Tag Archiv: Festnahme

Postbote liefert Haschisch

Getarnt als Postmitarbeiter und mit einem Kilogramm Haschisch im Gepäck unterwegs – so hat die Kripo Mühldorf einen 21-Jährigen am Bahnhof Mühldorf festgenommen. Der Mann war mit dem Zug aus München gekommen. Wochenlange Ermittlungen führten schließlich zu diesem Zugriff. Der vermeintliche Postmitarbeiter ist aber kein Unbekannter für die Drogenfahnder. Bereits im November 2013 konnten bei ihm 800 Gramm Cannabis sichergestellt werden.

Mit neuer Tarnung gescheitert

Offenbar hatte der junge Mann nach der Festnahme im November an seiner Tarnung gefeilt und war der Meinung, als Postmitarbeiter nicht kontrolliert zu werden. Doch dieser Plan ist gescheitert. Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, hat der Mann in den letzten Monaten gleich mehrere Kilogramm Haschisch in die Mühldorfer und Burghauser Region gebracht und verkauft.

Razzien in 12 Wohnungen

Die Staatsanwaltschaft Traunstein hat am Donnerstag 12 Wohnungen hauptsächlich im Raum Burghausen durchsuchen lassen. Dabei wurden jeweils kleinere Mengen Drogen gefunden.
Auch konnte ein weiterer junger Mann festgenommen werden, der im Verdacht steht, mit größeren Mengen Haschisch und auch mit Speed gehandelt zu haben. Bei ihm handelt es sich  offenbar um einen der Hauptabnehmer des „Postboten“. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wird dieser 20-jährige Mann einem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.
mh / Polizei

Bundespolizei am Flughafen München nimmt Räuber fest – dank Mutter wieder auf freiem Fuß

Dank seiner Mutter ist ein 41-jähriger Österreicher wieder auf freiem Fuß. Der verurteilte Räuber wird seit Jahren gesucht.

Die Bundespolizisten hatten den Mann gestern spät abends vorläufig festgenommen. Als die Beamten den 41-Jährigen bei seiner Ausreise nach Dubai kontrollierten, entdeckten sie eine Fahndungsnotiz der Staatsanwaltschaft Hechingen. Das Amtsgericht Sigmaringen hatte den 41-Jährigen im Jahr 2009 wegen räuberischer Erpressung zu 3.000 Euro Geldstrafe, ersatzweise 120 Tagen Haft verurteilt. Da der Mann sich offensichtlich der Strafverfolgung entzogen hatte, hatte ihn die Staatsanwaltschaft Hechingen zur Festnahme ausgeschrieben.

Da der 41-Jährige gestern Abend den geforderten Geldbetrag nicht aufbringen konnte, musste seine Mutter für ihn in die Bresche springen. Gute drei Stunden nach der Festnahme ihres Sohnes zahlte die Dame den geforderten Betrag bei den Bundesbeamten ein. Gleich danach durfte der Österreicher in Begleitung seiner Mutter die Wache der Bundespolizei verlassen.

rr/Bundespolizei Flughafen München

Festnahme nach Kellereinbrüchen in Bogenhausen

Am Freitag, 10.01.2014, gegen 05.00 Uhr, wurde ein 38-jähriger Tscheche mit seinem Kastenwagen durch Beamte der
Polizeiinspektion Fahndung Waidhaus auf der Autobahn A 6 im grenznahen Gebiet zu Tschechien einer Kontrolle unterzogen. Bei Überprüfung des Laderaums konnten mehrere hochwertige Fahrräder, Teile einer Ritterrüstung, Motorradbekleidung, Modellhubschrauber, Kinderwagen, Carvingski, Baumaschinen und diverse Werkzeugteile im Gesamtwert von ca. 15.000 Euro aufgefunden werden.
Der Tscheche konnte keinen Eigentumsnachweis erbringen. Bei weiterer Durchsuchung des Fahrzeuges konnte ein entwendetes Navigationsgerät aufgefunden werden. Auf Vorhalt räumte der 38-Jährige schließlich gegenüber den Polizeibeamten ein, dass er in München in verschiedene Keller eines Hochhauses eingebrochen war und die Gegenstände aus diesen Diebstählen stammten. Der Beschuldigte wurde nach Erlass des Haftbefehls in die Justizvollzugsanstalt in Bayreuth eingeliefert.

Frau rastet am Münchner Hautpbahnhof aus und wird festgenommen

Schlechte Verliererin. Eine in Paris lebende Türkin versuchte am Samstag ein Lebensmittelgeschäft am Münchner Hauptbahnhof mit einer ungültigen VisaCard zu zahlen. Nachdem die Karte, trotz mehrmaligen Versuches, abgelehnt wurde, schmiss die 24-Jährige Waren aus dem Kassenbereich durch den Laden und zerschlug zudem, völlig in Rage geraten, 12 Sektflaschen. Eine Angestellte wurde dabei von einem Glassplitter im Auge getroffen und musste vom Notarzt in eine Fachklinik eingeliefert werden.
Beamte der Bundespolizei nahmen die Frau gegen 19 Uhr in dem Laden vorläufig fest. Der angerichtete Sachschaden in dem Shop beläuft sich auf ca. 300 Euro. Eingeleitete Ermittlungen ergaben, dass die Tatverdächtige auch Tags zuvor in Frankfurt am Main erfolglos versuchte, mit der gleichen VisaCard, eine Taxirechnung und eine Hotelrechnung zu bezahlen.
Die Ermittlungen der Bundespolizei laufen wegen Sachbeschädigung, fahrlässiger Körperverletzung, versuchten Diebstahls und des Betrugsverdachts.rr/Bundespolizei

Münchner Polizei nimmt Schwarzfahrer fest

Das war wohl nicht ganz durchdacht: Ein 51-Jähriger wollte einen Bekannten aus der Haft auslösen. Am Mittwoch, den 11. Dezmenber ging er daher gegen 22:30 Uhr zum Kriminaldauerdienst im Polizeipräsidium und wollte dort die Geldsumme einzahlen.

Der Mann ist für die Polizei kein unbeschriebenes Blatt.

Die Beamten überprüften die Personaldaten des 51-Jährigen. Dabei stellten sie fest, dass der Mann wegen mehrfachem Schwarzfahrens von der Polizei gesucht wurde. Daher wurde der 51-Jährige von den Münchner Beamten festgenommen und der Haftanstalt im Polizeipräsidium überstellt.

 

rr/Polizeipräsidium München

Bundespolizei in München nimmt Schleuser fest

Den Beamten des Bundespolizei am Münchner Flughafen ist ein dicker Fisch ins Netz gegangen. In den Abendstunden dews 10. Dezembers konnten die Ermittler einen kongolesischen Staatsangehörigen nach einem längeren Auslandsaufenthalt in München festgenommen. Die Beamten waren dem 47-Jährigen bei ihren Ermittlungen zu mehreren Schleusungsfällen mit kongolesischen Staatsangehörigen auf die Schliche gekommen.

Bundespolizisten hatten Ende Oktober 2012 drei kongolesische Staatsangehörige bei dem Versuch festgenommen, mit erschlichenen Pässen und Visa nach Deutschland einzureisen. Die Kongolesen hatten den Kontrollbeamten echte kongolesische Reisepässe mit echten deutschen Schengenvisa vorgelegt und behauptet, in München einen Deutschkurs machen zu wollen. Als die Beamten nachforschten, verstrickten sich die drei Afrikaner in Widersprüche. Bei den anschließenden Vernehmungen gaben alle drei zu, unter Vorspiegelung falscher Tatsachen nach Deutschland gekommen zu sein. Sie gaben an, der nun festgenomme sei ihnen bei der Organisation der Reise behilflich gewesen und habe dafür jeweils einen Geldbetrag in vierstelliger Höhe erhalten.

Die weiteren Ermittlungen der Bundespolizei ergaben, dass der 47-Jährige für die drei Landsleute bei der deutschen Botschaft in Harare/Simbabwe Visa zum Besuch eines Deutschkurses in München beantragt hatte. Dazu hatte er erschlichene, auf seinen Nachnamen lautende Reisepässe und weitere Unterlagen zur Legendenbildung vorgelegt und seine „Kunden“ als seine Kinder ausgegeben.

Die Ermittler stießen noch auf weitere Fälle aus dem Jahr 2011. Damals war an den Flughäfen München und Frankfurt jeweils eine Kongolesin bei dem Versuch der unerlaubten Einreise aufgefallen. Auch damals war der Nachname des 47-Jährigen aufgetaucht. Die Tatmuster waren vergleichbar.

Ende Otkober diesen Jahres erließ der Amtsrichter in Erding einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Beschuldigten. Diesen vollstreckten die Beamten am 10. Dezember.

Der Festgenommene wurde am 11. Dezember dem Haftrichter vorgeführt und anschließend in die Justizvollzugsanstalt Landshut-Berggrub eingeliefert.

 

rr/Bundespolizei

Bundespolizei nimmt Mann nach mehreren Straftaten am Hauptbahnhof fest

Ein 39-Jähriger hat die Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof mehrere Tage beschäftigt. Vom 05. bis zum 09. Dezember ist er den Beamten am Hauptbahnhof durch aggressives Verhalten aufgefallen. Nach zahlreichen Straftaten ging er nun in Haft.

Dabei war der Mann erst am 27. November aus seiner Haft entlassen worden. Kurz darauf war er wieder bei seinen „alten“ Bekannten am Hauptbahnhof vorstellig geworden. Sowohl in der Szene der Obdachlosen als auch gegenüber Reisenden verhielt er sich, stets übermäßig alkoholisiert, äußerst aggressiv und geriet mehrmals durch körperliche Attacken mit anderen Personen in Streit.

Am 05. Dezember geriet er gegen 10:00 Uhr in einen Streit und griff zwei Männer an, die dabei leicht verletzt wurden. Kurze Zeit später wurde er von Zivilpolizisten der Bayerischen Landespolizei dabei beobachtet, wie er in einem Geschäft im Hauptbahnhof einen Ladendiebstahl beging. Nach einer Haftvorführung ging der bei der Tat mit 3,49 Promille belastete 39-Jährige zunächst wieder auf freien Fuß.

Nach mehreren Platzverweisen u.a. wieder wegen aggressiven Auffälligkeiten gegenüber Reisenden, wurde er am Sonntag um 04:35, 09:10 und 20:00 Uhr dreimal zur Bundespolizei mitgenommen. Dabei hatte er frühmorgens, mit einem gemessenen Atemalkohol von 2,27 Promille, einen 24-Jährigen gegen die Brust gestoßen. Knapp fünf Stunden später (mit 2,08 Promille) stieß er am Bahnhofsvorplatz einen 26-Jährigen so fest, dass dieser zu Boden stürzte und sich dabei leicht an der Hand verletzte. Am Abend trat er, mit 3,48 Promille, wiederholt aggressiv und laut pöbelnd wie belästigend gegen Reisende in Erscheinung.

Am 09. Dezember schlug er (Atemalkoholgehalt: 3,52 Promille) einem 28-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Der Geschlagene erlitt eine Schwellung an der Oberlippe und klagte über starke Schmerzen. Nachdem bei dem 39-Jährigen ein Schriftstück des Amtsgerichts München zu einer Vorladung zwecks Bewährungsüberprüfung aufgefunden worden war, ging er erneut in Haft.

rr/Bundespolizei

Schleierfahnder ziehen Diebesbande in Traunstein aus dem Verkehr

Wie heute bekannt wurde, gingen bereits am Montagnachmittag drei litauische Staatsangehörige ins Netz der Traunsteiner Schleierfahnder. Den drei Männern werden zwei Diebstähle im benachbarten Österreich zur Last gelegt. Der zuständige Ermittlungsrichter hat Haftbefehl gegen alle drei Tatverdächtigen erlassen.

 Am ehemaligen Grenzübergang Walserberg ist am Montagnachmittag, gegen 15.15 Uhr, ein blauer BMW mit litauischen Kennzeichen auf der Autobahn in das Bundesgebiet eingereist. Das Fahrzeug war besetzt mit drei litauischen Staatsangehörigen im Alter von 27 und 28 Jahren. Kurz vor der Kontrolle durch die Traunsteiner Schleierfahnder an der Anschlussstelle Piding wurde eine Tasche mit Elektroartikel aus dem Fahrzeug geworfen. Diese konnte durch einen Zeugen aufgefunden und an die Beamten übergeben werden.

Die drei Männer und die sichergestellten Gegenstände wurden zur weiteren Sachbearbeitung an das Fachkommissariat Grenze der Kriminalpolizei Traunstein übergeben. Ein Teil der sichergestellten Elektroartikel, hochwertige Mobiltelefone und Tablet-PCs, konnte zwischenzeitlich zwei Diebstählen in Österreich zugeordnet werden. Die drei Tatverdächtigen bestritten bei der polizeilichen Vernehmung jeglichen Tatvorwürfe.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein wurden die drei litauischen Staatsangehörigen am späten Dienstagnachmittag, 26.11.13, dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht in Bad Reichenhall vorgeführt. Dieser hat die Haft zur Sicherung der Auslieferung nach Österreich angeordnet.

Wir haben ein Team der Schleierfahnder für einen Tag begleitet.

 

Polizeipräsidium Oberbayern Süd

60 Tage Haft wegen Bedrohung – Türke festgenommen

Bundespolizisten haben gestern (7. November) einen türkischen Staatsangehörigen bei seiner Einreise aus Antalya festgenommen und in die Haftanstalt München-Stadelheim gebracht. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hatte den 35-Jährigen mit Vollstreckungshaftbefehl gesucht.

 

Das Amtsgericht Schwabach hatte den Türken im März dieses Jahres wegen Bedrohung zu 900 Euro Geldstrafe oder ersatzweise 60 Tagen Haft verurteilt. Da der wohnsitzlose Mann sich offensichtlich der Strafverfolgung entzogen hatte, hatte ihn die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth zur Festnahme ausgeschrieben.

 

Die Bundesbeamten vollstreckten diesen Haftbefehl jetzt und lieferten den gebürtigen Rother in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim ein, da er den geforderten Geldbetrag nicht aufbringen konnte oder wollte.

 

cb

Drogenhändlerring in München gesprengt

Der Aufmerksamkeit einer Hotelangestellten in München ist es zu verdanken, dass ein internationaler Drogenring aufgeflogen ist. Ein zunächst einfaches Drogendelikt entpuppte sich innerhalb kurzer Zeit als weitreichendes, illegales Netzwerk.

Bereits am 09. September kamen einer Mitarbeiterin eines Münchner Hotels mehrere Männer, die gerade eincheckten, verdächtig vor. Über ihren Manager und den Sicherheitsdienst wurde die Polizei informiert und aufgrund des Verhaltens dieser Männer das Rauschgifteinsatzkommando (REK) des Bayerischen Landeskriminalamtes mit den Abklärungen beauftragt.

 

Fünf Kilo Marihuana im Hotelzimmer

 

Gegen 17:00 Uhr betrat dann ein 28-jähriger Bosnier das Hotelzimmer und kam wenige Minuten später wieder aus dem Raum. Bei seiner Kontrolle fanden die Kriminalbeamten etwa vier Gramm Marihuana. Der 28-Jährige befand sich in Begleitung eines 25-jährigen Türken und eines 20-jährigen Amerikaners. Auch diese Beiden wurden kontrolliert, dabei konnte aber kein Rauschgift aufgefunden werden.

Da sich der eigentliche Mieter des Hotelzimmers, ein 22-jähriger Iraker, der in München wohnte, nicht bei den Kontrollierten befand, warteten die Rauschgiftfahnder dort auf ihn und durchsuchten das Zimmer. Hier fanden Sie in einem Koffer ganze fünf Kilogramm Marihuana.

Gegen 18:00 Uhr kam der 22-Jährige dann in Begleitung eines 23-jährigen Deutschen wieder in das Hotel und wurde dort vorläufig festgenommen. Im Zimmer konnten außerdem 5000 Euro Bargeld und Verpackungsmaterial sichergestellt werden.

 

Auf frischer Tat ertappt

 

Die weiteren Ermittlungen wurden von der Staatsanwaltschaft München I und der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) des LKA und des Zollfahndungsamtes München geführt. Offenbar handelte es sich bei den Drogenhändlern um eine polnische Tätergruppe, die das Rauschgift aus Belgien holt, um es in München zu verkaufen.

Am 23. Oktober wurde dann im Rahmen dieser Ermittlungen bekannt, dass eine erneute Beschaffungsfahrt nach Belgien geplant ist. Der Kurier, ein 34-jähriger polnischer Staatsangehöriger, wurde am 25. Oktober gegen 11.00 Uhr im Stadtgebiet München von LKA-Fahndern angehalten und festgenommen. In den hinteren Türverkleidungen seines Mazdas fanden die Ermittler fast 1,7 Kilo Marihuana, in seiner Tasche noch eine geringe Menge Amphetamin. Der Abnehmer der Drogen, ein 34-Jähriger Brasilianer, wurde ebenfalls kontrolliert. Weitere Drogen sowie Bargeld konnten in seiner Wohnung in München sichergestellt werden.

 

Auftraggeber des Drogenhändler-Rings wurden aufgespürt

 

Durch die zahlreichen gewonnenen Informationen konnten auch die Auftraggeber identifiziert werden. Bei ihnen handelt es sich um eine 20-Jährige und einen 36-Jährigen, beide polnische Staatsangehörige und in München wohnhaft. In dieser Wohnung fanden die Ermittler mehr als 500 Gramm Amphetamin und knapp 200 Gramm Marihuana. Die Bewohner selber wurden aber nicht angetroffen, sie befanden sich in ihrem Heimatland. Nur die Freundin des einen Mittäters fuhr mit einem Auto kurz darauf zurück nach München, wo festgenommen werden konnte.

 

mt / LKA

Flüchtiger Mörder aus Niederbayern kehrt freiwillig zurück

Der verurteilte Mörder aus Niederbayern, der vor rund zwei Wochen vor seiner Festnahme geflüchtet ist, hat sich nun selbst der Polizei gestellt. Der 34-Jährige hatte sich zunächst nach Brasilien abgesetzt, kehrte am Dienstag jedoch freiwillig nach Europa zurück und wurde in Amsterdam festgenommen.

 

Er war Ende August aus seinem Haus geflüchtet, weil eine Haftunterbringung kurz bevor stand. Er war im Dezember wegen des Mordes an seinem Onkel verurteilt worden, hatte jedoch Revision eingelegt und durfte sich auf freiem Fuß bewegen. Als der Revisionsantrag abgelehnt wurde, sollte er verhaftet werden.

 

mt / LKA

Tödliche Prügel-Attacke in Rosenheim: Polizei nimmt Verdächtigen fest

In der Nacht zum Sonntag wurde in Rosenheim ein 21-jähriger Mann vor einer Kneipe zu Tode geprügelt – der unbekannte Täter konnte fliehen. Nun hat die KripoRosenheim einen 25-jährigen Tatverdächtigen festgenommen.

 

Die Beamten der eigens eingerichteten Arbeitsgruppe führten umfangreiche Ermittlungen durch. Dabei legten sie ihren Fokus besonders auf das Rosenheimer Nachtleben und sammelten bei den Nachforschungen der im Umfeld des Tatortes ansässigen Gaststätten und Bars über den Sonntag hinweg viele Informationen. Letztendlich gelang es den Beamten, die Identität des mutmaßlichen Angreifers zu klären. Bei diesem handelt es sich um einen 25-jährigen Mann mit Wohnsitz in Rosenheim. Der Tatverdächtige konnte am Sonntagabend, nach einer Observation mit zivilen Polizeikräften, in Rosenheim festgenommen werden. Nach den jetzt vorliegenden Erkenntnissen gilt der 25-Jährige als dringend tatverdächtig.

 

Mittlerweile konnten weitere Details zum Ablauf des Tatabends durch die Rosenheimer Kripo-Beamten ermittelt werden. So hatte sich das Opfer zunächst mit Bekannten auf dem Herbstfest befunden und war anschließend (Wiesnschluss 23.30 Uhr) in die Rosenheimer Innenstadt gegangen. Zur Tatzeit, gegen 03.00 Uhr,  stand der junge Mann zusammen mit einem Bekannten vor dem Eingang einer Diskothek und rauchte.

 

Nach den nun vorliegenden Erkenntnissen scheint es so, dass der Täter ohne einen vorhergehenden Streit und aus heiterem Himmel auf sein Opfer massiv eingeschlagen hat.  Schwer getroffen stürzte der junge Mann zu Boden und schlug mit dem Kopf auf. Wenig später verstarb er im Krankenhaus. Eine Obduktion hat ergeben, dass schwerste Schädelverletzungen todesursächlich gewesen sind.

 

Der 25-jährige Tatverdächtige, der ersten Erkenntnissen nach zur Tatzeit nicht alkoholisiert gewesen sein soll,  hat bisher keine Angaben zur Sache gemacht. Das Motiv ist somit noch völlig unklar. Ermittelt werden konnte, dass er sich während dem Angriff in Begleitung zweier Männer befand, die jedoch offenbar nicht unmittelbar an der Tat beteiligt waren.

 

mt / Polizei Oberbayern

Dieb dreht nach Festnahme durch

Am Mittwochabend gegen Mitternacht ging ein Polizeibeamter in Untergiesing mit seinem Hund spazieren. Dabei konnte er mehrere Personen beobachten, die mit Gully-Deckel die Seitenscheibe eines geparkten VW Busses einwarfen. Danach setzten sie sich in den Bus und hantierten am Armaturenbrett herum.

 

Der Polizist verständigte seine Kollegen. Die Täter flüchteten, als sie die Polizei herankommen sahen – trotzdem konnten zwei von ihnen festgenommen werden. Dabei leisteten sei erheblichen Widerstand und mussten gefesselt werden. Da einer der Beiden zu hyperventilieren begann, wurde für ihn ein Rettungswagen angefordert, mit dem er dann zur Polizeiinspektion transportiert wurde.

 

Obwohl er auf der Trage fixiert war, schlug er im Dienstgebäude wild um sich und bespuckte die Polizeibeamten. Bevor der Verbringung in eine Zelle wurden ihm die Fesseln abgenommen. Daraufhin schlug er weiter um sich und steckte schließlich seinen Kopf in die Toilettenschüssel der Haftzelle. Anschließend drückte er unaufhörlich die Spülung. Als die Polizeibeamten dies unterbanden, versuchte er, mit seinem Kopf gegen die Wand zu schlagen. Auch das wurde unterbunden und er wurde erneut auf der Trage des Rettungsdienstes fixiert.

 

Der Verdächtige wurde ins Krankenhaus und anschließend in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Der andere Täter kam in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München. Im Bereich der Fahndung konnte ein weiterer Pkw festgestellt werden, bei dem ebenfalls die Seitenscheibe mit einem Gully-Deckel eingeworfen war. Der Staatsanwalt erstelltegegen die beiden geschnappten Täter Haftbefehlsantrag.

 

mt / Polizei München

Dreister Hendl-Dieb am Hauptbahnhof auf frischer Tat ertappt

Heute Mittag ging den Beamten der Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof ein dreister Hendl-Dieb ins Netz. Sie konnten ihn auf frischer Tat ertappen, wie an er verschiedenen Imbiss-Ständen in der Wartehalle sein Mittagessen entwendete.

 

Ins Auge fiel den Polizisten der 52-jährige Pole erstmals gegen halb zwölf: Sie beobachteten, wie er sich über den Tresen in einem Restaurantbetrieb beugte und, in einem vom Verkaufspersonal unbeobachteten Moment, ein gut gebräuntes Brathendl entnahm. Er verspeiste es sofort an Ort und Stelle. Satt war er aber anscheinend nich geworden – nur wenige Augenblicke später stibitzte er in gleicher Vorgehensweise an einem anderen Verkaufsstand ein Stück Pizza. Doch bevor er hineinbeißen konnte, klickten auch schon die Handschellen.

 

Bei der Bearbeitung des Vorfalles stellte sich heraus, dass der Mann am selben Tag auch noch zweimal ohne Fahrkarte in einem Zug der Deutschen Bahn erwischt wurde – und am Flughafen in Nürnberg wurde er beim Diebstahl einer Flasche Bier ertappt.

 

mt / Bundespolizei

Brandstifterin von Bogenhausen wurde festgenommen

Die Frau, die vergangene Woche ihre Wohnung in der Mauerkircherstraße in Bogenhausen in Brand steckte, wurde nun von der Polizei in der Nähe von Kaiserslautern aufgegriffen und festgenommen. Die 60-Jährige wollte so die Zwangsräumung des Appartements verhindern. Nach der Tat war sie mit ihrem BMW geflüchtet, die Polizei leitete die Fahnund ein.

 

Gestern am späten Nachmittag konnte die 60-Jährige beim Verlassen eines Supermarktes von Kräften der Polizeiinspektion Kaiserslautern festgenommen werden.  Die vermutliche Tatkleidung und das Fluchtfahrzeug wurden sichergestellt. Im BMW X5 der Festgenommenen wurde noch ein Drei-Liter-Kanister mit Brandbeschleuniger (BIO-Brennethanol) aufgefunden, wie er bei der Tat verwendet wurde. Die 60-Jährige wird heute beim Amtsgericht Kaiserslautern
vorgeführt.

 

mt / Polizei München

 

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Schlägerei am Münchner Ostbahnhof

Heute morgen gegen halb sechs stieß am Ostbahnhof ein 22-jähriger Türke einen 23-jährigen Deutschen von der Treppe in der Friedenstraße. Das ließ der andere nicht auf sich sitzen und verpasste seinem Angreifer einen Kopfstoß, was wiederum mit mehrfachen Faustschläge ins Gesicht des Deutschen quittiert wurde.


Wie sich später herausstellte, waren beide stark alkoholisiert: Beim Türken wurden 1,2 Promille, beim Deutschen sogar 2,38 Promille Atemalkohol gemessen. Während der Türke aus Dachau Schürfwunden und Prellungen am Knie sowie eine Beule und Prellungen am Kopf sowie an der Nase erlitt, hatte der Deutsche aus Aubing mehrere Prellungen im Gesicht sowie an den Faustknöcheln.

 

mt / Bundespolizei

Festnahme auf Baustelle

Beamte des Bayerischen Landeskriminalamtes haben am 1. August einen per internatioanlem Haftbefehl gesuchten Mann festgenommen. Das gab das LKA am Dienstag morgen bekannt.
Der 61jähriger Bosnier, der unscheinbar auf einer Baustelle in München schuftete, wurde  wegen versuchten Totschlags gesucht.
Nachdem die Behörden von Bosnien-Herzegowina ein Rechtshilfeersuchen an die Generalstaatsanwaltschaft München stellten, wurde die Zielfahndung des Bayerischen Landeskriminalamts mit den Ermittlungen beauftragt. Kurz danach ergaben sich Hinweise auf einen eventuellen Aufenthaltsort in München. Rund zwei Wochen später konnten die Fahnder den Mann ausfindig machen. Die umfangreichen Ermittlungen führten sie auf eine Baustelle im Münchner Norden, wo der Bauarbeiter widerstandslos festgenommen werden konnte.
Die Tat ereignete sich im September 2009 in Montenegro, als ein Streit eskalierte und der gesuchte Täter mit dem Messer auf einen Nachbarn einstach. Dieser konnte nur dank der schnellen Einlieferung ins Krankenhaus und einer sofort durchgeführten Notoperation gerettet werden.
mh / LKA

Festnahmen am Münchner Flughafen: Ein Drogendealer und ein Schleuser gehen ins Netz der Bundespolizei

Am Freitag haben die Bundespolizisten am Münchner Flughafen zwei mit Haftbefehl gesuchte Personen festgenommen. Ein des Drogenhandels verdächtiger Norweger lief den Beamten bei seiner Einreise aus Pristina in die Arme, ein als Schleuser verurteilter Mongole wollte eigentlich nach Sofia.

 

Der Norweger war auf dem Weg nach Kopenhagen und  passierte die Einreisekontrolle. Aber: Schon 1998 hatte das Amtsgericht in Regensburg gegen ihn ermittelt und zur Festnahme ausgeschrieben – damals war er noch deutscher Staatsbürger und stand unter Verdacht, mit Heroin zu dealen. Nachdem die Bundespolizisten den 39-Jährigen jetzt festgenommen hatten, lieferten sie ihn in die Justizvollzugsanstalt Landshut-Berggrub ein.


Etwa zwei Stunden später klickten die Handschellen bei einem mongolischen Flugreisenden, der den Beamten auf seinem Weg von Paris nach Sofia bei der Ausreisekontrolle auffiel. Die Beamten entdeckten gleich mehrere Fahndungsnotierungen auf den Namen des 40-Jährigen: Er war bereits im Jahr 2006 vom Amtgericht Passau und im Jahr 2009 vom Amtsgericht Amberg jeweils wegen Einschleusens von Ausländern verurteilt worden. Da er sich jedoch der Strafverfolgung entzogen hatte, suchten die Staatsanwaltschaften Passau und Amberg mit Vollstreckungshaftbefehlen nach dem Mann. Zusätzlich bestehen zwei Abschiebungsverfügungen und eine Wiedereinreisesperre gegen den Mongolen. Die Bundespolizisten brachten ihn in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim.

 

mt / Bundespolizei

Österreicherin mit 3,3 Promille flippt aus

Am Sonntag gegen 08:55 Uhr attackierte eine alkoholisierte 32-jährige Österreicherin am Südausgang des Hauptbahnhofes einem 33-jährigen Inder. Nach der Festnahme schlug sie
mit ihrer Hose gegen eine Bundespolizistin. Die Frau hatte zunächst dem Inder, nach ersten Ermittlungen grundlos, ins Gesicht geschlagen und dann eine leere Glasflasche nach ihm geworfen. Er wich jedoch aus und die Flasche zersplitterte am Boden. Nach ihrer vorläufigen Festnahme wurde die Frau in den Gewahrsamsrämen der Bundespolizei durchsucht. Dabei beleidigte sie die Beamten und schlug mit einer mit Metallnieten besetzten Hose gegen eine Beamtin und verletzte diese leicht im Gesicht. Bei der Österreicherin wurde ein Atemalkohol von
3,3 Promille gemessen, sie musste zur Ausnüchterung verbleiben. Ermittlungen wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand wurden eingeleitet.

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