Tag Archiv: FCB

Delegation von FCB überreicht Spenden an Flüchtlinge

Nach dem erfolgreichen Gastspiel beim AS Rom (7:1) und dem Besuch beim Papst ist der FC Bayern am Mittwochnachmittag wieder im verregneten München gelandet. Für Karl-Heinz Rummenigge indes stand nach der Rückkehr aus der Ewigen Stadt noch ein wichtiger Termin auf dem Programm: Der Vorstandschef des FC Bayern besuchte gemeinsam mit den in München gebliebenen Bastian Schweinsteiger und Holger Badstuber die Bayernkaserne, wo derzeit fast 2000 Flüchtlinge untergebracht sind. Die Delegation überreichte den Asylbewerbern dank der Unterstützung von FCB-Anteilseigner und -Ausrüster adidas Kleidung und Fußbälle im Wert von über 20.000 Euro. Die Freude über den Besuch und die mitgebrachten Geschenke war groß. Bayerns Innenminister Joachim Hermann war ebenfalls vor Ort.

© Rico Güttich / muenchen.tv

FC Bayern München: Mit guter Stimmung geht’s weiter

Gute Stimmung beim FC Bayern München:

Nach den ersten Spielen in Champions League und Bundesliga scheint sich sowohl in Sachen Personal als auch bezüglich der Stimmung innerhalb des FCB alles eingependelt zu haben.

Nach Startschwierigkeiten wegen Verletzungen kommen recht positive Neuigkeiten von der Säbener Straße.

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© Rico Güttich / muenchen.tv

FC Bayern: Weltmeister in München gefeiert

Nächste Feier für die Bayern-Weltmeister – und jede Menge Zuversicht für die neue Saison. Vor 65 500 Zuschauern hat sich der deutsche Fußball-Rekordmeister seinen Fans gezeigt. Vier Neuzugänge kickten auf dem Rasen, ein langjähriger Profi war schon nicht mehr dabei. Weiterlesen

FC Bayern München

FC Bayern München: Pepe Reina im Tor

Torwart Pepe Reina, der bisher beim SSC Neapel gespielt hatte, steht jetzt beim FC Bayern in München unter Vertrag.

 

Check vom Arzt und los kann es gehen

Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, der offizielle Arzt des Vereins, hat dem 31 Jahre alten Pepe Reina am Donnerstag Abend untersucht und sein OK für den Start in der Mannschaft von Trainer Pep Guardiola gegeben.

Wie erwartet, scheint der neue Torhüter fit wie ein Fußballschuh zu sein und freut sich außerdem schon ordentlich auf seinen neuen Job im Team des FCB.

„Ich bin sehr glücklich, zu einem der größten Vereine auf der Welt zu kommen“, sagte er dem Team von der  Internetseite von Bayern München.

 

Barcelona oderLiverpool… Hauptsache Italien!

…oder so ähnlich könnte man den Werdegang der neuen Vertretung von Manuel Neuer beschreiben.

Mit 18 Jahren startet der in Madrid geborene Reina seine Profikarriere zunächst beim FC Barcelona. In seinen zwei Jahren dort stand er allerdings nur rund 30 Mal auf dem Spielfeld, weswegen er 2002 zu Villareal wechselte. Dort gab es mehr zu tun auf dem Platz für den jungen Pepe.

2005 führte ihn sein Weg nach Liverpool, wo er bis 2013 blieb, dann ging er als Leihgabe nach Neapel.

Zur Rückkehr nach Liverpool kommt es aber nicht mehr: Am Freitag unterschreibt der Torhüter einen Vertrag über drei Jahre mit dem deutschen Rekordmeister.

 

Der Elfmeter-Killer

Diesen Namen bekam Pepe Reina, nachdem er bei Villareal in einer Saison sieben von neun geschossenen Elfern gehalten hatte.

Der neue beim FCB hat aber noch mehr drauf:

„Pep wollte einen Torhüter, der ähnlich wie Manuel Neuer auch mitspielen kann“, so Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge über das Anforderungsprofil an den neuen Torhüter, der die vakante Stelle im FCB-Kader besetzen soll. „Es ist nicht selbstverständlich, einen Mann mit dieser Erfahrung und dieser Qualität zu finden, der bereit ist, sich als Nummer zwei einzureihen. Das hat Michael Reschke sehr gut gemacht, während wir in den USA waren.“

adc

 

Uli Hoeneß: Nach Narkose sofort wieder ins Gefängnis

Laut einem Zeitungsbericht hat das  soll das Justizministerium den Ex-Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß  zurück ins Gefängnis gebracht haben – nur eine Stunde nachdem er nach einer Herz-OP wieder aus der Narkose aufgewacht war.

 

Noch verschlafen zurück hinter Gitter

Die Ärzte mussten am Freitag in der „Schön Klinik“ am Starnberger See einen unkomplizierten Routine-Eingriff an Uli Hoeneß‘ Herzen durchführen.

Die Operation lief gut. Aber dann entschied sich das Justizministerium scheinbar zu einem merkwürdigen Schritt:

Nur eine Stunde nachdem Hoeneß aus der Narkose aufgewacht war, tauchten Justizbeamte in seinem Krankenzimmer auf, die ihn aufforderten, wieder die Rückreise ins Gefängnis nach Landsberg am Lech anzutreten. Eigentlich hätte der ehemalige Präsident des FC Bayern bis Sonntag zur Beobachtung bleiben sollen.

Warum das Ministerium eine solche Entscheidung getroffen hat, die eventuell sogar schädlich für den Häftling sein könnte, dazu gab es keine Stellungnahme: „Wir kommentieren den Fall Hoeneß grundsätzlich nicht“, hieß es auf Zeitungs-Nachfrage von einer Sprecherin im Justizministerium.

 

Keine Extra-(Brat-)Wurst

Über die Gründe für den verfrühten Abtransport von Uli Hoeneß aus dem Krankenhaus lässt sich nur mutmaßen.

In der Vergangenheit war das Gefängnis Landsberg aber stets bemüht, vor Medien und der Öffentlichkeit den Eindruck zu wahren, dass der prominente Insasse keinerlei spezielle Behandlung bekommt.

Uli Hoeneß bekommt die selben Mahlzeiten, die leichen Zeiten für Freigänge und soll im Gefängnis arbeiten.

Medienberichten zufolge hat er bereits zehn Kilo abgenommen, seit er seine Haftstrafe angetreten hatte, zu der ihn ein Gericht in München wegen Steuerhinterziehung von über 28 Millionen Euro verurteilt hatte.

adc

FC Bayern: Lewandowski fühlt sich noch nicht als echter Bayer

Zwei Wochen in München und ein Freundschafts-Kick in einer Bayern-Rumpftruppe reichen Robert Lewandowski noch nicht – Premierentreffer hin oder her. Nach dem 1:1 (0:0) im Benefizspiel des Fußball-Rekordmeisters beim MSV Duisburg sehnt der Neuzugang bereits die ersten Pflichtpartien herbei. «Das war nur ein Test. Als echter Bayern-Spieler fühle ich mich erst nach dem Supercup oder dem Ligastart», sagte der Stürmerstar.

An den Polen im neuen, blau-rot-gestreiften Bayern-Trikot muss sich manch ein Fußballfan erst gewöhnen – seine Klasse vor dem Tor scheint der 25-Jährige nicht in Dortmund gelassen zu haben. Technisch perfekt verwertete der Ex-Borusse in der 62. Minute eine Flanke von Rafinha zur Führung. „Ich bin zufrieden, dass ich das Tor geschossen habe, aber trotzdem gab es nur ein Unentschieden“, bemerkte der Stürmer.

Dass gegen den klammen Drittligisten aus Duisburg, den das Match gegen den Double-Champion dank 24 126 Zuschauern rund 300 000 Euro in die Kassen spülte, noch längst nicht alles klappte wie gewünscht – störte nicht sonderlich. „Es ist immer schwierig, wenn nur so wenige Spieler dabei sind – aber das ist ganz normal“, meinte Lewandoswki.

Weil zum Beispiel die deutschen Weltmeister, der Niederländer Arjen Robben und Brasiliens Dante noch im Urlaub sowie Franck Ribéry im Aufbautraining sind, standen außer Lewandowski und Rafinha nur David Alaba und Neuzugang Juan Bernat als mögliche Stammspieler im Kader. Auch der lange verletzte Holger Badstuber könnte dazugehören, führte das Team von Coach Pep Guardiola im zweiten Testspiel nacheinander als Kapitän aufs Feld.

In den kommenden Tests und der PR-Reise in die USA geht es für die Bayern nun darum, sich trotz des Fehlens etlicher Leistungsträger optimal auf den Saisonstart vorzubereiten. Da können Guardiola und Sportvorstand Matthias Sammer schon ins Grübeln kommen.

„Wir müssen gut aufpassen auf die, die da sind, und sie nicht durch alles durchjagen“, warnte Sammer, „wir müssen sehr gut steuern und dosieren“. Die meisten WM-Fahrer werden erst bei der Nordamerika-Tour vom 30. Juli bis 7. August zum Team stoßen – am 13. August steht für den Meister und Pokalsieger schon der Supercup in Dortmund an. Von einem vernünftigen Aufbau «kann da nicht die Rede sein», klagte Sammer.

Sollte es erforderlich sein, will Sammer nachjustieren – was genau das heißt, verriet er nicht. Nur einem Transfergerücht trat er entschieden entgegen. Dass sich die Bayern um den Kolumbianer Juan Cuadrado bemühten, für den der AC Florenz angeblich 40 Millionen Euro Ablöse verlangt, bezeichnete er als „völligen Blödsinn“.

dpa

FC Bayern München: Lewandowski legt los

Der Torschützenkönig der Bundesliga, Robert Lewandowski, will in seinem neuen Zuhause München beim FC Bayern nochmal eine Schippe auf seine bisherigen Leistungen draufpacken.

 

Batterien voll

„Ich wusste, dass Bayern München der Maßstab ist, wo ich ein noch besserer Spieler sein kann“, sagt der 25 Jahre Neuzugang vom Rivalen Borussia Dortmund am Mittwoch in München bei seiner Vorstellung.

Vor seinem ersten Training an der Säbener Straße machte der Pole Lewandowski überhaupt kein Geheimnis daraus, was er mit dem FCB erreichen will: wieder Meister werden.

Fit genug sieht sich Lewandowski nach der Sommerpause dafür.

„Ich fühle mich sehr gut. Ich hatte einen schönen Urlaub, meine Batterien sind wieder voll“, sagte der neue Stürmer im Team des FCB, der die Rückennummer neun von Mario Mandzukic bekommen hatte. Der Kroate wird zum spanischen Meister Atletico Madrid wechseln. Als Ablöse stehen 22 Millionen Euro im Raum.

 

Langsam stürmen, Robert

Die Chefs des FC Bayern bremsten die Euphorie um den neuen Mann an der Angriffsspitze zunächst noch ein wenig:

„Wir erwarten am Anfang keine Wunderdinge. Aber er ist mit allen Facetten ausgestattet, die ein Fußballer haben muss», meinte Sportvorstand Matthias Sammer: „Er hat in Dortmund Außergewöhnliches geleistet, obwohl der Wechsel schon feststand. Das ist das Holz, woraus Champions geschnitzt sind.“

Bekommen hat der FC Bayern dieses Champions-Holz ohne Ablöse zahlen zu müssen. Lewandowskis Vertrag in Dortmund war ausgelaufen.

Zudem stellten die Münchner am Mittwoch auch noch ihren zweiten Neuzugang Sebastian Rode vor. Er war ebenfalls ablösefrei an die Isar gewechselt und zwar vom Main. Er spielte zuvor bei Eintracht Frankfurt.

adc

Basketball-Bundesliga 2014/15: FCB vs. MBC

Nach der Terminermittlung für die BBL (Basketball-Bundesliga) steht fest: Die Basket Bayern werden ihren Titel als deutsche Basketball-Meister zuerst gegen den Mitteldeutschen BC verteidigen müssen. Der vorläufige Spielplan gibt außerdem die folgenden Informationen zur BBL heraus:

 

Am 3. Oktober beginnt die Liga, die Hinrunde endet am 4. Januar 2015. Die Hauptrunde wird am 30. Mai 2015 zuende gehen, die Playoffs werden voraussichtlich am 9. Mai beginnen.

 

Pokalsieger Alba Berlin wird an dem Wochenende 8./9. November auf die Bayern treffen. Die Neuauflage des Duells der abgelaufenen BBL-Finalserie wird in Berlin stattfinden.

 

 

Neben der BBL freuen sich die Spieler des FCB auch auf die Euroleague. Am Donnerstag, 10. Juli, findet in Barcelona um 12 Uhr die mit Spannung erwartete Gruppenauslosung der Euroleague-Saison 2014/15 statt. Der FC Bayern Basketball hat sich als Deutscher Meister automatisch für den bedeutendsten europäischen Basketball-Wettbewerb der Vereinsmannschaften qualifiziert. Im Anschluss an die Ziehung der Gruppen werden auch die Begegnungen der einzelnen Spieltage ausgelost. Eine Liveübertragung der Ziehung finden Sie hier.

 

Insgesamt sind 23 Mannschaften für die Gruppenphase gesetzt. Der 24. und letzte Teilnehmer wird in einer Qualifikationsrunde ermittelt. Für die Auslosung werden die Teams auf sechs Lostöpfe (Seeds) verteilt. Die Zuteilung auf die Lostöpfe erfolgt auf Basis eines Euroleague-Rankings, welches die sportlichen Vereinserfolge der letzten drei Jahre auf europäischer Ebene berücksichtigt. Mannschaften aus demselben Land dürfen nicht in derselben Gruppe landen. Die Basketballer des FC Bayern sind nach ihrer Premieren-Saison vergangenes Jahr heuer in Lostopf fünf gesetzt.

In der vergangenen Saison qualifizierte sich der FCBB als Euroleague-Debütant sogleich für die Top16-Runde, in der das Team von Chefcoach Svetislav Pesic nur knapp die Viertelfinalrunde verpasste.

 

 

jn / FCB

Okotie zu 1860 München

Rubin Okotie geht in Zukunft für die Löwen auf Torjagd. Der 27-jährige Stürmer wechselt von FK Austria Wien zum TSV 1860 München und erhält einen Zweijahresvertrag.

Der Angreifer lief in der Rückrunde 2013/2014 auf Leihbasis für den dänischen Erstligisten Sønderjysk Elitesport auf, machte dabei mit elf Toren (eine Vorlage) auf sich aufmerksam und bewahrte den Verein damit vor dem Abstieg. Seine Qualitäten schätzt Sport-Geschäftsführer Gerhard Poschner und lotste den fünffachen Nationalspieler Österreichs an die Grünwalder Straße. „Rubin weiß, wo das Tor steht. Er ist ein technisch und taktisch gut ausgebildeter Spieler, sehr ballsicher und robust. Damit passt er bestens in unser Anforderungsprofil für die Offensive.‘‘
Rubin Okotie freut sich auf seine neue Herausforderung bei den Löwen: „Sechzig ist nicht irgendein Klub in der Zweiten Liga, sondern absolut ein Traditionsverein. Deshalb wollte ich unbedingt hierher wechseln und will mit dem Team möglichst
erfolgreich sein.‘‘

Leben und Karriere des neuen Sturm-Löwens

Der 1,88 Meter große Stürmer wurde am 6. Juni 1987 in Karatschi in Pakistan geboren. Aufgewachsen ist er in Barcelona und Wien. Dort begann er beim Wiener SC mit dem Fußballspielen. Ausgebildet wurde er bei den beiden großen Wiener Klubs Rapid (1998 -2001) und FK Austria (seit 2001), wo der beidfüßige Offensivspieler auch zuletzt unter Vertrag stand. 2007 gab er bei der Austria sein Debüt in der österreichischen Bundesliga. In 70 Liga-Einsätzen erzielte er 22 Treffer (acht Vorlagen) und feierte 2008/2009 den Pokalsieg mit den Violetten, traf im Finale gegen Admira zum 1:0 (3:1). Zudem sammelte er internationale Erfahrung, kam drei Mal in der Champions League und in Champions League Qualifikation zum Einsatz. Er spielte fünf Mal im UEFA-Cup, drei Mal in der Europa League Qualifikation (zwei Tore). Ein Gastspiel in der Bundesliga gab der fünffache Nationalspieler Österreichs 2010 beim 1. FC Nürnberg (vier Einsätze). 2012/2013 netzte er zwölf Mal für Sturm Graz ein (43 Einsätze) und kehrte in der darauffolgenden Spielzeit zu Austria Wien zurück (13 Einsätze, ein Tor).

1860 / adc

München: Bayern-Basketballer feiern Titel – Stoiber: «Zweite große Säule»

Einen Tag nach dem Titelgewinn in Berlin haben die Bundesliga-Basketballer des FC Bayern München ihren Meistercoup mit knapp 600 Fans vor ihrer Heimspielhalle gefeiert.

 

Bayern-Aufsichtsrat Edmund Stoiber lobte das Team von Trainer Svetislav Pesic. «Ihr seid die zweite große Säule des FC Bayern. Ich bin stolz darauf, dass ihr den Basketball so voran gebracht habt», sagte der ehemalige bayerische Ministerpräsident am Donnerstag.

 

Die Münchner hatten am Vorabend im Duell mit ALBA Berlin die Playoff-Serie um die deutsche Meisterschaft mit 3:1 für sich entschieden.

Bayern-Star Franck Ribéry fällt für die WM aus

Großer Schock für die französische Fußball-Nationalmannschaft: Mittelfeldstar Franck Ribery vom deutschen Meister FC Bayern München fällt wegen seiner Rückenprobleme für die Weltmeisterschaft in Brasilien aus.

 

Das gab der französische Nationaltrainer Didier Deschamps am Freitag bekannt. Remy Cabella soll für Europas Fußballer des Jahres ins 23-er Aufgebot der «Equipe tricolore» nachrücken.

 

Neben Ribéry wurde in Clement Grenier ein weiterer Spieler aus Frankreichs WM-Kader wegen einer Oberschenkelverletzung gestrichen. Der Mittelfeldakteur von Olympique Lyon wird durch Morgan Schneiderlin ersetzt.

 

Ribéry klagt seit Wochen über Rückenbeschwerden und hatte auch die ersten beiden WM-Testspiele der Franzosen gegen Norwegen und Paraguay verpasst. In den vergangenen Tagen hatte die medizinische Abteilung der Franzosen vergeblich versucht, Ribéry wieder fit zu bekommen. Der 31-Jährige hatte letztmals im DFB-Pokalfinale gegen Borussia Dortmund vor gut drei Wochen (2:0) gespielt. Aber schon da hatte er wegen seiner Beschwerden zunächst auf der Bank gesessen, war dann aber für Philipp Lahm ein- und später wieder ausgewechselt worden.

 

Der Ausfall Ribérys ist für die Franzosen ein schwerer Schlag. Der Bayern-Star gilt als Kopf des Weltmeisters von 1998, zumal er sich inzwischen auch im Trikot der Nationalelf zum Leistungsträger entwickelt hat. Der Mittelfeldspieler hatte zuletzt angekündigt, dass er in Brasilien zum dritten und letzten Mal bei einer WM teilnehme.

 

RG / dpa

Bayern-Basketballer erreichen Finale

Der FC Bayern München hat das Playoff-Finale der Basketball-Bundesliga erreicht. Der Vorrundenprimus setzte sich am Donnerstag im entscheidenden fünften Halbfinal-Match gegen die EWE Baskets Oldenburg deutlich mit 88:63 (41:33) durch und entschieden damit die Best-of-Five-Serie mit 3:2 für sich. Im Endspiel trifft das Team von Trainer Svetislav Pesic nun auf ALBA Berlin. Die erste von maximal fünf Partien steigt am Sonntag (16.15 Uhr) in München.

 

Nach zwei verschenkten Siegen haben die Basketballer des FC Bayern München ihre Souveränität wiedergefunden und sich erstmals nach ihrer Rückkehr in die Bundesliga ins Playoff-Finale gekämpft. Das Team von Trainer Svetislav Pesic gewann am Donnerstag das entscheidende fünfte Halbfinal-Match gegen die EWE Baskets Oldenburg vor allem nach einem furiosen dritten Vierteln souverän mit 88:63 (41:33) und entschied damit die Best-of-Five-Serie mit 3:2 für sich. Im Endspiel trifft der Vorrundenprimus nun auf ALBA Berlin. Die erste von maximal fünf Partien steigt am Sonntag (16.15 Uhr) in München.

 

Im Münchner Audi Dome überzeugten die Hausherren vor den Augen von Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer und dem früheren bayerischen Ministerpräsident Edmund Stoiber in erster Linie in Durchgang drei, der mit einem 26:11 zur Machtdemonstration wurde – zwei Tage zuvor hatten die Münchner in jenem Viertel noch das Spiel verloren. Bester Werfer des FCB war Malcom Delaney mit 17 Zählern. Bei den Oldenburger war Julius Jenkins mit 20 Punkten am erfolgreichsten.

 

Dass es überhaupt zu diesem Alles-oder-Nichts-Match kam, lag am Nervenflattern der besten Hauptrundenmannschaft in den Halbfinals drei und vier. Da wurde der vorzeitigen Finaleinzug leichtfertig verspielt. Im dritten Heimspiel der Serie blieben die Bayern aber nach einer anfangs umkämpften Partie konzentriert und nutzten einige Fehler der Gäste konsequent aus. Vor allem dank der körperlichen Stärke von John Bryant und Deon Thompson führten die Bayern schon zur Pause.

 

«Ich rechne damit, dass die Baskets zurückkommen», meinte Bayerns Sportdirektor Marko Pesic nach zwei Vierteln bei Sport1, «die Frage ist, wie wir darauf reagieren». Doch die Sorgen des ehemaligen Nationalspieler verflogen schnell: Mit einem famosen 21:3-Lauf machten die Gastgeber schon früh alles klar. Das war für die Comeback-Spezialisten um Trainer Sebastian Machowski zu viel.

 

Nach Seriensieger und Titelverteidiger Bamberg im Viertelfinale hat es damit auch der zweite Vorjahresfinalist nicht ins Endspiel geschafft. Die Bayern können nun ihren dritten Meistertitel nach 1954 und 1955 einfahren. ALBA, das in der Vorschlussrunde Bamberg-Bezwinger Artland Dragons mit 3:1-Siegen eliminiert hatte, kämpft um den neunten Pokal in der Bundesliga.

 

RG / dpa

Müller kündigt Gespräch mit Bayern-Führung an: Status klären

Nationalspieler Thomas Müller möchte nach der Fußball-Weltmeisterschaft von der Vereinsführung des FC Bayern München Klarheit über seinen Stellenwert beim deutschen Meister haben.

 

«Ich bin an einem Punkt angekommen, wo ich vor der neuen Saison wissen will, ob ich ein zentraler Bestandteil der künftigen Bayern-Elf bin. Und ob der Klub wirklich mit mir plant in den nächsten Jahren. Deshalb werde ich dieses Gespräch suchen», sagte der 24 Jahre alte Angreifer in einem Interview dem «Stern» (Donnerstag). Wechselambitionen äußerte er nicht.

 

Als Münchner hat man es immer ein bischen schwerer

 

Müller steht beim Club-Weltmeister noch bis 2017 unter Vertrag. In der Premieren-Saison unter Trainer Pep Guardiola war er nicht immer mit seinem Status zufrieden, obwohl er in 50 Pflichtspielen zum Einsatz kam und dabei 25 Tore erzielte. In einigen wichtigen Partien stand er jedoch nicht in der Startelf. «Ich bin nicht mehr der Typ, der sagt: Gut, jetzt habe ich hier und da eine gute Rolle gespielt, trotzdem halte ich meine Klappe, und jeder kann mit mir machen, was er will», sagte Müller. Was Kapitän Phillip Lahm schon vor Jahren beklagt habe, stimme, «als Münchner hat man es immer ein bisschen schwerer beim FC Bayern. Dabei sind wir die Basis des Clubs.»

 

Der 24-jährige bestritt bislang 256 Spiele für die Profimannschaft und erzielte 99 Tore. Müllers Vertrag bei den Bayern läuft noch 2017, sein Marktwert wird auf circa 45 Millionen geschätzt.

 

RG / dpa

 

Uli Hoeneß wollte schon am Freitag Haft antreten

Gestern war es soweit – Uli Hoeneß musste seine Haftstrafe in der JVA Landsberg antreten. Der Ex-Präsident der FC Bayern wollte seine Strafe schon am vergangenen Freitag antreten.

 

Uli Hoeneß wollte nach eigenen Angaben schon am vergangenen Freitag seine Haftstrafe antreten. Die Gefängnisleitung habe ihn aber gebeten, erst am Montag zu kommen, sagte Hoeneß der «Bild»-Zeitung (Dienstag) wenige Stunden vor seinem Haftantritt. «Der Freitag war ja wegen Christi Himmelfahrt ein Brückentag und darum war kein Arzt für die Aufnahmeuntersuchung dort.»

 

Hoeneß wirkte am Telefon gefasst

 

Der zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilte Steuersünder habe in dem Telefongespräch am Montagvormittag gefasst gewirkt, berichtete das Blatt weiter. «Nun ja, ich hatte ja auch lange genug Zeit, mich auf diesen Tag vorzubereiten. Und jetzt ist er halt gekommen. Ich kann nur abwarten, was im Gefängnis auf mich zukommt und dann damit umgehen», sagte der Ex-Präsident des FC Bayern München

 

Am 10.März 2014 begann der Strafverfahren im Fall Hoeneß. Ingesamt soll der Ex-Präsident des FC Bayern 28,5 Million Euro an Steurn hinterzogen haben.
Der „Focus“ machte den Fall Hoeneß im April 2013 öffentlich, woraufhin die Staatsanwaltschaft München das Ermittlungsverfahren eröffnete.
Im November 2013 wird er auf der Mitgliederversammlung noch öffetnlich von den Fans des FC Bayern München gefeiert, Mitte März tritt er von all seinen Ämtern zurück, deutete jedoch bereits seine Rückkehr an.

 

RG / dpa

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