Tag Archiv: Frei

Aussicht über den Olympiapark, © Das Olympiastadion heute - Foto: fottoo/Fotolia.com

Die Veranstaltungen am Wochenende: Das solltet ihr auf keinen Fall verpassen

Das vorletzte Juli-Wochenende wird für die Münchner in der schönsten Stadt der Welt wieder einiges geboten. Von musikalischen Highlights mit Robbie Williams über den traditionellen Kocherlball bis hin zu sportlichen Acts ist alles mit dabei. Weiterlesen

München: Müller kündigt großes Investitionsprogramm für Barrierefreiheit an

Sozialministerin Emilia Müller (CSU) kündigt ein Sonderinvestitionsprogramm der Staatsregierung an, um die öffentlichen Bauten Bayerns bis 2023 barrierefrei zu machen.

 

Die Summe nannte Müller am Freitag in München nicht, da die Haushaltsverhandlungen noch laufen. Klar ist jedoch, dass die Oberpfälzer CSU-Bezirksvorsitzende ehrgeizige Ziele hat: «Das wird eine größere finanzielle Herausforderung, nicht nur eine bauliche», sagte sie.

 

Unklar ist allerdings, ob die Deutsche Bahn den barrierefreien Umbau ihrer Bahnhöfe und Stationen beschleunigen wird. Bis 2018 sollen zwar weitere 60 Haltepunkte modernisiert werden, doch ist derzeit erst ein Drittel der gut 1000 Stationen in Bayern barrierefrei. Die Bahn verweist darauf, dass seit der Bahnreform 1994 der Bund finanziell zuständig für die Infrastruktur sei.

 

RG / dpa

Oktoberfest party wiesn

Oktoberfest 2013: In diesem Jahr gibt es fünf Prozent mehr freie Wiesn-Tische

Sponatan auf ein Hendl und eine Maß in ein Wiesn-Festzelt? Das soll ab dem Oktoberfest 2013 leichter sein, denn die prozentuale Anzahl an freien Wiesn-Tischen ist gestiegen. Das bedeutet, dass die Wiesn-Wirte erstmals in diesem Jahr 25 Prozent aller Tische in ihrem Zelt unter der Woche freihalten müssen, im Vorjahr waren es noch 20 Prozent. Umgekehrt heißt es, dass nur noch 75 Prozent der Tische für Reservierungen hergegeben werden.

 

Spontanbesucher sollen profitieren

 

Profitieren sollen von der neuen Regelung vor allem Spontanbesucher der Wiesn, die vorab keinen Tisch reserviert haben und somit trotzdem noch die Möglichkeit erhalten sollen, einen Platz im Festzelt zu bekommen. Nach knapp einer Woche wird nun eine erste Bilanz gezogen. Wiesn-Chef Dieter Reiter (SPD) bestätigt, dass die Rechnung aufgeht: „Ich habe sowohl mit Wirten geredet, als auch mit Gästen“, sagt er. „Und da heißt es einfach klarerweise: In diesem Jahr hat man leichter einen Platz bekommen.“

 

Wiesn-Wirt: „Ich halte es für einen Fehler.“

 

Zumindest ein Wirt steht der Neuerung jedoch skeptisch gegenüber. „Ich halte es für einen Fehler, so viel freihalten zu müssen“, kritisiert Ricky Steinberg, Wirt im Hofbräu-Festzelt. Unter der Regelung hätten nämlich vor allem die Münchner zu leiden. „Der Bereich, den wir jetzt noch zustätzlich freihalten, da sitzen keine Münchner.“ Dieter Reiter kann die Kritik nicht ganz verstehen. „Wichtig war für mich, dass ein paar mehr Plätze frei sind, und das dann dazu führt, dass mehr in die Zelte raus- und reingeht.“