Tag Archiv: FCB

Beckenbauer wird oberster Werbeträger der Bayern in Nordamerika

Mit Franz Beckenbauer als oberstem Werbeträger will der FC Bayern seine Geschäfte in Nordamerika kräftig ausbauen. Die Vereinsikone des 24-maligen deutschen Fußball-Meisters soll die Münchner Delegation bei der US-Tour im Sommer anführen und als internationaler Botschafter den Kontakt zu Menschen und potenten Sponsoren vereinfachen.

 

«Ziel ist es, den Markennamen von Bayern München in der Welt bekannter zu machen. Darüber hinaus ist es Ziel, aus diesem Schritt auch einen finanziellen Nutzen zu ziehen», sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Mittwoch in München.

 

Bekanntheitsgrad sinnvoll nutzen

 

Die Bayern wollen ihre Umsätze auf dem US-Markt vor allem im Merchandisingbereich vergrößern. Bayern-Ehrenpräsident Beckenbauer, einst selbst Profi bei Cosmos New York, soll Mithilfe leisten. «Er ist mit weitem Abstand das bekannteste Gesicht, das der Club jemals hatte. Er hat den höchsten Bekanntheitsgrad», bemerkte Rummenigge.

 

Im Rahmen seiner US-Tour treffen die Bayern in zwei Testspielen zunächst in New Jersey auf den mexikanischen Rekordmeister Deportivo Guadalajara (31. Juli) und zum Abschluss in Portland auf ein Allstar-Team der nordamerikanischen Profiliga Major League Soccer (7. August/MESZ). Dann werden auch alle Nationalspieler dabei sein, die letzten sollen am 5. August aus dem Urlaub einfliegen. Seit Anfang April hat der Verein in New York bereits ein eigenes Büro.

 

RG / DPA

FC Bayern München: Double-Sieger will die Torlinientechnologie!

Nach den hitzigen Diskussionen über die Schiedsrichter-Entscheidung im Pokal-Finale des FC Bayern München gegen Borussia Dortmund setzt der FCB jetzt tatsächlich auf die lange Zeit abgelehnte Torlinien-Technologie.

In einem offiziellen Schreiben an die DFL hat der FC Bayern die Einführung der technischen Überwachung der Frage, ob ein Ball nun drin war oder nicht, gefordert.

„Wir haben diesen Antrag heute zur Einführung der Torlinientechnologie zum frühesten möglichen Zeitpunkt – nur in der 1. Bundesliga – gestellt“, erklärt Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München, „weil wir den Fußball und vor allem die Schiedsrichter künftig besser schützen müssen. Es ist unerträglich, in welchem Maße die Unparteiischen, die nicht auf Wiederholung, Zeitlupen und sogar mathematische Berechnungen zurückgreifen können, öffentlich an den Pranger gestellt werden. Dies kann und sollte künftig verhindert werden.“

„Wie der medialen Berichterstattung zu entnehmen war“, so Rummenigge weiter, „wurde die Einführung der Torlinientechnologie bei der Mitgliederversammlung am 24. März 2014 vorwiegend von den Mitgliedern der 2. Bundesliga aus Kostengründen abgelehnt. Aus diesem Grunde unser Antrag heute ausschließlich für die Klubs der 1. Liga.“

Endgültig entschieden ist es noch nicht: Die Abstimmung über die Einführung der Torlinientechnologie soll bei der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung kommen.

Bei der letzten Versammlung am 24. März hatte sich die DFL noch gegen die Einführung der Torlinientechnologie entschieden.

adc / FCB

 

München: Hammer vor Pokalfinale – Mandzukic rasiert

Hammer vor dem Pokalfinale am Samstag in Berlin. Bayern-Trainer Pep Guardiola hat Stürmer Mario Madzukic zu Hause gelassen. Obwohl dieser eigentlich fit ist.

Dass sich der Trainer des FC Bayern gerne mit Stürmern in die Haare bekommt, ist, trotz Glatze bei Guardiola, bekannt. Nachfragen gerne an Zlatan Ibrahimovic oder Samuel Eto’o. Nun scheint Mario Mandzukic der nächste auf der Liste zu sein, der von Pep Guardiola rasiert wird. Völlig überraschend ist der kroatische Nationalstürmer nicht mit nach Berlin zum Pokalfinale geflogen. „Dass Mandzukic nicht im Kader ist, ist meine Entscheidung! Montag und Dienstag konnte er nicht trainieren. Aber er ist stark, er hätte spielen können. Aber es ist meine Entscheidung.“ so Guardiola. „Ich hatte 20 Spieler und konnte nur 18 mitnehmen . Das ist alles„.

Fragwürdige Entscheidung

Der beste Torschütze der Bayern mit 18 Treffern nicht beim Pokalfinale dabei – eine seltsame Entscheidung. Entweder stecken disziplinarische Maßnahmen dahinter oder den Bayern-Trainer ärgern die Wechselgerüchte rund um den Stürmer. Angeblich soll Guardiola dem Kroaten schon viel Glück bei seinem neuen Verein gewünscht haben. Laut Medienspekulationen soll sich ein Tasuchgeschäft mit dem FC Chelsea anbahnen: Mario Mandzukic auf die Insel, dafür Abwehrmann David Luiz nach München. Was auch immer dahinter steckt, Pep Guardiola muss am Ende seinen Kopf für diese Entscheidung hin halten.

Sollten die Münchner am Samstagabend den Pokal in den Berliner Nachthimmel recken, hat der Bayern-Trainer alles richtig gemacht. Und die Stadt München kann sich auf die zweite Rathaus-Feuer innerhalb von acht Tagen einstellen. Die Höhepunkte einer möglichen Rathaus-Balkon-Double-Feier können Sie am Sonntag ab 18 Uhr im Rahmen unserer Sendung „münchen heute“ sehen.

mh

München Ostbahnhof: Brave Fanreise, brave Bundespolizei

Am Wochenende waren rund 900 Fußballfans mit einem vom Fanrat des TSV München von 1860 organisierten Fußball-Sonderzug von der Bayerischen Landes- in die Bundeshauptstadt zum Spiel gegen Union Berlin gereist. Die Münchner Bundespolizei war mit dem Verhalten der Fans bei Ab- und Anreise sehr zufrieden.

 

„Die Organisatoren hatten alle im Vorfeld getroffenen Vereinbarungen eingehalten und die Fans sich während der Zugfahrten weitestgehend von ihrer guten Seite gezeigt“ konstatierte Jürgen Vanselow, Chef der Münchner Bundespolizei.

Die Bundespolizei hatte Verein und Fans trotz gewalttätiger Vorfälle bei der Zugheimreise von der Auswärtspartie in Ingolstadt am 14. und 15. Februar sowie mehreren nachfolgenden Spielen mit Straftaten beim Zugreiseverkehr die Hand gereicht. Gespräche mit der Geschäftsführung und Fanvertretern führten dazu, dass die Bundespolizei beschloss, sich am Samstagabend bei der Abfahrt des Sonderzuges am Ostbahnhof mit Eingriffsmaßnahmen eher zurückzuhalten – ein gewisses Risiko war dabei bewusst in Kauf genommen worden.

 

Gemeinsam auf Selbstverantwortung gesetzt

 

Der Fanrat als Veranstalter und der Verein setzten zusammen rund 20 Ordner ein, die vor Abfahrt Kontrollen durchführten. Sowohl Zugangskontrollen zum ab 22 Uhr 15 am Gleis 12 bereitgestellten Zug, wie auch zur Durchsetzung eines selbstauferlegten Verbot von Glasflaschen und Pyrotechnik.

 

Polizeidirektor Jürgen Vanselow war angetan „von der Sorgfalt der Kontrollen, sowie vom Auftreten der Fans, die während der Wartezeit im Personentunnel nur durch laute Fangesänge und dem üblichen „Müllproblem“, nicht aber durch nennenswerte Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten aufgefallen waren“.

Dabei schien dies gar nicht selbstverständlich, war doch gerade ab 22 Uhr 30 eine gewisse Vermischung vom meisterschaftsfeiernden Bayern– wie auch abfahrenden 1860-Fans am Ostbahnhof gegeben. Es kam jedoch zu keinen der Bundespolizei bekanntgewordenen strafrechtlichen Auffälligkeiten im Fanverhalten.

 

Für Polizeidirektor Jürgen Vanselow war der 1860-Sonderzug wieder die geeignete Form künftiger Zug-Fanreisen.

„Wir unterstützen diese Fanzüge, ob als Sonderzüge oder sog. Entlaster. Fußballfans und andere, normale Bahnreisende können so, getrennt voneinander, die gleichen Ziele erreichen. Dies entlastet die Bundespolizei personell, da die Begleitung im Zug weitestgehend entfällt, nur im Ausnahmefall notwendig wird. Die Fans sind für ihr Verhalten selbst verantwortlich und es kommt auch zu einer Art Selbstregulierung im Zug.“

 

Damit derartiges klappt und es zu vermehrten geschlossenen Fanreisen kommt, sollten laut Vanselow:

 „Fußball (Vereine und Verbände), Politik und Bahn aufeinander zugehen.“

Er weiß, günstige Sonderzüge erhöhen das Faninteresse. Hier gilt es anzusetzen und gerade auch in Bayern das Baden-Württembergische Modell einmal näher zu betrachten und Bahnreisen vor allem günstiger als bisher anzubieten und zudem die Vereine bei von ihnen organisierten Fanreisen mit ins Boot und in die Verantwortung zu nehmen. Er weiß aber auch, dass sich neben der Bahn auch die Clubs bewegen müssen. Aus Sicht der Bundespolizei waren zuletzt Sonderzugreisen mit Fans des Karlsruher SC, des VfL Bochum sowie auch des VfB Stuttgart am Samstag positiv verlaufen.

 

In zahlreichen zurückliegenden Gesprächen mit den Verantwortlichen der Münchner Clubs sicherte Vanselow seine Unterstützung zu Gesprächen mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft zu. Am morgigen Dienstag (13. Mai) kommt es nun zu einem solchen gemeinsamen Austausch. Auf Einladung der Bundespolizei treffen sich Vertreter beider Münchner Vereine mit Zuständigen von Bayerischer Eisenbahngesellschaft und Deutscher Bahn AG um gemeinsam über die Gestaltung zukünftiger Sonderzug-Fanreisen zu reden.

BuPo

FC Bayern gegen Real Madrid – Stimmen zur Auslosung

Es werden zwei Fußball-Festspiele, davon gehen alle Experten aus, nachdem die Auslung zum Champions League Halbfinale erneut die beiden großen Rivalen der vergangenen Jahre aufeinander treffen läßt.  In Spanien, speziell in Madrid, wird der FC Bayern nur „La Bestia Negra“ – die schwarze Bestie, genannt. So viel Respekt haben die Madrilenen vor dem FC Bayern.
Bereits 20 Mal gab es bislang das Duell zwischen dem deutschen und dem spanischen Rekordmeister, allein drei Mal standen sich beide Teams im CL-Halbfinale gegenüber. Insgesamt fällt die Bilanz mit elf Siegen, zwei Unentschieden und sieben Niederlagen positiv aus für den  FCB. Das Torverhältnis lautet 33:26.
Das Hinspiel findet am 23. April im Bernabeu-Stadion in Madrid statt, das Rückspiel steigt bereits eine Woche später am 29. April in der Allianz Arena.

Philipp Lahm: „Das sind zwei absolute Topteams. Dieses Halbfinale wäre auch eines Finales würdig. Ich sehe die Chancen bei 50 zu 50. Aber wer im Halbfinale der Champions League steht, hat nur ein Ziel: Das Finale zu erreichen! Das wollen wir mit aller Macht.“

Franck Ribéry: „Ein schweres Los. Es treffen zwei der offensivstärksten Mannschaften der Welt aufeinander. Es werden zwei großartige Spiele. Ich hoffe sehr, dass wir ins Endspiel einziehen.“

Manuel Neuer: „Ich freue mich, wieder mal im Bernabeu zu spielen. Ich verbinde mit diesem Stadion viel Positives. Das Halbfinal-Rückspiel vor zwei Jahren, als wir im Elfmeterschießen weitergekommen sind, war der Wahnsinn. Und: Ich bin gespannt, was für ein Trubel in Madrid herrschen wird. Schließlich spielen ja sowohl Atletico als auch Real zunächst zu Hause. Da tummeln sich die Fans aller Halbfinalisten am Dienstag und Mittwoch in der Stadt, das wird sicher ein großes Fest.“

Thomas Müller: „Ein tolles Los! Ich freu mich auf zwei packende Duelle mit vielen Weltklassespielern!Das Bernabeu ist ein super Stadion – eines der schönsten, in denen ich bislang gespielt habe. Es werden zwei enge Spiele auf technisch und taktisch hohem Niveau, körperlich wird es auch zur Sache gehen.“

Mario Götze: „Wir freuen uns auf die Spiele. Ein interessanter Gegner, es wird sehr spannend. Ich denke, wir sind gewappnet. Ich persönlich kenne den Gegner ja ganz gut, weil ich im letzten Jahr mit Dortmund gegen sie gespielt habe.“

Javi Martínez: „Real ist das stärkste Team, auf das wir treffen konnten. Es wird schwer. Aber ich vertraue unserer Mannschaft. Ich habe früher in Spanien mit Bilbao oft gegen Real verloren, aber mit Bayern hoffe ich nun auf eine Wende.

Karl-Heinz Rummenigge: „Das ist ein Duell, auf das sich alle Fußballfans von Bayern und Real freuen dürfen. Auch Pep freut sich sicher. Wir spielen gegen eine der besten Mannschaften der Welt, gegen eine tolle Mannschaft. Es werden zwei schwere, aber attraktive Spiele. Das sage ich schon jetzt voraus. Real ist keine Mannschaft, die sich hinten reinstellen wird. Wir haben Respekt vor Real, aber wir haben die große Chance, etwas Historisches zu schaffen – nämlich den Titel zu verteidigen. Daran glauben wir.“
mh / fcb

München – Hauptbahnhof: Manchester-Brutalos gefasst

Als ein 21 Jahre alter Münchner am Mittwoch Abend noch schnell in eine S-Bahn steigen wollte, bevor diese abfuhr, rempelte er versehentlich einen anderen Mann an, der den Stoß sofort mit einem Faustschlag quittierte.

Doch damit nicht genug:

Der Mann beleidigte den jungen Mann aus Moosach auf Englisch und attackierte ihn weiter, bis der Moosacher zu Boden geht. Die Begleiter des Schlägers treten sofort auf den am Boden liegenden Mann ein.

Der Begleiter des Opfers versucht, einzugreifen und zu schlichten, da kommen weitere Engländer hinzu und verprügelten den 23 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Erding ebenfalls heftig, traten auf ihn ein und schleuderten ihn sogar gegen eine Säule des Hauptbahnhofes.

Die Folge der brutalen Attacke am Bahnsteig:

Blutende Wunden – Abschürfungen und Risse – bei dem 21 Jahre alten Münchner und mehrere Prellungen bei dem 23 Jahre alten Opfer aus dem Landkreis Erding.

Bei den Tätern dürfte es sich um englische Staatsangehörige gehandelt haben, die als Anhänger von Manchester United zum Champions-League – Spiel gegen den FC Bayern angereist waren.

Die aggressive Truppe, bestehend aus mindestens 10 ManU – Anhängern, konnte nach dem Anfgriff flüchten. Die Polizei hat zwar sofort eine Suche nach den Tätern eingeleitet, konnte die Männer aber in der Masse der Fußball – Fans nicht mehr finden.

Update: Dank Videoüberwachung konnte die Polizei sie fassen

Nach der brutalen Attacke erkannten Polizisten am Flughafen München drei der Schläger wieder, sie konnten festgenommen werden.

  Die Männer wollten den Flug um 16 Uhr nach Manchester nehmen, als den Beamten klar wurde, dass es sich um die Rowdys vom Hauptbahnhof handelt.

Ein 19 Jahre alter Manchester United-Fan gestand sofort, an der Prügelei beteiligt gewesen zu sein.

Am Freitag morgen konnte dann der Vierte der Schläger am Flughafen festgesetzt werden. Er wollte ebenfalls einen Flug nach Hause nach Manchester nehmen.

„Dies ist einerneuter Beleg dafür, dass Videoaufzeichnungen in Bahnhöfen und Zügen für eine effiziente Strafverfolgung unverzichtbar ist“, sagte Jürgen Vanselow, der Leiter der Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof dazu.

adc / PP

München / Nyon: Bayern gegen Real Madrid im Halbfinale

Die Paarungen für das Halbfinale der UEFA Champions League in der Saison 2013 / 2014 sind ausgelost.

Der Gegner für den FC Bayern auf dem Weg zum Finale in Lissabon heißt:

 

Real Madrid

1998, 2000 und 2002 holen sich die Spanier den Champions League – Pokal.

Zwei UEFA Cup – Siege 1985 und 1986 sowie den Weltcup in den Jahren 1960, 1998 und 2002 sind außerdem ihre Erfolge.

Im Jahr 2000 kassieren die Mannen aus der Spanischen Hauptstadt allerdings ihre höchste Heim – Niederlage gegen niemand anderen als den FC Bayern mit 2:4.

Außerdem steht mit Christian Ronaldo  der Weltfußaller des Jahres 2013 auf der Seite von Real Madrid.

 

Die beiden anderen Möglichkeiten wären gewesen:

 

FC Chelsea

Die Engländer haben den Bayern 2012 das Finale dahoam ordentlich vermiest.

Mit 3:4 im Elfmeter-Schießen unterlag der deutsche Rekordmeister Chelsea damals im Endspiel in München.

2013 gewinnt Chelsea dann die Europaleague.

Außerdem gehen zwei Siege beim Europapokal der Pokalsieger auf das Konto der Blues.

 

Atlético Madrid

Es ist die kleinere der beiden spanischen Landeshauptstadt – Mannschaften als Gegner aus Spanien.

Einmal der Europokal der Pokalsieger 1962, der Weltpokal 1974, zwei Mal Sieger der UEFA Europa League 2010 und 2012 und zwei Mal der UEFA Super Cup in den Jahren 2010 und 2012 gehen sind die größten Erfolge der Rojiblancos.

 

Der Weg nach oben – noch einmal

Egal, welcher Gegner komme, das Finale in Lissabon sei das Ziel, sagte der Vorstandschef des FCB Karl-Heinz Rummenigge vor der Auslosung am Freitag.

Der FC Bayern München steht zum vierten Mal in Folge in einem Halbfinale der Champions League. Noch kein Fußballverein hat das auf internationalem Level erreicht.

Iuventus Turin war in den Jahren 1996, 1997 und 1998 der letzte Club, dem eine ähnliche Serie gelungen war.

adc / dpa / fcb

 

 

München: Polizei mit Bilanz zum CL – Viertelfinale

Relativ glimpflich lief das Spiel FC Bayern München gegen Manchester United am Mittwoch in der Allianz Arena ab. So fällt die offizielle Bilanz der Polizei München aus:

„Ein stark angetrunkener Fan bespritzte aufgrund seiner Alkoholisierung Passanten mit Bier. Einer Passantin griff er an das Gesäß. Er wurde von der Polizei vorläufig festgenommen.

Vor dem Spiel versuchten mehrere Engländer durch Überspringen der Drehkreuze in den Stadienbereich zu gelangen.

Bei einem Versuch, einen dieser Fans festzuhalten, trat dieser gegen den Oberschenkel einer Polizeibeamtin und wurde deshalb angezeigt.

Während des Spiels schlug ein bislang unbekannter Täter einen Gastfan von hinten nieder und raubte diesem anschließend dessen Eintrittskarte.

Unmittelbar nach dem Führungstreffer zündeten Anhänger der Gastmannschaft zwei rote Bengalische Feuer. Die Personen konnten von der Polizei ermittelt und vorläufig festgenommen werden.

Insgesamt kam es zu 17 vorläufigen Festnahmen durch die Polizei wegen Erschleichen von Leistungen, Beleidigung, Körperverletzung, Verstosses gegen das Sprengstoffgesetz und Hausfriedensbruch.

Alles in allem also keine Vorkommnisse, die in dieser Form nicht zu erwarten gewesen wären.

Fans beider Mannschaften hatten schon seit dem Morgen in Gaststätten und Lokalen in der Innenstadt in München gefeiert. Die enorme Menge Alkohol, die die Fans dabei getrunken hatten, dürfte einer der Katalysatoren für die Straftaten gewesen sein.

adc

 

 

Herzlichen Glückwunsch FC Bayern!!!

Der FC Bayern München ist zum 24. Mal deutscher Fußball-Meister.  Hier einige Reaktionen zum frühesten Titelgewinn in der Geschichte der Bundesliga:

Reinhard Rauball (Ligapräsident): «Der FC Bayern München hat eine beeindruckende Saison gespielt und ist derzeit die wohl beste Vereinsmannschaft der Welt. Wer mit einem so großen Vorsprung und zu einem so frühen Zeitpunkt die Meisterschaft perfekt macht, hat den Titel ohne jeden Zweifel verdient. Wie einmalig die Leistungen sind, wird zudem durch die zahlreichen Rekorde unterstrichen, die das Team in dieser Saison aufgestellt hat. Von daher gehen die Glückwünsche der gesamten Bundesliga an die Verantwortlichen des FC Bayern sowie an Pep Guardiola und seine Mannschaft.»

Hans-Joachim Watzke (Geschäftsführer Borussia Dortmund): «Sie haben in diesem Jahr die Liga unfassbar dominiert und sind total verdienter Meister. Ich werde die Glückwünsche den Protagonisten auch noch persönlich überreichen. Es wäre aber auch mal wieder schön, wenn sie beschließen, ein Spiel zu verlieren, damit es wieder spannender wird. Wir hatten in unserer personellen Konstellation keine Chance. Mit vier, fünf langzeitverletzen Top-Leuten waren wir nicht konkurrenzfähig.»Michael Zorc (Sportdirektor Borussia Dortmund): «Das ist für niemanden mehr eine Überraschung. Auch der Zeitpunkt nicht. Der ist mir vollkommen egal. Sie haben eine überragende Saison gespielt, hervorragende Arbeit gemacht und sind verdient Meister.»Horst Heldt (Sportvorstand Schalke 04): «Es hat sich bewahrheitet, dass sie nicht schlecht sind. Ich gratuliere natürlich. Sie haben es spannend gemacht. Alle haben eigentlich mit Februar gerechnet und jetzt ist es März geworden. Enttäuschend. Aber im Ernst: grandiose Leistung. Da kann man nur den Hut ziehen. Ich hoffe, dass sie an ihrem Ziel festhalten, jedes Spiel in der Rückrunde zu gewinnen. Das wäre jetzt noch wichtig, dass sie diese Zielstrebigkeit, von der wir ja noch alle lernen können, auch beibehalten. Sie haben noch interessante Gegner vor sich.»

Ralf Fährmann (Torhüter Schalke 04): «Allerhöchsten Respekt, denn sie spielen momentan den besten Fußball der Welt und haben das nicht geschenkt bekommen. Auch wenn es den anderen Mannschaften wehtut, sie sind verdient so zeitig Meister geworden.»

Robert Lewandowski (Stürmer Borussia Dortmund): «Immer wenn einer Meister wird, muss man gratulieren. Aber wir haben gerade andere Ziele, wir wollen Zweiter werden.»

Alfons Hörmann (Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes DOSB): «Dieser historische Titelgewinn zeigt, dass Sportgeschichte immer wieder neu geschrieben wird. Dem FC Bayern ist es damit eindrucksvoll gelungen, den Rückenwind des Triple zu nutzen und eine fantastische Bundesliga-Saison zu spielen. Nicht zuletzt bestätigt dies damit auch die über Jahrzehnte hinweg geleistete vorbildliche Arbeit in diesem Vorzeige-Verein mit gelungenem Zusammenspiel von ehrenamtlichem Engagement und professionellem Management.»

Joseph Blatter (Präsident des Fußball-Weltverbandes FIFA, via Twitter): «Glückwunsch @fcbayern zum 24. Meistertitel, der früheste in 51 Jahren Bundesliga-Historie. Eine unglaubliche Leistung»

Franz Beckenbauer (Ehrenpräsident FC Bayern, via Twitter): «GRANDIOS! So früh hat es der @FCBayern noch nie geschafft – Gratulation zur Deutschen Meisterschaft!»

Joachim Löw (Bundestrainer, bereits am Dienstag via www.dfb.de): «Die Meisterschaft zu einem so frühen Zeitpunkt einzufahren, ist eine unglaubliche Leistung des FC Bayern, zu der man alle Verantwortlichen des Vereins nur beglückwünschen kann. Gratulation an den FC Bayern, allen voran an Trainer Pep Guardiola! Er hat die Mannschaft noch mal weiterentwickelt, ihr in punkto Dominanz und Ballbesitz klar seinen Stempel aufgedrückt. Die Bayern haben eine Mentalität, sie wollen den unbedingten Erfolg, sie haben eine klare Spielidee, die sie von der ersten bis zur letzten Minute konsequent durchziehen. (…) Der FC Bayern hat alle Möglichkeiten, die Erfolge der vergangenen Saison zu wiederholen. (…)

Oliver Bierhoff (Nationalmannschaftsmanager, bereits am Dienstag via www.dfb.de): «Zu dieser Meisterleistung gratuliere ich allen Verantwortlichen des FC Bayern sehr herzlich. Der FC Bayern ist nicht nur aufgrund seiner sportlichen Leistung eine Topmarke mit einem riesigen Bekanntheitsgrad in der ganzen Welt. Ich wünsche den Bayern, dass sie ihre starken Leistungen auch international weiter zeigen. Erfolge sind kein Automatismus, sondern das Ergebnis von disziplinierter Arbeit.»

Wolfgang Niersbach (DFB-Präsident, bereits am Dienstag via www.dfb.de): «Einen solch außergewöhnlichen Durchmarsch einer Mannschaft nach nunmehr 51 Jahren Bundesliga hätte sicher kaum jemand für möglich gehalten, auch ich nicht. Das ist der eindrucksvolle Beweis für die überragenden Leistungen des FC Bayern, es ist das Gemeinschaftswerk von Präsidium, Trainer und Mannschaft. Ich gratuliere dem FC Bayern München ganz herzlich zur Deutschen Meisterschaft.»

 

dpa/me

FC Bayern: Gerüchte über neues Trikot

Mit welchem Trikot wird der FC Bayern in die Saison 2014/2015 starten? Im Internet kursiert bereits ein möglicher Entwurf für das neue Heimtrikot. Er zeigt breite rote und blaue Längsstreifen, wobei die roten zusätzlich von dünnen blauen Streifen durchzogen sind. Auf den ersten Blick fühlt man sich an Bayer Uerdingen erinnert. Doch bereits in den 60er, 70er, und 90er Jahren hatte der deutsche Rekordmeister Trikots mit ähnlichem Design. Was an dem Gerücht dran ist, wird sich wohl am vorletzten oder letzten Spieltag der laufenden Saison zeigen. Erfahrungsgemäß treten die Bayern dann schon mit ihrem neuen Trikot an.
mh

FC Bayern ohne Ribery im Derby

Franck Ribery vom FC Bayern München ist wegen eines Blutergusses im Gesäß operiert worden. Das teilte Bayern-Trainer Pep Guardiola vor dem Spiel gegen den 1. FC Nürnberg mit. „Ich hoffe, dass er schon bald wieder trainieren kann“, sagte der Spanier. Noch bis Sonntag muss Europas Fußballer des Jahres im Krankenhaus bleiben. Am Montag erfolgen weitere Untersuchungen. Ob der Franzose im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League am 19. Februar bei Arsenal London wieder einsatzfähig ist, steht noch in den Sternen.
mh

Uli Hoeneß vergießt Tränen bei der Jahreshauptversammlung des FC Bayern München

Trotz Steuerhinterziehung: Der Verein steht hinter ihm. Diese Tatsache hat Bayern-Präsident Uli Hoeneß so sehr gerührt, dass er bei der Jahreshauptversammlung in München vor versammelter Mannschaft in Tränen ausbrach. Vor allem die warmen Worte von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge haben den gebeutelten Hoeneß offenbar berührt: «Lieber Karl-Heinz, ich bin überwältigt. Aber nicht nur von Deiner Rede, sondern von der Reaktion unserer, meiner Mitglieder. Vielen, vielen Dank», erklärte der langjährige FCB-Präsident und erntete stehende Ovationen. Trotzdem: Wenn der Prozess wegen Steuerhinterziehung vorüber ist, will er im Verein die Vertrauensfrage stellen.

 

Die Mitglieder sollen über den Präsidenten entscheiden dürfen

 

«Ich werde mich jedem Votum, das sie treffen, unterwerfen», sagte Hoeneß auf der Jahreshauptsammlung. Er wolle den Mitgliedern «das Recht geben, zu entscheiden, ob ich noch der richtige Präsident für diesen Verein bin». Er habe «einen Fehler» gemacht, gestand der Präsident und Aufsichtsratsvorsitzende. «Ich möchte mich nicht reinwaschen.» Der Zuspruch von Tausenden in der Halle ließ vorausahnen, wie die Mitglieder denken. Außerhalb des Clubs waren wiederholt Forderungen laut geworden, Hoeneß müsse seine Ämter als Präsident und Aufsichtsratschef ruhen lassen oder niederlegen.

 

Rummenigges Worte rührten Hoeneß zu Tränen

 

«Ich wünsche Uli Hoeneß, dass die Geschichte gut für ihn ausgeht», sagte Vorstandschef Rummenigge vor den versammelten 3573 Mitgliedern. «Uli erlebt sicherlich im Moment eine schwierige Zeit. Ich kenne ihn jetzt im nächsten Sommer 40 Jahre. Uli ist ohne Übertreibung der Spiritus Rector des FC Bayern. Ohne sein unglaubliches Engagement, ohne sein Zutun, wäre der FC Bayern nicht das, was er glücklicherweise ist und darstellt.»

«Freundschaft zeigt sich gerade, wenn man bei Problemen zusammen steht», erklärte Rummenigge weiter. «Ich habe den Eindruck, ich bin nicht alleine sein Freund, der gesamte FC Bayern ist sein Freund.» Es sei ein Zeichen von Solidarität, dass sich der FC Bayern nicht von außen beeinflussen lasse, erklärte der Vorstandschef.

 

Rekordzahlen für den FC Bayern München

 

Neben dem überwältigenden Zuspruch konnte sich Uli Hoeneß über «gigantische» Zahlen freuen, wie er sagte. Mit 432,8 Millionen Euro gab es im Gesamtkonzern den nächsten Rekordumsatz, dazu mit 14 Millionen den dritthöchsten Gewinn der Vereinsgeschichte. Die Zahl der Mitglieder schnellte auf 223 985 in die Höhe.

 

mt / dpa

FC Bayern pro Olympia 2022

„Die Winterspiele würden unserem Land gut zu Gesicht stehen“, erklärte Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern am Donnerstag. Auch Kapitän Phillip Lahm wird beim Bürgerentscheid mit „ja“ abstimmen. „Als gebürtiger Münchner wäre es für mich großartig, Olympische Spiele in meiner Heimatstadt erleben zu dürfen.“
Am 10. November wird in München, Garmisch-Partenkirchen und den Landkreisen Traunstein und Berchtesgaden abgestimmt. Nur wenn alle vier Bürgerentscheide mit „ja“ gewonnen werden, wird es eine erneute Olympia-Bewerbung geben. Wird auch nur in einem der vier Abstimmungsorte mit „nein“ entschieden, wird es keine Bewerbung geben.
mh / Homepage FCB

Sammer über Transfer-Hammer

Im 100-Millionen-Euro-Rekordtransfer des Walisers Gareth Bale sieht  der Sportvorstand des FC Bayern München Matthias Sammer auch einen positiven Aspekt. «Es ist besser, dieses Geld bleibt im Fußballgeschäft und geht nicht irgendwo anders hin», sagte Sammer am Montagabend bei einer Talkveranstaltung in München.

Offensivkraft Bale ist der teuerste Transfer der Fußballgeschichte. Sein Wechsel vom Londoner Premier-League-Club Tottenham Hotspur zum spanischen Nobelverein Real Madrid hatte sich monatelang hingezogen, ehe er am Sonntag offiziell verkündet wurde.

Sammer ließ sich allerdings keine Wertung zur bombastisch anmutenden Transfersumme entlocken.

«Was ist ein Mensch wert? Das ist keine seriös zu beantwortende Frage», sagte der frühere Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes.

Endlich: Götze trainiert mit der Mannschaft!

Zum ersten Mal nach seinem Wechsel zum FC Bayern hat Fußball-Nationalspieler Mario Götze am Mannschaftstraining teilgenommen. Der lange Zeit von einem Muskelbündelriss geplagte Mittelfeldspieler feierte am Freitag an der Säbener Straße  seine Premiere mit den neuen Teamkollegen auf dem Trainingsplatz. Der 21-Jährige wurde von Trainer Pep Guardiola herzlich begrüßt. Zuletzt hatte der von Borussia Dortmund nach München gewechselte Götze nur Individualtraining absolvieren können.

me / dpa

 

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