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Bayern-Basketballer zurück auf Liga-Thron: „Sieben Tage Party“

Das war eine Machtdemonstration zum Abschluss: Der FC Bayern ist Basketball-Meister und freut sich auf wilde Double-Party-Tage in München. Gegen ALBA Berlin ließen die Gastgeber im Showdown nichts anbrennen. Aber just die Zukunft des Meistertrainers ist offen.

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FC Bayern: desolat in Oldenburg

Mit einer unterirdisch schlechten Leistung im dritten Viertel verlieren die Basketballer des FC Bayern in Oldenburg. Nun müssen sie am Donnerstag in einem fünften Spiel um den Einzug ins Finale gegen ALBA Berlin kämpfen.

Die Münchner kamen eigentlich recht gut ins Spiel, das allerdings von beiden Seiten nicht auf höchstem Niveau geführt wurde. Nichts zu sehen von einem möglichen Knacks nach der knappen Niederlage nach zweimaliger Verlängerung am Samstag vor heimischer Kulisse im Audi Dome. Vor allem Bryce Taylor traf gleich zu Beginn zwei Dreier, so dass die Bayern mit 16:6 vorne lagen. Gegen Ende des Viertels ließ die Konzentration etwas nach, nur noch 16:10 nach den ersten zehn Minuten für die Münchner.

Oldenburg immer besser

Im zweiten Viertel ist es den Bayern nicht gelungen, Kontrolle ins Spiel zu bringen. Stattdessen wurden die Gastgeber immer besser. Trotz desolater Wurfquoten auf beiden Seiten, holte Oldenburg immer mehr auf. Jenkins war es schließlich, der zur erstmaligen EWE-Führung traf (17:16). Deon Thompson war es, der in dieser Phase dagegenhalten konnte und sicher in den Korb traf, und somit die Münchner wieder in Front brachte. Problem für die Bayern allerdings: sie hatten eine hohe Foulbelastung. Bereits früh waren einige Spieler mit zwei oder gar drei Fouls belastet. Mit einem knappen 29:31 für die Bayern ging es schließlich in die Pause.

Gastgeber überrollen desolate Bayern

Was in der Halbzeitpause bei den Münchnern geschehen ist, kann sich wohl keiner erklären. Denn nach dem Wechsel spielten und vor allem trafen nur noch die Oldenburger. Ein unfassbarer 21:0-Lauf sorgte quasi schon im dritten Viertel für die Vorentscheidung in dieser Partei. 50:31 für die EWE Baskets. 54:38 stand es dann am Ende des dritten Viertels.

Kurzes, vergebliches Comeback

Im letzten Viertel zeigten die Münchner, dass sie das Spiel noch nicht abgehakt haben. Punkt für Punkt kämpften sich die Bayern heran. Auch weil die Konzentration auf Seiten der Oldenburger etwas nachließ. Drei Minuten vor Spielende betrug der Vorsprung nur noch fünf Punkte (60:55). Ein Dreierversuch von Heiko Schaffartzik 90 Sekunden vor Schluss landete aber nur auf dem Ring, während auf der Gegenseite Nemanja Aleksandrov mehr Glück hatte, und die letzten Hoffnungen der Bayern somit zerstörte. Am Ende hieß es 70:60 für Oldenburg, die in der Halbfinalserie somit zum 2:2 ausgleichen konnten.
Nun kommt es am Donnerstag im Audi Dome zum alles entscheidenden fünften Spiel. Der Sieger darf dann in der Finalserie gegen ALBA Berlin antreten, die ebenfalls am Dienstagabend bei den Artland Dragons gewannen und die Serie mit 3:1 für sich entscheiden konnten.
mh

FC Bayern: Spielwiederholung!

Zu früh gefreut! Das vierte Spiel im Viertelfinale der Basketball Playoff-Runde zwischen den MHP Riesen Ludwigsburg und dem FC bayern Basketball muss wiederholt werden.

Statt Vorbereitung auf das Halbfinale am Sonntag in heimischer Halle müssen sich die Basketballer des FC Bayern doch noch mindestens ein Mal mit den Ludwigsburgern auseinandersetzen. Direkt nach dem vierten Spiel, das die Bayern mit 82:75 in fremder Halle gewonnen hatten und damit mit 3:1-Siegen in das Halbfinale eingezogen sind, haben die Gastgeber Protest bei der BBL eingelegt. Grund: beim Stand von 71:73 für die Bayern wird der Ludwigsburger Stockton von Bryce Taylor gefoult. Die Schiedsrichter entscheiden auf zwei Freiwürfe. Nachdem Stockton den ersten verwandelt hatte, soll Bayerns Heiko Schaffartzik den Schiedsrichtern gesagt haben, dass der falsche Spieler an der Freiwurflinie steht. Auch FCBB-Trainer Pesic mischte sich nun in die Diskussion ein. Die Schiedsrichter waren sich wohl nicht mehr sicher und entschieden: Regelverstoß, der falsche Spieler an der Freiwurflinie. Ergo wird der bereits verwandelte Freiwurf nicht gezählt und die Bayern bekamen auch noch Ballbesitz. Möglicherweise die entscheidende Wende im Spiel pro Bayern.

BBL begründet Entscheidung pro Ludwigsburg

Von Seiten des  FC Bayern Basketball wurde der Vorwurf der „unrechtmäßigen Einflussnahme auf die Schiedsrichter“ zurückgewiesen. Unterdessen erläuterte BBL-Spielleiter Dirk Horstmann den Ludwigsburger Protest als begründet, weil den Schiedsrichtern eineinhalb Minuten vor dem Spielende ein Fehler unterlaufen sei, der Auswirkungen auf den weiteren Spielverlauf gehabt habe. „Die Aberkennung des ersten verwandelten Freiwurfs von Michael Stockton sowie die Nicht-Gewährung des zweiten Freiwurfs durch denselben Spieler war ein Regelverstoß“, so der Beko BBL-Spielleiter, deshalb müsse das Spiel wiederholt werden.
Ob die Bayern gegen diese Entscheidung wiederum Protest einlegen werden, ist noch nicht sicher. Das Wiederholungsspiel würde am Mittwoch über die Bühne gehen.
mh

Krasnodar: FC Bayern verliert

Zum Abschluss der Euroleague-Zwischenrunde haben die Basketballer des FC Bayern bei Lokomotive Kuban Krasnodar mit 75:84 verloren. Mit fünf Siegen und neun Niederlagen belegen die Münchner am Ende Platz sechs von acht Teams.
Von Beginn an waren die Gastgeber vor 6537 Zuschauern besser im Spiel drin. Den Münchner merkte man an, dass es für sie um nichts mehr geht. Entsprechend viele Unkonzentriertheiten und daraus resultierende Ballverluste gab es. Zur Pause führte Krasnodar mit 46:33.

„Loko goes loco“

Die Gastgeber konnten ihre Führung teilweise bis auf 17 Punkte ausbauen. Auch nach der Pause zunächst das gleiche Bild. Zwar konnten die Bayern den Rückstand kurzzeitig auf neun Punkte verringer, doch ein kleiner Zwischenspurt der Russen sorgte wieder für 13 Punkte Vorsprung. Erst im letzten Viertel konnten die Bayern plötzlich ihre Qualitäten ausspielen. Zweieinhalb Minuten vor Schluss plötzlich nur noch zwei Punkte Rückstand (74:72). Die Bayern waren kurz davor, das Spiel doch noch zu drehen. Kuban hielt jedoch dagegen und konnte am Ende aufgrund einiger Konter doch noch relativ deutlich mit 84:75 gewinnen. Top-Scorer auf Seiten der Bayern war Nihad Djedovic mit 16 Punkten.

„Viel gelernt“

So lautet das Fazit, dass Spieler und Trainer nach der ersten Euroleague-Saison des FC Bayern gezogen haben. Durch eine Wildcard wurde den Münchnern die Teilnahme ermöglicht. Vor allem Konstanz und Konzentration sind auf diesem Niveau enorm wichtig. Das haben die Bayern in vielen Spielen nur in drei der vier Vierteln gezeigt und haben so oft nur aufgrund eines schlechten Viertels am Ende den Kürzeren gezogen.

Top-Spiel gegen Bamberg

Nach der Rückkehr nach München gilt nun die ganze Kontentration dem Top-Duel am Sonntag beim amtierenden deutschen Meister  Brose Baskets Bamberg. Beide Mannschaften stehen punktgleich auf Platz eins und zwei.

mh