Tag Archiv: Festnahme

Festnahme durch die Bundespolizei, © Symbolfoto

München: U-Haft wegen Schleusung – Bundespolizisten nehmen US-Amerikaner fest

Dienstagnacht ist der Bundespolizei am Münchner Flughafen ein mit Untersuchungshaftbefehl gesuchter US-Bürger ins Netz gegangen. Die Bundesbeamten gingen einem Hinweis von Interpol Manchester nach und nahmen den 37-Jährigen bei der Einreisekontrolle des letzten Fluges aus London fest. Weiterlesen

Flughafen München: Geiselnehmer der Stewardess ist tot!

Der Geiselnehmer, der am Flughafen München Anfang April eine Stewardess bedroht und als Geisel genommen hatte, ist bei einem Gerangel mit acht Wärtern in seiner Zelle ums Leben gekommen!

Nähere Infos sind noch nicht bekannt, wir halten Sie auf dem Laufenden.

Nach Informationen des Internetportals Spiegel Online hat sich Folgendes zugetragen:

„Demnach randalierte der Mann in der Nacht auf Samstag in seiner Zelle, zerschlug ein Fenster und verletzte sich mit den Scherben selbst. Als Justizvollzugsbeamte versuchten, den Häftling zu beruhigen, ging er laut Polizei mit einer Scherbe auch auf sie los. Einer der Beamten wurde demnach am Kopf verletzt.

Für sein Handeln habe es keinen feststellbaren Auslöser gegeben, sagte Staatsanwalt Markus Kring. Als die Justizvollzugsbeamten sich um den 28-Jährigen kümmern wollten, seien sie auf „heftigen Widerstand“ gestoßen. Auch als weitere JVA-Beamte zu Verstärkung heraneilten, hatten die Gefängnismitarbeiter laut Kring „erhebliche Mühen, den Mann zu Boden zu bringen“. Demnach versuchte der Insasse weiter, sich selbst zu verletzen.

„Es kam zu einem massiven Gerangel“, so Kring. Im Verlauf des Handgemenges hätten die Beamten plötzlich festgestellt, dass es dem 28-Jährigen nicht gut gehe. Er habe sich mit einem Mal nicht mehr geregt. Ein Sanitäter der JVA sowie ein Notarzt konnten den Mann erfolgreich reanimieren. Wenige Stunden später starb er jedoch im Krankenhaus.“

Was geschehen ist:

 

Wohl um seine Abschiebung zu verhindern, hat ein Kosovare – aller Wahrscheinlichkeit nach ein Abschiebe – Häftling – versucht, eine Flugbegleiterin in seine Gewalt zu bringen

Der Lufthansa – Flug nach Budapest war bereits in der Luft, nachdem er planmäßig um 11 Uhr 10 gestartet war.  Der Pilot musste dann aber umdrehen und wieder landen, als der Mann zunächst mit der Stewardess in Streit geriet und dann ausflippte.

Nach der Rückkehr zum Airport stiegen alle anderen Passagiere aus dem Flugzeug aus. Zurück blieb nur der  Geiselnehmer mit der Stewardess.

Seine Aktion war jedoch nicht von Erfolg gekrönt: Sofort waren Polizei und Bundespolizei im Einsatz. Ein Spezialeinsatzkommando stürmte das Flugzeug und nach kurzer Zeit konnten die Beamten den Mann an Bord überwältigen und festnehmen.

Nach Angaben der Polizei hielt sich der 28 Jahre alte Mann  mit seiner Geisel in der Toilette an Bord des Flugzeugs versteckt und bedrohte die Frau mit einem scharfen Gegenstand.

Wie der Mann mit der Waffe durch die Sicherheits – Kontrolle gekommen war, ist noch vollkommen unklar.

Über die genau Herkunft des mutmaßlichen Täters gibt es ebenfalls bisher noch keine Auskünfte von der Polizei.

Verschiedene Quellen berichteten zunächst, dass der Mann aus Ungarn stamme, von anderen Seiten hieß es aus Albanien oder dem Kosovo.

Nach rund zwei Stunden erfolgte die Stellungnahme von der Polizei:

Bedrohungslage im Flugzeug zwingt Piloten zur Umkehr

Die Verkehrsleitung des Flughafens München verständigte heute gegen 11:30 Uhr die Polizeiinspektion Flughafen München darüber, dass ein Linienflugzeug auf dem Weg nach Budapest kurz nach dem Start wegen einer Bedrohungslage an Bord umkehren musste.

Das Flugzeug landete gegen  11:45 Uhr wieder am Münchener Flughafen. Die 76 Passagiere konnten den Airbus an der Abstellposition am Terminal 2 wieder verlassen. An Bord blieben die Piloten und eine Flugbegleiterin, die von einem 28-jährigen Passagier mit einer abgebrochenen Rasierklinge weiter bedroht wurde. Die vor Ort befindlichen Flughafenpolizei konnte mit einem Dolmetscher Verbindung zum Täter aufnehmen und ihn letztlich widerstandslos festnehmen.

Offensichtlich wollte er seiner verfügten Rückführung nach Ungarn entgehen. Der Kosovare befand sich in einem Asylverfahren in Ungarn. Nach seiner unerlaubten Einreise nach Deutschland, verbrachte er die letzten vier Wochen in Haft in Passau und sollte heute nach Ungarn unbegleitet zurückfliegen. 

Soweit die zuständige Kriminalpolizei Erding bislang ermitteln konnte, brachte der 28-jährige Passagier kurz nach dem Start eine 50-jährige Flugbegleiterin in seine Gewalt. Die Frau und zwei weitere Stewardessen (ebenfalls 50 und 36 Jahre alt)  wurden leicht verletzt.

adc

München-Hauptbahnhof: Handtaschendieb festgenommen

Am Montag, 05.05.2014, gegen 11.00 Uhr, wurde einer 38-jährigen Russin am Bahnhofsplatz das Handy aus der Handtasche entwendet. Über das Handy einer Freundin konnte die Russin dann mit dem Täter in Kontakt treten. Sie bat um die Rückgabe des Handys gegen die Bezahlung von 500 Euro. Für die Übergabe wurde als Örtlichkeit der Marienplatz ausgewählt. Nachdem die Polizei informiert wurde, konnte der Tatverdächtige, ein 46-jähriger Münchner, am Treffpunkt festgenommen werden. Das Handy wurde der Eigentümerin wieder ausgehändigt.

 

rr/Polizeipräsidium München

München: Festnahme von 3 mutmaßlichen Drogendealern

Die Münchner Polizei konnte drei mutmaßliche Drogendealer festnehmen.

Bereits am 18.04.2013 wurde die Wohnung eines 44-jährigen Deutschen in Neuperlach im Rahmen von Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Markengesetz von Beamten des Kriminalfachdezernats 7 (Wirtschaftskriminalität) durchsucht. Dabei wurde eine größere Menge Marihuana aufgefunden (über 2 Kg) und sichergestellt sowie eine Feinwaage und Verpackungsmaterial. Er gab an, die Betäubungsmittel lediglich für einen Bekannten aufzubewahren.

Auf den Verpackungen der Betäubungsmittel wurden Fingerspuren eines 26-jährigen Afghanen aus München, eines 28-jährigen Deutschen aus München und eines 23-jährigen afghanischen Asylbewerbers aus Neuburg an der Donau entdeckt. Alle stehen im Verdacht mit mindestens zwei Kilogramm Marihuana Handel getrieben zu haben. Nach Ermittlungen des Kommissariats 82 (Rauschgifthandel) stellte sich heraus, dass die Wohnung des 44-Jährigen von den Tatverdächtigen als Bunkerörtlichkeit genutzt wurde, von der aus sie einem gewerbsmäßigen Betäubungsmittelhandel nachgingen.

Nach der Sicherstellung des Marihuanas suchte der 26-Jährige eine neue Wohnung für seine mutmaßlichen Geschäfte. Er wurde sich mit einem 38-jährigen Deutschen aus Neuperlach einig und nutzte nun dessen Wohnung. Diese Wohnung wurde am 21.01.2014 durchsucht. Dort wurden über 60 Gramm Amphetamine und über 90 Gramm Marihuana aufgefunden, die z.T. schon verkaufsfertig in Aluplomben verpackt waren. In einem Pkw des 26-Jährigen in der dortigen Tiefgarage wurden zudem noch ein funktionsfähiger Elektroschocker, ein Einhandmesser und ein Pfefferspray gefunden. Der 38-Jährige Wohnungsgeber wurde festgenommen und ist mittlerweile wieder entlassen.

 

Die drei Hauptbeschuldigten wurden aufgrund bestehender Haftbefehle festgenommen. Der 23-Jährige wurde bereits am 19.02.2014 von Polizeibeamten an einer Bushaltestelle in der Blumenau erkannt und aufgrund des bestehenden Haftbefehls festgenommen. Am 28.04.2014 konnte der unter seiner Wohnadresse nicht anzutreffende 26-Jährige nach Ermittlungen ebenfalls in München verhaftet werden. Am 29.04.2014 wurde der 28-Jährige in einer Wohnung in München durch Beamte des Kommissariats 82 festgenommen. Bei der anschließenden Durchsuchung der Räumlichkeiten wurden noch ca. 60 Gramm Marihuana und eine nicht geringe Menge anaboler Steroide aufgefunden.

 

rr/Polizeipräsidium München

München: Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl wegen Millionen-Betrug

U-Haft wegen Millionen-Betrugs – Bundespolizisten vollstrecken Haftbefehl

 

4,1 Millionen Euro soll ein 57 Jahre alter Mann erganuert haben. Das zuständige Amtsgericht hatte einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Mann erlassen. Dieser dicke Fisch ist Bundespolizisten am Münchner Flughafen am Ostersonntag nun ins Netz gegangen. Als die Beamten den Mann bei seiner Ankunft aus Istanbul kontrollierten, stießen sie auf die Fahndungsnotiz.

 

Vorwurf des Betrugs

Dem Deutschen wird gewerbsmäßige Untreue vorgeworfen. Er soll als freiberuflicher Buchhalter über einen Zeitraum von mehreren Jahren Rechnungen fingiert und so die von ihm betreuten Firmen um fast 4,1 Millionen Euro gebracht haben.
Das zuständige Amtsgericht hatte folglich gegen den 57-Jährigen einen Untersuchungshaftbefehl erlassen, aufgrund dessen ihn die Münchner Bundespolizisten jetzt festnahmen.

Nachdem geklärt war, dass der 57 Jahre alte Mann die gesuchte Person ist, brachten die Bundespolizisten den Festgenommenen in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München. Von den dortigen Beamten wurde der Mann tags darauf, am Ostermontag, dem Haftrichter vorgeführt.

 

rr/Bundespolizei

Flughafen: internationaler Haftbefehl vollstreckt

Am Karfreitag (18. April) haben Bundespolizisten einen spanischen Staatsangehörigen bei der Einreisekontrolle des Fluges aus Punta Cana am Münchner Flughafen festgenommen. Der mutmaßliche Drogendealer ist mit internationalem Haftbefehl gesucht worden.

Die spanischen Behörden werfen dem heute 33-Jährigen Handel mit Betäubungsmitteln vor. Der Mann war laut Haftbefehl im Januar 2008 von der Polizei in Madrid beim Dealen mit Kokain erwischt worden. Da der in der Dominikanischen Republik geborene Spanier sich offensichtlich der angesetzten Gerichtsverhandlung nicht gestellt hatte, schrieb ihn die spanische Justiz im April 2011 europaweit zur Festnahme aus.

 

Die Bundespolizei hat den Spanier jetzt bei seiner Ankunft aus seinem Geburtsland verhaftet und dem Haftrichter vorgeführt. Auf dessen Anordnung lieferten die Beamten den Mann anschließend in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim ein. Dort muss er den Ausgang des durch die Generalstaatsanwaltschaft München betriebenen Auslieferungsverfahrens abwarten.

 

 

jn / Polizei

Laim: Polizei nimmt nach Wohnungsbrand Verdächtigen fest

Brand einer Wohnung in Laim – ein Tatverdächtiger vorläufig festgenommen
Am Samstag, 12.04.2014, gegen 23.00 Uhr, stellte eine Anwohnerin in einem Gebäude in der Gotthardstraße in Laim, Rauchentwicklung aus einer Wohnung fest und rief die Feuerwehr. Diese löschte den Brand. In der Wohnung war zur Brandzeit niemand anwesend. Ein im Flur stehender Garderobenschrank war in Brand geraten. Durch Hitze, Ruß und Rauch wurde die Wohnung schwer beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf ca. 70.000 Euro.

 

Brandfahner stellen Brandstiftung fest

Die Brandfahnder stellten vor Ort fest, dass der Brand nicht hdurch einen technischen Defekt verursacht worden war. Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich heraus, dass etwa 15 Minuten vor dem Einsatz der Feuerwehr die Polizei bereits einmal bei der Wohnung war. Die beiden dort lebenden Mieter waren in Streit geraten. Ein 30 Jahre alter Arbeitsloser nahm seine Sachen und verließ die Wohnung mit der Polizei. Der 20-jährige Mitbewohner blieb zunächst in der Wohnung und verließ sie kurze Zeit später ebenfalls.

Während der Brandortaufnahme durch die Brandfahnder kam er zurück und wurde wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung vorläufig festgenommen. Der 20-jährige Lagerist wird heute zur Klärung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

 

rr/Polizeipräsidium München

 

Münchner Bundespolizei fasst zwei Straftäter

Haftbefehle vollstreckt – Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof fasst zwei Straftäter
Die Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof konnte am Sonntag  zwei mit Vollstreckungshaftbefehl gesuchte
Straftäter jeweils am Ausgang Bayerstraße des Münchner Hauptbahnhofes festnehmen.

 

Festnahme des ersten Straftäters

Gegen 14:15 Uhr wurde von einer Streife der Bundespolizei ein 36 Jahre alter polnischer Staatsbürger am Münchner Hauptbahnhof kontrolliert. Beim Datenabgleich stellten die Beamten fest, dass der Mann von der Staatsanwaltschaft München I seit dem 18. März zur Festnahme ausgeschrieben ist. Der 36-Jährige war wegen gefährlicher Körperverletzung vom Amtsgericht München zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen a 50 Euro verurteilt worden. Von dieser Strafe waren noch jedoch noch 43 Tage offen. Dafür hätte der Pole inklusive Verfahrenskosten 2.907,87 Euro an die Gerichtskasse zahlen sollen. Da er dies nicht getan hatte, und das Geld auch während des Aufenthaltes bei der Bundespolizei nicht beibringen konnte, wurde er zur Verbüßung der Ersatzfreiheitsstrafe der Justiz überstellt.

 

Festnahme des zweiten Straftäters

Dasselbe Schicksal der Überstellung an die Justiz ereilte einen 31 Jahre alten Bulgaren. Dieser war gegen 21:00 Uhr
von einer Bundespolizeistreife am Münchner Hauptbahnhof einer Personenkontrolle unterzogen worden. Dabei stellte sich auch hier heraus, dass er von der Staatsanwaltschaft München I erst am 3. April zur Festnahme ausgeschrieben worden war. Er war wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen a 15 Euro verurteilt worden. Da auch er die Geldstrafe nicht entrichtet hatte und das ausstehende Geld (mit Verfahrenskosten 808,50 Euro) bei der Bundespolizei nicht vorweisen konnte, muss er für die nächsten 49 Tage ersatzweise in Haft.

 

rr/Bundespolizei

Foto: Bundespolizei

 

 

 

Isarvorstadt: Mann nach Vergewaltigung festgenommen

Ein 17 Jahre altes Mädchen wurde vor knapp 2 Wochen vergewaltigt – Die Polizei konnte am Dienstag einen Tatverdächtigen festnehmen.
Die 17-Jährigewar über das Wochenende vom 28.03.2014 bis zum Sonntag, 30.03.2014 bei ihrer Großmutter in München zu Besuch. Dies wohnt in der Isarvorstat in der Nähe des Südlichen Friedhofs. Am Sonntag den 30.03.2014, kurz nach Mitternacht, verständigte ein unbeteiligter Passant die Polizei, nachdem er die weinende Frau in der Thalkirchner Straße angetroffen hatte. Die 17-Jährige erzählte ihm, dass sie vergewaltigt worden sei, jedoch nicht die Polizei informieren wollte. Nachdem er die Polizei trotzdem verständigt hatte, konnte folgender Tatablauf ermittelt werden:

Sie befand sich am Samstag, 29.03.2014, gegen 23.00 Uhr, auf einem Mauervorsprung des Friedhofs zum Rauchen. Dort wurde sie von einem ihr unbekannten Mann angesprochen, der ihr etwas auf dem Friedhof zeigen wollte. Dazu stiegen beide über die Friedhofsmauer. Auf dem Friedhofsgelände bedrohte der Mann sie mit einem Messer und vergewaltigte sie. Danach flüchtete er unerkannt.

Durch ausgiebige kriminalpolizeiliche Ermittlungen konnte ein 29-jähriger Gelegenheitsarbeiter ermittelt und vorläufig festgenommen werden. Er wurde in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München eingeliefert und dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

 

rr/Polizeipräsidium München

Körperverletzung gegen Mitarbeiter der Deutschen Bahn

Körperveletzung gegen zwei DB-Mitarbeiter – Die Bundepolizei ermittelt in zwei Fällen. Am vergangenen Wochenende soll es zu körperlichen Attacken gegen Mitarbeiter der Deutschen Bahn gekommen sein.

 

Im aus Nürnberg verkehrenden RE 59089 konnte am Sonntag ein 23-jähriger Kongolese kurz nach 10:00 Uhr auf Höhe Reichertshausen keinen Fahrschein vorzeigen. Der Zugbegleiter stellte daraufhin eine Fahrpreisnacherhebung aus und lies den offensichtlich alkoholisierten Mann bis München-Hbf fahren. Nachdem der Zug sich geleert hatte und für die Weiterfahrt vorbereitet wurde, befand sich der 23-Jährige schlafend im Zug. Als ihn der Zugbegleiter gegen 11:00 Uhr zum Aussteigen aufgefordert hatte, soll ihn der Kongolese beim Aussteigen am Bahnsteig grundlos angegriffen haben. Dabei wurde der 41-jährige Zugbegleiter bei einer Rangelei am Ohr sowie am Hals leicht verletzt. Zudem wurde sein Diensthemd beschädigt.

 

Am Bahnsteig informierte der Zugbegleiter in der Nähe befindliche Angehörige des Unterstützungskommando (Bayern). Der 23-jährige Kongolese war zwischenzeitlich wieder eingestiegen und schlief bereits wieder als ihn die Beamten des USK aufsuchten. Sie übergaben den mit 2,04 Promille alkoholisierten 23-Jährigen der Bundespolizei, die nun wegen Körperverletzung gegen den im Landkreis Pfaffenhofen/Ilm untergebrachten Asylbewerber ermittelt.

 

Der zweite Fall ereignete sich am Samstag. Ein 40-jähriger Deutscher urinierte gegen 16:00 Uhr im südlichen Ladehof. Daraufhin wurde der Mann von einem Bahnsicherheitsmitarbeiter auf sein Verhalten angesprochen. Dies schien dem 40-Jährigen nicht zu gefallen, denn er soll dem 33-jährigen DB-Mitarbeiter mit der Hand ins Gesicht geschlagen haben. Gegen den 40-Jährigen, der einen freiwilligen Atemalkoholtest verweigerte, wird wegen Körperverletzung ermittelt. Der Bahnsicherheitsmitarbeiter hatte sich ebenfalls nur leicht verletzt.

 

 

rr/Bundespolizei München

Taschendieb auf frischer Tat geschnappt

Inflagranti erwischt – Beamte der Bundespolizei beobachteten in der Nacht von Samstag auf Sonntag am Bahnsteig des S-Bahnhaltepunktes Karlsplatz ein 29-jähriger Staatenlosn beim Diebstahl eines Handys und konnten ihn nach der Tat festnehmen.

 

Aufgrund mehrerer Diebstähle in den zurückliegenden Wochenenden an den Haltepunkten der S-Bahnstammstrecke, bei denen schlafenden Opfern aus den Hosentaschen Geld und Mobiltelefone entwendet worden waren, setzte die Bundespolizei am Wochenende vermehrt Zivilkräfte zur Überwachung ein.

 

Gegen 02:55 Uhr waren die Bundespolizisten auf mehrere Personen aufmerksam geworden, die am Karlsplatz Örtlichkeit und Reisende beobachteten. Eine der Personen, ein 29-jähriger Staatenloser, setzte sich kurz darauf zu einem, auf einer Sitzbank schlafenden, offensichtlich alkoholisierten Mann. Nach mehreren Minuten Wartens, griff er dem 20-jährigen Mann aus Germering in die Hosentasche, zog dessen Handy heraus, versteckte es im Ärmel seiner Jacke und verlies zügig den Tatort.

Beim anschließenden Zugriff und der Festnahme versuchte sich der Staatenlose aus den Griffen zu lösen und beleidigte die eingesetzten Beamten. Beim Fahndungsabgleich stellte sich heraus, dass der Mann seit September 2013 wegen sieben Fällen der Leistungserschleichung beanzeigt worden war. Weitere Ermittlungen ergaben, dass dem Mann zwei weitere Diebstähle aufgrund von Videoüberwachungen zugeordnet werden konnten.

 

Der Sachschaden aus den drei vorgenannten Diebstählen beträgt ca. 1.000 Euro. Der Staatenlose wird heute dem Haftrichter vorgeführt. Er muss sich nun wegen Besonders schweren Fall des Diebstahls, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Leistungserschleichung verantworten.

 

rr/Bundespolizei München

Haushälterin überrascht Einbrecher

Ein Mann wollte sich die Abwesenheit der Mieter zu Nutze mache und drang am Dienstagmittag gegen 13.30 in ein Mehrfamilienhaus in Unterschleißheim ein.

Bei der anschließenden Beutesuche wurde er von der anwesenden 31-jährigen Haushälterin überrascht. Die Frau verwies den Fremden aus dem Haus und der Täter flüchtete. Die Angestellte verständigte umgehend die Polizei. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte der polizeibekannte Einbrecher in der Nähe des S-Bahnhofs aufgegriffen und festgenommen werden.

 

Die Tatbeute (eine Armbanduhr, Briefmarken, sowie Bargeld) hatte er noch bei sich. Er behauptete jedoch, dass es sich dabei um sein Eigentum handeln würde. Der Tatverdächtige wird heute dem Haftrichter vorgeführt.

 

rr/Polizeipräsidium München

Fahndung: Bundespolizei nimmt zwei Männer fest

Am Sonntag konnten Beamte der Bundespolizei bei Personenkontrollen am Münchner Hauptbahnhof zwei von Staatsanwaltschaften zur Fahndung ausgeschriebene Männer festnehmen.

Gegen 05:15 Uhr war ein 32-jähriger Ungar nach erfolgtem Datenabgleich festgenommen worden. Ihn hatte die Staatsanwaltschaft Ulm wegen Erschleichen von Leistungen zur Fahndung ausgeschrieben, nachdem er eine Geldstrafe in Höhe von 150 Euro zzgl. 60 € Verfahrenskosten nicht beglichen hatte.

Ein 39-jähriger Italiener ging den Beamten gegen 12:00 Uhr ins Netz. Bei einer Personenkontrolle stellte sich heraus, dass der Mann von der Staatsanwaltschaft München I wegen Erschleichen von Leistungen gesucht wurde. Auch er hatte eine Geldstrafe, 225 Euro, nicht beglichen. Beide hatten weder Barmittel dabei noch konnten sie sich das Geld anderweitig besorgen. Beide wurden für je 15 Tage Ersatzfreiheitsstrafe dem Justizgewahrsam zugeführt.

rr/Bundespolizei München

Drogenkomsument nach Einbruch in Apotheke festgenommen

Auf frischer Tat ertappt. Am Freitag ist ein 33-jähriger Serbe zwischen 04:10 Uhr und 04:14 Uhr in eine Apotheke in der Innenstadt eingebrochen. Mit Gewalt öffnete er die Automatikschiebetür. Er war gerade dabei das Geld aus der Kasse zu entnehmen, als er von alarmierten Beamten der Polizeiinspektion 12  inflagranti festgenommen werden konnte.
Der Tatverdächtige ist als Drogenkonsument bekannt. Seinen Bedarf an Suchtmitteln deckt er regelmäßig durch Straftaten. Wegen starker Entzugserscheinungen wurde er nach der Festnahme in ein Krankenhaus gebracht. Dort wird er derzeit behandelt. Eine Entscheidung über die Untersuchungshaft steht deshalb noch aus.
rr/Polizeipräsidium München

Bundespolizisten vollstrecken Haftbefehl

Stadelheim statt „DomRep“

Am Donnerstag ist der Bundespolizei am Münchner Flughafen ein mit Haftbefehl gesuchter bosnischer Staatsangehöriger ins Netz gegangen. Als die Beamten den Mann vor seiner geplanten Ausreise nach Punta Cana kontrollierten, stießen sie auf zwei Fahndungsnotizen der Staatsanwaltschaft Ravensburg.

Das Amtsgericht in Tettnang hatte den im Allgäu geborenen Bosnier im Dezember 2010 wegen gefährlicher Körperverletzung zu einem Jahr und acht Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Da der 34-Jährige sich offensichtlich der Strafverfolgung entzogen hatte, ließ die Staatsanwaltschaft Ravensburg nach ihm fahnden. Außerdem schrieben ihn die Ravensburger Staatsanwälte im Auftrag des dortigen Amtsgerichts wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zur Aufenthaltsermittlung aus.

Nachdem gestern geklärt war, dass der 34-Jährige die gesuchte Person ist, lieferten die Bundespolizisten den Festgenommenen in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim ein.

rr/Bundespolizei

Bundespolizei fasst zur Haft ausgeschriebene Männer

Am Donnerstag konnten Beamte der Bundespolizei im Warteraum des Münchner Hauptbahnhofes zwei zur Haft ausgeschriebene Straftäter aufgreifen.

Um 02:30 Uhr wurde ein 25-jähriger Ungar kontrolliert. Beim Datenabgleich stellte sich heraus, dass er vom Amtsgericht Nürnberg-Fürth wegen Erschleichen von Leistungen verurteilt worden war. Da er die Geldstrafe in Höhe von 370 € nicht beglich, wurde er zur Fahndung ausgeschrieben. Da er auch auf der Wache die Kosten nicht begleichen konnte, zudem auch niemanden kannte, der ihm das Geld leihen würde, wurde er zur Verbüßung der Ersatzfreiheitstrafe von 20 Tagen den Justizbehörden zugeführt.
Bei einem 59-jährigen Deutschen wurde gegen 21:30 Uhr eine Personenkontrolle durchgeführt. Der Datenabgleich ergab eine Festnahmeausschreibung zwecks Untersuchungshaftbefehl. Die Staatsanwaltschaft München I hatte den gebürtigen Dresdner am 3. Februar wegen Erschleichen von Leistungen zur Fahndung ausgeschrieben.
Beide Aufgegriffenen waren ohne festen Wohnsitz.

rr/Bundespolizei

Erfolgsserie bei Bundespolizei: 4 Festnahmen

In den zurückliegenden Tagen konnten Beamte der Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof bei Selektivkontrollen mehrere Personen aufgreifen, die von Staatsanwaltschaften zur Festnahme ausgeschrieben worden waren.

Heute Morgen wurde gegen 07:50 Uhr ein 50-jähriger Tscheche am Ausgang Bayerstraße einer polizeilichen Kontrolle unterzogen. Der fahndungsmäßige Datenabgleich ergab eine Ausschreibung zur Festnahme der Staatsanwaltschaft München I wegen Erschleichen von Leistungen. Da der Wohnsitzlose die 375 € Strafe plus 73,50 € Verfahrenskosten nicht begleichen konnte, muss er nun ersatzweise 25 Tage in Justizgewahrsam.

Der zweite ging den Beamten nur wenige Minuten später ins Netz. Ein 48-jähriger Ungar wurde gegen 08:00 Uhr im
Hauptbahnhof München einer lagebildabhängigen Kontrolle unterzogen. Dabei stellte sich ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft München II heraus. Die Strafe beträgt 2.700 € plus 73,50 € Verfahrenskosten. Da der erforderliche Betrag nicht beigebracht werden konnte, sollte die Einlieferung in die Justizvollzugsanstalt für voraussichtlich die kommenden 90 Tage erfolgen. Derzeit klärt der Mann noch auf der Wache, ob ihn Familienmitglieder durch Überweisung der Summe davor bewahren können.

Der dritte Streich erfolgte bereits am frühen Samstagmorgen. Ein 31-jähriger Türke war im Fahndungsraster hängengeblieben. Er war gegen 03:30 Uhr am Ausgang Friedensstraße des Ostbahnhofes als Beschuldigter in einem Körperverletzungsverfahren aufgefallen. Dabei soll er einem 22-Jährigen aus dem östlichen Rand des Erdinger Mooses, ins Gesicht geschlagen haben. Bahnsicherheitsmitarbeiter hatten die Bundespolizei verständigt. Bei den polizeilichen Ermittlungen kam der Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München I zur Strafvollstreckung zu Tage. Wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetztes war der Aufgegriffene zu drei Monaten Haft verurteilt worden. Bei seiner jetzigen Festnahme hatte der Türke erneut ein Tütchen mit Betäubungsmittel in geringer Menge dabei. Er wurde der Justizhaftanstalt zugeführt.
Am frühen Sonntagmorgen war von Beamten der Bundespolizei am Hauptbahnhof München gegen
04:20 Uhr ein 23-jähriger Thalkirchner einer Personenkontrolle unterzogen worden. Nach Identitätsfeststellung und Datenabgleich stellte sich heraus, dass der Mann von der Staatsanwaltschaft München I wegen einer nicht beglichenen Geldstrafe zur Fahndung ausgeschrieben worden war. Wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis war er vom Amtsgericht München zu einer Geldstrafe von 1.500€, zuzüglich 147 € Verfahrenskosten, verurteilt worden. Der Mann informierte telefonisch seinen Vater in Schwäbisch Gmünd, der die Geldstrafe am Nachmittag bei der örtlichen Polizeiinspektion im Baden-Württembergischen einbezahlte und seinem Sohn damit die 50-tägige Ersatzfreiheitsstrafe ersparte.

rr/Bundespolizei

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