Tag Archiv: Fernsehen

Interaktives Fernsehen: münchen.tv startet mit HbbTV-Mediathek

Sich bequem vom Sofa aus die letzte Folge von „Menschen in München“ reinziehen? Das geht ab sofort. Denn gestern starte der Lokalsender münchen.tv im Rahmen der Medientage München mit seinem neuen HbbTV-Angebot. Alle Personen, die ein Smart-TV mit Internetanschluss besitzen, können dann auf sämtliche Beiträge und Sendungen im Online-Archiv von münchen.tv zurückgreifen.

 

Der „Red Button“ öffnet die HbbTV-Mediathek auf dem Fernseher

 

Zum Öffnen der Mediathek muss der Zuschauer lediglich den „Red Button“ auf seiner Fernbedienung betätigen und kann sich anschließend interaktiv durch das Angebot bewegen. Wenn der Zuschauer nun die Nachrichten oder eine Sendung verpasst hat, kann er sie direkt auf dem Fernseher abrufen, ohne einen Computer starten zu müssen. münchen.tv unterstützt damit den Trend des „Video on Demand“, also den zeitunabhängigen Fernsehkonsum.

Die HbbTV-Mediathek kann momentan nur über Satellit abgerufen werden, der Empfang über Kabel folgt. Eine Anleitung zur HbbTV-Mediathek finden Sie hier auf der Homepage von münchen.tv.

 

Feierliche Freischaltung auf den Medientagen München

 

münchen.tv-Geschäftsführer Christoph Winschuh, BLM-Präsident Siegfried Schneider und bmt-Präsident Frank Strässle drückten bei der Vorstellung auf den Medientagen gemeinsam den „Red Button“ und schalteten die Mediathek so frei.

 

 


 

 

 

Gustl Mollath bei münchen.tv: „Man wird in die Hölle geschickt.“

Rund einen Monat nach seiner Entlassung aus der Psychiatrie gab Gustl Mollath am Dienstag in München sein erst zweites Fernsehinterview. Auf münchen.tv bekräftigte er gegenüber dem Chefredakteur Jörg van Hooven in der Sendung „Menschen in München“ seine Vorwürfe in Bezug auf die Unterbringung. In der geschlossenen Abteilung der Anstalt seien folterähnliche Maßnahmen ergriffen worden. Mollath: „Man hat einen vordergründigen Freispruch und man wird in die Hölle geschickt. Das hat niemand verdient.“

 

Auch seine Kritik an Justizministerin Beate Merk bringt Gustl Mollath in dem Gespräch offen zum Ausdruck: „Sie weiß ganz genau, dass das, was sie sagt, und vorher gesagt hat über mich, nicht stimmt.“

 

In der 45-minütigen Talksendung streitet Mollath außerdem vehement jede Gewalt gegenüber seiner Frau ab und rollt die Geschehnisse der vergangenen sieben Jahre noch einmal aus seiner Sicht auf.

 

 

Heute Abend: Seehofer und Ude treten zum bayerischen TV-Duell an

Nach dem bundesweiten Spektakel am Sonntagabend treten nun auch auf Landesebene die beiden Spitzenkanditaten für die Wahl gegeneinander an: Eine Stunde lang geben sich heute Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und Herausforderer Christian Ude (SPD) im Bayerischen Rundfunk beim TV-Duell die Ehre. Ab 20.15 können die Wähler in ihren Wohnzimmern den Schlagabtausch live mitverfolgen. Es ist erst das zweite TV-Duell in Bayern.

 

 

Glaubt man allerdings einer Umfrage von Sat.1 Bayern, dann ist das Interesse der bayerischen Bevölkerung am Duell nicht allzu groß. Nur neun Prozent der Befragten gaben an, sich die Sendung anschauen zu wollen, 35 Prozent sagten: vielleicht. 54 Prozent kündigten dagegen an, nicht vor dem Fernseher zu sitzen.

 

Im Gegensatz zum Duell von Merkel und Steinbrück wird das bayerische Duell allerdings nicht von vier Moderatoren, sondern nur von BR-Chefredakteur Sigmund Gottlieb begleitet.

 

Die SPD steht aktuellen Umfragen zufolge derzeit mit rund 18 Prozent eher auf der Verliererseite der Wahl. Ob Christian Ude das Steuer noch einmal herumreißen kann, wird sich vielleicht im heutigen TV-Duell zeigen. Die Erwartung der Bevölkerung ist jedenfalls klar: 54 Prozent sind laut Sat.1-Umfrage der Meinung, dass Seehofer gewinnt, 25 Prozent setzen auf Ude. 21 Prozent waren unentschieden oder schwiegen.

 

mt / dpa

Marion Schieder freut sich auf Oktoberfest im Wiesn Studio

Das münchen.tv-Wiesn-Studio im Hofbräuzelt nimmt Form an

Knapp drei Wochen vor Beginn des Oktoberfests hat das münchen.tv-Team mit Moderatorin Marion Schieder das künftige Wiesn-Studio im Hofbräufestzelt besucht. Noch steht dort nur der Tisch, an dem die Oberpfälzerin bald täglich mit ihrem Kollegen Alex Onken die dreistündige Live-Sendung moderieren wird. Aber auch wenn vom Aufbau noch nicht allzu viel sichtbar ist – im Hintergrund ist in den vergangenen Wochen schon einiges geschehen.

 

Für eine dreistündige Live-Sendung braucht es nämlich allerhand Technik: Kabel müssen verlegt und WLAN muss eingerichtet werden. Die Beleuchtung muss angepasst und der optimale Studio-Aufbau ermittelt werden. Zudem wurde auf dem Dach des Hofbräu-Festzelts in diesem Jahr erstmals eine hochauflösende Kamera angebracht, die rund um die Uhr Live-Aufnahmen vom Festgeschehen sendet.

 

 

mt

 

 

Pakistan: Baby als Hauptgewinn einer Fernsehshow

Gestern wurde im Münchner Stadtteil Moosach ein Findelkind in einem Körbchen gefunden. „Bitte kümmern Sie sich gut um sie. Ich kann es nicht! Ein Tag alt und heißt Raquel“, hat die verzweifelte Mutter noch auf einen Zettel geschrieben. In München wird nun fieberhaft nach der Frau gesucht: Mutter und Kind wieder zu vereinen steht hier im Vordergrund.

 

Anders in Pakistan: Wie nun bekannt wurde, kann man dort in einer Fernsehquizshow Findelkinder als Hauptgewinn mit nach Hause nehmen. Einige einfache Fragen über den Islam beantworten – und schon winkt dem aufgeregten Kandidatenpaar in der Show „Amaan Ramzan“ die Elternschaft als großer Preis.

 

Hunderte Babys werden jedes Jahr in Pakistan ausgesetzt. Viele sterben. Trotzdem stellt sich vielen die Frage: Darf man ein Baby in als Hauptgewinn einer Quizshow anpreisen? Ebenso unklar wie die ethische Frage ist die rechtliche. Eine Adoption wie in westlichen Rechtssystemen gibt es nach islamischem Recht nicht. In Pakistan können Paare nur vor Gericht eine Vormundschaft beantragen.

 

Foto: Kerstin Ziebandt / pixelio.de

Neue DVB-T-Programme ab 1. August: Das ändert sich beim Fernsehempfang

Ab 1. August  werden vier Sender der Mediengruppe RTL nicht mehr über die digitale Antenne (DVB-T) gesendet. Doch es gibt auch Neuzugänge: Seit Juni können sixx und 1.2.3.tv empfangen werden, im August kommen noch Tele 5 und Sat.1 Gold hinzu, im September schließt sich ProSieben MAXX an.

 

Betroffen von den Änderungen ist auch das lokale Fenster „RTL München live“, das jeden Abend ab 18.00 Uhr ausgestrahlt wird.  Auf Neuigkeiten und Informationen aus der Region München müssen die Fernsehzuschauer jedoch nicht verzichten: DVB-T-Nutzer können problemlos auf das Vollprogramm von münchen.tv zugreifen. Der Sendeplatz in München und Südbayern ist Kanal 52. Im Kabel wird das lokale Fenster „RTL München live“ weiterhin unverändert im Programm von RTL ausgestrahlt.

 

Unter dem Motto „DVB-T Bayern: Ich geh zum Fernsehen“ bieten das Projektbüro DVB-T Bayern und seine Partner ein Gewinnspiel mit exklusiven Preisen an. Mit dabei: VIP-Führungen im Olympiaturm und in einem großen Fernsehstudio, ein Blick hinter die Kulissen der Wiesnproduktion von münchen.tv , ein Besuch der “Nacht der Medien”, eine Hospitanz „Ein Tag beim Fernsehen“ sowie eine Führung bei „Dahoam is Dahoam“ im Filmdorf Lansing.

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter dvb-t-bayern.de, Hilfe zum Empfang von münchen.tv gibt es hier.