Tag Archiv: Fußball

FC Bayern: Guardiola würde auch gern mal ein WM-Team trainieren

Bayern Münchens Trainer Pep Guardiola wäre gern einmal als Trainer bei einer Fußball-Weltmeisterschaft dabei. „Diese eineinhalb Monate bleibt die Welt stehen. Die Augen der Welt sind darauf gerichtet.“

 

„Ich würde das sehr gerne selbst miterleben, daher hoffe ich, dass jemand mich will“, sagte Guardiola bei einer Talkrunde in Buenos Aires.

 

Vor rund 3000 Zuhörern im Stadion Luna Park trat der Bayern-Coach am Donnerstagabend (Ortszeit) gemeinsam mit Barcelonas Ex-Trainer Gerardo „Tata“ Martino auf. Guardiola bezeichnete die WM in Brasilien als „sehr unterhaltsam“, weil es „viele Tore“ gebe. Der Spanier bedauerte das frühe Ausscheiden der spanischen Nationalmannschaft. „Spanien tut mir sehr leid. Der Fußball hat dieser Generation von Spielern viel zu verdanken“, sagte er. Er hoffe, dass Nationaltrainer Vicente Del Bosque weitermache, denn der spanische Fußball brauche ihn sehr.

 

Einer von Guardiolas Titel-Favoriten ist jetzt Argentinien, dessen Weltstar Lionel Messi er früher beim FC Barcelona trainierte. Über Messi sagte er, dieser spiele „sehr intelligent, sehr intuitiv“. Außerdem habe er Teamgefährten, die ihn unterstützten. „Ich habe den Eindruck, dass Argentinien ein Titelkandidat ist, weil es einen sehr schlagkräftigen Angriff hat“, sagte Guardiola.

 

RG / dpa

Rechte Aufkleber in Polizeiwagen nicht strafbar

Aufkleber mit Parolen aus der rechten Szene in einem Polizeifahrzeug: Die Entdeckung von Fußballfans sorgte im Mai für Aufregung. Nun steht fest: Der verantwortliche Beamte bleibt strafrechtlich unbehelligt.

 

Der Fund von Aufklebern aus der rechten Szene in einem Mannschaftswagen der Polizei bleibt strafrechtlich ohne Konsequenzen. Die Staatsanwaltschaft Würzburg leite keine Ermittlungen gegen den verantwortlichen Bereitschaftspolizisten ein, sagte Oberstaatsanwalt Frank Gosselke am Mittwoch. Der Inhalt der Aufkleber sei nach Prüfung der Behörde weder Volksverhetzung, noch eine strafbare Beleidigung. Außerdem seien sie auch nicht aus der Asservatenkammer entwendet worden. Gosselke bestätigte damit einen Bericht von «Radio Gong». Die Bereitschaftspolizei prüft noch, ob der Vorfall ein disziplinarisches Nachspiel haben wird.

 

Fußballfans hatten im Mai am Rande eines Bundesligaspiels Aufkleber aus der rechten Szene auf einer Holzkiste in einem Einsatzfahrzeug des Würzburger Unterstützungskommandos entdeckt. Sie trugen die Aufschriften «Good night left side», «Anti-Antifa organisieren. Den Feind erkennen. Den Feind benennen» und «Kein Sex mit Zecken». Die Polizei hatte sich bestürzt gezeigt, der Fall schlug auch politisch Wellen.

 

Polizist handelt „gedankenlos“

 

Gosselke sagte, Polizisten hätten bei einer rechten Veranstaltung im Landkreis Main-Spessart einen Händler kontrolliert, der die Aufkleber bei sich hatte. Dabei nahmen sie einige Aufkleber an sich, um zu klären, ob ihr Inhalt strafrechtlich relevant ist. Sie sollten später eigentlich entsorgt werden, der Beamte klebte sie dann aber auf die Kiste für Funkgeräte – er gab im Nachhinein an, gedankenlos gehandelt zu haben.

 

Die Bereitschaftspolizei hatte nach Bekanntwerden des Vorfalls erklärt, das Neutralitätsgebot der Polizei sei verletzt worden. Mit einem Ergebnis der disziplinarischen Prüfung sei in der kommenden Woche zu rechnen, hieß es nun.

 

RG / dpa

Bayern-Sportvorstand Sammer: Wolfsburg wird „unsere Sinne schärfen“

Bayern Münchens Sportvorstand Matthias Sammer hat sich nach Bekanntgabe des Bundesliga-Spielplans zufrieden über den ersten Rivalen VfL Wolfsburg gezeigt.

 

Den Ex-Meister bezeichnete Sammer auf der Vereinshomepage am Dienstag als „hochattraktiven, starken Gegner“, der „schon ab dem ersten Trainingstag unsere Sinne auf die neue Saison schärfen“ werde. Der Fußball-Rekordmeister eröffnet die 52. Bundesliga-Saison am 22. August daheim gegen die Niedersachsen.

 

Nationalspieler Toni Kroos fand: «Man hat in der letzten Saison gesehen, dass sich die Wolfsburger noch mal entwickelt haben. Insofern wird es kein einfaches Spiel.»

 

1. Spieltag Bundesliga 2014/15

 

FC Bayern München – VfL Wolfsburg

SG Eintracht Frankfurt – SC Freiburg

Borussia Dortmund – Bayer Leverkusen

Mönchengladbach – VfB Suttgart

1899 Hoffenheim – FC Augsburg

Hannover 96 – Schalke 04

Hertha BSC – Werder Bremen

1. FC Köln – Hamburg SV

SC Paderborn – FSV Mainz

 

Alle Infos zur Bundesliga findet Ihr wie gewohnt unter www.muenchen.tv

 

RG / dpa

Schönes Wetter in München  Sonne im Hofgarten

Deutscher WM-Auftakt wettermäßig gesichert

Haben Sie schon Pläne für das erste Deutschlandspiel? Public Viewing, eine Terrasse, ein Balkon? Viele Veranstaltungen sind angesetzt, und viele davon sollen draußen stattfinden. Da ist es natürlich gut zu wissen, ob die vielleicht ins Wasser fallen könnten – das Wetter hat in der Vergangenheit schon des öfteren einen Strich durch die Rechnung gemacht.

 

Darum müssen wir uns aber bei diesem Spiel anscheinend keine Sorgen machen. Trocken und angenehme Werte von etwas mehr als 20 Grad – die Fans der deutschen Nationalmannschaft können sich auf einen schönen Fußballabend am Montag freuen. «Zumindest wettermäßig ist in Bayern der WM-Auftakt der deutschen Mannschaft gesichert», kündigte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes am Freitag in München an. Grillpartys, Biergarten-Feiern und das obligatorische Rudel-Gucken bei den Public Viewings können im Freistaat wie erhofft über die Bühne gehen.

«An den meisten Orten im Freistaat soll es auf jeden Fall trocken und warm sein», versprach der Wetter-Experte. Beim Anpfiff des Auftaktspiels der DFB-Elf gegen Portugal um 18.00 Uhr könne es lediglich am Alpenrand ein paar Wolken geben.

 

 

Falls Sie noch keine Pläne haben, könnten Sie vielleicht hier eine passende Veranstaltung finden:

 

Public Viewing in München – die wichtigsten Adressen

 

 

In diesem Sinne hoffen wir, dass die Meteorologen richtig liegen und dass es ein schöner, harmonischer und natürlich erfolgreicher deutscher WM-Auftakt wird.

 

 

 

jn / dpa

Erhöhte Herzinfarkt-Gefahr zur Fußball-WM

Es klingt erst einmal wie ein Mediziner-Scherz – ist aber durchaus ernstzunehmen. Das „Marianowicz-Medizin-Zentrum für Diagnose und Therapie“ in München warnt angesichts der beginnenden Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien vor erhöhter Herzinfarkt-Gefahr. Laut Untersuchungen während vergangener Turniere steigt die Zahl der herzbedingten medizinischen Notfälle an Spieltagen der deutschen Mannschaft auf das Dreifache des normalen Wertes.

 

 

Die Gefahr eines Infarktes ist sogar viermal größer. Mit der Spannung bei der WM steigt auch das Risiko für vorbelastete oder ältere Menschen: Je weiter die eigene Lieblingsmannschaft im Turnier kommt und je dramatischer die Begegnungen verlaufen, desto emotionaler und stressiger ist das Zuschauen. Dr. Martin Marianowicz, Leiter des Zentrums für Diagnose und Therapie: „Bei herzkranken Menschen kann dies in eine lebensbedrohliche Situation umschlagen. Der Körper schüttet bei plötzlichen Gefühlsausbrüchen vermehrt Stresshormone aus, die zur Belastung für das Herz-Kreislauf-System werden. Im Extremfall kann dies zum Infarkt oder zu lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen führen.“

 

 

Dies deckt sich mit den Ergebnissen einer Studie während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Dabei wurden die Daten der Notfallambulanzen während des vierwöchigen Turniers ausgewertet. Zum Vergleich dienten ebenso lange Zeiträume in den Sommern 2003 und 2005, als keine WM oder EM stattfand. Die Notfälle häuften sich immer dann, wenn die deutsche Mannschaft antrat. Besonders ungünstig für herzkranke Patienten waren die spannenden Viertel- und Halbfinalspiele, speziell das Elfmeterschießen gegen Argentinien.

 

 

Das Spiel um den dritten Platz nahmen Herzpatienten dagegen gelassen auf. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Beobachtung, dass es bei anderen Sportarten, wie Formel 1, Boxen oder Tennis, nicht zu vermehrten Herzattacken oder Krankenhausaufnahmen kommt.

 

 

Alkohol, Fastfood und Rauchen tun ein Übriges

 

 

Neben Emotionen führen in den nächsten Wochen noch weitere Faktoren zu herzbedingten Notfällen: gesteigerter Alkoholkonsum, fett- und salzreiches Fastfood, das beim Public Viewing angeboten wird, sowie vermehrtes Rauchen während der Spiele. Häufig führt die Anspannung an Spieltagen auch dazu, dass Patienten vergessen, ihre Medikamente einzunehmen, oder nicht den zur Entlastung des Herzens notwendigen Schlaf finden. Wie kann man sich nun vor einem Spiel schützen, wenn eine Herzkranzgefäßerkrankung vorliegt? Dr. Barbara Richartz, Kardiologin im Team von Dr. Marianowicz: „Zunächst ist es wichtig, die Medikamente in der verabreichten Dosierung nochmals vom Arzt überprüfen zu lassen: Ist die Blutdruck-Einstellung ausreichend oder muss zusätzlich ein blutdrucksenkendes Medikament verabreicht werden? Viele Risikofaktoren und akute Notfallsituationen sind nämlich beeinflussbar, wenn die Medikamente regelmäßig kontrolliert und vor allem konsequent eingenommen werden.“

 

 

Im Zweifelsfall eine Auszeit nehmen

 

 

Ist ein Patient bereits in Erwartung des Spiels sehr nervös, kann die vorbeugende Einnahme eines Beruhigungsmittels – ausnahmsweise und in Absprache mit dem Arzt – sinnvoll sein. Während der Spiele sollten gefährdete Menschen bei akut einsetzenden Beschwerden frühzeitig Nitrospray einnehmen und – wenn die Symptome dennoch nicht nachlassen – den Notarzt rufen. Ist die Partie emotional sehr aufregend, hilft meist eine persönliche Auszeit und ein kurzes Verlassen des Raumes bzw. Geländes (sicherheitshalber am besten in Begleitung), um einmal tief durchzuatmen. Treten dennoch Herzschmerzen auf, muss unverzüglich der Notarzt gerufen werden. Dr. Barbara Richartz: „Letztlich geht es für Risiko- Patienten auch darum, die ganze WM nicht allzu ernst zu nehmen. Es ist nur ein Spiel und es lohnt sich nicht, dafür die eigene Gesundheit zu gefährden!“

 

 

Weltmeisterliches Gezwitscher

Die WM rückt näher und das Fußballfieber packt zu. Die Spiele auf dem heimischen Fernseher oder bei Public Viewing-Events verfolgen ist das eine – die richtig motivierten Fans folgen ihren Helden in Brasilien auch über soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter etc.

 

Da erfährt man nämlich doch so einiges, was im Fernsehen untergeht – was die National-Elf im Internet so verlauten lässt, Fotos und Videos aus der ersten Reihe finden Sie mittlerweile immer häufiger im Internet.

 

 

Hier haben wir für Sie einige Links zusammengetragen, die für Anhänger der deutschen National-Elf interessant sein könnten.

 

 

 

Twitter

 

 

 

Das Herzstück von Twitter sind sogenannte Tweets (von englisch tweet ‚zwitschern‘). Dies sind kurze Textbeiträge, die angemeldete Nutzer erstellen können. Sie sind standardmäßig öffentlich für jeden sichtbar.

Viele der deutschen Fußballspieler versorgen ihre Fangemeinde auf diesem Weg mit den neuesten Informationen und lassen sie an ihrem Alltag teilhaben.

Hier sind die Links der Spieler-Accounts aufgelistet.

Um die Tweets lesen zu können, ist keine Anmeldung nötig.

 

 

Bastian Schweinsteiger

 

 

Jerome Boateng

 

 

Mario Götze

 

 

Manuel Neuer

 

 

Toni Kross

 

 

Thomas Müller

 

 

Lukas Podolski

 

 

 

Facebook

 

 

Das soziale Netzwerk Facebook zählt mehr als eine Milliarde Mitglieder. Anhand eines einschlägigen Profils werden Fotos, Videos, Posts (ähnlich den Tweets) und Kommentare angezeigt. Zur Ansicht ist eine Anmeldung und Erstellen eines eigenen Profils notwendig.

 

Hier die Links zu den Facebook-Accounts der Fußballstars:

 

 

 

 

Bastian Schweinsteiger

 

 

Jerome Boateng

 

 

Mario Götze

 

 

Manuel Neuer

 

 

Toni Kross

 

 

Thomas Müller

 

 

Lukas Podolski

 

 

 

Geburtstagsgrüße von Jerome Boateng an Miroslav Klose zum Beispiel werden bei keinem Fußballspiel übertragen. Auf Twitter aber zwitschern die Athleten fröhlich hin und her, senden Fotos aus dem Flugzeug oder von ihrer Ankunft in Brasilien.

 

 

Zu viel des Guten? Vielen Fans genügt die Live-Übertragung der Spiele vollkommen. Für die Fans mit Herzblut aber ist das weltmeisterliche Gezwitscher eine schöne Ergänzung zur WM.

 

 

 

jn

 

SpVgg Feldmoching hilft Hochwasseropfern aus Serbien

Die SpVgg Feldmoching trägt ein Jugendturnier am Samstag und Sonntag zu Gunsten der Hochwasseropfer im Balkan aus. Alle Münchner sind herzlich eingeladen!

 

Das Hochwasser auf dem Balkan hat mehr als 60 Menschen das Leben gekostet. Nach den katastrophalen Überschwemmungen der letzten Wochen warten tausende von Menschen auf Trinkwasser, Strom und Lebensmittel. Der Sachschaden in Serbien, Bosnien und Kroatien dürfte bei circa 3 Milliarden Euro liegen, besonders schwer hat es die Landwirtschaft getroffen.

 

Landminen aus dem Balkankrieg werden an die Oberfläche gespült , Tierkadaver treiben in den Flüssen Richtung Schwarzes Meer – die Seuchengefahr wächst. Experten warnen vor dem Ausbruch von Typhus und Hepatitis. Erdrutsche folgen auf das Hochwasser.

 

Ein Münchner Sportverein, die SpVgg Feldmoching, hat sich zum Helfen entschlossen.
„Das Hochwasser vom Balkan hat nicht nur die Häuser in Teilen des ehemaligen Jugoslawiens zerstört, sondern auch die Fußballvereine.“ Der Bezirksligist lädt zwei Jugendmannschaften (FK Kolubara aus Serbien) samt Eltern zu einem Pfingstturnier nach München ein.

 

Das Jugendturnier findet am 07.06.2014 und 08.06.2014 auf der Sportanlage der SpVgg Feldmoching statt. Kinder im Alter zwischen sieben und elf Jahren laufen für Ihre Teams auf. Das Teilnehmerfeld ist bunt gemischt, so treten neben der SpVgg Feldmoching und dem Team FK Kolubara zum Beispiel auch die Jugendauswahl vom TSV 1860 München, dem FC Wacker München und dem TSV Großhadern an. Insgesamt kommt das Turnier auf ein stolzes Teilnehmerfeld von 58 Mannschaften.

 

Beim Turnier wird es eine Spendenaktion, sowie eine Tombola geben, um den Verein aus Serbien zu unterstützen.
Neben Getränken und Verpflegung bietet die SpVgg Feldmoching auch den kleinsten Gästen Unterhaltung. Austoben auf einer Hüpfburg und einer Riesenrutsche ist angesagt, aber auch der Kickball wird den Kindern zur Verfügung stehen.

 

Gespielt wird am Samstag und Sonntag bei bestem Fußballwetter in der Zeit von 09:00 – 16:00 Uhr.

 

Den Startschuss gibt es bereits am Samstag um 9:00 Uhr. Ein Konsulatsmitarbeiter des serbischen General-Konsulats München wird die Besucher empfangen und diverse Geschenke, sowie humanitäre Hilfe an die Gäste aus Serbien überreichen.

 

Fußballbegeisterte sind herzlich eingeladen diesen Tag zu einem Fußballfest werden zu lassen.

 

Adresse:

SpVgg Feldmoching e.V.
Lerchenauer Straße 270
80995 München

 

RG

Faustschlag , © Symbolfoto

München – Pasing: Keilerei in S-Bahn

Die Bundespolizei hat Ermittlungen eingeleitet, nachdem sich zwei Personengruppen in der S4 Richtung Geltendorf schlugen. In Pasing stellten Beamte der Landes- und Bundespolizei die Beteiligten.

 

Zehn Männer prügeln sich

Den ersten Ermittlungen zufolge hatte sich am 29.  Mai, um 19 Uhr fünf aus einem verbalen Streit zwischen zwei Männer-Gruppen eine handfeste Schlägerei entwickelt. In der S-Bahn S4 nach Geltendorf, auf Höhe Laim, flogen dann die Fäuste zwischen den insgesamt zehn 20- bis 56 Jahre alten Männern. Dabei fiel ein Beteiligter rücklings auf die angrenzende Sitzreihe und stieß sich eine Platzwunde am Kopf. Nachdem der Zug am Bahnhof Pasing angekommen war, verlagerte sich die Auseinandersetzung auf den Bahnsteig.

 

Egal wer anfängt – die Polizei beendet es

Einsatzkräfte der Landespolizei stellten sieben der Schläger in der Unterführung am Bahnhof Pasing. Mehrere Beamte aus Streifen der Bundespolizei konnte die kleinere, dreiköpfige Personengruppe noch am Bahnsteig stoppen.

Der Verletzte musste im Krankenhaus zum Nähen der Wunde behandelt werden.

 

Für den Fußball-Verein gekämpft

Die Ermittler der Bundespolizeiinspektion München werten nun das Videomaterial der S-Bahn und des Bahnhofs Pasing aus. Der Grund für die Auseinandersetzung ist noch nicht klar. Offenbar waren die Beteiligten aber Anhänger unterschiedlicher Fußballmannschaften: FC Bayern München und Hertha BSC.

„Ein aktueller Fußball-Bezug war jedoch nicht feststellbar“, meint die Pressestelle der Bundespolizei.

BuPo

DFB-Pokal – eine lohnende Angelegenheit

Am Samstag ist es soweit: im DFB-Pokalfinale treffen sich der FC Bayern und Borussia Dortmund zum deutschen Classico im DFB-Pokalfinale in Berlin.

 

 

Nach dem Meisterschaftsgewinn wollen die rot-weißen das Double mit dem Pokalsieg perfekt machen – nach der Niederlage in der Bundesliga und dem verlorenen Finale von 2012 fiebert das Team von Pep Guardiola auf eine Revanche hin. Falls den Bayern der Coup gelingt, berichtet münchen.tv am kommenden Montag ausführlich von den Feierlichkeiten auf dem Marienplatz.

 

 

Hier sind einige Zahlen und Fakten zum DFB-Pokal für Sie zusammengefasst.

 

 

BILANZ:

 

 

Borussia Dortmund und Bayern München bestreiten das 71. Finale um den DFB-Pokal. Mit 16 Erfolgen sind die Münchner Rekordsieger. Der BVB gewann die Trophäe bisher dreimal. Bei einem Sieg würde der Revierclub mit Nürnberg, Köln und Frankfurt gleichziehen. Neben den Bayern würden dann nur noch Schalke (5 DFB-Pokalsiege) und Bremen (6) vor Dortmund stehen.

 

EINNAHMEN:

 

 

Der Pokal wird mehr und mehr zu einem lukrativen Wettbewerb. Bisher nahmen sowohl die Münchner als auch die Dortmunder allein aus dem TV- und Vermarktungstopf jeweils über sechs Millionen Euro ein. Allerdings liegt die Gesamtsumme bei den Bayern höher als beim BVB, weil vier Spiele der Münchner live im Free-TV gezeigt wurden. Die Dortmunder waren nur zweimal live in der ARD zu sehen. Für den Gewinner des Finales gibt es 3,2 Millionen Euro, der Verlierer erhält 2,6 Millionen.

 

REMIS:

 

Es ist da bereits dritte Pokal-Endspiel beider Mannschaften. 2007 setzte sich der große Favorit aus München erst in der Verlängerung mit 2:1 durch. 2012 triumphierte die Borussia in einem denkwürdigen Finale mit 5:2 und sicherte sich damit erstmals in der Vereinsgeschichte das Double.

 

TORE:

 

Die Dortmunder sind im diesjährigen Wettbewerb noch ohne Gegentor. In den Partien gegen Wilhelmshaven (3:0), München 1860 (2:0 n. V.), Saarbrücken (2:0), Frankfurt (1:0) und Wolfsburg (2:0) gab sich die BVB-Deckung keine Blöße. Die Münchner erzielten auf dem Weg ins Finale beachtliche 21 Treffer gegen Rehden (5:0), Hannover (4:1), Augsburg (2:0), Hamburg (5:0) und Kaiserslautern (5:1).

 

EINSCHALTQUOTE:

 

Das Finale beider Teams im Jahr 2012 sorgte für einen Einschaltquotenrekord. Im Schnitt sahen 13,55 Millionen TV-Zuschauer die Partie. In diesem Jahr wird das Duell der deutschen Branchenführer in 182 Länder übertragen – mehr als jemals zuvor. Über 500 Medienvertreter aus dem In- und Ausland haben sich akkreditiert.

 

QUALIFIKATION:

 

In diesem Jahr qualifiziert sich kein Club über den DFB-Pokal für Europa, weil beide Endspielteilnehmer als Champions-League-Teilnehmer feststehen. Der vakante Platz in der Europa League ging deshalb an den Bundesliga-Siebten aus Mainz.

 

HEIMSTÄTTE:

 

Seit 1985 wird das DFB-Pokalfinale fest im Berliner Olympiastadion ausgetragen. Erst vor wenigen Wochen haben der Deutsche Fußball-Bund und das Land Berlin ihre Rahmenvereinbarung bis 2020 verlängert. Die Partie zwischen dem FC Bayern und dem BVB ist insgesamt das 36. Endspiel in Berlin.

 

 

 

rg / dpa

München Ostbahnhof: Brave Fanreise, brave Bundespolizei

Am Wochenende waren rund 900 Fußballfans mit einem vom Fanrat des TSV München von 1860 organisierten Fußball-Sonderzug von der Bayerischen Landes- in die Bundeshauptstadt zum Spiel gegen Union Berlin gereist. Die Münchner Bundespolizei war mit dem Verhalten der Fans bei Ab- und Anreise sehr zufrieden.

 

„Die Organisatoren hatten alle im Vorfeld getroffenen Vereinbarungen eingehalten und die Fans sich während der Zugfahrten weitestgehend von ihrer guten Seite gezeigt“ konstatierte Jürgen Vanselow, Chef der Münchner Bundespolizei.

Die Bundespolizei hatte Verein und Fans trotz gewalttätiger Vorfälle bei der Zugheimreise von der Auswärtspartie in Ingolstadt am 14. und 15. Februar sowie mehreren nachfolgenden Spielen mit Straftaten beim Zugreiseverkehr die Hand gereicht. Gespräche mit der Geschäftsführung und Fanvertretern führten dazu, dass die Bundespolizei beschloss, sich am Samstagabend bei der Abfahrt des Sonderzuges am Ostbahnhof mit Eingriffsmaßnahmen eher zurückzuhalten – ein gewisses Risiko war dabei bewusst in Kauf genommen worden.

 

Gemeinsam auf Selbstverantwortung gesetzt

 

Der Fanrat als Veranstalter und der Verein setzten zusammen rund 20 Ordner ein, die vor Abfahrt Kontrollen durchführten. Sowohl Zugangskontrollen zum ab 22 Uhr 15 am Gleis 12 bereitgestellten Zug, wie auch zur Durchsetzung eines selbstauferlegten Verbot von Glasflaschen und Pyrotechnik.

 

Polizeidirektor Jürgen Vanselow war angetan „von der Sorgfalt der Kontrollen, sowie vom Auftreten der Fans, die während der Wartezeit im Personentunnel nur durch laute Fangesänge und dem üblichen „Müllproblem“, nicht aber durch nennenswerte Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten aufgefallen waren“.

Dabei schien dies gar nicht selbstverständlich, war doch gerade ab 22 Uhr 30 eine gewisse Vermischung vom meisterschaftsfeiernden Bayern– wie auch abfahrenden 1860-Fans am Ostbahnhof gegeben. Es kam jedoch zu keinen der Bundespolizei bekanntgewordenen strafrechtlichen Auffälligkeiten im Fanverhalten.

 

Für Polizeidirektor Jürgen Vanselow war der 1860-Sonderzug wieder die geeignete Form künftiger Zug-Fanreisen.

„Wir unterstützen diese Fanzüge, ob als Sonderzüge oder sog. Entlaster. Fußballfans und andere, normale Bahnreisende können so, getrennt voneinander, die gleichen Ziele erreichen. Dies entlastet die Bundespolizei personell, da die Begleitung im Zug weitestgehend entfällt, nur im Ausnahmefall notwendig wird. Die Fans sind für ihr Verhalten selbst verantwortlich und es kommt auch zu einer Art Selbstregulierung im Zug.“

 

Damit derartiges klappt und es zu vermehrten geschlossenen Fanreisen kommt, sollten laut Vanselow:

 „Fußball (Vereine und Verbände), Politik und Bahn aufeinander zugehen.“

Er weiß, günstige Sonderzüge erhöhen das Faninteresse. Hier gilt es anzusetzen und gerade auch in Bayern das Baden-Württembergische Modell einmal näher zu betrachten und Bahnreisen vor allem günstiger als bisher anzubieten und zudem die Vereine bei von ihnen organisierten Fanreisen mit ins Boot und in die Verantwortung zu nehmen. Er weiß aber auch, dass sich neben der Bahn auch die Clubs bewegen müssen. Aus Sicht der Bundespolizei waren zuletzt Sonderzugreisen mit Fans des Karlsruher SC, des VfL Bochum sowie auch des VfB Stuttgart am Samstag positiv verlaufen.

 

In zahlreichen zurückliegenden Gesprächen mit den Verantwortlichen der Münchner Clubs sicherte Vanselow seine Unterstützung zu Gesprächen mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft zu. Am morgigen Dienstag (13. Mai) kommt es nun zu einem solchen gemeinsamen Austausch. Auf Einladung der Bundespolizei treffen sich Vertreter beider Münchner Vereine mit Zuständigen von Bayerischer Eisenbahngesellschaft und Deutscher Bahn AG um gemeinsam über die Gestaltung zukünftiger Sonderzug-Fanreisen zu reden.

BuPo

München – Fröttmaning: Polizei-Fazit zum Halbfinale

Die Polizei spricht von einem weitgehend friedlichen Ablauf der Begegnung zwischen dem FC Bayern München und Real Madrid im Halbfinale der Champions League.

 

Verstopfung am Hoteleingang

Am Montag lauerten schon rund 200 Fans beim Hilton Munich Part Hotel, um einen Blick auf die Spieler von Real Madrid zu erhaschen oder ein Foto für Facebook oder Twitter per Smartphone zu schießen. Das führte auch gleich unmittelbar zu Verkehrsbehinderungen im Bereich Englischer Garten.

Letztendlich haben die Fans die Straßen so sehr blockiert, dass die Polizei eingreifen musste – ansonsten hätte die Mannschaft von Real Madrid gar nicht mehr aus dem Hotel heraus und zum Abschlusstraining kommen können.

Nach dem Einsatz „zahlreicher Polizeibeamter“ und dem Abzug der Spieler lief der Vekehr wieder.

 

Schlacht um Eintrittskarten

Am Dienstag Nachmittag gab es dann einen heftigen Streit zwischen zwei Spaniern um Tickets für das Spiel am Abend in der Allianz Arena.

Der eskalierte soweit, dass einer der beiden Real Madrid-Fans dem anderen einen Bierkrug an den Kopf werfen wollte.

Getroffen hat er ihn aber nicht. Stattdessen zerbricht der Krug auf dem Boden und verletzte eine vollkommen unbeteiligte 67 Jahre alte Frau am Fuß.

Der 28 Jahre alter spanische Krugwerfer bekam eine Anzeige wegen Körperverletzung.

 

Zum runterkommen vor dem Spiel…

…hatten sich zwei 24 Jahre alte Fans Joints und Haschisch mitgebracht.

Die beiden hat die Polizei aber durchsucht, deswegen gibt es für die beiden Männer eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

 

ACAB…

…bedeutet in der Punk-Subkultur „All Cops are Bastards“ und diesen Spruch trug ein 23 Jahre alter Fan vom FC Bayern auf seiner Brust.

Oder so ähnlich: Eigentlich stand auf dem Pullover „copACABana„, was den Beamten schon ausreichte, den Mann wegen Beleidigung anzuzeigen.

 

Fazit

…es war erfreulich ruhig. Als einzige weitere Meldung bei dem Spiel, bei dem der FC Bayern bekanntermaßen verlor, hatte die Polizei das Entzünden zweier bengalischer Feuer an der U-Bahn-Station Fröttmaning.

 

PP / adc

FC Bayern München: Starke Choreographie vor schwachem Spiel

Schockierend: 4:0 für Real Madrid stand es nach dem Spiel gegen den FC Bayern München in der Allianz Arena beim Champions League Halbfinale dahoam.

Vor dem Spiel gab es aber schon einen echten Sieger-Moment für München und für die Fans des FC Bayern:

Die Südkurve gab sich mit einer starken Choreografie die Ehre.

Ein gigantischer Schal in den Farben des FCB wickelte sich um die Zuschauerränge in der Allianz Arena. Darunter prangten die Farben schwarz und gelb …natürlich nicht für den BVB, sondern weil es die Farben der Stadt München sind.

Dazu hatten die Fans im Megaformat den Schriftzug „Immer weiter“ auf die Südkurve der Allianz Arena geschrieben.

Und während der riesige Fanschal wehte, schmetterten rund 60000 Bayern-Fans die gute, alte Bayern-Hymne „Forever Number One“.

Das Video zur 60000-Mann-Choreographie sehen Sie zum Beispiel hier:

Gänsehautfeeling im positiven Sinne, bevor es dann die Anhänger des FC während der 90 Minuten Spielzeit eher wegen des gruseligen Spielverlaufs fröstelte:

Zwei Mal Kopfball von Sergio Ramos zum 0:2, davon einmal aus der Standart-Ecke, und dann Tore Nummer drei und vier von Christiano Ronaldo – einmal mit einem gewieften Freist0ß –  ließen nicht mehr viel Grund zum Jubeln.

adc / dpa

 

München / Nyon: Bayern gegen Real Madrid im Halbfinale

Die Paarungen für das Halbfinale der UEFA Champions League in der Saison 2013 / 2014 sind ausgelost.

Der Gegner für den FC Bayern auf dem Weg zum Finale in Lissabon heißt:

 

Real Madrid

1998, 2000 und 2002 holen sich die Spanier den Champions League – Pokal.

Zwei UEFA Cup – Siege 1985 und 1986 sowie den Weltcup in den Jahren 1960, 1998 und 2002 sind außerdem ihre Erfolge.

Im Jahr 2000 kassieren die Mannen aus der Spanischen Hauptstadt allerdings ihre höchste Heim – Niederlage gegen niemand anderen als den FC Bayern mit 2:4.

Außerdem steht mit Christian Ronaldo  der Weltfußaller des Jahres 2013 auf der Seite von Real Madrid.

 

Die beiden anderen Möglichkeiten wären gewesen:

 

FC Chelsea

Die Engländer haben den Bayern 2012 das Finale dahoam ordentlich vermiest.

Mit 3:4 im Elfmeter-Schießen unterlag der deutsche Rekordmeister Chelsea damals im Endspiel in München.

2013 gewinnt Chelsea dann die Europaleague.

Außerdem gehen zwei Siege beim Europapokal der Pokalsieger auf das Konto der Blues.

 

Atlético Madrid

Es ist die kleinere der beiden spanischen Landeshauptstadt – Mannschaften als Gegner aus Spanien.

Einmal der Europokal der Pokalsieger 1962, der Weltpokal 1974, zwei Mal Sieger der UEFA Europa League 2010 und 2012 und zwei Mal der UEFA Super Cup in den Jahren 2010 und 2012 gehen sind die größten Erfolge der Rojiblancos.

 

Der Weg nach oben – noch einmal

Egal, welcher Gegner komme, das Finale in Lissabon sei das Ziel, sagte der Vorstandschef des FCB Karl-Heinz Rummenigge vor der Auslosung am Freitag.

Der FC Bayern München steht zum vierten Mal in Folge in einem Halbfinale der Champions League. Noch kein Fußballverein hat das auf internationalem Level erreicht.

Iuventus Turin war in den Jahren 1996, 1997 und 1998 der letzte Club, dem eine ähnliche Serie gelungen war.

adc / dpa / fcb

 

 

Stadion TSV 1860 München, © Löwenfans im Stadion

TSV 1860 besetzt Aufsichtsrat und Beirat neu

Der jordanische Investor Hasan Ismaik hat beim TSV 1860 München einen neuen Vertrauten in den Aufsichtsrat gehievt. Wie der Fußball-Zweitligist am Dienstag mitteilte, vertritt neben Ismaik künftig auch dessen Cousin Noor Basha die Geldgeberseite. Außerdem werden weiterhin Abdelrahman Abdallah Ismaik sowie aus dem Verein Präsident Gerhard Mayrhofer, Erik Altmann und Karl-Christian Bay in dem sechsköpfigen Gremium sitzen. Wie vor dem Führungsstreit beim TSV im Vorjahr bleibt Hasan Ismaik selbst Aufsichtsratsvorsitzender.

Noor Basha, der schon in den vergangenen Wochen eng mit Mayrhofer zusammengearbeitet hatte und als einziger Vertreter der Investoren auch in München lebt, wurde zudem in den Beirat der Geschäftsführung berufen. Dort sitzen noch Ismaik, Mayrhofer und Bay. „Ganz besonders freut uns das Ergebnis der Abstimmung im Rahmen der
Aufsichtsratssitzung und der Hauptversammlung, das beispielhaft für das neue Miteinander steht: Alle Entscheidungen wurden einstimmig getroffen“, erklärt Präsident Gerhard Mayrhofer. Der 52-Jährige fungiert in Zukunft als Stellvertreter für den Aufsichtsratsvorsitzenden Hasan Ismaik.

Durch die Neuordnungen in der Führungsebene ist 1860 offiziell wieder beschlussfähig. Zwei Personalien sind aber weiter offen: Nach wie vor suchen die Löwen einen Sport-Geschäftsführer. Außerdem hat der TSV 1860 München eine weitere Stelle zu vergeben. Nachdem am vergangenen Wochenende nach der Heimniederlage gegen den Karlsruher SC die Zusammenarbeit mit Cheftrainer Friedhelm Funkel beendet wurde, ist nun auch dieser Posten frei. Übergangsweise wird er von Co-Trainer Markus von Ahlen besetzt. Der 60 Jahre alte Funkel ist bis zum Ende seiner Vertragslaufzeit am 30. Juni 2014 freigestellt.

rr

Heynckes lobt Kader des FC Bayern München

Der FC Bayern München verfügt über den besten Kader der Welt, so der ehemalige Bayern-Trainer Jupp Heynckes in einem Interview mit dem "Kicker".

 

Auch Ottmar Hitzfeld lobt die Bayern. "Die Münchner sind derzeit auf allen Positionen top besetzt, wie eigentlich schon immer mit elf, zwölf Spitzenspielern, aber noch nie mit 17, 18." Das habe es in der Fußball-Bundesliga noch nie gegeben.

 

Der deutsche Rekordmeister hat in dieser Saison bereits am 27. Spieltag seinen 24. Meistertitel geholt - so früh wie noch nie.

 

rr/dpa

So feiern die Bayern auf Twitter

Die Stars des FC Bayern feiern auch im Internet den Gewinn der deutschen Meisterschaft. Nach dem Spiel bei Hertha BSC Berlin, das die Münchner mit 3:1 gewinnen konnten, gingen die Feierlichkeiten bereits los. Die besten Fotos direkt aus dem Stadion, vom Spielfeldrand und aus der Kabine des FC Bayern von den privaten Twitter-Accounts einiger Spieler des alten und neuen deutschen Meisters haben wir ein Mal aufgelistet.
Die beiden Spanier im Kader des Rekordmeisters twittern hier:
Javi Martinez
Thiago
Neuzugang Mario Götze:
Mario Götze
Bayern-Urgestein Bastian Schweinsteiger:
Bastian Schweinsteiger
Abwehr-Ass Jerome Boateng:
Jerome Boateng
Fan-Liebling Thomas Müller:
Thomas Müller
Brasil-Verteidiger Rafinha:
Rafinha

 

Wird der FC Bayern München Deutscher Meister 2014?

Die Bayern könnten schaffen, was noch nie eine Mannschaft geschafft hat.

Gewinnt der FC Bayern München das heutige Spiel gegen Hertha BSC Berlin, dann sind die Bayern Deutscher Meister 2014. Dies wäre ein Rekord. Bisher hat in der deutschen Bundesliga noch kein Verein so früh in der Saison und bereits am 26. Spieltag den Titel sicher in der Tasche gehabt.

Auch bei einem Unentschieden können die Bayern ihren Titel verteidigen. Falls die Bayern aber verlieren sollten, entscheidet das Spiel von Borussia Dortmund gegen Schalke 04. Geht das Spiel unentschieden aus, dann holt der FC Bayern München die Meisterschale nach Hause. Gewinnt Dortmud hingegen, dann bleibt die Frage nach dem Deutschen Meister offen. Um 20:00 Uhr ist der Anpfiff in Berlin.

 

Der amtierende Deutsche Meister ist gerade auf Erfolgskurs. Seit 51 Spielen sind die Bayern unbesiegt und haben in der aktuellen Saison 18 Spiele in Folge für sich entscheiden können.

 

Spielstand zur Halbzeit: Hertha BSC Berlin – FC Bayern München 0:2.

65. Minute: Tor für Hertha: 1:2 durch Adrian Ramos.
79. Minute Tor: Hertha BSC Berlin – FC Bayern München 1:3
Hertha BSC Berlin – FC Bayern München 1:3. Der FC Bayern ist Deutscher Meister!

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Auf dem Trainingsgelände des FC Bayern München.

Klubs haben gegen Torlinientechnik in der Bundesliga abgestimmt

Die Fußball-Klubs haben ihre Entscheidung getroffen: Es wird in der Bundesliga keine Torlinientechnik geben.

 

Von den 36 Klubs stimmten bei der DFL-Mitgliederversammlung 9 für die Einführung. Somit wurde die nötige 2/3 Mehrheit erreicht. Der FC Bayern München zählt zu den Befürwortern. Trainer Pep Guardiolabegrüßt die Technik. „Ich bin natürlich dafür“, so der Trainer. Denn mithilfe der Technik ließen sich strittige Szenen innerhalb weniger Sekunden klären.

 

Die Diskussion wurde vor allem durch das „Phantom-Tor“ von Stefan Kießling, Leverkusen, im Oktober vergangenen Jahres angefacht. Kißeling hatte einen Kopfball am Tor vorbeigeschossen. Doch durch ein Loch im Netz landete der Ball innerhalb der Linie und wurde als Tor gezählt.

 

 

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Arjen Robben verlängert Vertrag mit dem FC Bayern München

Triple-Sieger Bayern München kann bis 2017 auf die Dienste von Arjen Robben bauen. Der niederländische Fußball-Nationalspieler hat seinen bis 2015 gültigen Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2017 verlängert, teilte der Rekordmeister am Dienstag mit.

 

Seit 2009 gehört Robben zu den Bayern und erzielte in der vergangenen Saison im Champions-League-Finale gegen Borussia Dortmund den Siegtreffer zum 2:1. „Ich freue mich sehr, dass der Vertrag nun unterschrieben ist und ich weiter für den FC Bayern auf Titeljagd gehe“, sagte Robben, der in dieser Spielzeit in 20 Bundesliga-Einsätzen zehn Tore schoss. „Ich freue mich auf die kommenden Jahre – und noch viele Titel mit dem FC Bayern.“

rr/dpa

Ulie Hoeneß, Bayern München, Fußball, Landsberg am Lech, Gefängnis, Haftrafenregelung, Steuerhinterziehung, © Uli Hoeneß: Wird wieder Präsident des FC Bayern

Rot und Platzverweis – Hoeneß und Neuer fordern Regeländerung

Die Rote Karte für Arsenal-Torwart Wojciech Szczęsny im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Bayern München hat die Debatte über die mehrfache Bestrafung nach einer sogenannten Notbremse im Fußball neu entfacht. «Diese Regel sollte man mal überdenken», forderte Fußball-Nationaltorwart Manuel Neuer, auch wenn die Bayern bei ihrem 2:0-Sieg am Mittwochabend in London von der Schlüsselszene in der 37. Minute entscheidend profitierten. Auch Bayern-Präsident Uli Hoeneß votierte dafür, «sie zu ändern».

 
Szczęsny hatte Arjen Robben beim Stand von 0:0 im Strafraum gefoult. Weil der polnische Nationalkeeper mit seiner Aktion eine klare Torchance vereitelte, entschied Schiedsrichter Nicola Rizzoli aus Italien regelkonform auf Elfmeter und Rote Karte. Im Rückspiel am 11. März wird Szczęsny Arsenal nun wegen einer Sperre fehlen.

 

 

Der Platzverweis sei «aus Torwartsicht kritisch zu sehen», erklärte Neuer, weil der Schlussmann sowieso schon «durch den Elfmeter bestraft» würde. Auch Hoeneß würde die Strafstoßentscheidung ausreichen, damit sei eine Mannschaft «schon genug gestraft», sagte der Ex-Profi: «Die Regel sagt, Verhinderung einer Torchance heißt Elfmeter und Rot. Die Regel kann man ändern, da wäre ich dafür», sagte Hoeneß: «Aber solange sie besteht, muss man sie konsequent umsetzen.» Arsenal-Coach Arsene Wenger beklagte ebenfalls die doppelte Bestrafung: «Mit dieser Entscheidung hat der Schiedsrichter das Spiel gekillt.»

 

Mit einer Regeländerung ist aber nicht so bald zu rechnen. Das zuständige International Football Association Board IFAB hat das Thema nicht auf seiner Tagesordnung für das jährliche Meeting am 1. März in Zürich. Eventuell wird das neu geschaffene Expertengremium des IFAB damit betraut, über die Regel zu beraten.

 

 

jn / dpa

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