Tag Archiv: Flughafen München

Das Alte Rathaus in München mit Blick auf die Frauenkirche, © München, das Rathaus, Frauenkiche und Co. - Foto: Andreas Bedity Photography

Die besten Veranstaltungstipps für’s Wochenende in München

Ob das Sommerfest am Flughafen oder das 5.Bayerische Genussfestival am Odeonsplatz. Diese und weitere Veranstaltungstipps für ein hoffentlich schönes Wochenende in der schönsten Stadt der Welt.

 

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Heute Lufthansastreik am Münchner Flughafen

Erneuter Streik der Piloten: Die Lufthansa streicht an diesem Mittwoch wegen des Streiks der Piloten mehr Flüge als zunächst bekanntgegeben. Rund 140 Flüge von und nach München fallen aus. Bisher hatte die Lufthansa von rund 110 gestrichenen Flügen gesprochen.
Die Lufthansa rechnet wegen der Streiks der Piloten mit einem Millionenschaden.
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Gefälschte Taschen und gefälschte Aufenthaltstitel

Bundespolizisten am Münchner Flughafen haben gestern (24. April) die Reise eines kamerunischen Staatsangehörigen vorzeitig gestoppt. Der Mann war von Italien nach Frankreich unterwegs, als er den Beamten bei seiner Ankunft in München auffiel. Bei der Überprüfung seiner Dokumente stellten die Bundesbeamten schnell fest, dass der vorgelegte italienische Aufenthaltstitel eine Fälschung war. Später haben sie bei dem Afrikaner auch noch mehrere Handtaschen gefunden, die sich als Produktplagiate herausstellten.

 

Als die Bundespolizisten den 44-Jährigen gestern bei seiner Ankunft aus Neapel im Rahmen einer lagebildabhängigen Kontrolle überprüften, händigte er ihnen seinen kamerunischen Reisepass und eine italienische „Carta di Soggiorno“ aus. Die Beamten stellten mit geschultem Blick fest, dass der Reisepass zwar echt, die italienische Aufenthaltskarte aber gefälscht war. Sie nahmen den Kameruner, der auf dem Weg nach Paris war, vorläufig fest und mit zur Dienststelle.

 

Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten mehrere neue Handtaschen, die sich als Plagiate namhafter Marken entpuppten.
Auf die Taschen angesprochen, erklärte der Mann, es handele sich um Originale. Diese kaufe er meist in Neapel für einen höheren zweistelligen Eurobetrag an und verkaufe sie dann für gut das Doppelte in Frankreich weiter. Er kaufe die Ware in Italien ohne Quittung ein und bezahle natürlich auch keine Steuern auf seine Geschäfte, räumte der 44-Jährige ein.

 

Bei der Vernehmung erzählte der Mann den Polizisten außerdem, er habe die Aufenthaltskarte vor etwa drei bis vier Jahren in Bologna von einem ihm unbekannten Italiener Namens Mario gegen ein Entgelt von 600 bis 700 Euro gekauft. Er selbst sei Geschäftsmann und reise ständig zwischen Afrika und verschiedenen europäischen Ländern. So habe er sich zum Beispiel von Mitte Dezember 2013 an in Kamerun aufgehalten und sei Anfang Februar über Frankreich wieder nach Italien gereist. Die Ermittler fanden allerdings heraus, dass die Ausreise nach Kamerun wohl nicht freiwillig war. Die italienischen Behörden hatten den 44-Jährigen im Jahr 2013 wegen Hehlerei festgenommen und in seine Heimat zurückgeschickt.

 

Die Münchner Bundespolizisten nahmen dem Kameruner den gefälschten Ausweis ab, zeigten ihn wegen Urkundenfälschung an und buchten ihm einen Flug über Marokko zurück nach Kamerun.
Um die strafrechtliche Ahndung eventueller Straftaten in Bezug auf die gefälschten Taschen müssen sich zuständigkeitshalber die Behörden in Italien und Frankreich kümmern.

 

 

jn / Polizei

Gericht: Startbahn darf gebaut werden

Die umstrittene dritte Startbahn am Münchner Flughafen darf aus rechtlicher Sicht gebaut werden. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) wies am Mittwoch alle 17 Klagen gegen das Milliardenprojekt ab, das nach einem Bürgerentscheid in München allerdings auf Eis liegt. Die Revision gegen das Urteil ließen die Richter des VGH nicht zu. Der Streit dürfte damit allerdings noch nicht endgültig entschieden sein. An die 300 Starbahngegner im Saal quittierten den Spruch mit Buhrufen und dem Absingen der Bayernhymne.

 
Mehrere Kommunen, der Bund Naturschutz in Bayern (BN) und Privatleute hatten gegen die vom Freistaat 2011 erteilte Baugenehmigung für die vier Kilometer lange Startbahn nahe Freising geklagt. Auf der Piste können stündlich 30 Flugzeuge starten oder landen. Der Prozess hatte sich mit 46 Verhandlungstagen fast ein Jahr lang hingezogen.

 

Die Startbahngegner halten das Projekt für überflüssig, weil die Zahl der Starts und Landungen auf Deutschlands zweitgrößtem Airport in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurückgegangen sei. Tatsächlich gibt es weniger Flugbewegungen, weil die Maschinen immer größer werden und oft bis auf den letzten Platz ausgelastet sind.

 

Unabhängig vom Prozess ist das Projekt seit 2012 nach einem ablehnenden Bürgerentscheid der Münchner Bevölkerung gestoppt. Die bayerische Staatsregierung und die Wirtschaft befürworten hingegen den Bau der Startbahn.

 

jn / dpa

Flughafen München: Österreicher knapp an der Haft vorbei

Die Reise nach Manchester hat die Polizei einem österreichischen jungen Mann am Flughafen München ordentlich vermasselt; Bundespolizisten haben am gestrigen Montag (10. Februar) einen österreichischen Staatsangehörigen vorläufig festgenommen. Bei der Ausreisekontrolle nach Manchester stellten die Beamten die Fahndungsausschreibung fest.

Das Amtsgericht Aschaffenburg hatte den jungen Mann im Mai 2012 wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zur Zahlung von 1.200 Euro oder Ersatzfreiheitsstrafe von 40 Tagen verurteilt. Weil der Österreicher weder die Geldstrafe beglichen noch die Haftstrafe angetreten hatte, suchte die Staatsanwaltschaft in Aschaffenburg seit einem Jahr nach ihm mit Vollstreckungshaftbefehl.
Nach der Festnahme ließ sich der 23-Jährige den geforderten Geldbetrag mithilfe einer Bank transferieren. Da es dabei zu Komplikationen kam, ging das Geld erst so spät ein, dass der Mann zwar die Wache der Bundespolizei als freier Mann verlassen durfte, seinen Flug nach Manchester aber hatte er verpasst.

 

 

jn / Pressestelle Bundespolizei

Bundespolizei in München nimmt Schleuser fest

Den Beamten des Bundespolizei am Münchner Flughafen ist ein dicker Fisch ins Netz gegangen. In den Abendstunden dews 10. Dezembers konnten die Ermittler einen kongolesischen Staatsangehörigen nach einem längeren Auslandsaufenthalt in München festgenommen. Die Beamten waren dem 47-Jährigen bei ihren Ermittlungen zu mehreren Schleusungsfällen mit kongolesischen Staatsangehörigen auf die Schliche gekommen.

Bundespolizisten hatten Ende Oktober 2012 drei kongolesische Staatsangehörige bei dem Versuch festgenommen, mit erschlichenen Pässen und Visa nach Deutschland einzureisen. Die Kongolesen hatten den Kontrollbeamten echte kongolesische Reisepässe mit echten deutschen Schengenvisa vorgelegt und behauptet, in München einen Deutschkurs machen zu wollen. Als die Beamten nachforschten, verstrickten sich die drei Afrikaner in Widersprüche. Bei den anschließenden Vernehmungen gaben alle drei zu, unter Vorspiegelung falscher Tatsachen nach Deutschland gekommen zu sein. Sie gaben an, der nun festgenomme sei ihnen bei der Organisation der Reise behilflich gewesen und habe dafür jeweils einen Geldbetrag in vierstelliger Höhe erhalten.

Die weiteren Ermittlungen der Bundespolizei ergaben, dass der 47-Jährige für die drei Landsleute bei der deutschen Botschaft in Harare/Simbabwe Visa zum Besuch eines Deutschkurses in München beantragt hatte. Dazu hatte er erschlichene, auf seinen Nachnamen lautende Reisepässe und weitere Unterlagen zur Legendenbildung vorgelegt und seine „Kunden“ als seine Kinder ausgegeben.

Die Ermittler stießen noch auf weitere Fälle aus dem Jahr 2011. Damals war an den Flughäfen München und Frankfurt jeweils eine Kongolesin bei dem Versuch der unerlaubten Einreise aufgefallen. Auch damals war der Nachname des 47-Jährigen aufgetaucht. Die Tatmuster waren vergleichbar.

Ende Otkober diesen Jahres erließ der Amtsrichter in Erding einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Beschuldigten. Diesen vollstreckten die Beamten am 10. Dezember.

Der Festgenommene wurde am 11. Dezember dem Haftrichter vorgeführt und anschließend in die Justizvollzugsanstalt Landshut-Berggrub eingeliefert.

 

rr/Bundespolizei

Trunkenheit am Steuer: 15 000 Euro Strafe

Das wird teuer! Beamte der Bundespolizei am Münchner Flughafen nahmen am Montagabend einen 39-Jährigen fest, der zur Fahndung ausgeschrieben war. Der in Shanghai wohnhafte 39-Jährige war vom Amtsgericht Nürnberg im November 2012 zur Zahlung von 15.000 Euro oder Ersatzfreiheitsstrafe von 40 Tagen verurteilt worden, weil er betrunken mit dem Auto gefahren war.

Seit Januar diesen Jahres wurde nach ihm gefahndet, da er sich bisher der Strafverfolgung entzogen hatte und den geforderten Geldbetrag sowie eine Restfreiheitsstrafe von 37 Tagen schuldig geblieben war. Die Beamten nahmen den 39-Jährigen fest. Da er den Restbetrag nicht zahlen konnte, lieferten die Bundespolizisten ihn nach Abschluss ihrer Ermittlungen in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim. Dort muss der 39-Jährige jetzt die Restfreiheitsstrafe absitzen.

rr/Bundespolizei

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