Tag Archiv: Gefahr

Moosach: Explosionsgefahr in Schule

Der Schulkomplex in der Gerastraße wurde evakuiert. Mittwochmorgen bestand die Gefahr einer Explosion, am späten Vormittag konnte die Polizei Entwarnung geben.  Schüler und Anwohner waren bereits durch die Polizei und Feuerwehr in Sicherheit gebracht worden.

 

Im Schulzentrum in der Moosacher Gerastraße herrschte am frühen Mittwochmorgen absolutes Chaos.
Nach einem Alarm wurden die Schüler des Schulzentrums, welches aus Gymnasium, Real- und Grundschule besteht, von Polizei und Feuerwehr zu Sammelpunkten gebracht.
Circa 20 Streifenwagen der Polizei und 50 Feuerwehrwagen waren vor Ort um die 2000 Schüler zu evakuieren.

 

Anwohner erklärten, was sie von der Polizei erfahren hatten: es bestand akute Explosionsgefahr!
Die Moosacher wurden bereits von den Einsatzkräften gewarnt, die Straßen im Umkreis weiträumig abgesperrt. Zwischenzeitlich kreiste ein Helikopter über dem Einsatzgebiet.

 

Angaben zufolge hatte eine Chemielehrerin nach dem Unterricht am Dienstag die Abfälle in einen Spezialbehälter gekippt. Am Morgen war ihr dann der Gedanke gekommen, dass die Stoffe mit anderen Stoffen, die sich bereits im Behälter befunden hatten, reagiert haben könnten und sie alarmierte die Feuerwehr.

Auch eine Matheabschlussprüfung der Realschule drohte auszufallen, sie konnte jedoch in der benachbarten Schule in der Leipziger Straße geschrieben werden.

 

Offenbar besteht mittlerweile aber keine akute Explosionsgefahr mehr, die Schule ist wieder geöffnet.

 

Sobald es Neuigkeiten gibt, informieren wir wie gewohnt auf unserer Internetseit www.muenchen.tv

 

rg / dpa

 

 

Riem: Kinder balancieren auf Bahngleisen

Tödlicher Leichtsinn auf der Bahnstrecke zwischen Riem und Trudering. Am Donnerstagnachmittag gegen 15:50 Uhr hat der Lokführer eines Güterzuges fünf Kinder im Gleisbereich gesehen und umgehend die Bundespolizei alarmiert. Sofort wurde eine Streckensperrung für rund 20 Minuten eingerichtet. Die Bundespolizei konnte fünf Kinder (drei Mädchen, zwei Jungen) im Alter von 14 bis 16 Jahren antreffen. Die drei Mädchen gaben zu „auf den Gleisen balanciert“ zu haben.

Einladung zum Präventionsgespräch

Die fünf Kinder, die allesamt in der Nähe wohnen, wurden belehrt und ihren Eltern bzw. Erziehungsberechtigen übergeben. Alle fünf werden in den nächsten Tagen Post von der Bundespolizei bekommen und zu einem Präventionsgespräch eingeladen. Außerdem müssen sie mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen unberechtigtem Aufenthalt im Gleisbereich rechnen. Oft kommen auch zivilrechtliche Forderungen der Bahn oder Schadensersatzforderungen von Reisenden hinzu.
mh / Bundespolizei

Vorsicht auf Bayerns Straßen: Zahl der Wildunfälle steigt!

47.257. Das ist die traurige Zahl der Verkehrsunfälle, in in diesem Jahr bereits durch freilaufendes Wild in Bayern verursacht wurden. Dabei wurden 406 Menschen veletzt, einer starb sogar. Es sind Rekordzahlen: Schon im Vorjahr war die Zahl der Wildunfälle in Bayern stetig gestiegen, und eine Trendwende ist nicht in Sicht. Bayerns Innenminister Joachim Hermann ruft nun die Autofahrer zu besonderer Vorsicht auf. Denn vor allem jetzt im Herbst ist in der Dämmerung die Gefahr von Wildtieren auf der Fahrbahn besonders groß.

 

Dem Wild nicht ausweichen, sondern Kollision in Kauf nehmen

 

Hermann rät generell zu besonderer Vorsicht bei Fahrten außerorts: „Rechnen Sie jederzeit mit einem plötzlichen Wildwechsel. Taucht ein Tier auf, sofort hupen, das Fernlicht ausschalten und kontrolliert bremsen. Lieber eine Kollision mit dem Wild in Kauf nehmen, als in den Gegenverkehr ausweichen oder im Straßengraben oder an einem zu Baum landen.“ Kommt es dann doch zu einem Zusammenstoß, sollte der Autofahrer umgehend Polizei und Jäger informieren.

 

Forschungsprojekt soll Wildunfälle künftig besser vermeiden

 

Um Ursachen und Präventionsmöglichkeiten von Wildunfällen zu erforschen, hat Herrmann im Rahmen des Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms ‚Bayern mobil – sicher ans Ziel‘ ein neues Projekt mit dem Bayerischen Jagdverband initiiert. „Wir erhoffen uns genauere Erkenntnisse, die bei der Überprüfung besonders wildunfallgefährdeter Strecken einfließen können“, erklärte Herrmann. Dann sollen vermehrt Maßnahmen ergriffen werden, um Wildunfälle zu verhindern – zum Beispiel Wildschutzzäune oder Wildbrücken.

 

mt

Oktoberfest-Besucher gefährdet den Bahnverkehr

Ein 26-Jähriger aus Heinersreuth (Landkreis Bayreuth) überquerte am Mittwochabend unbefugt die gesamten Gleise auf Höhe des Haltepunktes Hackerbrücke und behinderte somit auch den Zugverkehr am Münchner Hauptbahnhof.

Der Franke bestieg am Hauptbahnhof aus bisher unbekannten Gründen einen leeren ICE. Er lief durch den ganzen Zug und öffnete bei einem Halt eine Tür und stieg in der Dunkelheit in den Gleisbereich aus. Danach lief er auf das nächstbeste Licht zu und kam am Haltepunkt Hackerbrücke an.

Ein Regionalexpress musste einen Nothalt einlegen und eine in den Haltepunkt einfahrende S-Bahn, S7 Richtung Innenstadt, wurde per Kreissignal gebremst. Darüber hinaus wurde vier Zügen die Ausfahrt aus dem Hauptbahnhof untersagt, nachdem die Gleise, ausgenommen der Stammstrecke, gesperrt worden waren. Durch die Sperrung kam es zu betriebsbedingten Störungen, sowie zu Rückstauungen der Abreise der Wiesnbesucher.

Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen des Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr gegen den mit 2,24 Promille alkoholisierten 26-Jährigen eingeleitet.

mt / Bundespolizei

Explosion am Grill: 48-Jähriger verbrennt sich schwer

Während eines Grillabends im Münchner Stadtteil Sendling erlitt ein Mann schwere Brandverletzungen. Eine Gaskartusche, die zum Anheizen des Holzkohlegrills verwendet wurde, war aus unbekannter Ursache explodiert.

 

Der Nachbar des 48-Jährigen reagierte schnell: Er kippte ihm sofort den Inhalt einer Weinflasche, die er gerade in der Hand hatte, über den Körper. Anschließend entkleideten er und seine Frau den schwer verbrannten Mann und kühlten ihn mit der Gartendusche. Anschließend wurde er vom Rettungsdienst behandelt und in eine Spezialklinik gebracht.

 

Außer angesengter Blätter eines nahestehenden Baumes konnte die Feuerwehr keine weitere Brandeinwirkung feststellen. Die
Familien wurden durch das Kriseninterventionsteam des Arbeiter Samariter Bundes betreut.

 

mt / Feuerwehr

Gefahr im Straßenverkehr: München entfernt 500 Wahlplakate

Egal, wo man hinschaut – die ganze Stadt ist dieser Tage zugepflastert mit Wahlplakaten. Viele sind genervt von der aufdringlichen Werbung, aber tatsächlich sind die Aufsteller oftmals auch eine Gefahr im Straßenverkehr. Sie behindern die Sicht von Autofahrern oder verdecken Fußgänger, die die Straße überqueren wollen.

 

Das Kreisverwaltungsreferat hat jetzt rund 500 Plakate und Aufsteller in München entfernen lassen. Rechtlich gesehen kann der Aufsteller eines solchen Plakats nämlich sogar dafür haften, wenn es zu einem Unfall kommt.

 

mt

 

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Nach Badeunfall am Germeringer See: Verunglückter 83-Jähriger gestorben

Erneut gab es in bayerischen Gewässern ein Todesopfer: Ein 83 Jahre alte Badegast ist am Sonntagnachmittag am Germeringer See untergegangen und daraufhin am Abend in einem Krankenhaus gestorben.

 

Zunächst konnte der Mann noch durch Rettungskräfte von Wasserwacht und Feuerwehr wiederbelebt und in ein Münchner Klinikum eingeliefert werden. Dort verstarb er trotz aller Bemühungen der Ärzte am späten Abend.

 

Bei den polizeilichen Ermittlungen ergaben sich keine Hinweise auf Fremdverschulden. Gerade in diesem Jahr häufen sich die tödlichen Unfälle an bayerischen Badeseen und Gewässern und sorgen für einen traurigen Rekord.

 

mt

Waldtrudering: Schlange löst Polizeieinsatz aus

Heute Morgen bekamen Arbeiter in Waldtrudering bei der Müllentsorgung einen ordentlichen Schreck: Im Müllhäuschen fanden sie eine knapp einen Meter lange Schlange vor.
Die verständigten Polizisten stellten gemeinsam mit der Auffangstation für Reptilien fest, dass es sich bei der Schlange um eine ungiftige Kornnatter handelt. Sie ist normalerweise nicht in Waldtrudering heimisch, sondern in Amerika – sie wird hierzulande jedoch als Haustier gehalten. Die Schlange wurde in die Auffangstation gebracht, wo sie der Besitzer wieder in Empfang nehmen kann.
mt / Polizei München

Nach dem tragischen Tod einer 14-Jährigen warnt die Bundespolizei vor Leichtsinn an Bahngleisen

Nach dem tragischen Unfall vor rund drei Wochen, bei dem ein Mädchen am Starnberger See von einer S-Bahn erfasst und getötet wurde, warnt die Bundespolizei nun vor Leichtsinn an den Bahngleisen. Gerade in der Ferienzeit kommt es häufiger vor, dass spielende Kinder im Gleisbereich gemeldet werden – und für sie alle besteht Lebensgefahr. 

 

Die Bundespolizei benennt mehrere Gefahrenquellen: Moderne Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung oft erst sehr spät wahrgenommen werden. Beim Klettern auf Masten, Schutzeinrichtungen, Brücken und abgestellte Schienenfahrzeuge entsteht eine lebensgefährliche Nähe zum Oberleitungsnetz der Eisenbahn. Hier genügt oft schon die bloße Annährung und es kommt ohne Berührung zum Stromschlag.

 

Die Bundespolizei bittet insbesondere Erwachsene, den Kindern in den kommenden Ferienwochen ein gutes Vorbild zu sein:  Sie sollten die weiße Sicherheitslinie auf dem Bahnsteig beachten und keine Abkürzungen über die Gleise nehmen, sondern Über- oder Unterführungen benutzen. Auch sollten Eltern ihre Kinder auf die Gefahren hinweisen, die beim Spielen im Bahnbereich lauern.

 

mt / Bundespolizei

Mögliche Gefahr durch Wahlplakate: Sie versperren die Sicht im Straßenverkehr

Wer in diesen Tagen durch München fährt, kann kaum übersehen, dass im September Wahlen sind: Kaum eine Straßenecke, Ampel oder Laterne ist noch ohne Wahlplakat oder Aufsteller. Doch der ADAC sieht hierin eine Gefahr für Verkehrsteilnehmer: Weil viele der Plakate die Sicht versperren, können Fußgänger und Fahrradfahrer leicht übersehen werden.

 

Besonders gefährlich ist das für Kinder: An einem Zebrastreifen können sie schnell mal hinter einem Wahlplakat verschwinden und vom Autofahrer nicht bemerkt werden. Aber auch umgekehrt haben Fußgänger und Fahrradfahrer eine schlechtere Sicht auf den Verkehr, wenn Geh- und Fahrradwege alle paar Meter mit Schildern zugestellt sind – herannahende Fahrzeuge werden zu spät gesehen.

 

Rechtlich gesehen kann der Aufsteller eines solchen Plakats sogar dafür haften, wenn es zu einem Unfall kommt. Daher fordert der ADAC die Parteien auf, die Wahlplakate in Hinblick auf die Verkehrssicherheit vernünftig zu positionieren. Gemeinden, Kommunen und aufmerksame Bürger werden gebeten, auf ungünstig aufgestellte Werbetafeln hinzuweisen und entfernen zu lassen.

 

mt

Kampf gegen die Trockenheit: Feuerwehr rettet Münchner Biotope

Nicht nur Menschen haben unter der enormen Hitze zu leiden, sondern auch die Tier- und Pflanzenwelt. In einer Grünanlage zwischen der Neurieder Straße und dem Uriweg befinden sich vier Biotope – aufgrund der anhaltend warmen und trockenen Witterung drohten sie auszutrocknen. Denn: Sie verfügen über keinen natürlichen Wasserzulauf. Pflanzen und Tiere, die sich darin befinden, waren in akuter Gefahr.

 
Einsatzkräfte der Feuerwache Sendling brachten die Rettung: Sie verlegten zwei mehr als 250 Meter lange Schlauchleitungen zum nächsten Hydranten. In knapp zweistündiger Arbeit wurden die Biotope mit frischem Wasser befüllt; Flora und Fauna können sich nun wieder erholen.

Gefährlicher Leichtsinn: 34-Jähriger musste aus der Isar gerettet werden

Ohne Zivilcourage eines Passanten wäre ein 34-jähriger Mann am Samstag in der Isar ertrunken. Er hatte sich im Bereich der kleinen Isar auf einem Wehr aufgehalten, das sich in einem Seitenarm der Isar unterhalb der Maximiliansbrücke befindet. Es grenzt direkt an die dortige Fischtreppe – in diesem Bereich herrscht absolutes Badeverbot.

 

Aus unbekannter Ursache stürzte der 34-Jährige und geriet in die darunter befindliche Wasserwalze. Die Strömung war so stark, dass er sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien konnte. Ein 30 Jahre alter Mann, der sich zum Sonnen auf Höhe der Fischtreppe befand, beobachtete den Vorfall und erkannte sofort den Ernst der Lage. Er brachte sich selbst in Lebensgefahr, indem er in die Isar stieg und den mittlerweile bewusstlosen 34-Jährigen ans Ufer zog. Dort halfen weitere Passanten, den Mann aus der Isar zu bergen und begannen mit lebensrettenden Wiederbelebungsmaßnahmen.

 

Bis zum Eintreffen der Feuerwehr und des Notarztes hatte der Mann das Bewusstsein wieder erlangt. Zu weiteren Untersuchung kam er in eine Münchner Klinik. Besonders in diesem Jahr kommt es aufgrund der heißen Temperaturen vermehrt zu Badeunfällen mit Todesfolge – die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft DLRG mahnt deshalb zur Vorsicht. Allein am letzten Juliwochenende sind neun Personen in bayerischen Gewässern ertrunken.

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