Tag Archiv: Freising

Bombendrohung gegen Landratsamt Freising

Bombendrohung an der Fassade des Landratsamtes

 

Am Freitag gegen 11.04 Uhr wurde an der Fassade des Landratsamts Freising ein Zettel mit einer Bombendrohung vorgefunden. Durch Kräfte der Polizeiinspektion Freising wurden sofort Teile des Landratsamts gesperrt und geräumt. Auch ein nahe liegender Wochenmarkt und mehrere Lokale wurden in die Maßnahmen mit einbezogen. Anschließend wurden die Gebäudeteile und die Tiefgarage nach sprengstoffverdächtigen Gegenständen durchsucht. Dabei wurden auch Sprengstoffhunde eingesetzt. Die Suchmaßnahmen dauerten bis 13.09 Uhr an. Es konnte keine verdächtigen Gegenstände vorgefunden werden.

Die Kriminalpolizeiinspektion Erding und die Staatsanwaltschaft Landshut haben die Ermittlungen gegen den unbekannten Täter aufgenommen. Ihn erwartet jetzt eine empfindliche Strafe:  Das Strafgesetzbuch droht für die Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe an.

 

rr/Polizeipräsidium Oberbayern Nord

Frühjahrstagung der bayerischen Bischöfe startet

Ausnahmsweise ohne ihren Vorsitzenden Kardinal Reinhard Marx ist die Freisinger Bischofskonferenz zu ihrer Frühjahrstagung zusammengekommen. Die bayerischen Bischöfe trafen sich am Dienstagabend im Wallfahrtsort Schmerlenbach bei Aschaffenburg. Bis Donnerstag wollen sie sich unter anderem mit der Debatte um die aktive Sterbehilfe beschäftigen sowie mit der Situation von Flüchtlingen und der katholischen Jugendarbeit.

 

Marx nimmt derzeit am Treffen des Kardinalsrats von Papst Franziskus in Rom teil. An seiner Stelle leitet der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick die Beratungen.

 

Zum Programm der Frühjahrsvollversammlung gehören auch zwei öffentliche Pontifikalgottesdienste in Aschaffenburg und Schmerlenbach. In der Freisinger Bischofskonferenz sind die sieben bayerischen Diözesen Bamberg, München und Freising, Augsburg, Eichstätt, Passau, Regensburg und Würzburg sowie das Bistum Speyer vertreten.

 

 

jn / dpa

Unfallflucht auf A99: 3 Verletzte

Am Sonntag, um 19.10 Uhr ereignete sich auf der A99 Richtung Stuttgart zwischen den Anschlussstellen Dreieck Feldmoching und AS Ludwigsfeld ein Unfall bei dem 3 Personen verletzt wurden. Der angebliche Unfallverursacher, der Fahrer eines dunklen Audi Cabrio mit Freisinger Kennzeichen, setzte seine Fahrt fort ohne sich um den Unfall zu kümmern.

Ein 28-jähriger Münchner befuhr mit seinem schwarzen BMW 5 den linken Fahrstreifen. Angeblich wurde er von einem  dunklen Audi Cabrio ausgebremst. Dadurch kam er ins Schleudern und nach rechts von der Fahrbahn ab. Anschließend überschlug sich er BMW am Lärmschutzwall. Der 28-jährige und eine 35-jährige Frau sowie deren 3-jähriger Sohn erlitten leichte Verletzungen.

Sachschaden ca. 5000 €.

Unfallzeugen werden gebeten, sich unter 08161/ 952-0 bei der VPI Freising zu melden.

rr/Polizeipräsidium Oberbayern Nord

Mysteriöser Überfall in Freising: Mutter findet ihr Kind gefesselt in Wohnzimmer

Die Polizei in Freising steht vor einem Rätsel: Die Mutter eines neunjährigen Jungen fand diesen am Mittwochabend gefesselt im Wohnzimmer. Sie war nur kurz bei den Nachbarn gewesen. Das Kind war gegen 18:00 in den Garten gegangen, um seinen Hasen zu füttern. Dort habe ihn dann plötzlich ein dunkel gekleideter und maskierter Mann angesprochen, so der Junge. Dann sei der Mann mit ihm durch die Terassentür ins Haus gegangen.

 

Mit einem Gürtel fesselte der maskierte Unbekannte das Kind im Wohnzimmer und flüchtete. Dort fand die 42-jähriger Mutter schließlich ihren Sohn und rief die Polizei. Anscheinend wurde nichts gestohlen. Vom Täter fehlt jede Spur.

Der Junge bliebt körperlich unverletzt. Er und seine Mutter werden psychologisch betraut.

„Wir nehmen die Schilderungen des Kindes ernst“, sagte Polizeisprecher Hans-Peter Kammerer. Es wird wegen Freiheitsberaubung ermittelt.

Personen, die gestern in den Abendstunden verdächtige Wahrnehmungen machten, werden gebeten sich mit der Kriminalpolizei Erding in Verbindung zu setzen. Hinweise werden unter der Telefonnummer 08122/968-0 entgegengenommen.

 

rr/dpa

A9: Rettungsgasse missbraucht – 200 Euro Bußgeld, 3 Punkte

Der Megastau auf der A9 am Montagmorgen hat für einen Autofahrer ein teures Nachspiel. Während viele Verkehrsteilnehmer vorbildlich eine Rettungsgasse gebildet haben, ist der Fahrer eines Mercedes E-Klasse fast einen Kilomter einem Rettungsfahrzeug in dieser Gasse hinterher gefahren. Die Polizei zeigte für dieses Verhalten ein Verständnis und zog den Mann sofort aus dem Verkehr um eine Anzeige zu erstatten.

„Er hatte es eilig und wollte so schneller vorankommen“

Rund 200 Euro Bußgeld und 3 Punkte erwarten den Verkehrssünder. „Wir bemühen uns ständig um mehr Verständnis der Verkehrsteilnehmer für die Bildung der Rettungsgasse und vor allem das Aufrechterhalten des einmal geschaffenen Rettungsweges, da können wir solch ein Verhalten nicht tolerieren“, stellte einer der Streifenbeamten fest.
Bußgeld in Höhe von 200 Euro und drei Punkte in der Verkehrssünderdatei in Flensburg bekommt der Mercedes-Fahrer nun aufgebrummt.

Innenminister Joachim Herrmann hat erst im Sommer bei der Autobahnmeisterei in Hohenbrunn erklärt, wie eine Rettungsgasse korrekt gebildet wird.

mh / Polizei

Mutter aus Freising gesteht im Mordprozess die Tötung ihrer drei Kinder

«Mama, ich will nicht sterben, heute nicht, vielleicht morgen», flehte das sechsjährige Mädchen seine Mutter an. Aber die heute 39-Jährige aus Freising wollte ihre drei Kinder mit in den Tod nehmen – also erdrosselte sie die Sechsjährige ebenso wie die beiden vier Monate alten Zwillinge. Danach stieg sie ins Auto und wollte sich selbst das Leben nehmen, doch den schweren Unfall auf der A92 bei Unterschleißheim überlebte sie. Seit heute muss sich die Frau nun wegen Mordes und zweifachen Totschlags vor dem Landgericht Landshut verantworten.

 

Die Mutter gesteht die Tötung der Kinder bis ins Detail

Was die Anklagepunkte angeht, so ist die Mutter voll geständig – zwei Stunden lang erzählt sie detailliert von der Tötung ihrer Kinder und ihre Beweggründe. Sie habe sich überfordert und am Ende ihrer Kräfte gefühlt: Die neugeborenen Zwillinge, die sechs Jahre alte Schulanfängerin, hinzu kamen finanzielle Probleme. Als dann noch ihr Lebensgefährte und Vater der Zwillinge sich erneut wegen Depressionen in psychiatrische Behandlung begab und sich weigerte, zu ihr zurückzukehren, wusste sie keinen Ausweg mehr.

 

Das sechsjährige Mädchen wollte nicht sterben und wehrte sich

 

In einem Waldstück gab sie den Zwillingen die Flasche und stieg mit der älteren Tochter aus. «Ich habe zu ihr gesagt: Wir werden heute alle sterben.» Das Mädchen wehrte sich, als die Mutter ihr Mund und Nase zuhielt, die Sechsjährige wollte nicht sterben. «Ich kann das so sagen, dass es für uns beide ein Kampf war», sagt die Angeklagte. Daher ließ sie kurz von der Tochter ab, schlich sich wenig später aber von hinten heran und erdrosselte sie mit einer Windel. Dann erstickte sie die neugeborenen Zwillinge, legte die drei leblosen Körper in den Kofferraum und plante ihren Freitod. Dass die Neugeborenen zu diesem Zeitpunkt noch nicht tot waren, ahnte sie nicht – vermutlich erlagen sie erst bei der späteren Autofahrt und dem Unfall ihren schweren Kopfverletzungen.

 

Möglicherweise kommt die Angeklagte in eine Psychiatrie

 

In dem Verfahren wird es nach dem umfangreichen Geständnis vor allem auf das psychologische Gutachten ankommen. Nach dem vorläufigen Gutachten geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass die 39-Jährige vermindert schuldfähig ist. Möglicherweise wird die Frau in einer Psychiatrie untergebracht. Am kommenden Montag (18. November) ist der ehemalige Lebensgefährt als Zeuge geladen. Er ist inzwischen aus der Klinik entlassen und hat eine andere Frau geheiratet.

 

mt / dpa

Mutter aus Freising erstickt Kinder – Heute beginnt der Mordprozess

In Landshut hat am Landgericht der Prozess gegen eine Mutter aus Freising begonnen, die ihre drei Kinder ermordet haben soll. Ihre sechs Jahre alte Tochter und ihre beiden vier Monate alten Zwillinge fanden den Tod durch Ersticken. Das Tatmotiv soll Überforderung und Verzweiflung gewesen sein, da ihr Lebenspartner sich in einer psychiatrischen Klinik befand und der 38 Jahre alten Mutter das Geld für die Familie fehlte.

 

Väter erfahren vom Tod durch SMS der Mörderin

 

Dann schickte die mutmaßliche Täterin dem Vater der Tochter und ihrem Lebensgefährten, dem Vater der Zwillinge, eine SMS, in der sie schrieb, die Kinder seien tot. Nach dem gewaltsamen Tod der Kinder fuhr die Mutter mit ihrem Wagen auf die Autobahn und verursachte – wahrscheinlich mit der Absicht, sich selbst zu töten – einen Unfall, den sie schwer verletzt überlebt.

Noch am Dienstag will die Verdächtige aussagen.

 

adc / dpa

Kripo Erding klärt Einbruchserie

Insgesamt 30 Einbrüche in Neufahrn, Eching, Ober- und Unterschleißheim, Lohof und Freising konnte die Kripo Erding jetzt aufklären. Zwei der sechs Tatverdächtigen sind in Haft.

 

Die beiden hernwachsenden Tatverdächtigen wurden am 04.10.2013 gegen 02.00 Uhr im Bereich des S-Bahnhofes Neufahrn räumten bei der anschließenden Vernehmung einen beträchtlichen Teil der Taten ein, unter anderem auch die kurz vor der Festnahme verübten Einbrüche in Ober- und Unterschleißheim.

 

Die weiteren Ermittlungen der Kripo Erding ergaben, dass die beiden zunächst Festgenommenen nicht alleine,  sondern vier weitere Jugendliche bzw. Heranwachsende im Alter von 16-18 Jahren an den Straftaten  beteiligt waren. Es handelt sich hierbei um ortsansässige Täter.

 

Der Bande können nun 30 Einbrüche in den Gemeinden Neufahrn, Eching, Ober- und Unterschleißheim, Lohhof und Freising für den Zeitraum von Ende August bis Anfang Oktober zugerechnet werden. Sie hatten es insbesondere auf Bargeld, Elektroartikel und Zigaretten abgesehen. Die Diebesbeute hat einen Gesamtwert von ca. 26.000 Euro. Der dabei verursachte Sachschaden beträgt etwa 7000 Euro.

 

Durch Aufhebeln bzw. Aufdrücken von Fenstern gelangten die Täter in die jeweiligen Betriebe, wobei ihnen in einigen Fällen durch gekippte Fenster die Arbeit erheblich erleichtert wurde.
Ein Teil der Tatbeute konnte noch bei einem der Täter sichergestellt werden. Die Beschuldigten müssen sich nun strafrechtlich wegen schwerem Bandendiebstahl verantworten.

 

cb

Tödlicher Motorradunfall auf der A92 – die Polizei sucht nach Zeugen

Auf der Autobahn A 92, zwischen den Anschlussstellen Moosburg Nord und Moosburg Süd, ist heute ein Motorradfahrer tödlich verunglückt. Der 58-Jährige war gegen 14.20 Uhr in Richtung München Unterwegs und nach ersten Erkentnissen abgekommen und gegen die Leitplanke geprallt. Er erlitt dabei tödliche Verletzungen.

 

Im Zusammenhang mit dem Unfallgeschehen sucht die Verkehrspolizei Freising nach Zeugen. Insbesondere der Fahrer eines Pkw mit Anhänger, der zur Unfallzeit auf dem Pannenstreifen angehalten hatte, wird gebeten, sich als Zeuge bei der Polizei zu melden. Hinweise nimmt die VPI Freising unter der Telefonnummer 08161 / 9520-110 oder jede andere Polizeidienststelle gerne entgegen.

 

mt / Polizei

Flüchtlingsmarsch kontrolliert

Am Sonntagvormittag hat die Polizei in Freising den Asylbewerberzug von Bayreuth nach München angehalten und kontrolliert. Dabei ist es teilweise zu Handgreiflichkeiten gekommen. Die 24 Asylbewerber und ihre 23 Begleitpersonen zeigten sich wenig kooperativ, so die Polizei. Um die Identitäten festzustellen, musste die Polizei unmittelbaren Zwang ausüben. Während der länger andauernden Maßnahmen erlitten sieben Teilnehmer Schwindel- und Schwächeanfälle. Gegen mehrere Teilnehmer wurden Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Asylverfahrensgesetz, wegen Körperverletzung und wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Zahlreiche Rückführungen wurden veranlasst. Die Kontrolle war gegen 14.40 Uhr beendet. Insgesamt waren dabei über 100 Polizeibeamte eingesetzt. Mehrere Rettungsdienste waren im Laufe des Einsatzes vor Ort.
mh / Polizei

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