Tag Archiv: Führerschein

Die Flagge des Reichsbürgers aus Georgensgmünd

«Reichsbürgerin» akzeptiert Urteil nach Aktenklau im Gericht nicht

Eine mutmaßliche «Reichsbürgerin» aus dem Allgäu will die Verurteilung zu einer 14-monatigen Haftstrafe wegen Diebstahls einer Akte aus dem Gerichtssaal nicht akzeptieren. Der Verteidiger der 51-Jährigen habe Berufung gegen das Urteil eingelegt, sagte Gerichtssprecherin Claudia Kögel am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

 

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20-Jähriger verpfändet Omas Auto um Lamborghini zu leihen

Ein 20-Jähriger aus Gilching verwendete den VW seiner Oma als Kaution, um sich über Wochen mehrere Sportwagen ausleihen zu können. Die Kosten von über 25.000 Euro konnte der junge Mann nicht bezahlen. Die 82-Jährige erstattete Anzeige gegen ihren Enkel. Der hat zudem keinen Führerschein und trug in die Mietverträge seinen Bruder ein.

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Flüchtlinge sitzen in einer Reihe auf einer Bank, © Arbeitsministerin Emilia Müller setzt sich für ein Job-Programm für Flüchtlinge ein

Führerschein für Flüchtlinge: Herrmann erleichtert Asylbewerbern den Weg zur Mobilität

Ab sofort dürfen die Behörden jetzt auf die Vorlage von Geburtsurkunde, Personalausweis oder Reisepass verzichten, wenn sie Asylbewerbern einen Führerschein ausstellen. Sogenannte Reiseausweise sollen als Ersatzpapier genügen.

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Parken in München. , © Symbolfoto

München: Kurioser Führerschein-Prüfungs-Trick

Am Mittwoch hat sich in einer Geschäftsstelle des TÜV Bayern in München die bisher einmalige Szene zugetragen, dass ein Mann mit gefälschtem Ausweis für einen Bekannten die theoretische Prüfung für den Führerschein ablegen wollte.

 

Deutscher mit moldawischen Pass

Clever eingefädelt war die ganze Nummer allerdings eher nicht.

Bei der Theorie-Prüfung legte der Mann einen gefälschten Personalausweis vor. Nationalität: Moldawien – das stand in dem Dokument.

Der Prüfer argwöhnte gleich und fragte den jungen Mann, ob er denn die Prüfung schon zum zweiten Mal ablege, weil er sich irgendwie an den Prüfling erinnern würde.

Der „Moldawe“ sagte: „Ja.“ Er behauptete aber standhaft, den Prüfer gerade zum ersten Mal in seinem Leben zu sehen.

So einfach ließ sich nur der Prüfer nicht reinlegen: Er hakte weiter nach, woraufhin der vermeintliche Prüfling immer nervöser wurde und seinen moldawischen Pass wieder haben wollte.

Als der Prüfer immer weiter nachfragte, ergriff der Mann die Flucht.

Dumm nur für ihn, dass auch ein Polizeibeamter mit im Prüfungsraum saß, der die Theorieprüfung ablegen wollte.

Der hat sich den falschen Fahranfänger gleich geschnappt und der Mann – der im Übrigen Deutscher war und nicht aus Moldawien – fand sich auf der Polizeiwache wieder

 

Großherziger – und wenig cleverer – Freundschaftsdienst

Bei der Vernehmung kam heraus:

Der Mann wollte tatsächlich die Prüfung mit falschen Pass für eine Bekannten ablegen.

Nette Idee als Freundschaftsdienst – nur seinen Führerschein wird der falsche Prüfling wohl bald los sein… mangels persönlicher Eignung.

adc

© Symbolfoto

Faschingszeit: ADAC warnt vor Alkohl am Steuer

Die Faschingszeit ist in vollem Gang. Zur Narrenzeit guckt der ein oder andere gerne mal zu tief ins Glas.

Der ADAC warnt jedoch davor, sich alkoholisiert hinters Steuer zu setzen.Vor allem Fahranfänger sollten vorsichtig sein. Für sie gilt in der zweijährigen Probezeit nach Erhalt der Fahrerlaubnis ein völliges Alkoholverbot.

Schon ein Glas Wein kann zu viel sein

Bei Fahrauffälligkeit droht schon ab 0,3 Promille der Führerscheinentzug. Dazu kommen Punkte in Flensburg und ein Bußgeld. In der Faschingszeit wird die Polizei verstärkt Kontrollen durchführen. Werden dabei 0,5 Promille Blutalkohol festgestellt, kostet das mindestens 500 Euro Strafe, der Führerschein wird bis zu drei Monaten eingezogen und es sind mindestens vier Punkte fällig. Bei einem Unfall unter Alkoholeinfluss steigen Geldstrafe und Punktezahl nochmals und der Führerschein ist für mindestens sechs Monate weg.

Versicherungsschutz ist gefährdet

Alkohol am Steuer kann jedoch auch weitere Konsequenzen haben: Der Versicherungsschutz kann gefährdet sein. Wenn ein Unfall nachweislich durch Alkoholkonsum entstanden ist, kommt die so genannte Trunkenheitsklause zum Tragen. Die Kfz-Haftpflichtversicherung kann dann vom Verursacher bis zu 5000 Euro zurückfordern. Bei der Kasko-Versicherung kann sich der Versicherer auf seine Leistungsfreiheit berufen und nur einen Teil des Schadens oder gar nicht bezahlen.

 

Radfahren ist keine Alternative

Auch wer nach einer feucht-fröhlichen Faschingsfeier alkoholisiert mit dem Rad fährt, setzt seinen Führerschein aufs Spiel. Bei einem vom Radfahrer verursachten Unfall reichen wie beim Auto 0,3 Promille aus. Und wer mit 1,6 Promille auf dem Rad erwischt wird, muss in jedem Fall mit einem teuren Verfahren rechnen.

 

rr/ADAC

Motorrad-Stunts auf der Leopoldstraße kosten einen 22-Jährigen wohl den Führerschein

In der Nacht zum Samstag fiel einer Streifenwagenbesatzung ein Motorradfahrer auf, der auf der Leopoldstraße stadtauswärts raste – er war mit rund 120 Stundenkilometern unterwegs. Zu der überhöhten Geschwindigkeit kam dann auch noch sein „Kunststück“, denn nutzte die Strecke für einen sogenannten „Wheely“: Er hob das Motorrad vorne an und fuhr lediglich auf dem Hinterreifen.

Die eingeschalteten Anhaltezeichen „STOPP POLIZEI“ am Streifenwagen ignorierte der Mann und raste weiter. Auch Blaulicht und Sirene ignorierte der Motorradfahrer und führte weiter seine Stunts auf offener Straße durch. Erst auf Höhe der Dietlindenstraße konnte er angehalten werden – zu den Vorwürfen machte der 22-jährige Mann jedoch keine Angaben. Als Konsequenz führ seine nächtliche Fahrt wird er nun wohl einige Zeit auf seinen Führerschein verzichten müssen.

 

mt / Polizei