Tag Archiv: Familie

Kleinkinder, spielen, Kita, Kindergeld, Gericht, © Symbolfoto

Job und Familie – ausgezeichnet!

Nach dem Deutschen Bildungspreis im Frühjahr 2013 ist die Stadt München nun auch mit dem Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit in der Kategorie „Familienorientierung“ ausgezeichnet worden.

 

Die gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei der Stadt überzeugte die Fachjury. Besonders beeindruckt waren die acht Juroren davon, dass die geschaffenen Rahmenbedingungen umfassend für alle Angehörigen der Beschäftigten – von den Kindern bis zu den gegebenenfalls pflegebedürftigen Eltern und Großeltern – gelten.

 

„Dies ist eine wichtige Voraussetzung für die Gesundheit der 32.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die ihrer Familienmitglieder“, erklärte Dr. Frank Lehmann von der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung bei der siebten Verleihung des Deutschen Unternehmenspreises Gesundheit des BKK Dachverbandes in Berlin.

 

 
Mitarbeitergesundheit ist ein ernstzunehmender Wettbewerbsfaktor. „Deshalb verstärken interessensgerechte Arbeitszeitmodelle Motivation und Identifikation mit dem Unternehmen, helfen Belastungen zu vermeiden und beugen einem drohenden Fachkräftemangel vor“, betont Dr. Thomas Böhle, Personal- und Organisationsreferent der Landeshauptstadt München.

„Wie ernst wir dieses Thema seit Jahren nehmen, zeigen die neuesten Zahlen: Bei der Stadt München arbeiten fast 30 Prozent der Beschäftigen in Teilzeit, über 18 Prozent der Führungspositionen werden in
Teilzeit ausgeübt.“

 

 
Neben der Landeshauptstadt München wurden bei 49 Bewerbern neun weitere Unternehmen mit dem Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit in den insgesamt zehn Kategorien ausgezeichnet.

 

 

 

 

jn / Rathaus Umschau

Jugendämter in Bayern nehmen vermehrt Kinder aus Problemfamilien

3.046. Das ist die Anzahl der Kinder, die im vergangenen Jahr vom Jugendamt aus ihren Familien genommen wurden – zu ihrem eigenen Schutz. Denn immer wieder kommt es in Deutschland zu Todesfällen von vernachlässigten, misshandelten Kindern. Diesen Schuh wollen sich die bayerischen Jugendämter nicht anziehen und nehmen immer häufiger gefährtete Kinder in ihre Obhut.

 

Oft sind die Eltern mit den Kindern überfordert

 

3.046 Kinder – das ist der höchste Wert seit zehn Jahren. Im Vergleich zu 2002 (1.692 Kinder) stieg die Zahl um 80 Prozent, wie das Statistische Landesamt in München der dpa mitteilte. Hauptgrund, warum Kinder in Obhut genommen werden, ist eine Überforderung der Eltern. Manchmal kommen mehrere Probleme zusammen, etwa auch eine Vernachlässigung und Misshandlung des Kindes oder Beziehungsprobleme.

 

Lehrer, Nachbarn und Trainer suchen oft Kontakt zum Jugendamt

Der neue Rekordwert von 2012 bedeute nicht automatisch, dass mehr Kinder gefährdet seien, sondern eher, dass die Gesellschaft sensibilisierter sei für dieses Thema, erklärt Harald Britze vom Jugendamt München. «Es herrscht eine größere Aufmerksamkeit.» Lehrer, Nachbarn oder Trainer suchten bei Verdachtsfällen eher den Kontakt zum Jugendamt. Hilfreich sei auch das am 1. Januar 2012 in Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz. Es ermöglicht Kooperationen zwischen Behörden, Schulen, Kindertagesstätten, Arztpraxen und Hebammen.

 

Individueller Schutz der Kinder

Welche Schutzmaßnahme das Amt ergreift, hängt laut Britze vom Einzelfall ab. Manche Kinder werden vorübergehend bei Angehörigen untergebracht, andere kommen in eine Pflegefamilie oder eine Kinder- und Jugendeinrichtung. Sind die Eltern motiviert und daran interessiert, die Situation zu verbessern, kann ein Kind auch schnell in die Familie zurückkehren. Und nicht hinter jeder Anzeige steckt auch tatsächlich eine Kindesmisshandlung, weiß Britze aus Erfahrung. «Manchmal wird so ein Streit unter Nachbarn ausgetragen. Das fliegt aber in der Regel schnell auf.»

 

dpa / lby

Oktoberfest 2013: „Papa, lebt der noch?“ Ein Wiesn-Anwohner erzählt!

Des einen Freud ist des anderen Leid! Während sich viele extra Urlaub nehmen um die Wiesn in München besuchen zu können gibt es auch einige Anwohner die sich Urlaub nehmen um zu flüchten. Denn Dauerbeschallung, betrunkene Wiesn-Besucher im Vorgarten, Müllberge vor der Haustüre und Verkehrsbehinderungen stehen jetzt auf  der Tagesordnung. Doch neben dem größten Volksfest der Welt zu wohnen hat trotz Allem auch seinen Reiz. Daniel lebt mit seiner Frau und seinen drei Söhnen direkt an der Festwiese. Heute ist er im münchen.tv Interview:

Wie erlebst Du als Anwohner die Oktoberfestzeit in München?

Daniel: Der Aufbau ab Juli ist immer sehr interessant für große und kleine Jungs. Da gibt es so viel zu sehen. Die zwei Wochen überstehen wir dann schon… Und rund ums Jahr gibt es ja noch viele andere tolle Angebote  und Möglichkeiten auf der Wiesn, auf die man sich freuen kann.

Und wie ist es für Deine Kinder?

Daniel: Sie sind natürlich begeistert von den vielen Fahrgeschäften. Der große macht schon beim Aufbau Pläne, womit er wann fahren will.

Was war das lustigste/skurrilste das Du je als Wiesn-Anwohner erlebt hast?
Daniel: Es gab da zwei, die sich in unserem Garten vergnügt haben. Auf meine Frage, ob sie denn kein Zuhause hätten, sagte sie nur: „Hast Du mal `ne Zigarette, Du Charmeur?“

Es hat ja aber auch Vorteile direkt neben dem  größten Volksfest der Welt zu wohnen, oder?

Daniel: Die Theresienwiese als Vorgarten zu haben ist 50 Wochen im Jahr großartig für die ganze Familie! Theoretisch könnte ich ja sogar nach dem Wiesn-Besuch Heim robben, aber das war noch nie nötig und wird auch nicht passieren. Zimmer untervermieten wäre lukrativ, ist aber zum Glück verboten.

Schon Bekanntschaft mit den sogenannten „Wiesn-Wild-Bislern“ gemacht?

Daniel: Klar, bisher jedes Jahr. Seit wir unsere Gartentore abends absperren, ist es allerdings seltener geworden. Fast ein bisschen zum Leidwesen meines ältesten Sohnes, der es geliebt hat, vom Balkon aus mit der Wasser-Pumpgun zurückzuschießen. Auch die übrigen Hinterlassenschaften sind zahlreich und bemerkenswert. Zum Glück ist die Stadtreinigung meist fertig, wenn ich morgens das Haus verlasse. Und wenn´s ganz gut läuft, dann regnet es auch mal.

Wie oft gehst du mit Deiner Familie in den zwei Oktoberfestwochen auf die Wiesn? Seid ihr trotzdem noch Wiesn-Fans?

Daniel: An den Familientagen, dem Geburtstag unseres Ältesten, der jedes Jahr während der Wiesn ist, und den Schönwettertagen. Die Wiesn als Volksfest ist zu recht berühmt und beliebt. Was mittlerweile daraus wurde nicht immer… Beispielsweise kotzende Untote in vogelwilden Kostümen. Zum Glück gibt’s jetzt die Oide Wiesn.

Wie könnte die Wiesn-Zeit Deiner Meinung nach für Anwohner noch angenehmer gemacht werden?

Daniel: Gut fände ich, wenn es für die Anwohner wie beim Tollwood  üblich eine kleine Entschädigung geben würde in Form von Gutscheinen. Da würden 150 € schon reichen für eine halbe Stunde Spaß für den Großteil der Familie 🙂 Schließlich wächst das Geld ja auch auf der Wiesn – auch wenns Hubert von Goisern nicht glaubt.

Und was hast du sonst noch zum Thema „Wohnen an der Wiesn“ zu sagen?

Daniel: Dank der Wiesn werden die Kinder schon sehr früh an die Erkennung von Vergiftungserscheinungen und die Beurteilung der Vitalzeichen herangeführt: „Papa, lebt der noch?“ Die Sperrung des Bavariarings bringt uns nicht nur einen relevanten Sicherheitsgewinn, sondern beschert uns auch ruhigere Wiesn-Wochen. Und mit der Einfahrtsgenehmigung können wir trotz Schulpflicht auch mal kurzfristig dem Trubel entfliehen.

Interview: Monika Eckert

 

Vermisste Neunjährige ist unversehrt wieder daheim

Eine Familie in München kann aufatmen: Nach stundenlanger Ungewissheit ist heute Morgen eine neunjährige Schülerin wieder wohlbehalten zu ihrer Familie zurückgekehrt. Ihr Vater hatte sie in der Nacht zuvor als vermisst gemeldet, die Polizei hat mit Hochdruck nach der Kleinen gesucht.

 

Das Mädchen aus Togo war am Sonntag von ihrer Cousine in Untersendling zur U-Bahn gebracht worden und sollte mit der U2 Richtung Berg am Laim nach Hause fahren. Dort kam sie aber nicht an. Gemeinsam mit der Tante, bei der das Mädchen zuvor gewesen war, erstattete der besorgte Vater gegen 1:15 Uhr Vermisstenanzeige bei der Polizei.

Gegen 09.45 Uhr wurde die Vermisstenstelle der Münchner Kripo verständigt, dass das Mädchen bei einer Freundin – die ebenfalls in Berg am Laim wohnt – die Zeit verbracht hatte und mittlerweile von der Tante abgeholt worden war. Das Mädchen hatte anscheinend mit seiner Familie keinen Kontakt aufnehmen können, weil das Handy nicht funktionierte und sie die Telefonnummern nicht auswendig kannte.

 

mt / Polizei

Lkw-Fahrer übersieht Familienauto – Eltern und Kinder werden schwer verletzt

Ein tragischer Unfall ereignete sich am Mittwoch gegen Mittag im Münchner Stadtteil Aubing. Ein 22-Jähriger LKW-Fahrer übersah dabei beim Abbiegen einen entgegenkommenden Opel Zafira eines Afghanen mit seiner Familie.

Der 52-jährige Familienvater konnten die Kollision nicht mehr vermeiden und prallte frontal gegen den Lastwagen. Er selbst, seine Ehefrau und seine vier Kinder wurden schwer verletzt und kamen in verschiedene Krankenhäuser zur stationären Behandlung.

Den ausführlichen Bericht sehen Sie um 18.00 Uhr in „münchen heute.“
Do >> 18:00 | 19:00 | 21:00
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