Tag Archiv: Garmisch-Partenkirchen

Rentner von Pflegerin im Landkreis Garmisch-Partenkirchen betäubt und ausgeraubt

Ein 86 Jahre alter Mann ist mehrfach Opfer eines Raubes geworden. Der Rentner wurde von seiner Pflegerin betäubt. Danach stahl sie die Kreditkarte des Mannes und hob Geld von dessen Konto ab.

 

Eine 49-jährige Pflegerin hat im oberbayerischen Landkreis Garmisch-Partenkirchen einen Rentner mehrfach betäubt und anschließend bestohlen. Die gelernte Krankenschwester mischte Beruhigungsmittel in das Wasser des Mannes, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Pflegerin betäubt Rentner und bestiehlt ihn

 

Demnach stahl die Pflegerin die Kreditkarte des schlafenden Rentners. Es bestehe auch der Verdacht, dass die 49-Jährige Bargeld entwendet habe.

Da der Rentner einen komischen Geschmack des Wassers feststellte und nach dem Trinken auffällig oft einschlief, teilte er dies seinen Angehörigen mit, die schließlich die Polizei informierten.

Die Frau sitzt in Untersuchungshaft.

Bahnübergang mit Autos, © Symbolbild

Frau und Hund von Zug in Garmisch-Partenkirchen getötet

Sie wollte ihren Hund retten und nun sind beide Tod. Eine 53 Jahre alte Frau versuchte ihren ausgerissenen Hund einzufangen und ist, an einem Bahnübergang in Garmisch-Partenkirchen von einem Zug erfasst worden. Beide, die Frau und der Hund überlebten den Zusammenstoß nicht.

Die 53-Jährige wartete am Mittwochabend mit ihrem Hund vor einer geschlossenen Schranke an einem Bahnübergang in Garmisch-Partenkirchen, wie die Polizei mitteilte. Als ihr Hund dann plötzlich auf die Gleise lief, eilte die Frau hinterher. Als sie ihren Hund einfangen wollte, ist die Frau von einem Zug erfasst und getötet worden. Sie starb noch am Unfallort.

Auch der Hund überlebte den Unfall nicht. Die Deutsche Bahn musste die Bahnstrecke mehr als drei Stunden lang sperren.

Skifahrer auf der Piste im Schnee

Skisaison an der Zugspitze gestartet

Die Skisaison hat nun endlich offiziell begonnen. An der Zugspitze wurden am heutigen Freitag drei von insgesamt zwölf Pisten geöffnet.

 

An der Zugspitze hat später als geplant – aber noch vor allen anderen deutschen Skigebieten – der Wintersportbetrieb begonnen. Auf Deutschlands höchstem Berg (2962 Meter) liegen aktuell 25 cm Schnee. Drei von zwölf Pisten sind nun in dem Skiegebiet bei Garmisch-Partenkirchen geöffnet. Ende kommender Woche sollen noch weitere Pisten an der Zugspitze geöffnet werden. Außerdem starten am nächsten Wochenende die Skibetriebe am Nebelhorn, am Fichtelberg und in Reit im Winkl.

 

Laut dem Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte (VDS) sei man trotz des extrem warmen Herbstes und des leicht verzögerten Starts an der Zugspitze gut in der Zeit. Es gebe keine Zweifel, dass alle Skigebiete rechtzeitig zu Weihnachten starten können, sagte Verbandsvorstand Peter Schöttl. Die Schneekanonen konnten trotz des schönen Wetters nachts schon laufen und auch an Wasser für die Beschneiung mangelt es trotz des warmen Sommers nicht.

 

Aufgrund der Klimaerwärmung müssen die Seilbahnbetreiber zu verschiedenen Tricks greifen. An der Zugspitze sorgten zum Beispiel Schneedepots vom Vorjahr für die erste Unterlage auf den Pisten. „Wir leben vom Schnee von gestern“, sagte Matthias Stauch, kaufmännischer Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn. Trotz des sehr warmen und langen Sommers sei sehr viel übrig geblieben.

 

Noch in diesem Jahr soll die hochmoderne und erst ein Jahr alte Seilbahn an der Zugspitze wiedereröffnen, die seit einem Unfall im Herbst stillsteht. Ziel sei spätestens der Heilige Abend, sagte Stauch.

„Frauenpower mit Zuckerl“: Jetzt einen Erlebnis-Tag in Garmisch-Partenkirchen gewinnen

In den Sonnenuntergang wandern und danach eine Almbrotzeit genießen, in die Welt der Schokolade reisen oder im Workshop zur Kräuterexpertin werden – klingt gut? Wir laden Sie zu „Frauenpower mit Zuckerl“ nach Garmisch-Partenkirchen ein. Weiterlesen

Stefan Glowacz klettert an der Schwarzen Wand im Höllental, © BMW group

Allround-Kletterer Stefan Glowacz führt Erstbegehung der Schwarzen Wand durch

Profi-Bergsteiger und Extrem-Kletterer Botschafter Stefan Glowacz ist bekannt für spektakuläre Expeditionen, die ihn an die entlegensten Orte der Welt führen. Nun widmete er sich einer Herausforderung, die ihn schon seit 15 Jahren beschäftigt.

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polizei schriftzug auf grünem polizeiauto, © Symbolfoto

Betrunkene 17-Jährige wehrt sich gegen Polizist und erhebt später Vorwurf der Körperverletzung

Eine junge Frau wirft einem Polizisten aus Garmisch-Partenkirchen Körperverletzung im Amt vor. Die 17-Jährige hatte sich zuvor betrunken gegen den Beamten gewehrt. Das Bayerische Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

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Täglich decken Bundespolizisten deutschlandweit Schleusungen von Menschen aus aller Herren Länder auf. Auch am Münchner Flughafen ziehen Bundespolizisten fast täglich Reisende aus dem Verkehr, die versuchen, unerlaubt an ihr Ziel zu kommen. , © Symbolbild Bundespolizei

Schussverletzung im Genitalbereich: Polizei schickt Mann nach Kontrolle ins Krankenhaus

Die Polizei hat auf der B 2 bei Mittenwald im Landkreis Garmisch-Partenkirchen einen serbischen Migranten mit einer Schussverletzung im Genitalbereich aufgegriffen. Der 36-Jährige saß im Wagen eines 37 Jahre alten mutmaßlichen Schleusers, wie die Bundespolizei am Montag mitteilte.

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Polizeiwagen im Einsatz, © Symbolfoto

München-Garmisch Partenkirchen: Schwerer Verkehrsunfall auf A95

Am Mittwochvormittag hat sich auf der A95 ein schwerer Verkehrsunfall ereignet.

 

Auf der Autobahn A95, München-Garmisch Partenkirchen kam es  gegen 08.20 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehrere beteiligten Fahrzeugen. Im Baustellenbereich zwischen dem Autobahndreieck Starnberg und der Anschlussstelle Fürstenried kam es womöglich im Begegnungsverkehr zu einem Unfall, bei dem nach bisherigen Erkenntnissen mindestens 2 Verkehrsteilnehmer schwere Verletzungen erlitten. Für die Bergung der Verletzten durch zwei Hubschrauber und die Unfallaufnahme durch die Verkehrspolizei Weilheim wurde die Autobahn in beide Fahrtrichtung gesperrt.

 

Weitere Erkenntnisse zum Unfallhergang sind uns bisher nicht bekannt.

 

rr/Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Polizei  Blaulicht Rettungswagen, © Symbolfoto

Mann im Garmisch-Partenkirchen zusammengschlagen schwer verletzt

Er lag auf dem Boden und sie traten auf ihn ein. Ein 30-Jähriger liegt nach einer massiven Schläherei mit schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei ermitteln wegen Verdacht eines verscuhten Tötungsdeliktes.

Nach einem Streit kam es Sonntagfrüh gegen 05:00 Uhr vor der Diskothek „Peaches/Musikcafe“ am Marienplatz in Garmisch-Partenkirchen  infolge eines Streits zu einer massiven Schlägerei, bei der zwei Männer im Alter von 30 und 27 Jahren niedergeschlagen wurden. Hierbei erhielt der 30-Jährige nachdem er zu Boden gegangen war massive Fußtritte gegen den Kopf. Er wurde mit Verdacht auf Gehirnblutung ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen eingeliefert. Das zweite Opfer, ein 27-Jähriger aus Füssen erlitt leichtere Gesichtsverletzungen die ebenfalls im Klinikum behandelt wurden.

Der Polizei gelang es anhand erster Zeugenhinweise zwei Tatverdächtige festzunehmen. Es handelt sich um junge Männer aus Murnau im Alter von 21 und 22 Jahren. Aufgrund des massiven und lebensbedrohlichen Vorgehens gegen den 30-Jährigen, aus Berlin stammenden Geschädigten, leitete die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts ein und stellte gegen den 22-jährigen Tatverdächtigen Haftantrag.

Zur Klärung der genauen Geschehnisse am Tatort bittet die Kriminalpolizei um weitere Hinweise. Zeugen der Auseinandersetzung vor der Diskothek „Peaches/Musikcafe“ werden gebeten, sich umgehend mit der Kriminalpolizei in Garmisch-Partenkirchen, Telefon 08821 9170 in Verbindung zu  setzen.

rr/Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Olympia 22 – Neue Konkurrenz für München

München sieht sich bei seinen Olympia-Ambitionen harter Konkurrenz ausgesetzt. Nach Almaty, Peking und Lwiw will sich auch Oslo um die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2022 bewerben.

Genau eine Woche vor dem Ende der Bewerbungsfrist bestätigten Oslos Olympia-Planer am Donnerstag ihr Vorhaben, das Winterspektakel erstmals seit den unvergesslichen Lillehammer-Spielen 1994 zurück nach Norwegen holen zu wollen.

Die notwendigen Unterlagen für die Kandidatur würden «innerhalb der Frist» beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) eingereicht, erklärte Ingunn Olsen, eine Sprecherin des Bewerbungskomitees. Bis zum 14. November müssen alle Kandidatenstädte erste Dokumente beim IOC abgegeben haben.

Am Dienstag hatten Peking mit dem 200 Kilometer entfernten Zhangjiakou als Co-Gastgeber und die ukrainische Stadt Lwiw ihre Kandidaturen offiziell bekanntgegeben. Zudem erwägt die polnische Stadt Krakau eine gemeinsame Bewerbung mit der Slowakei. Auf der IOC-Vollversammlung im Juli 2015 in Kuala Lumpur wird der Olympia-Gastgeber in neun Jahren gewählt.

Für diesen Sonntag sind in München, Garmisch-Partenkirchen und den Landkreisen Traunstein und Berchtesgaden Bürgerentscheide angesetzt, nach denen eine endgültige Entscheidung über eine erneute Kandidatur der Isarmetropole fallen wird.

 

dpa/cb

Bürgerentscheid um Olympiabewerbung 2022 – der Countdown läuft

Am Sonntag wird in den 237 Wahllokalen in ganz München wieder reger Betrieb herrschen. Denn dann wird sich entscheiden, ob sich München mit seinen Partnern Garmisch Partenkirchen, Traunstein und Berchtesgadener Land für die Olympischen Winterspiele 2022 bewirbt. Eine genaue Auflistung der Standorte der Wahllokale gibt’s unter www.wahlamt-muenchen.de.

 

Über 1 000 000 für Bürgerentscheid stimmberechtigt.

 

Am Sonntag sind über 1 000 000 Münchnerinnen und Münchner berechtigt, für oder gegen die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2022 zu stimmen.

„Auf jeden Fall muss das Quorum erfüllt sein, d.h. mindestens 10 % der Stimmberechtigten müssen sich am Bürgerentscheid beteiligen, also über 126 000 Personen, sonst ist der Entscheid ungültig“, so Daniela Schlegel, Pressesprecherin des Kreisverwaltungsreferats München.

 

Wahllokale am Sonntag durchgängig geöffnet

 

Abstimmen für oder gegen die Olympia-Bewerbung kann man persönlich am Sonntag, die Wahllokale haben durchgängig von 8 bis 18 Uhr geöffnet. „ Es lässt sich auf jeden Fall eine verstärkte Tendenz zur Briefwahl feststellen, da wir schon jetzt wieder einige Anträge auf Briefwahl bekommen haben“, so Schlegel.

 

Tendenz zur Briefwahl steigt

 

Besonders wichtig: die Briefwahlunterlagen müssen in zwei bestimmten Briefkästen eingeworfen werden, damit sie noch rechtzeitig ausgezählt werden können: „Wir haben zwei Sonderbriefkästen aufstellen lassen. Einen am Rathaus vor dem Fischbrunnen am Marienplatz, und einen am Haupteingang des Kreisverwaltungsreferats in der Ruppertstraße.“  Auch hier gilt die Frist Sonntag 18.00 Uhr.

Um seine Stimme abzugeben, muss die Wahlberechtigung vorgelegt werden. Aber auch der Personalausweis ist von Vorteil, v.a. wenn man seine Wahlunterlagen verloren hat.

 

Erstes Stimmergebnis gegen 21.00 Uhr erwartet

 

Erste Werte und Hochrechnungen des Bürgerentscheids zur Bewerbung der Olympischen Winterspiele 2022 werden für 18.30 Uhr erwartet. Entwicklung und erste Ergebnisse sollen gegen 21.00 Uhr folgen. „Unsere Wahlpräsentation beginnt um 18.00 Uhr. Wir haben Bildschirme aufgestellt, auf denen man die Entwicklung nachverfolgen kann. Zusätzlich werden wir drei weitere Bildschirme installieren, um die Auswertungen der Partnergemeinden Garmisch Partenkirchen, Traunstein und Berchtesgadener Land zu erhalten. Diese Informationen werden wir nach und nach sofort in das Internet einspeisen“, so das KVR.

 

Einen vollständigen Bericht zu den Ergebnissen des Bürgerentscheids um die Bewerbung für Olympia 2022, sehen Sie am Montag um 18 Uhr auf münchen.tv. Alle weiteren Informationen finden Sie außerdem im Internet unter www.wahlamt-muenchen.de.

 

 

cb

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