Tag Archiv: Gegenstände

Das Wiesn-Fundbüro: Wer hat ein Autokennzeichen verloren?

Das Fundbüro auf der Theresienwiese hat jedes Jahr Hochbetrieb. Kein Wunder, denn bei meherern Zehntausend Menschen und ab einer gewissen Menge Bier verliert manch einer nicht nur den Überblick, sondern auch jede Menge Gegenstände. Und im Wiesn-Fundbüro im Keller des Servicezentrums hinter dem Schottenhammel warten all diese verlorenen Dinge auf ihre rechtmäßigen Besitzer – jeden Tag, von 13 bis 23 Uhr.

 

Rund 5.000 Fundstücke landen im Fundbüro der Wiesn

 

Autokennzeichen, Musikinstrumente und sogar Hunde: Es gibt nichts, was auf dem Oktoberfest nicht schon verloren wurde. Griechische Eheringe, polnische Computer – Maik Müller wundert sich schon lange nicht mehr, welche Gegenstände den Weg in sein Fundbüro auf der Theresienwiese finden. Rund 5.000 Fundstücke werden während der gut zwei Wiesn-Wochen abgegeben. Nur etwa 20 Prozent davon finden zu ihrem rechtmäßigen Besitzer zurück, und längst nicht alle verloren gegangenen Gegenstände landen auch im Fundbüro. „Ich habe gestern meinen grauen Pulli im Hacker liegen lassen“, erzählt ein junger Mann, der sich suchend unter den Fundsachen umschaut. Gefunden hat er ihn hier aber nicht. Achselzuckend kommentiert er den Verlust: „Tja und nun? Hab ich keinen Pulli mehr.“

 

Ab dem 6. Oktober zieht das Fundbüro um

 

Sämtliche Gegenstände werden im Wiesn-Fundbüro sorgfältig registiert. Bis zum letzten Tag des Oktoberfests am 6. Oktober können Besucher dort ihr Glück versuchen. „Danach schaffen wir die gesamten Fundsachen in die Ötztaler Straße 19, das ist das städtische Wiesn-Fundbüro“, erklärt Maik Müller. „Dort kann man dann noch einmal die Wiesn-Kollektion in aller Pracht begutachten.“

 

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Fahrrad gefunden – aber von der 56-jährigen Mutter aus Garching fehlt noch immer jede Spur

Vor zwei Wochen meldete ein Sohn seine 56-jährige Mutter in Garching als vermisst. Nun sind mehrere persönliche Gegenstände sowie das Fahhrad der Frau aufgetaucht – doch von Carmen D. fehlt noch immer jede Spur.

Am Dienstagnachmittag fand ein Passant in einem Maisfeld östlich von Garching ein Damenfahrrad. Nach polizeilicher Überprüfung stellte sich heraus, dass das Fahrrad der 56-jährigen Vermissten gehörte, mit dem sie seit Mitte August verschwunden war.

 
Unter der Führung der Münchner Kripo wurde sofort mit Hunden und einem Polizeihubschrauber nach der Frau gesucht. Es konnten jedoch nur weitere persönliche Gegenstände der Frau am Ufer des Garchinger Mühlbaches gefunden werden. Die Suche nach der 56-Jährigen blieb bis zum Einbruch der Dunkelheit erfolglos.

Heute wird die Suche fortgesetzt.

 

mt / Polizei