde bei dem Sturz schwer verletzt und kam mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo sie stationär behandelt wird.

 
Zeugenaufruf:

 
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

 

 

 

jn / Pressestelle Polizeipräsidium München

 

 

 

 

 

Professioneller Radldieb festgenommen!

Am 04.12.2013, gegen 03.00 Uhr, fiel einer zivilen Streife der Polizeiinspektion 12 (Maxvorstadt) ein Mann in einem Hinterhof der Hessstraße auf, der an einem Fahrrad herummanipulierte. Bei der anschließenden Kontrolle des 25-jährigen Mannes konnten verschiedenste Aufbruchswerkzeuge sowie Fahrradteile aufgefunden werden.

Des Weiteren führte er in seiner Jackentasche ein Pfefferspray mit sich. Bei einer im Anschluss durchgeführten Durchsuchung seines Wohnanwesens konnten so viele entwendete Fahrradteile festgestellt werden, dass es nicht möglich war diese abzutransportieren. Anhand des Unzähligen Diebesgutes kann bei dem 25-Jährigen von einem gewerbsmäßigen Täter ausgegangen werden. Er wurde in die Haftanstalt zur Prüfung der Haftfrage überstellt.

cb

Innenminister Herrmann will mehr Radfahrer auf den Straßen

Der Radverkehrsanteil auf Bayerns Straßen soll in den nächsten Jahren deutlich steigen. Das ist zumindest das Ziel von Innenminister Joachim Herrmann. Am Donnerstag teilte der Minister in Starnberg mit, dass die Staatsregierung die Bedingungen für Radler weiter verbessern will. Vor allem die Sicherheit liege ihm am Herzen. So solle die Aufklärung beim Wahrnehmen von Radfahrern und dem freiwilligen Tragen eines Fahrradhelms verstärkt werden. «Gleichzeitig wollen wir dafür sorgen, dass die Radwege noch sicherer werden», ergänzte der Minister. Zudem soll das Radwegenetz ausgebaut werden.

Insgesamt 8 000 Kilometer beträgt die Länge der Radwege und der sonstigen von Radfahrern benutzten Wege entlang des Bundes- und Staatsstraßen in Bayern. Rund 20 Millionen Euro stehen in diesem Jahr für den Ausbau zur Verfügung.

rr/dpa

Gefährliches Stromkabel: Fahrradfahrer wird verletzt

Am Donnerstag gegen Mittag fuhr ein 46-jähriger Münchner in Großhadern mit seinem Mountainbike auf dem Radweg der Sauerbruchstraße. An einer Baustelle war ein Stromkabel in etwa drei Metern Höhe über den Radweg gespannt – und wurde zur Gefahr für den Radler. Denn aus bislang nicht geklärten Gründen hing das Stromkabel so weit durch, dass der 46-Jährige an ihm hängen blieb und stürzte. Er verletzte sich dabei schwer und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Ermittlungen sollen nun klären, weshalb das Stromkabel so gefährlich tief über dem Radweg hing.

Fahrrad gefunden – aber von der 56-jährigen Mutter aus Garching fehlt noch immer jede Spur

Vor zwei Wochen meldete ein Sohn seine 56-jährige Mutter in Garching als vermisst. Nun sind mehrere persönliche Gegenstände sowie das Fahhrad der Frau aufgetaucht – doch von Carmen D. fehlt noch immer jede Spur.

Am Dienstagnachmittag fand ein Passant in einem Maisfeld östlich von Garching ein Damenfahrrad. Nach polizeilicher Überprüfung stellte sich heraus, dass das Fahrrad der 56-jährigen Vermissten gehörte, mit dem sie seit Mitte August verschwunden war.

 
Unter der Führung der Münchner Kripo wurde sofort mit Hunden und einem Polizeihubschrauber nach der Frau gesucht. Es konnten jedoch nur weitere persönliche Gegenstände der Frau am Ufer des Garchinger Mühlbaches gefunden werden. Die Suche nach der 56-Jährigen blieb bis zum Einbruch der Dunkelheit erfolglos.

Heute wird die Suche fortgesetzt.

 

mt / Polizei

Radfahrer stößt mit Ladekran zusammen und wird schwer verletzt

Am Montagabend fuhr ein 19-jähriger Münchner mit seinem Fahrrad auf der Herzog-Johann-Straße stadtauswärts.  Zum gleichen Zeitpunkt lud ein 43-jähriger Lkw-Fahrer aus Österreich an einer dortigen Baustelle mit seinem Ladekran Isolierplatten ab.

Gerade als der 19-Jährige an dem LKW vorbeiradeln wollte, schwenkte der Ladekran auf die Fahrbahn. Der 19-Jährige konnte weder bremsen noch ausweichen – er prallte mit seinem Kopf gegen eine der schweren Metallgabeln und stürzte zu Boden.  Er erlitt eine lebensgefährliche, offene Schädelfraktur mit Hirnblutung und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter zur Unfallstelle hinzugezogen.

Radler bei Unfall schwer verletzt

Am Montag, 29.07.2013 gegen 18.55 Uhr fuhr ein 19-jähriger Münchner mit seinem Fahrrad auf der Herzog-Johann-Str. stadtauswärts. Zum gleichen Zeitpunkt lud ein 43-jähriger
Lkw-Fahrer aus Österreich auf Höhe Hausnummer 6 an der dortigen Baustelle mit seinem Ladekran gerade Paletten mit Baumaterial (Isolierplatten) ab. Zu diesem Zeitpunkt herrschte
hier gerade starker Regen. Als der 19-Jährige an dem LKW vorbeifahren wollte, schwenkte der Ladekran gerade mit den Gabeln auf die Fahrbahn. Der 19-Jährige prallte mit seinem Kopf gegen eine der Gabeln und stürzte zu Boden.
Er erlitt eine offene Schädelfraktur mit Hirnblutung und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Verletzungen sind lebensgefährlich. Sachschaden entstand keiner.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter zur Unfallstelle hinzugezogen. Der 43-jährige Lkw-Fahrer musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen.
mh

123456