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FC Bayern München Logo, © Symbolbild

Kovac rügt Rafinha nach Trainer-Kritik – Ribéry fällt aus

Niko Kovac hat beim FC Bayern München Fußball-Profi Rafinha für dessen Trainerkritik scharf gerügt. „Niemand darf sich über die Mannschaft, den Verein und die Spieler stellen – und nicht so kritisch über den Trainer äußern“, sagte Kovac am Donnerstag in München bei der Pressekonferenz zum Bundesliga-Auswärtsspiel gegen Borussia Mönchengladbach.

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Der FC Bayern München macht 2018 erneut Rekordumsatz

Im 118. Jahr der Vereinsgeschichte hat der Konzern FC Bayern München wieder erneut für das Jahr 2017/2018 hervorragende wirtschaftliche Ergebnisse präsentiert.

 

Im Geschäftsjahr 2017/2018 betrugen die Gesamteinnahmen des Konzerns über 657 Million Euro. Davon bleiben dem Verein 29,5 Million Euro nach Steuern.

 

Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender: „Der FC Bayern München darf mit dem wirtschaftlichen Ergebnis des Geschäftsjahres 2017 / 2018 erneut sehr zufrieden sein. Neben den sportlichen Erfolgen der zurückliegenden Saison mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft und dem guten Abschneiden in der Champions League ist dieses Ergebnis der Beleg dafür, dass der FC Bayern auch im wirtschaftlichen Bereich ein gutes Jahr“.

 

Nico Kovac bei der FC-Bayern Pressekonferenz

Kovac vollzieht Kurswechsel: Klares Bayern-Gerüst mit „Fixstartern“

Trainer Niko Kovac will eine dauerhafte Wende beim FC Bayern mit einem Kurswechsel erzwingen. Der 47 Jahre alte Kroate hat am Freitag eine konsequente Marschroute auch im Umgang mit den Münchner Fußballstars angekündigt.

 

Leistung soll belohnt werden, die Rotation wird reduziert. „Ich habe für mich selbst entschieden, dass ich schon ein Gerüst haben werde, wo der Großteil Fixstarter ist und der eine oder andere dementsprechend immer wieder reinkommt“, sagte Kovac.

 

Dementsprechend dürfte am Samstag im Bundesligaspiel beim SV Werder Bremen jene Formation auflaufen, die Kovac beim 5:1 gegen Benfica Lissabon in der Champions League den Job vorerst gesichert hatte. „Die Mannschaft hat es gut gemacht. Und die Mannschaft hat dann auch das Vertrauen“, erklärte Kovac. Ihm ist im übrigen bewusst, dass das Minimum in der Liga das Erreichen eines Champions-League-Platzes ist. „Der FC Bayern muss immer unter den ersten Vier sein. Das weiß ich.“

 

Der deutsche Meister der vergangenen sechs Spielzeiten reist als Tabellenfünfter nach Bremen. Die Personalsituation bei den Bayern hat sich deutlich verbessert. Kingsley Coman und Thiago sollen nach längeren Verletzungspausen erstmals wieder zum Kader gehören, ebenso der zuletzt angeschlagene Serge Gnabry. Auch Mats Hummels ist wieder gesund.

 

dpa

Kovac gibt die richtigen Impulse – Auch Hoeneß sei „sehr zufrieden“

Das 5:1 gegen Benfica Lissabon soll für den FC Bayern und den in Not geratenen Trainer ein „Befreiungsschlag“ sein. Kovac spürt Rückhalt im Team. In der Champions League ist das erste Etappenziel erreicht.

 

 

War das der Wendepunkt für Niko Kovac und den FC Bayern? Diese Frage stellt sich nach dem klaren 5:1 (3:0), mit dem der deutsche Fußball-Rekordmeister gegen Benfica Lissabon ins Achtelfinale der Champions League stürmte. „Ich hoffe, dass das ein Befreiungsschlag ist“, sagte der Bayern-Coach, der in der Nacht zum Mittwoch mit der Gewissheit die Allianz Arena verließ, seinen Job zunächst einmal gesichert zu haben. „Selbstverständlich“ werde Kovac auch am Samstag im Bundesligaspiel beim SV Werder Bremen auf der Bank sitzen, sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic: „Das Spiel hat für sich gesprochen.“

 

 

In der Tat. „Heute hat alles bei uns gepasst“, resümierte Kovac zufrieden. Fünf Tore durch Arjen Robben (2), Robert Lewandowski (2) und Franck Ribéry geschossen und nur eines durch Gedson Fernandes kassiert – das war mal wieder Bayern-like. „Das war ein Sieg für die Mannschaft, für den Trainer, für den ganzen Verein, für alle Fans“, kommentierte Robben. Der Routinier ebnete mit den ersten beiden Toren den Weg in die K.o.-Phase der Königsklasse. „Ich habe mich insbesondere gefreut für unseren Trainer als Mensch. Das hat er sich richtig verdient. Ich hoffe, dass wir so weitermachen können.“

 

 

Kovac wertete den Auftritt als Votum für sich, auch wenn er zugab, dass er und sein Trainerteam nicht alle Spieler hinter sich haben. „Man sprach von Vieren, die gegen uns seien, aber man sprach nicht von denen, die auf unserer Seite sind“, bemerkte der Kroate. Als sichtbares Zeichen des Rückhalts bewertete er die Umarmung von Ribéry bei dessen Auswechslung – ein öffentliches Zeichen des Franzosen. „Das war eindeutig genug“, sagte Kovac und ergänzte: „Davon gibt es viele in der Mannschaft.“

 

 

Kovac lieferte mit seinem Team drei Tage nach der Generalkritik des Präsidenten Uli Hoeneß im Anschluss an das 3:3 gegen Düsseldorf eine starke Reaktion. „Fußball ist leider ein Sport, wo man nur Schwarz und Weiß hat, Gewinnen und Verlieren“, bemerkte der Coach. Hoeneß sagte am Dienstagabend nur einen Satz: „Ich bin sehr zufrieden.“

 

 

Kovac beförderte den Stimmungsumschwung aktiv mit taktischen und personellen Maßnahmen. Er veränderte das System, setzte auf zwei Sechser (Kimmich, Goretzka) und bot Thomas Müller im Zentrum der offensiven Mittelfeldreihe hinter Torjäger Lewandowski auf. Die Maßnahmen nannte er einen „guten Zug“ und „eine Idee mit Zukunft“.

 

 

Nach vorne ging auch sein Blick. „Wir sind mehr als im Soll in der Champions League. Die Bundesliga ist der springende Punkt“, sagte Kovac. In der Meisterschaft liegen die Bayern als Tabellenfünfter schon neun Punkte hinter Spitzenreiter Borussia Dortmund zurück. Am kommenden Samstag geht’s nach Bremen, mit einem klaren Ziel. „Wir müssen und möchten nachlegen. Ich hoffe, dass wir das Spiel so angehen, wie wir das heute gemacht haben“, äußerte Kovac.

 

 

dpa.

Faustschlag , © Symbolfoto

München – Pasing: Keilerei in S-Bahn

Die Bundespolizei hat Ermittlungen eingeleitet, nachdem sich zwei Personengruppen in der S4 Richtung Geltendorf schlugen. In Pasing stellten Beamte der Landes- und Bundespolizei die Beteiligten.

 

Zehn Männer prügeln sich

Den ersten Ermittlungen zufolge hatte sich am 29.  Mai, um 19 Uhr fünf aus einem verbalen Streit zwischen zwei Männer-Gruppen eine handfeste Schlägerei entwickelt. In der S-Bahn S4 nach Geltendorf, auf Höhe Laim, flogen dann die Fäuste zwischen den insgesamt zehn 20- bis 56 Jahre alten Männern. Dabei fiel ein Beteiligter rücklings auf die angrenzende Sitzreihe und stieß sich eine Platzwunde am Kopf. Nachdem der Zug am Bahnhof Pasing angekommen war, verlagerte sich die Auseinandersetzung auf den Bahnsteig.

 

Egal wer anfängt – die Polizei beendet es

Einsatzkräfte der Landespolizei stellten sieben der Schläger in der Unterführung am Bahnhof Pasing. Mehrere Beamte aus Streifen der Bundespolizei konnte die kleinere, dreiköpfige Personengruppe noch am Bahnsteig stoppen.

Der Verletzte musste im Krankenhaus zum Nähen der Wunde behandelt werden.

 

Für den Fußball-Verein gekämpft

Die Ermittler der Bundespolizeiinspektion München werten nun das Videomaterial der S-Bahn und des Bahnhofs Pasing aus. Der Grund für die Auseinandersetzung ist noch nicht klar. Offenbar waren die Beteiligten aber Anhänger unterschiedlicher Fußballmannschaften: FC Bayern München und Hertha BSC.

„Ein aktueller Fußball-Bezug war jedoch nicht feststellbar“, meint die Pressestelle der Bundespolizei.

BuPo