Tag Archiv: Flughafen

Flughafen München rüstet sich für den Winter

Der vergangene Winter bleibt vielen Münchnern im Gedächntis: Er war lang, kalt und extrem schneereich. Für den Flughafen München war es der härteste Winter seit seiner Eröffnung, weshalb die Verantwortlichen direkt nach der Kälteperiode mit Vorkehrungen für den nächsten Winter begonnen haben. Nun sind die Maßnahmen abgeschlossen und der Flughafen ist gegen Schnee und Eis gewappnet.

 

550 Mitarbeiter trotzdem am Münchner Flughafen Schnee und Eis

 

Die Verantwortlichen des Winterdienstes der Flughafen München GmbH (FMG) haben sämtliche Lager des Winterdienstes am Münchner Airport aufgefüllt: 600.000 Liter flüssiges Taumittel, 100 Tonnen Auftau-Granulat und 600 Tonnen Quarzsand stehen zur Verfügung. Hinzu kommen 300 Tonnen Split und 800 Tonnen Streusalz für Straßen und Wege im öffentlichen Bereich des
Flughafens. Und nicht zuletzt die Manneskraft von 550 Mitarbeitern soll der Kältestarre den Kampf ansagen – das sind rund 80 mehr als noch im Vorjahr.

 

Im vergangenen Winter ging der Winterdienst an seine Grenzen

 

Welchen Aufwand der Winterdienst für den Münchner Flughafen bedeutet, zeigte insbesondere die Saison 2012/13. Bis Ende März hatten die Mitarbeiter über 118.000 Einsatzstunden zu leisten  – dies waren rund zwei Drittel mehr als in der vergangenen Saison. Auch die Anzahl der Einsatztage war mit 73 deutlich höher als im Vorjahr, als der Winterdienst an lediglich 50 Tagen ausrücken musste. Der Winterdienst musste insgesamt rund 900.000 Kubikmeter verdichteten Schnee abräumen und auf die fünf Schneedeponien innerhalb des Flughafengeländes verteilen. Dazu waren insgesamt rund 15.000 Lkw-Fahrten notwendig.

 

mt / Flughafen München

Drogenhändler am Flughafen festgenommen

Die Bundespolizei am Flughafen München konnte am Mittwochabend einen per Haftbefehl gesuchten Mann bei der Ausreise zu seinem Flug nach Delhi verhaften.
Der Holländer war vom Landgericht Münster bereits 1994 wegen unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln, Beihilfe zum unerlaubten Handeltreiben mit Betäubungsmitteln sowie unerlaubten Führens einer Schusswaffe verurteilt worden. Da er offensichtlich noch eine Restfreiheitsstrafe von 685 Tagen abzusitzen hat, suchte die Staatsanwaltschaft Münster mit Vollstreckungshaftbefehl nach dem 47-Jährigen. Nachdem die Bundespolizisten den Mann festgenommen und alle polizeilichen Maßnahmen vor Ort erledigt hatten, lieferten sie ihn in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim ein.
mh / Bundespolizei

Elf Reisende ohne gültige Papiere

Sowas erlebt die Bundespolizei am Flughafen München auch nicht jeden Tag. An einem Tag konnten gleich elf Personen ohne gültige Papiere festgestellt werden. Nach Angaben der Bundespolizei haben sie sich länger im Bundesgebiet aufgehalten, als sie eigentlich durften.
Vom 21-jährigen Türken über die 43-jährige US-Amerikanerin bis hin zum 58-jährigen Chinesen waren unterschiedlichste Nationen vertreten.  Der junge Türke hatte seinen Aufenthalt am deutlichsten verlängert, denn er hätte seit dem 30. Juli das Land verlassen müssen. Dafür kassierte der türkische Staatsangehörige eine Anzeige wegen unerlaubten Aufenthalts und musste 860 Euro zur Sicherung des Strafverfahrens hinterlegen. Danach durfte er seine Heimreise fortsetzen.
mh / Bundespolizei

Polizei stellt in Erding 30 kg der Droge Khat sicher

Der Kripo Erding ist es am Montag gelungen, 30 Kilo der Droge Khat sicherzustellen. Das Gewächs wird meist in afrikanischen Ländern als Aufputschmittel verwendet und ist dort auch unter dem Namen Miraa bekannt.

 

Ein 48jähriger Portugiese schmuggelte die Ware zunächst von London, wo er von einem farbigen Auftraggeber die Drogen übernommen hatte, über den Flughafen München ins Bundesgebiet ein. Anschließend mietete er sich in einem Erdinger Hotel ein, von wo er die Droge in jeweils zwei Pakten in die USA verschicken wollte. Nach Auftragserledigung sollte der arbeitslose Portugiese 300 britische Pfund Provision erhalten.

 

Noch im Hotelzimmer wurde der Drogenschmuggler mit 15 Kilogramm Khat festgenommen werden. Die restliche Ware hatte er bereits bei einem internationalen Paketdienst zum Versand aufgegeben. Das Rauschgift konnte jedoch noch rechtzeitig beschlagnahmt werden. Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung wurde der Portugiese wieder auf freien Fuß gesetzt.

 

mt / Polizei

 

Bundespolizei am Münchner Flughafen bekommt Verstärkung

65 Nachwuchs-Polizeibeamte haben ihren Dienst bei der Bundespolizeiinspektion am Flughafen München angetreten. Die jungen Männer und Frauen „landeten“ am Montag an ihrem neuen Arbeitsplatz im Halbergmoos. Nach einem dreijährigen Studium können die frischgebackenen Polizeikommissarinnen und Polizeikommissare nun ihre Kenntnisse und Fertigkeiten am internationalen Großflughafen Franz-Josef-Strauß in die Praxis umsetzen.

 


Die neuen Mitarbeiter kommen aus ganz Deutschland. Sie absolvierten ihr Studium vorrangig in der Fachhochschule des Bundes in Brühl und der Bundespolizeiakademie in Lübeck.

 


Ihre Aufgaben am Flughafen: Sie kontrollieren den Reiseverkehrs, tragen zur Luftsicherheit bei und sind außerdem für die Überwachung der Bahnstrecke verantwortlich.

 

mt / Bundespolizei

Dreister Raser

Ein rasender Türke aus Österreich, der auf der A96 geblitzt wurde und deshalb seinen Führerschein abgeben musste, meldete in seiner Heimat das Dokument ganz dreist als „verloren / gestohlen“ und fuhr so noch lange weiter. Erst die Bundespolizei am Münchner Flughafen konnte ihn nun „stoppen“.
Als der Mann am Nachmittag des 24. Juli bei der Ausreise nach Istanbul kontrolliert wurde, fielen den Beamten zwei Fahndungsnotizen des Regierungspräsidiums Karlsruhe auf. Die Behörde wollte sich den Führerschein des Österreichers vorlegen lassen, um ein Fahrverbot auf deutschen Straßen darin zu vermerken.
Die dortige Zentrale Bußgeldstelle hatte gegen den 37-Jährigen im März 2010 ein einmonatiges Fahrverbot verhängt, nachdem er auf der Autobahn 96 bei Lindau mit zu hoher Geschwindigkeit geblitzt worden war. Knapp fünf Monate später hängte die Behörde noch einmal zwei Monate Fahrverbot dran, weil der gebürtige Türke noch mal auf derselben Strecke erheblich zu schnell unterwegs war.
Da der Raser seinen Führerschein nicht an die Zentrale Bußgeldstelle in Karlsruhe übersandte, ließ diese nach dem Führerschein bzw. seinem Besitzer fahnden.
Ende Juli schickten die Bundespolizisten vom Münchner Flughafen das Dokument nach Karlsruhe und leiteten die Löschung der Ausschreibung in die Wege. Mitte letzter Woche überprüfte der bearbeitende Beamte, ob die Ausschreibung auch tatsächlich gelöscht wurde. Er machte eine erstaunliche Entdeckung: Diesmal suchten die österreichischen Behörden europaweit nach dem besagten Dokument. Der 37-jährige Mann wollte wohl nicht so lange warten, bis er seinen Führerschein von den deutschen Behörden wieder bekommen sollte. Er meldete das Dokument kurzerhand bei der Polizei in Österreich als verloren beziehungsweise gestohlen.
Ein kurzer Hinweis der Bundespolizei aus München an die zuständige Stelle in Österreich über den tatsächlichen Verbleib des gesuchten Dokuments brachte schließlich Licht ins Dunkel. Die europaweite Suche wurde eingestellt und der 37-Jährige muss sich nun doch gedulden, bis er seinen Führerschein aus Baden-Württemberg wieder zurückbekommt.
mh / Bundespolizei

Festnahmen am Münchner Flughafen: Ein Drogendealer und ein Schleuser gehen ins Netz der Bundespolizei

Am Freitag haben die Bundespolizisten am Münchner Flughafen zwei mit Haftbefehl gesuchte Personen festgenommen. Ein des Drogenhandels verdächtiger Norweger lief den Beamten bei seiner Einreise aus Pristina in die Arme, ein als Schleuser verurteilter Mongole wollte eigentlich nach Sofia.

 

Der Norweger war auf dem Weg nach Kopenhagen und  passierte die Einreisekontrolle. Aber: Schon 1998 hatte das Amtsgericht in Regensburg gegen ihn ermittelt und zur Festnahme ausgeschrieben – damals war er noch deutscher Staatsbürger und stand unter Verdacht, mit Heroin zu dealen. Nachdem die Bundespolizisten den 39-Jährigen jetzt festgenommen hatten, lieferten sie ihn in die Justizvollzugsanstalt Landshut-Berggrub ein.


Etwa zwei Stunden später klickten die Handschellen bei einem mongolischen Flugreisenden, der den Beamten auf seinem Weg von Paris nach Sofia bei der Ausreisekontrolle auffiel. Die Beamten entdeckten gleich mehrere Fahndungsnotierungen auf den Namen des 40-Jährigen: Er war bereits im Jahr 2006 vom Amtgericht Passau und im Jahr 2009 vom Amtsgericht Amberg jeweils wegen Einschleusens von Ausländern verurteilt worden. Da er sich jedoch der Strafverfolgung entzogen hatte, suchten die Staatsanwaltschaften Passau und Amberg mit Vollstreckungshaftbefehlen nach dem Mann. Zusätzlich bestehen zwei Abschiebungsverfügungen und eine Wiedereinreisesperre gegen den Mongolen. Die Bundespolizisten brachten ihn in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim.

 

mt / Bundespolizei

Bundespolizei fasst gesuchten Dieb

Einen mit Haftbefehl gesuchten Algerier konnte die Bundespolizei nun am Münchner Flughafen festnehmen.  Den Beamten fielen gleich zwei Fahndungsnotizen auf, als sie den Mann im Zuge einer asylrechtlichen Rücküberstellung von finnischen Polizeibeamten aus Reykjavik in München übernahmen.
Die Ingolstädter Staatsanwaltschaft fahndete seit Anfang dieses Jahres mit Untersuchungshaftbefehl wegen Diebstahls nach dem 27-Jährigen. Ihm werden mehrere Ladendiebstähle zur Last gelegt, darunter auch räuberischer Diebstahl. Schon ein Jahr zuvor hatte ihn die Staatsanwaltschaft in Ingolstadt wegen besonders schweren Diebstahls zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben.
Der Algerier reiste im Februar 2010 erstmals unerlaubt in Deutschland ein und wurde seither als abgelehnter Asylbewerber in der Bundesrepublik geduldet. Über die Jahre fiel er neben den Diebstahlsdelikten auch des Öfteren wegen Verstößen gegen aufenthaltsrechtliche Bestimmungen auf. Unter anderem stellte der Mann immer wieder in benachbarten Schengenstaaten Asylanträge unter falschem Namen. So auch dieses Mal in Finnland. Die Behörden dort haben ihn aufgrund des Dubliner Übereinkommens zurück nach Deutschland gebracht. Dieses besagt, dass der Vertragsstaat der ersten Einreise für die Durchführung des Asylverfahrens verantwortlich ist.
Wegen seines aggressiven und gewalttätigen Verhaltens begleiteten finnische Polizeibeamte den 27-Jährigen während der Flugreise nach Deutschland. Nach seiner Festnahme bei der Ankunft in München verbrachte der Mann die Nacht im Gewahrsam der Bundespolizei. Am Freitag (2. August) führten ihn die Beamten dem Amtsrichter in Ingolstadt vor. Nachdem dieser den Haftbefehl wegen Diebstahls bestätigt hatte, lieferten die Bundespolizisten den Algerier in die Justizvollzugsanstalt ein. Zuvor aber zeigten ihn die Beamten noch wegen mehrfachen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz an.
mh / Bundespolizei

Aufklärungs-Film soll Urlauber am Flughafen vor Hautkrebs warnen

Wer am Münchner Flufhafen in den Urlaub fliegt, der wird vor dem Abflug erst einmal noch aufgeklärt – und zwar über Hautkrebs. Mit einer Video-Kampagne zieht nämlich das bayerische Gesundheitsministerium gegen die gefährliche Krankheit zu Felde. Der Spot mit dem Motto «Sonne(n) mit Verstand – statt Sonnenbrand» flimmert momentan alle fünf Minuten im Abflugbereich des Münchner Flughafens über die Bildschirme.

Die Aktion hat gute Gründe: Dem Bayerischen Krebsbericht zufolge nahm Hautkrebs in den vergangenen 30 Jahren stärker zu als andere Krebsformen.

Sommerferien: Rekord am Münchner Flughafen erwartet

In den bayerischen Schulferien ab kommendem Dienstag erwartet der Münchner Flughafen die größte Reisewelle des Jahres. Bis zum letzten Ferientag am 11. September haben die Fluggesellschaften über 44 000 Starts und Landungen angemeldet. Über 1900 Flüge starten nach Italien, 1370 nach Spanien, 970 in die Türkei und fast 700 in die USA und nach Kanada. «Während dieser Zeit werden voraussichtlich rund fünf Millionen Passagiere das Münchner Luftverkehrsdrehkreuz nutzen», teilte der Flughafen am Donnerstag mit.

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