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Franz Beckenbauer, © Franz Beckenbauer gerät zunehmend in Erklärungsnot

„Lichtgestalt“ und „Kaiser“ Beckenbauer wird 70 Jahre alt

Franz Beckenbauer blickt auf eine der größten Karrieren im Weltsport zurück. Den 70. Geburtstag begeht er nach dem Tod seines Sohnes aus erster Ehe abseits der Heimat im kleinen Kreis. Gewürdigt werden die großen Verdienste des «Kaisers» aber auch ohne öffentlichen Empfang.

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München: Karlheinz Böhm ist tot

Der Schauspieler und Gründer der Hilfsorganisation «Menschen für Menschen», Karlheinz Böhm, ist tot. Er starb am Donnerstagabend im Alter von 86 Jahren in seinem Haus in Grödig bei Salzburg, wie eine Sprecherin der Stadt Salzburg am Freitag erklärte.

 

Kaiser Franz und guter Mensch

Als Schauspieler war Böhm vor allem als Kaiser Franz Joseph in den «Sissi»-Filmen an der Seite von Romy Schneider bekanntgeworden.

Böhm war seit langer Zeit krank.

Seine Äthiopien-Stiftung «Menschen für Menschen» führte seit einigen Jahren seine äthiopische Frau Almaz. Im vergangenen Dezember gab sie den hauptamtlichen Vorstandsvorsitz ab, um sich um ihren schwer kranken Mann zu kümmern.

 

Afrika hat Böhm bewegt

Bei einem Aufenthalt in Kenia wurde Böhm mit der Armut in Afrika konfrontiert.

Unter diesem Eindruck wettete Böhm 1981 in Frank Elstners «Wetten, dass..?»-Sendung, dass nicht jeder Zuschauer eine Mark, einen Franken oder sieben Schilling für die notleidenden Menschen spenden würde.

Dabei kam ein Millionenbetrag zusammen – Böhm verabschiedete sich aus dem Filmgeschäft und gründete die Äthiopienhilfe «Menschen für Menschen».

 

An Alzheimer erkrankt

Anfang 2013 war bekannt geworden, dass Karlheinz Böhm an schwerem Alzheimer erkrankt war.

Innerhalb kurzer Zeit konnte sich der Schauspieler nicht mehr äußern und wurde zunehmend pflegebedürftiger.

Bereits kurz nach dem Bekanntwerden seines Todes gingen aus der ganzen Welt Beileidswünsche an die Familie des beliebten Schauspielers.

adc / dpa

 

 

Beckenbauer wird oberster Werbeträger der Bayern in Nordamerika

Mit Franz Beckenbauer als oberstem Werbeträger will der FC Bayern seine Geschäfte in Nordamerika kräftig ausbauen. Die Vereinsikone des 24-maligen deutschen Fußball-Meisters soll die Münchner Delegation bei der US-Tour im Sommer anführen und als internationaler Botschafter den Kontakt zu Menschen und potenten Sponsoren vereinfachen.

 

«Ziel ist es, den Markennamen von Bayern München in der Welt bekannter zu machen. Darüber hinaus ist es Ziel, aus diesem Schritt auch einen finanziellen Nutzen zu ziehen», sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Mittwoch in München.

 

Bekanntheitsgrad sinnvoll nutzen

 

Die Bayern wollen ihre Umsätze auf dem US-Markt vor allem im Merchandisingbereich vergrößern. Bayern-Ehrenpräsident Beckenbauer, einst selbst Profi bei Cosmos New York, soll Mithilfe leisten. «Er ist mit weitem Abstand das bekannteste Gesicht, das der Club jemals hatte. Er hat den höchsten Bekanntheitsgrad», bemerkte Rummenigge.

 

Im Rahmen seiner US-Tour treffen die Bayern in zwei Testspielen zunächst in New Jersey auf den mexikanischen Rekordmeister Deportivo Guadalajara (31. Juli) und zum Abschluss in Portland auf ein Allstar-Team der nordamerikanischen Profiliga Major League Soccer (7. August/MESZ). Dann werden auch alle Nationalspieler dabei sein, die letzten sollen am 5. August aus dem Urlaub einfliegen. Seit Anfang April hat der Verein in New York bereits ein eigenes Büro.

 

RG / DPA