Tag Archiv: Flucht

München: Goldstube am Viktualienmarkt überfallen

Zwei bewaffnete Räuber haben in der Münchner Innenstadt ein Schmuckgeschäft überfallen.

 

Sie stürmten am Montag den Laden mit einer Schusswaffe und bedrohten die vier Angestellten, wie die Polizei mitteilte. Als es zu einem Gerangel mit den Verkäufern kam, versuchten die Räuber zu flüchten.

 

Ein Angestellter rannte ihnen hinterher und hielt einen der Täter fest, der sich dabei leicht verletzte. Der zweite Täter konnte flüchten. Bei dem Überfall wurde auch einer der Angestellten leicht verletzt, er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

 

Ob die Täter es auf Bargeld oder Schmuck abgesehen hatten, war zunächst unklar

 

RG / Polizei

München-Berg am Laim: Raubüberfall auf Bäckerei – Zeugenaufruf

Ein maskierter und bewaffneter Mann hat am Donnerstagmorgen eine Bäckerei in Angst und Schrecken versetzt. Der bislang Unbekannte betrat gegen 09:00 Uhr das Geschäft in der Josephsburgstraße in Berg am Laim. Dort bedrohte er die 55-jährige Aushilfsverkäuferin mit einer Faustfeuerwaffe und reichte ihr eine Tüte über die Theke. Obwohl er keine Forderung stellte, gab die Verkäuferin aufgrund der Bedrohung mit der Waffe den Bargeldbestand aus der Kasse in die Tüte. Mit der Beute flüchtete der Unbekannte zu Fuß auf der St.-Veit-Straße und weiter nach links zur Heinrich-Wieland-Straße. Während der Tatzeit hielt sich die 55-Jährige alleine im Verkaufsraum auf. Sie erlitt einen Schock, wurde aber nicht verletzt.

 
Täterbeschreibung:
Männlich, 20 – 25 Jahre, ca. 180 cm groß, schlank, bekleidet mit Kapuzensweatshirt mit ca. 10 cm breiten Streifen in schwarz und hellgrau, mit Reißverschluss, Kapuze auf dem Kopf über der schwarzen Maske (vermutlich schwarze Strumpfhose ohne Ausschnitte) und blauer Jeanshose.

 

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Josephsburgstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in
Verbindung zu setzen.

 

rr/Polizeipräsidium München

Banküberfall in Martinsried: Täter flüchtig

Ein bislang unbekannter Mann hat am Donnerstagmittag, gegen 11:45 eine Bank in der Lochhamer Straße in Martinsried überfallen. Der Unbekannte, der mit einem hell beigen Strumpf über dem Kopf maskiert und mit einer schwarzen Faustfeuerwaffe bewaffnet war, ging zielstrebig an den Kundentresen und bedrohte die Angestellten mit der Schusswaffe. Er forderte Geld, das ihm aufgrund der Bedrohungssituation auch ausgehändigt wurde und flüchtete anschließend aus der Bank.

 
Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen der Münchner Polizei blieben bislang ohne Erfolg. Die geschockten Bankangestellten mussten durch das Kriseninterventionsteam KIT betreut werden.

 
Täterbeschreibung:
Der Unbekannte ist Mitte bis ca. Ende 50 Jahre alt, etwa 180 cm groß und hat eine normale Figur. Er sprach hochdeutsch und trug zur Tatzeit eine etwa hüftlange, dunkle Jacke, Bluejeans und schwarze Handschuhe. Er war mit einer dunklen Faustfeuerwaffe bewaffnet und hatte sich mit einem Nylonstrumpf, den er über den Kopf gezogen hatte, maskiert.

 

Die Polizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung: Personen, die sachdienliche Hinweise auf den flüchtigen
Täter machen können werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.rr/Polizeipräsidium München

Flucht in der Unterhose aufs Dach

Die Flucht vor der Polizei konnte einem per Haftbefehl gesucht Mann nicht schnell genug gehen. Barfuss und nur mit einer Unterhose bekleidet, flüchtete der 25-jährige, als Polizisten an seiner Tür klopften. Seine Freundin öffnete diese erst nach mehrmaligen Klopfen und Rufen der Beamten. Zeit genug für den wegen Diebstahl gesuchten Mann, aus dem Fenster im 3. Stock auf das Dach zu fliehen. Dort versuchte er über das Nebengebäude ins angrenzende Treppenhaus zu gelangen. Der Fluchtweg wurde aber von der Polizei im Vorfeld abgesichert. So gab der 25-Jährige sein Vorhaben auf und kehrte freiwillig ins Zimmer zurück. Dort klickten schließlich die Handschellen.
mh / Polizei

Autodieb nach spektakulärer Verfolgungsjagd festgenommen

Am Sonntag wollten Polizeibeamte gegen 06.40 Uhr in der Ungererstraße einen Mazda mit österreichischer Zulassung kontrollieren. Der Fahrer hielt zunächst an, gab aber, als die Beamten ihr Streifenfahrzeug verlassen hatten und auf den Pkw zugingen, plötzlich Gas und versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen.

Die Beamten nahmen daraufhin die Verfolgung des Mazda auf. Bei Geschwindigkeiten bis zu 140 km/h flüchtete der Mazda-Fahrer aus dem Stadtgebiet München über die Ingolstädter Straße in Richtung Eching, anschließend über die B 13 zurück
nach München, wo er an der Anschlussstelle Neuherberg auf die A 99 auffuhr. Der 23-jährige österreichische Fahrer des flüchtenden Mazda fuhr unter Missachtung aller Anhaltesignale auf die Autobahn auf.

 

Verfolgungsjagd mit mehreren Einsatzwagen und Hubschrauber

Mittlerweile waren mehrere Fahrzeuge des Polizeipräsidiums München sowie der angrenzenden Polizeipräsidien Oberbayern
Nord und Süd sowie ein Polizeihubschrauber in den Einsatz eingebunden. Mehrere Versuche den Flüchtigen anzuhalten schlugen fehl, da der Österreicher versuchte, sich ihm nähernde Einsatzfahrzeuge zu rammen und abzudrängen.

Am Autobahndreieck München Süd-West fuhr der 23-Jährige auf die A 96 in Richtung München auf, anschließend setzte er seine
Flucht über den Mittleren Ring fort. Ander Kreuzung zur Balanstraße bog er links ab, um an der nächsten Kreuzung nach rechts wieder auf die Ständlerstraße einzufahren. Über die Stadelheimer Straße fuhr er auf die A 995 Richtung Süden auf und verließ so das Münchner Stadtgebiet erneut.

 

Ende der Verfolgungsjagd nach einer Stunde

Weiter ging seine Flucht auf die A 8 in Richtung Süden. Zwischen den Anschlussstellen Hofoldinger Forst und Holzkirchen gelang es den eingesetzten Polizeibeamten schließlich, den Mazda gegen 07.30 Uhr anzuhalten.

Der Fahrer und seine 23 und 24 Jahre alten Begleiter wurden vorläufig festgenommen. Zuvor hatte der Mazdafahrer noch versucht, der Anhaltung durch gezieltes Rammen und Abdrängen der Einsatzfahrzeuge zu entgehen. Hierbei wurden sowohl das flüchtige Fahrzeug wie auch ein Dienst-Pkw erheblich beschädigt.

 

Der Wagen war gestohlen

Am Wagen des Flüchtigen wurden Aufbruchspuren festgestellt.  Wie sich herausstellte, war der Mazda in den frühen Morgenstunden des 13.10.2013 in Österreich kurzgeschlossen und entwendet worden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bei dem Fahrer ergab einen Wert von etwa 1 Promille. Außerdem ist er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.

Gegen den 23-Jährigen wird nun wegen Fahrzeugdiebstahl, Gefährdung des Straßenverkehrs, Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Verkehr und anderer Verkehrsdelikte ermittelt.
Da er weder in Deutschland noch in Österreich einen festen Wohnsitz nachweisen konnte, wurde er in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht.

Die Verfolgungsfahrt dauerte knapp 50 Minuten und führte über rund 87 Kilometer. Der entstandene Sachschaden beläuft sich
auf einige Tausend Euro, genauer geschätzt kann der Schaden derzeit noch nicht werden.

Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Zeugenaufruf:
Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des flüchtigen roten Mazda gefährdet wurden, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

Flüchtiger Mörder aus Niederbayern kehrt freiwillig zurück

Der verurteilte Mörder aus Niederbayern, der vor rund zwei Wochen vor seiner Festnahme geflüchtet ist, hat sich nun selbst der Polizei gestellt. Der 34-Jährige hatte sich zunächst nach Brasilien abgesetzt, kehrte am Dienstag jedoch freiwillig nach Europa zurück und wurde in Amsterdam festgenommen.

 

Er war Ende August aus seinem Haus geflüchtet, weil eine Haftunterbringung kurz bevor stand. Er war im Dezember wegen des Mordes an seinem Onkel verurteilt worden, hatte jedoch Revision eingelegt und durfte sich auf freiem Fuß bewegen. Als der Revisionsantrag abgelehnt wurde, sollte er verhaftet werden.

 

mt / LKA

Vergewaltigung in der Isarvorstadt: Täter konnte flüchten

In der Nacht zum Samstag war eine 27-jährige Münchnerin gerade auf dem Heimweg, als sie von einem Unbekannten auf Höhe des Europäischen Patentamts plötzlich gepackt wurde. Er warf die junge Frau zu Boden und fummelte in ihrer Hose herum, führte sexuelle Handlungen an ihr durch. Weil die Münchnerin sich jedoch so heftig wehrte, ließ es von ihr ab und flüchtete.

 

Die Polizei fahndet nun nach dem Mann. Er ist etwa 29 Jahre alt, vermutlich Deutscher. Auffallend an ihm sind seine wuscheligen, mittelblonden Haare. Die Polizei sucht vor allem nach Radfahrern, die sich zum Tatzeitpunkt dort aufgehalten haben sollen und womöglich wichtige Hinweise geben können.

 

mt / Polizei

 

Putzbrunn: Diebin verletzt bei ihrer Flucht den Ladendetektiv

Am Wochenende packte eine 35-Jährige in einem Supermarkt in Putzbrunn Waren im Wert von sieben Euro in ihre Einkaufstasche – allerdings, ohne zu zahlen. Sie verließ den Markt, setzte sich in ihr Auto und wollte flüchten. Doch der Ladendetektiv hatte alles beobachtet, war der Frau zu ihrem Wagen gefolgt und wollte sie nun zur Rede stellen.

 

Daraufhin startete die 35-Jährige ihren Wagen und fuhr mit offener Fahrertür zurück, wodurch der Detektiv zurückgeschoben wurde. Die offene Tür beschädigte dazu auch noch den daneben geparkten Pkw. Als die Diebin dann wieder ein Stück nach vorne fuhr, stürzte der Ladendetektiv. Diese Gelegenheit nutzte die Frau, um die Autotür zu schließen und loszufahren. Der Detektiv wollte sie aufhalten, sprang jedoch im letzten Moment zur Seite und die 35-Jährige konnte flüchten. Allerdings hatte sie ein Einsehen: Sie kehrte zum Tatort zurück und stellte sich.

 

An dem geparkten Pkw entstand ein Sachschaden von 5.000 Euro. Gegen die 35-Jährige wird wegen Fahrerflucht, räuberischen Diebstahls und gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr ermittelt.

 

mt / Polizei München

Mörder aus Niederbayern ist auf der Flucht

Polizeibeamte wollten einen verurteilten Mörder in Straubing in seiner Wohnung abholen. Der 33-Jährige war im vergangenen Dezember wegen dem Mord an seinem Onkel für schuldig befunden worden, hatte jedoch Revision eingelegt. Bis die Entscheidung über den Revisionsanstrag gefallen war, durfte er auf freiem Fuß leben. Nun wurde der Gesucht abgelehnt – der Mörder sollte verhaftet werden. Er ergriff die Flucht und wir derzeit mit Hochdruck von der Polizei gesucht.

 

mt / dpa / lby

Festnahmen am Münchner Flughafen: Ein Drogendealer und ein Schleuser gehen ins Netz der Bundespolizei

Am Freitag haben die Bundespolizisten am Münchner Flughafen zwei mit Haftbefehl gesuchte Personen festgenommen. Ein des Drogenhandels verdächtiger Norweger lief den Beamten bei seiner Einreise aus Pristina in die Arme, ein als Schleuser verurteilter Mongole wollte eigentlich nach Sofia.

 

Der Norweger war auf dem Weg nach Kopenhagen und  passierte die Einreisekontrolle. Aber: Schon 1998 hatte das Amtsgericht in Regensburg gegen ihn ermittelt und zur Festnahme ausgeschrieben – damals war er noch deutscher Staatsbürger und stand unter Verdacht, mit Heroin zu dealen. Nachdem die Bundespolizisten den 39-Jährigen jetzt festgenommen hatten, lieferten sie ihn in die Justizvollzugsanstalt Landshut-Berggrub ein.


Etwa zwei Stunden später klickten die Handschellen bei einem mongolischen Flugreisenden, der den Beamten auf seinem Weg von Paris nach Sofia bei der Ausreisekontrolle auffiel. Die Beamten entdeckten gleich mehrere Fahndungsnotierungen auf den Namen des 40-Jährigen: Er war bereits im Jahr 2006 vom Amtgericht Passau und im Jahr 2009 vom Amtsgericht Amberg jeweils wegen Einschleusens von Ausländern verurteilt worden. Da er sich jedoch der Strafverfolgung entzogen hatte, suchten die Staatsanwaltschaften Passau und Amberg mit Vollstreckungshaftbefehlen nach dem Mann. Zusätzlich bestehen zwei Abschiebungsverfügungen und eine Wiedereinreisesperre gegen den Mongolen. Die Bundespolizisten brachten ihn in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim.

 

mt / Bundespolizei

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