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Thomas Müller, Bayern München, Fußballer, © Foto: Archiv

WM-Auslosung: „Spanien oder England muss man nicht in der Gruppe haben“

Heute findet im Moskauer Kreml die Auslosung zur nächsten Fußball-Weltmeisterschaft statt. Dabei wird sich auch zeigen, welche Gegner unsere Mannschaft beim Turnier nächstes Jahr in der Gruppe haben wird. Thomas Müller äußerte im Vorfeld seine Hoffnungen auf deutsches Losglück.

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Bayern wollen im «Flow» bleiben – Gruppensieg kaum noch realisierbar

Der FC Bayern hat das Achtelfinale in der Champions League schon erreicht. Einen «Spannungsabfall» soll es trotzdem im Spiel beim RSC Anderlecht nicht geben. Müller, Alaba und Rafinha fehlen in Belgien.

 

Der FC Bayern München will das letzte Auswärtsspiel in der Champions-League-Gruppenphase beim RSC Anderlecht unbedingt gewinnen, auch wenn die Chancen auf Platz eins nur als sehr gering eingestuft werden. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge rechnet vor der eigenen Pflichtaufgabe am Mittwochabend beim RSC Anderlecht jedenfalls nicht damit, dass Spitzenreiter Paris St. Germain in seinem Heimspiel gegen Celtic Glasgow erstmals straucheln könnte.

 

«Paris hat bisher alles in der Champions League weggeputzt, inklusive dem 3:0 gegen uns», sagte Rummennige am Dienstag vor dem Abflug des deutschen Fußball-Rekordmeisters nach Belgien. Auch Trainer Jupp Heynckes bezeichnete angesichts des direkten Vergleiches bei Punktgleichheit den Gruppensieg als «Wunschdenken».

 

Trotzdem ist den Bayern die Fortsetzung der Erfolge unter Heynckes wichtig. «Wir haben eine Serie von acht Siegen hingelegt. Man muss einfach in diesem Flow bleiben, wie es so schön heißt», äußerte Rummenigge am Münchner Flughafen: «Jupp wird es auch nicht zulassen, dass da ein Spannungsabfall stattfindet.»

 

Mit 19 Spielern sind die Bayern nach Brüssel aufgebrochen. Neben den verletzten Manuel Neuer und Franck Ribéry traten auch Thomas Müller (Trainingsrückstand) sowie die angeschlagenen David Alaba und Rafinha die Reise nach Belgien nicht an. Zum Aufgebot zählen auch die zuletzt angeschlagenen Thiago und Kingsley Coman. Die Bayern sind vor dem vorletzten Gruppenspieltag bereits für das Achtelfinale qualifiziert. «Wir müssen ein ganz seriöses Spiel abliefern, von der ersten Minute an Gas geben und ein gutes Ergebnis holen», erklärte Arjen Robben.

 

dpa

EM 2024: DFB bewirbt sich mit München – Keine Spiele in Nürnberg

Sollte Deutschland bei der EM 2024 den Zuschlag bekommen, wäre München der einzige bayerische Spielort. 2006 wurden auch in Nürnberg noch WM-Spiele ausgetragen.

 

Nürnberg zählt bei der Kandidatenkür für die Fußball-Europameisterschaft 2024 zu den vier Verlierern. Die Münchner Allianz Arena wäre einziger Spielort in Bayern, wenn Deutschland im September 2018 den Zuschlag durch die Europäische Fußball-Union (UEFA) erhalten sollte. Neben Deutschland hat sich auch die Türkei um die Austragung der übernächsten EM-Endrunde beworben.

 

«Wir freuen uns, dass sich der DFB mit der Allianz Arena um die Austragung der EM 2024 bewirbt. Sollte der DFB den Zuschlag bekommen, können sich die Fans auf weitere tolle Spiele im Stadion des FC Bayern freuen», kommentierte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge.

 

14 Stadien standen zur Wahl

 

Der DFB wählte am Freitag unter 14 Kandidaten zehn Städte aus. Neben der Franken-Metropole Nürnberg scheiterten auch Bremen, Hannover und Mönchengladbach. Nürnberg belegte mit dem Max-Morlock-Stadion im DFB-Ranking Platz elf, den ersten Verliererplatz.

 

«Es war ein knappes Rennen um Rang zehn. Nürnberg war bei vielen Kategorien stets im Mittelfeld, lag aber beim Stadion auf dem vorletzten Platz. Es hat am Ende nicht ganz gereicht», erklärte DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius.

 

Der DFB entschied sich bei seiner Präsidiumssitzung in der Frankfurter DFB-Zentrale neben München für Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Gelsenkirchen, Hamburg, Köln, Leipzig und Stuttgart als mögliche Spielorte. «Alle 14 Bewerber-Stadien waren EM-tauglich», sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel bei der anschließenden Pressekonferenz.

 

Das sind die Mitbewerber

 

Allerdings muss sich Deutschland als Favorit erst noch als Ausrichter gegen Mitbewerber Türkei durchsetzen. Der DFB hofft auf den Zuschlag, um zum zweiten Mal nach 1988 das Kontinentalturnier ausrichten zu dürfen. «Es wäre ein völlig falscher Eindruck, dass das Rennen schon gelaufen ist», sagte Grindel.

 

Dresden, Freiburg und Kaiserslautern, das bei der WM 2006 dabei gewesen war, hatten ihr zunächst bekundetes Interesse vor der DFB-Entscheidung zurückgezogen. «Die EURO ist eine Chance für den Fußball und unser ganzes Land», sagte Grindel und sprach von einem «Leuchtturmprojekt». Bremen und Mönchengladbach waren bereits im Vorfeld der WM 2006 leer ausgegangen. Nürnberg und Hannover müssen diesmal auf den werbe- und imageträchtigen Zuschlag verzichten.

 

Durchsichtige Entscheidung

 

Um bei den vier Verlierern einen ähnlichen Ärger wie vor der WM 2006 zu vermeiden, hat der DFB den Bewerbungsprozess von Transparency International begleiten lassen. Die Nichtregierungsorganisation, die sich dem weltweiten Kampf gegen Korruption verschrieben hat, lieferte wertvolle Hinweise zur Auswahl der Bewerberstädte.

 

Der DFB sei daher sicher, «dass der Evaluierungsbericht deutlich macht, dass die Entscheidung ausschließlich nach sachlichen Kriterien getroffen wird». Dies hatte Verbandschef Grindel vorher betont. Die Bewerbungskommission hatte die Städte nach 103 Kriterien ausgewählt, das Präsidium schloss sich dem Vorschlag an, wie Grindel erklärte: «Wir wollen, das unsere Bewerbung von ganz Fußball-Deutschland getragen wird.»

 

dpa

München und Nürnberg hoffen auf Stadion-Zuschlag für EM 2024

Der Deutsche Fußball-Bund kürt am Freitag die zehn Städte, mit denen er sich um die Austragung der Europameisterschaft 2024 bewerben will. Zu den 14 Kandidaten zählen auch die bayerischen Interessenten München und Nürnberg.

 

Die Auswahl der zehn möglichen EM-Stadien trifft das Präsidium des DFB auf einer Sitzung in Frankfurt. «Es wird keine sportpolitische oder gar Gefälligkeitsentscheidung geben. Die besten Zehn sollen die EURO austragen», versprach DFB-Präsident Reinhard Grindel.

 

Neben München und Nürnberg wollen auch Berlin, Bremen, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Gelsenkirchen, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mönchengladbach und Stuttgart die Endrundenspiele 2024 austragen. Neben Deutschland hat sich auch die Türkei um die Austragung des EM-Turniers in sieben Jahren beworben. Die Vergabe durch die Europäische Fußball-Union erfolgt im September 2018.

 

dpa

FC Bayern München - Rekordmeister der Bundesliga, © Rico Güttich / muenchen.tv

Sehen mit den Fingern: «Phänomen» Müller-Wohlfahrt wird 75

Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt vertrauen die Stars. Das Wort von «Mull» hat Gewicht. Uli Hoeneß wüsste gerne, welches Mittelchen der langjährige Mannschaftsarzt des FC Bayern nimmt. Der ewig jugendliche Müller-Wohlfahrt feiert seinen 75. Geburtstag.

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