Tag Archiv: Fußball

Franck Ribéry beim Training des FC Bayern München, © Franck Ribery

FC Bayern: Ribéry wieder im Training, Dante droht die Sperre

Eineinhalb Wochen nach seiner Operation am Gesäß ist Franck Ribéry beim FC Bayern München wieder ins Lauftraining eingestiegen. Der Franzose absolvierte nach Angaben des Fußball-Triplesiegers am Montag eine rund 20-minütige Einheit mit Reha-Trainer Thomas Wilhelmi. Im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League beim FC Arsenal am Mittwochabend wird der Flügelflitzer dem deutschen Meister aber auf jeden Fall noch fehlen.

 

 

Währenddessen muss Abwehrspieler Dante um seine Zulassung für das Rückspiel gegen FC Arsenal bangen: als einziger Profi des FC Bayern München müsste der brasilianische Fußball-Nationalspieler bei einer Verwarnung am Mittwoch in London beim entscheidenden Rückspiel am 11. März in München zusehen. Arsenal muss bereits im Hinspiel ohne den gesperrten Mittelfeldspieler Mikel Arteta auskommen. Vorbelastet für das Rückspiel ist bei den Engländern der Waliser Aaron Ramsey.

 

 

jn / dpa

Forderung: Reiseverbot für gewalttätige Fußballfans

Die Kommunen schlagen vor, die Anreise polizeibekannter Schläger zu Auswärtsspielen zu verhindern. Der Deutsche Städtetag geht noch einen Schritt weiter und fordert ein Reiseverbot für gewalttätige Fußballfans an Spieltagen. Deshalb sollten sich bekanntermaßen gewaltbereite Fans am Tag von Auswärtsspielen bei der Polizei melden müssen. «Damit wäre ihnen die Reise untersagt und es würde verhindert, dass sie überhaupt ans Stadion kommen», sagte die Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Eva Lohse (CDU) am Mittwoch nach einer Sitzung der Städtetags-Spitze in München.

 
Außerdem fordern die Städte Schnellprozesse gegen Schläger. «Wenn die Strafe auf dem Fuß folgt, hat man auch in anderen Bereichen gute Erfahrungen, dass das abschreckend wirkt», sagte die Städtetags-Vizepräsidentin. Auch die Vereine und der DFB selbst sollten nach Ansicht der Stadtoberhäupter mehr tun – etwa noch mehr Stadionverbote aussprechen. «Wir wollen noch einmal aktiv werden und an den DFB herantreten, dass man wirklich alles nutzt.»

 

Anlass der Forderungen ist, dass sich die Schlägereien verfeindeter Fangruppen und Angriffe auf Unbeteiligte in den vergangenen Jahren aus den Stadien auf öffentliche Plätze verlagert haben. Als Beispiel nannte Lohse Zusammenstöße zwischen Dresdner Fans und der Polizei in der Bielefelder Innenstadt im vergangenen Dezember. Die Städte legen aber Wert darauf, dass Fußballfans nicht generell verteufelt werden sollen.

 

Härteres Einschreiten gegen Fußball-Randalierer ist aber keineswegs die einzige Forderung der Städte. Die Oberbürgermeister appellierten an die große Koalition, die versprochene Entlastung der Kommunen noch in diesem Jahr umzusetzen, wie Städtetagspräsident Ulrich Maly (SPD) sagte.

Außerdem müssten die Eckpunkte des geplanten Bundesleistungsgesetzes noch in dieser Wahlperiode vorliegen, verlangte der Nürnberger Oberbürgermeister. Union und SPD hatten im Koalitionsvertrag zugesagt, die Kommunen um fünf Milliarden Euro Sozialausgaben im Jahr zu entlasten. Bis zum Inkrafttreten des Gesetzes hat die große Koalition eine Entlastung von einer Milliarde Euro jährlich versprochen. «Man spürt Absetzbewegungen aus dieser Versprechenslage», sagte Maly.

 

Angesichts der heftigen Protesten gegen das geplante Freihandelsabkommen der EU mit den USA fordern die Städte, die kommunale Daseinsvorsorge auszunehmen – also Wasserversorgung, Krankenhäuser, öffentlichen Nahverkehr und Müllentsorgung. «Wir fordern die Bundesregierung auf, zur Schutzpatronin der Daseinsvorsorge zu werden», sagte Maly.

 

 

jn / dpa

Löwen gegen Düsseldorf – 1:1

Trotz eines Treffers von Neuzugang Yuya Osako hat es für den TSV 1860 München nicht zu einem Sieg beim Auftakt in die Restrückrunde der 2. Fußball-Bundesliga gereicht. Der Japaner brachte die Gastgeber am Montagabend mit einem Abstaubertor gegen Fortuna Düsseldorf in der 63. Minute in Führung.

 

Sieben Minuten später gelang Ben Halloran aber der Treffer zum 1:1 (0:0)-Endstand. Durch das Remis zum Abschluss des 20. Spieltags wuchs der Rückstand der «Löwen» (9. Platz/29 Punkte) auf den Relegationsrang auf fünf Zähler.

 

Für Lorenz-Günther Köstner war es indes ein ordentlicher Einstand als neuer Trainer der Düsseldorfer (10. Platz/26 Punkte).

 

 

jn / dpa

Löwen: Testspiel gegen Grödig nach Grünwald verlegt

Die 1860-Generalprobe vor dem Ligastart gegen Grödig am Samstag, 1. Februar, Anpfiff 13 Uhr, musste witterungsbedingt vom Salzburger Land ins Grünwalder Stadion verlegt werden. Zunächst sollte ohne Zuschauer gespielt werden. Nach sehr konstruktiven Gesprächen mit dem Kreisverwaltungsreferat und dem Polizeipräsidium der Stadt München gibt es nun kein „Geisterspiel in Giesing“.

 

 

„Es ist super, dass wir uns bei dem Testspiel auf die Unterstützung unserer Fans freuen können“, erklärt Sportchef und Interimsgeschäftsführer Florian Hinterberger. „Der Austausch mit dem KVR und der Münchner Polizei war sehr kooperativ. Dafür möchten wir uns ausdrücklich bedanken. Trotz des engen Zeitrahmens haben wir gemeinsam eine sehr gute Lösung gefunden.“

 

 

Löwenstark fällt diese für alle Fans aus, die die Partie auf den Rängen des Grünwalder Stadions verfolgen möchten: Der Eintritt ist frei.

Um Zutritt zu erhalten, benötigt jeder Fan ein Ticket. Diese werden direkt an den Zugangsbereichen ausgegeben. Ab 12 Uhr sind Haupttribüne und Stehhalle geöffnet.

 

 

Chefcoach Friedhelm Funkel wirbt ebenfalls um das Verständnis aller Sechzger: „Natürlich haben wir auch lieber die Fans im Rücken, aber in diesem Fall war das aufgrund der Kurzfristigkeit nicht anders möglich. Für uns ist es ganz entscheidend, dass wir unter Wettkampfbedingungen antreten, um uns optimal auf den Start gegen Düsseldorf vorzubereiten.“

 

 

jn / Pressedienst TSV

Auf dem Trainingsgelände des FC Bayern München.

Erster Bayern-Sieg 2014

Bayern München ist mit einem Sieg in das neue Fußball-Jahr gestartet. Der Bundesliga-Herbstmeister gewann am Donnerstag im Trainingslager in Katar ein Testspiel gegen Al-Merrikh SC mit 2:0 (1:0).

19 Tage nach dem Gewinn der Club-Weltmeisterschaft erzielten in Doha Jungprofi Julian Green (35. Minute) und Claudio Pizarro (53.) die Tore gegen den Meister aus dem Sudan, der vom deutschen Trainer Michael Krüger betreut wird.

 

Bayern-Trainer Pep Guardiola setzte vor 6543 Zuschauern im All Sadd Stadion insgesamt 21 Akteure ein. Der Spanier wechselte zur Pause die Feldspieler komplett durch, allein Ersatztorhüter Tom Starke spielte 90 Minuten durch. In der ersten Hälfte ließ Guardiola erstmals in einem 4-2-4-System spielen, in dem Kapitän Philipp Lahm und Toni Kroos als Doppel-Sechs das Mittelfeld zwischen der Abwehrkette und der offensiven Viererreihe bildeten.

 

Der Champions-League-Sieger ließ bis zum 1:0 zahlreiche Großchancen ungenutzt, scheiterte aber auch mehrfach am guten Torwart Akram El Hadi Salim. Nicht zum Einsatz kamen Bastian Schweinsteiger und Arjen Robben, die nach ihren Verletzungen noch im Trainingsaufbau sind, sowie der leicht angeschlagene Daniel van Buyten.

Auf der Rückreise aus Katar bestreiten die Bayern am Montag in Kuwait ein weiteres Spiel gegen den Landesmeister Kuwait SC.

 

 

jn / dpa

Trainingseinheit des FC Bayern München , © Fc bayern vor Rückspiel gegen Lissabon

Rode wechselt zu FC Bayern

Mittelfeldspieler Sebastian Rode wechselt nach Angaben von Eintracht Frankfurt im Sommer endgültig zum FC Bayern München. Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen bestätigte im Trainingslager des hessischen Bundesligisten in Abu Dhabi eine entsprechende Meldung des Fachblatts «Kicker». «Das ist bereits seit neun Monaten klar», sagte Bruchhagen am Donnerstag der «Frankfurter Rundschau».

Rodes Vertrag läuft am 30. Juni 2014 aus, das Interesse der Münchner war bereits in der vergangenen Saison ein großes Thema. Der frühere U 21-Nationalspieler war 2010 für eine Ablöse von 250 000 Euro von Kickers Offenbach zur Eintracht gekommen. Rodes Wechsel zu einem früheren Zeitpunkt hatte die Eintracht immer abgelehnt, im Sommer kann der 23-Jährige ablösefrei gehen.

 

Noch im vergangenen September hatten sich die Frankfurter leise Hoffnungen gemacht, dass das Toptalent vielleicht doch bleibt. «Auch wenn er den Bayern die Zusage gegeben hat, glaube ich, dass er, wenn er zu Uli Hoeneß oder Karl-Heinz Rummenigge geht, aus dieser Zusage rauskommt. Aber das muss er natürlich selbst wissen», hatte Bruchhagen damals gesagt. Der Profi selbst hatte sich bisher nicht konkret geäußert, den FC Bayern aber als «den interessantesten Verein in der Liga, wenn nicht sogar in Europa» bezeichnet und gemeint: «Wenn man sich nicht einer solchen Aufgabe stellt, wird man auch nie wissen, ob man es schaffen kann.»

 

 

 

jn / dpa

Robben: „Er ist homosexuell – und?“

Arjen Robben wundert sich über die öffentliche Aufregung um das Coming-out des ehemaligen Fußball-Nationalspielers Thomas Hitzlsperger. «Ich finde es ganz normal und natürlich. Ich kann ja hier auch sagen, ich bin heterosexuell. Ich sehe da kein Problem.» Allerdings sei «das Fußballgeschäft vielleicht etwas komisch», meinte der 29-Jährige.
Der derzeit verletzte deutsche Nationalspieler Holger Badstuber (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) äußerte in Doha «Respekt» für die Aussage des Ex-Profis Hitzlsperger, schwul zu sein. «Da gehört Mut und Kraft dazu, sich als einer der ersten Sportler zu äußern.»
Er «toleriere das vollkommen», betonte der 24-Jährige: «Im Fußball gab es viele Diskussionen um dieses Thema.» Wann der richtige Zeitpunkt für ein Coming-out gekommen sei, «muss jeder für sich entscheiden», erklärte der Innenverteidiger, der 30 Länderspiele bestritten hat, aber nach der Zeit von Hitzlsperger im DFB-Team.

 

 

 

jn / dpa

Manuel Neuer: Ära prägen wie Kahn

Bayerns Torhüter Manuel Neuer ist Welttorhüter des Jahres – leider nur ein inoffizieller Titel, aber Neuer ist stolz.

Der Nationalkeeper aber strebt 2014 nach noch größerem Ruhm. Sportvorstand Sammer sieht ihn beim FC Bayern auf Kahns Spuren.

 

Beim Abendessen in Doha gab es Applaus für Manuel Neuer. Die Teamkollegen beim FC Bayern feierten im Mannschaftshotel ihre Nummer 1 für die Auszeichnung als Welttorhüter des Jahres. «Das ist etwas ganz Großes. Ich habe mich riesig gefreut», berichtete der 27 Jahre alte deutsche Fußball-Nationaltorhüter am Mittwoch im Trainingslager des Champions-League-Siegers in Doha. Für sich alleine aber mochte er die Auszeichnung nicht reklamieren: «Ich habe es in erster Linie der Mannschaft zu verdanken, auch meinen Förderern und Trainern.»

 

Dass die Titelvergabe der Internationalen Föderation für Fußball-Statistik (IFFHS) nicht mit der Weltfußballer-Kür des Weltverbandes FIFA mithalten kann, der am kommenden Montag in Zürich Franck Ribéry, Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi als besten Spieler auf dem Planeten ehren wird, stört den 27-jährigen Neuer nicht.

 

Denn die Ehrentafel der Welttorhüter vom spanischen Weltmeister Iker Casillas über Gianluigi Buffon, der 2006 mit Italien den WM-Titel eroberte, bis hin zu Andreas Köpke (1996) und dem dreimal ausgezeichneten Oliver Kahn (1999, 2001, 2002) gilt trotzdem als Gütesiegel. «Es ist schön, neben den anderen Torhütern zu stehen, die das erreicht haben», sagte Neuer. «Die Wahl hat Tradition, damit hat sie einen hohen Stellenwert», meinte auch Matthias Sammer.

Im Münchner Fünf-Titel-Jahr sei Neuers Wahl «logisch und konsequent», sagte der Bayern-Sportvorstand in Doha der Nachrichtenagentur dpa: «Manuel ist ein kompletter Torhüter.» Und er sei noch nicht am Ende, weder beim FC Bayern noch im Nationalteam. «Er ist von der Altersstruktur her in einer Phase, wo er eine Ära prägen kann wie Oliver Kahn», sagte Sammer. Ein «Führungsspieler» sei Neuer, «und ein außergewöhnlicher Mensch und Charakter».

 

Was der Schlussmann 2013 geleistet habe, «war sehr, sehr stark», lobte der Brasilianer Dante. «Wir wissen, dass der beste Torwart der Welt hinter uns steht. Da fühlt man sich als Abwehrspieler gut auf dem Platz», erklärte der Münchner Innenverteidiger.

Welttorhüter klingt gut. Aber wichtiger als Einzeltitel sind Neuer Erfolge mit seinen Mannschaften. Weltmeister-Torwart, das wäre die Krönung 2014. «Wenn wir das gemeinsam für unser Land schaffen würden, wäre es ein Traum, der in Erfüllung gehen würde», sagte Neuer zur Titelmission mit der Nationalmannschaft bei der WM in Brasilien.

 

«Wir haben noch viel vor im Verein und der Nationalmannschaft», lautete Neuers leicht verspätete Neujahrsbotschaft. Mit Trainer Pep Guardiola sieht er die Möglichkeit, dass der FC Bayern noch besser wird. «Wir trainieren erst ein halbes Jahr unter Pep Guardiola und er ist noch lange nicht am Ende mit uns. Wir sind weiter hungrig.»

 

Der Wechsel von seinem Heimatclub FC Schalke zum FC Bayern im Sommer 2011 war für Neuer der richtige Karriereschritt. Seine größte Leistung ist womöglich, dass er die anfängliche Ablehnung, die dem Ur-Schalker von den Bayern-Ultras entgegenschlug («Koan Neuer») in höchsten Respekt verwandeln konnte. «Gut Ding will Weile haben», kommentierte Sammer mit einem Lächeln die gewandelte Beziehung.

Eine FIFA-Auszeichnung als weltbester Torwart könnte Neuer im übrigen auch noch erhalten. Gemeinsam mit Kapitän Philipp Lahm wird er Franck Ribéry zur Weltfußballer-Gala am Montag nach Zürich begleiten: Der Torwart steht in der Endauswahl zur Weltelf 2013.

 

 

 

jn / dpa

Thomas Hitzlsperger bekennt sich zur Homosexualität

Er ist der erste große deutsche Fußballspieler, der es ganz offen sagt: Thomas Hitzlsperger bekennt sich öffentlich zu seiner Homosexualität.

Der gebürtige Münchner hatte sich seit einigen Monaten offiziell aus dem Fußballgeschäft zurückgezogen. Jetzt geht er nochmal an die Öffentlichkeit – um für ein wichtiges Thema einzustehen: die Enttabuisierung von Homosexualität im deutschen Fußball.

 

In einem Gespräch mit der am Donnerstag erscheinenden Ausgabe der „Zeit“ äußert er sich und sagt, er habe sich nie wegen seiner Homosexualität geschämt. Er möchte vor allem auch die Diskussion um das hoch skandalträchtige Thema bei seinen Profisport-Kollegen vorantreiben und dazu beitragen, dass – in der Zukunft – offen und unvoreingenommen damit umgegangen werden kann.

 

Dass seine Fußball-Karriere schon vorüber ist, ist bestimmt ein großer Aspekt bei der Entscheidung, die Wahrscheit ans Licht zu lassen. Noch immer befürchten Profi-Fußballer – höchstwahrscheinlich zu Recht – bei einem derartigen „Geständnis“ ihren Beruf nicht mehr oder nur noch unter großem Druck ausüben zu können.

 

In diesem Sinne war der Schritt von Thomas Hitzlsperger ein wichtiger Beitrag und hat hoffentlich den Effekt, den Hitzlsperger sich wünscht – nämlich die Diskussion um das totgeschwiegene Thema zu entfachen.

 

 

jn

 

Katar: Fußball-WM 2022 nicht im Sommer

FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke gab bekannt, dass die Fußball-WM 2022 vorausslichtlich in den Monaten zwischen Mitte November und Mitte Januar ausgetragen werden wird. Diese Information gab er dem französischen Rundfunk am Mittwoch.

 

Da die Hitze in Katar im Sommer praktisch unerträglich ist – und vor allem für Sportler eine riesige Belastung darstellen würde – war schon seit langem die Diskussion um eine Verschiebung in die Wintermonate ausgebrochen.

Für die Fans, die von zu Hause zuschauen, bedeutet das natürlich keine großartige Verbesserung der Bedingungen. Anstatt wie gewohnt bei kühlem Bier und Speiseeis im Biergarten zum Public Viewing zusammenzukommen, muss sich die Fußballgemeinde 2022 unter Umständen mit Glühwein und Plätzlichen zum gemeinsamen Fußballschauen begnügen.

 

Wenn das die Qualität und die Rahmenbedingungen für die Teams maßgeblich verbessert, wäre das aber wohl ein kleines Opfer…?

 

 

 

jn / franz. Rundfunk

Osako bei den Löwen

Wenige Stunden vor dem Trainingsauftakt hat Fußball-Zweitligist TSV 1860 München die erhoffte Neuerwerbung für seine Offensive präsentieren können.

Der japanische Mittelstürmer Yuya Osako wechselt von den Kashima Antlers aus der J-League mit sofortiger Wirkung zu den «Löwen», bei denen er einen Vertrag bis Mitte 2017 unterschrieben hat.

Osako kam in der japanischen Nationalmannschaft bereits 15-mal zum Einsatz und erzielte acht Tore.
«Wir sind froh, dass wir einen Spieler dieser Kategorie für uns gewinnen konnten», urteilte Sechzig-Sportchef Florian Hinterberger am Dienstag in einer Vereinsmitteilung. «Yuya möchte erfolgreich spielen, um mit Japan bei der WM in Brasilien dabei zu sein. Das bedeutet für uns, dass wir uns in der Zweiten Liga im Angriff stark präsentieren können.»
Am Dienstagnachmittag steht nach dem Weihnachtsurlaub die erste Trainingseinheit bei den «Löwen» an.

 

 

jn / dpa

David Luiz (Chelsea) bald bei Bayern München?

Pep Guardiola versucht es erneut: Der brasilianische Nationalspieler hätte bereits 2010 zu den Münchnern wechseln können – damals wollten die Bayern aber nicht. Jetzt will der Trainer der Star-Mannschaft David Luiz aber doch abwerben – denn bei seiner jetzigen Mannschaft, Chelsea, kommt er anscheinend nicht so zum Zuge wie er es gerne hätte. Nur 9 Premier-League-Spiele hat der 26-jährige bestreiten dürfen.

 

Der Vertrag mit Chelsea läuft erst 2017 aus. Laut SPORT BILD könnte der Spieler aber unter Umständen schon im Sommer zu Bayern München wechseln – sollte Chelsea-Trainer Mourinho dem zustimmen.

 

Satte 29 Millionen ist das Bürschchen wert – da müsste sogar ein Triple-Sieger verdammt tief in die Tasche greifen.

 

Innenverteidiger David Luiz hat sich noch nicht zu Bayerns Interesse geäußert. Es bleibt also spannend.

 

 

jn

 

Uli Hoeneß vergießt Tränen bei der Jahreshauptversammlung des FC Bayern München

Trotz Steuerhinterziehung: Der Verein steht hinter ihm. Diese Tatsache hat Bayern-Präsident Uli Hoeneß so sehr gerührt, dass er bei der Jahreshauptversammlung in München vor versammelter Mannschaft in Tränen ausbrach. Vor allem die warmen Worte von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge haben den gebeutelten Hoeneß offenbar berührt: «Lieber Karl-Heinz, ich bin überwältigt. Aber nicht nur von Deiner Rede, sondern von der Reaktion unserer, meiner Mitglieder. Vielen, vielen Dank», erklärte der langjährige FCB-Präsident und erntete stehende Ovationen. Trotzdem: Wenn der Prozess wegen Steuerhinterziehung vorüber ist, will er im Verein die Vertrauensfrage stellen.

 

Die Mitglieder sollen über den Präsidenten entscheiden dürfen

 

«Ich werde mich jedem Votum, das sie treffen, unterwerfen», sagte Hoeneß auf der Jahreshauptsammlung. Er wolle den Mitgliedern «das Recht geben, zu entscheiden, ob ich noch der richtige Präsident für diesen Verein bin». Er habe «einen Fehler» gemacht, gestand der Präsident und Aufsichtsratsvorsitzende. «Ich möchte mich nicht reinwaschen.» Der Zuspruch von Tausenden in der Halle ließ vorausahnen, wie die Mitglieder denken. Außerhalb des Clubs waren wiederholt Forderungen laut geworden, Hoeneß müsse seine Ämter als Präsident und Aufsichtsratschef ruhen lassen oder niederlegen.

 

Rummenigges Worte rührten Hoeneß zu Tränen

 

«Ich wünsche Uli Hoeneß, dass die Geschichte gut für ihn ausgeht», sagte Vorstandschef Rummenigge vor den versammelten 3573 Mitgliedern. «Uli erlebt sicherlich im Moment eine schwierige Zeit. Ich kenne ihn jetzt im nächsten Sommer 40 Jahre. Uli ist ohne Übertreibung der Spiritus Rector des FC Bayern. Ohne sein unglaubliches Engagement, ohne sein Zutun, wäre der FC Bayern nicht das, was er glücklicherweise ist und darstellt.»

«Freundschaft zeigt sich gerade, wenn man bei Problemen zusammen steht», erklärte Rummenigge weiter. «Ich habe den Eindruck, ich bin nicht alleine sein Freund, der gesamte FC Bayern ist sein Freund.» Es sei ein Zeichen von Solidarität, dass sich der FC Bayern nicht von außen beeinflussen lasse, erklärte der Vorstandschef.

 

Rekordzahlen für den FC Bayern München

 

Neben dem überwältigenden Zuspruch konnte sich Uli Hoeneß über «gigantische» Zahlen freuen, wie er sagte. Mit 432,8 Millionen Euro gab es im Gesamtkonzern den nächsten Rekordumsatz, dazu mit 14 Millionen den dritthöchsten Gewinn der Vereinsgeschichte. Die Zahl der Mitglieder schnellte auf 223 985 in die Höhe.

 

mt / dpa

Bastian Schweinsteiger, FC Bayern München, FC Bayern, Fußball

Schock für den FC Bayern

Fußball-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger muss erneut operiert werden.

Wie der FC Bayern am Freitag mitteilte, muss sich der Mittelfeldakteur einem weiteren Eingriff am Sprunggelenk seines rechten Fußes unterziehen.

Bereits im Sommer war der 29-Jährige dort operiert worden.

Wie lange Schweinsteiger ausfällt, teilte der Verein nicht mit. Erst einmal steht der Co-Kapitän aber weder seinem Club noch Bundestrainer Joachim Löw für die anstehenden letzten Länderspiele des Jahres gegen Italien und England zur Verfügung.

«Ich hoffe, dass ich nach der OP wieder komplett schmerzfrei Fußball spielen kann», sagte Schweinsteiger.

 

dpa/cb

Bundesliga bald stärkste Liga der Welt?

Bastian Schweinsteiger prophezeit der deutschen Fußball-Beletage eine rosige Zukunft.

«Die Bundesliga ist kurz davor, die stärkste Liga der Welt zu werden», sagte Bayern Münchens Vizekapitän in einem Interview der «Bild»-Zeitung. «Was noch fehlt: Die deutschen Teams müssten noch öfter die Champions League und auch die Europa League gewinnen.»

 

Der FC Bayern hatte im Frühjahr mit seinem Königsklassen-Triumph erstmals seit Jahren wieder einen internationalen Titel für den deutschen Fußball errungen.

Der Mittelfeldprofi selbst ist weiterhin etwas gehandicapt von seiner Sprunggelenksoperation, der er sich im Sommer hatte unterziehen müssen. Noch immer spüre er die Nachwirkungen des Eingriffs, sagte er.

«Mein Niveau schwankt aufgrund der Probleme eben noch. Und das stört mich», bekannte der 29-Jährige.

 

 

jn / dpa

DFB-Gericht entscheidet heute über Phantomtor

Heute Morgen um halb elf entscheidet sich in Frankfurt am Main, ob das Fußballspiel von Hoffenheim gegen Bayer Leverkusen wiederholt wird. Denn das Tor, das in der 56. Spielminute gegen TSG Hoffenheim fiel, war eigentlich gar keins: Der Ball war von der Seite durch ein Loch im Netz ins Tor gefallen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes muss nun entscheiden, ob das Spiel wiederholt wird oder nicht.

 

Aufarbeitung des Phantomtors hat einen „wegweisenden Charakter“

 

Das Gerichtsurteil wird nicht nur bei den Verantwortlichen und Anhängern der beiden Bundesligisten mit Spannung erwartet, sondern könnte wegweisend für den ganzen Fußballsport sein. „Siegt der gesunde Menschenverstand oder die Macht der Fußball-Traditionalisten?“, fragt zum Beispiel die dpa. Hoffenheims Trainer Markus Gisdol schreibt der mit Spannung erwarteten juristischen Aufarbeitung des Phantomtors von Stefan Kießling ebenfalls einen wegweisenden Charakter zu. «Ich sehe die Entscheidung als sehr weitreichend an. Es ist eine solch außergewöhnliche Situation, da geht es um mehr. Einen solchen Fall gab es noch nie, vielleicht muss man da auch mal ein Zeichen setzen. Das ist meine Aufforderung», appellierte Gisdol.

 

Spieler und Schiedsrichter sind als Zeugen geladen

Als Zeugen geladen sind Bayer-Torschütze Kießling, die beiden Greenkeeper der TSG Hoffenheim, die das löchrige Tornetz aufgehängt hatten, und das vierköpfige Schiedsrichter-Gespann um Felix Brych. Der Unparteiische wird sich wohl darauf berufen, dass es sich um eine Tatsachenentscheidung gehandelt hat.

 

Uns interessiert Ihre Meinung: Sollte das Fußballspiel zwischen Hoffenheim und Bayer Leverkusen wiederholt werden? Oder sollte das Tor akzeptiert werden?

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mt / dpa

Foto: Benjamin Wiens / pixelio.de

 

Stadion TSV 1860 München, © Löwenfans im Stadion

Löwen-Profi Stahl nach Rot für ein Pokalspiel gesperrt

Fußball-Profi Dominik Stahl vom Zweitligisten 1860 München muss nach seiner Roten Karte im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund in der nächsten Cup-Partie zuschauen.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) habe den 25-Jährigen im Einzelrichter-Verfahren wegen «unsportlichen Verhaltens» mit der Sperre belegt, teilten die Münchner heute mit.

 

Beim 0:2 am Dienstag hatte der Mittelfeldspieler nach einer Notbremse Rot gesehen.

«Es ist das erwartete Strafmaß», sagte Löwen-Sportchef Florian Hinterberger. «Wir stimmen dem Urteil in Abstimmung mit dem Spieler zu.»

 

 

jn / dpa

Titelverteidiger Bayern startet mit 3:0 gegen Moskau in Königsklasse

Der FC Bayern München ist mit einem souveränen Heimsieg in die neue Champions-League-Saison gestartet. Am Dienstagabend gewann der deutsche Fußball-Rekordmeister mit 3:0 gegen Moskau. Die Bayern lagen schon nach 180 Sekunden mit 1:0 vorne. Die Torschützen: David Alaba, Mario Mandzukic und Arjen Robben.

jn / dpa

Emotionslos – Sammer übt Kritik an FC-Bayern-Auftritt

Bayern Münchens Sportvorstand Matthias Sammer hat nach dem 2:0-Erfolg des deutschen Fußball-Meister gegen Hannover 96 Kritik am wenig mitreißenden Auftritt seiner Mannschaft geübt.

«Wir spielen zum Teil lethargisch, wir spielen ohne Emotionen Fußball, wir machen Dienst nach Vorschrift», schimpfte Sammer. In der Interviewzone betonte er zudem vor den Medienvertretern, dass man sich derzeit beim FC Bayern etwas hinter dem Trainer verstecke.

 

«Der Hype, für den er ja überhaupt nichts kann, ist mit ihm jeden Tag Pep hin, Pep her, Pep hoch, Pep runter und wir finden das alle so prima, dass wir sagen, ach gut Mensch, da stehen wir alle auch ein bisschen weniger in der Verantwortung», führte Sammer aus. Zwei bis drei Prozent würden der Mannschaft derzeit fehlen, beklagte Sammer.

 

mt / dpa

Heute: TSV 1860 gegen VfR Aalen. Ist der Funkel schon übergesprungen?

Heute Abend eröffnet der TSV 1860 München den 7.Spieltag der 2.Bundesliga. Die Löwen sind um 18 Uhr 30 beim VfR Aalen zu Gast. Es ist gleichzeitig die Trainerpremiere des neuen Hoffnungsträgers Friedhelm Funkel, der seit Montag die Sechzger trainiert.

 

Einen Tag vor dem wichtigen Spiel lobte er die Trainigsleistung der Mannschaft: Die Zweikämpfe seien sehr gut gewesen, und auch in den Standardsituationen und in der Defensive würden die Spieler gut auftreten. „Das sind Dinge, die ich dann auch morgen Abend sehen möchte“, fordert Funkel.

 

Auf dem neuen Trainer liegen große Hoffnungen: Verantwortliche und Fans des TSV 1860 wünschen sich, dass er den Verein in die 1. Fußballbundesliga zurückführen wird. «Wir stehen alle hinter dieser Entscheidung und haben sie mit der ausdrücklichen Zustimmung unseres Investors Hasan Ismaik getroffen», betonte Präsident Gerhard Mayrhofer das Engagement von Friedhelm Funkel.

 

mt

 

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