Tag Archiv: FFB

FFB: Einbruch in Optikergeschäft

In der Nacht auf Dienstag haben bislang unbekannte Täter ein ebenerdiges Fenster auf der Rückseite eines Optikergeschäfts in Fürstenfeldbruck aufgehebelt. Im Verkaufsraum entwendeten sie eine noch nicht genau festgestellte Anzahl von hochwertigen Sonnenbrillen unter anderem der Marken Prada, Vogue, Boss. Der Wert der Beute dürfte im fünfstelligen Bereich liegen. Der Sachschaden am Fenster beläuft sich auf rund 1.000 Euro.

Zeugenaufruf:

Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Rufnummer 08141 / 612 – 0 um Hinweise auf die Täter. Wer kann in diesem Zusammenhang  Angaben zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen in der Hauptstraße in Fürstenfeldbruck machen?
mh / Polizei

Seefeld: Geld ja, Sex nein

Ende August bestellte sich ein 37-jähriger Mann aus dem Landkreis Starnberg eine Prostituierte zu sich in die Wohnung. Ihr Angebot entnahm er einer Tageszeitung. Also die Frau bei ihm eingetroffen war, gab sie vor, noch ein paar Sachen aus ihrem PKW holen zu müssen, wollte jedoch zuvor 200 Euro für ihre späteren Liebesdienste angezahlt haben. Der Mann gab der Frau das Geld, sah sie danach jedoch nie wieder.
Nun konnte die Kripo Fürstenfeldbruck die betrügerische Liebesdame ermitteln und festnehmen. Es handelt sich um eine 25-jährige Bulgarin ohne festen Wohnsitz.
Aufgrund der Vorgehensweise vermutet die Polizei, dass es weitere Geschädigte gibt, die bisher jedoch keine Anzeige bei der Polizei erstattet haben. Sie werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck unter der Rufnummer 08141 / 612 – 0 melden.
mh / Polizei

Fürstenfeldbruck: erneuter Drogentoter wegen Fentanyl

Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat in diesem Jahr bereits den fünften Drogentoten verzeichnen müssen, der im Zusammenhang mit Fentanyl verstorben ist.
Der 36-jährige wurde von einer Bekannten leblos in seiner Wohnung aufgefunden worden. Die bei ihm aufgefundenen Utensilien deuten auf die Einnahme von Fentanyl hin.

EKHK Jürgen Dreiocker, Leiter des Kommissariats Rauschgiftkriminalität  der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck, führt dazu aus:

„Fentanyl ist ein starkes Schmerzmittel, das vom Betäubungsmittelgesetz erfasst wird. In seiner Wirkung wird es als ca. 80- bis 100-mal stärker als entsprechende Morphinpräparate beschrieben. Fentanyl hat sich in den letzten Jahren als beliebtes  Ausweichmittel bei Drogenabhängigen etabliert. Der Wirkstoff ist in vor allem in Schmerzpflastern enthalten. Die Pflaster werden unter den Drogenabhängigen gehandelt, zum Konsum werden sie entweder gekaut oder der Wirkstoff wird ausgekocht und anschließend gespritzt. Die große Gefahr für den Konsumenten liegt vor allem darin, dass die Dosis nur schwer abzuschätzen ist und es daher immer wieder zu Überdosierungen kommt.

Das traurige Ergebnis dieser Entwicklung ist, dass heuer bei allen fünf Rauschgifttodesfällen im Dienstbereich der Fürstenfeldbrucker Kripo der Konsum von Fentanyl zumindest mitursächlich für den Tod war. Dazu kommen immer wieder Zusammenbrüche bzw. Beinah-Todesfälle. So musste erst vor drei Wochen ein 25-jähriger Fürstenfeldbrucker nach dem Konsum von Fentanyl vom Notarzt versorgt und ins Krankenhaus verbracht werden.“

mh / Polizei

3,5 Kilogramm Marihuana sichergestellt

Rauschgiftfahnder der Kripo Fürstenfeldbruck konnten am S-Bahnhof Gernlinden zwei Männer aus Olching festnehmen, bei denen in einem Koffer zwei Kilogramm Marihuana gefunden wurden. Die weiteren Ermittlungen führten die Beamten zu einem Mann aus Olching, der den beiden Festgenommenen die Drogen verkauft hatte. In seiner Wohnung wurden weitere 1,5 Kilogramm Marihuana sichergestellt. Am Ende klickten bei insgesamt fünf Personen die Handschellen.
Die drei Haupttäter – der 25-jährige Verkäufer, der 26-jährige Käufer und der 36-jährige Wohnungsinhaber – werden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München II am heutigen Mittwoch dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Die Staatsanwaltschaft stellte jeweils Antrag auf Erlass eines Untersuchungshaftbefehls. Die Begleiter der Täter wurden nach ihrer Vernehmung wieder entlassen.
mh / Polizei