Tag Archiv: Geld

Haidhausen: 80.000 Euro gefunden – und zurückgegeben

Bereits am Freitagmorgen (13. Juni) wurde in einer Münchner S-Bahn ein Rucksack aufgefunden. Eine ehrliche Finderin übergab ihn am Ostbahnhof einer DB-Mitarbeiterin, die ihn unverzüglich der Bundespolizei zuführte.

 

80.000 Euro liegen gelassen

 

Die Beamten am Revier Ostbahnhof staunten nicht schlecht als sie gegen 08 Uhr 45 in dem abgegebenen Rucksack, bei der Suche nach einem Eigentümerhinweis, überraschenderweise 80.000 Euro Bargeld auffanden. Der Rucksack war der Aufsichtsbeamtin kurz zuvor von einer unbekannten Reisenden, die es eilig hatte und keinen Namen hinterließ, als Fundsache ohne weiteren Kommentar übergeben worden. Er hatte sich herrenlos in einer stadteinwärts aus Richtung Flughafen München verkehrenden S8 befunden.

 

Ehrliche Finderin, glücklicher Geschäftsmann

 

Die Beamten fanden im Rucksack neben dem hohen Barwert, der sich in 500-Euro-Scheinen in einem Kuvert befunden hatte, u.a. auch Hinweise auf den Verlierer. Sie konnten ihn, einen 66-jährigen israelischen Staatsangehörigen, am Handy erreichen und kurzfristig einen schnellen Rückgabetermin vereinbaren. Als der Mann den Restinhalt vollumfänglich und ausführlich beschrieben und die 80.000-€-Herkunft als Firmengeld nachgewiesen hatte, wurde ihm der Rucksack samt Geldbetrag gegen 10:45 Uhr ausgehändigt.

Der Mann war seit 10. Juni geschäftlich in München und wollte am 13. Juni wieder nach Israel zurückreisen. Er hatte den Rucksack beim Ausstieg am Flughafen in der S-Bahn vergessen und das Gepäckstück mit dem wertvollen Inhalt bereits vermisst.

Zur Identität der Frau, die den Rucksack gefunden und abgegeben hat, liegen der Bundespolizei leider keine näheren Erkenntnisse vor.

Das anhängende Symbolbild kann mit dem Zusatz „Bundespolizei“ zur Berichterstattung über den o.a. Vorfall verwendet werden.

pol

Bayern: Freistaat wird wohl Wirtschaftsmacht in Deutschland

Die bayerische Wirtschaft wird laut einer Studie auch in den kommenden zweieinhalb Jahrzehnten von ihrer starken Exportorientierung profitieren. In der von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft beauftragten Studie geht die Prognos AG von einem durchschnittlichen Wirtschaftswachstum im Freistaat von 1,5 Prozent bis 2040 aus, das wären 0,2 Prozent mehr als im Bundesdurchschnitt. Allerdings sind konkrete Wachstumsprognosen selbst für die nahe Zukunft nur schwer möglich und müssen deshalb häufig revidiert werden.

Bayerische Produkte – ein Verkaufsschlager

Wesentliche Wachstumsimpulse liefere auch im Freistaat der private Konsum, doch dürfte der Beitrag des Außenhandels höher ausfallen als im Bund. «Ein knappes Drittel des Wachstums bis 2040 ist darauf zurückzuführen, bundesweit sind es nur 20 Prozent», hieß es. Die Industrie und hier vor allem die Schlüsselbranchen Fahrzeugbau, Elektroindustrie, Maschinenbau und chemische Industrie, dürfte auch künftig wesentlichen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg Bayerns haben. Mit Ausnahme der chemischen Industrie seien diese Branchen in Bayern auch überdurchschnittlich vertreten. «Allerdings darf nicht unerwähnt bleiben, dass diese Konzentration auch ein gewisses Risiko birgt», hieß es.

 

Bayern arbeitet weiter, während die anderen altern

Bayern komme zugleich zugute, dass der demografische Wandel langsamer fortschreiten dürfte als im Bundesschnitt. Für die Bevölkerung im Freistaat prognostiziert die Studie noch bis 2027 eine Zunahme, im Jahr 2040 werde die Einwohnerzahl dann nur leicht unter dem aktuellen Stand liegen, hieß es. Zudem dürfte die Zahl der Erwerbstätigen lediglich um knapp fünf Prozent abnehmen, während bundesweit mit einem Minus von gut neun Prozent gerechnet wird.

dpa

Hochwasserkatastrophe in Serbien – Malteser starten Hilfsaktion

Angesichts des verheerenden Hochwassers im ehemaligen Jugoslawien hat die Malteser der Hilferuf einer Partnerhilfsorganisation in Serbien erreicht.

 

In dem Gebiet um Vranje in Südserbien sind durch das Hochwasser und Erdrutsche 27.000 Menschen obdachlos geworden, viele Häuser sind unbewohnbar oder komplett zerstört. Dieses Gebiet, das von den Maltesern seit Jahren unterstützt wird, gehört zu den ärmsten Gebieten in Serbien. Die Malteser haben sich entschlossen, kurzfristig einen Hilfstransport zu organisieren, um Hilfe beim Wiederaufbau zu leisten. Gebraucht werden haltbare Grundnahrungsmittel, Hygieneartikel sowie Gerätschaften zur Reinigung und Trocknung der Häuser, zum Beispiel Hochdruckreiniger, Waschsauger und Bautrockner.

 

Was wird benötigt?

 

Auch Familienpakete mit diesen Hilfsgütern werden gebraucht: 1 Duschgel, 1 Zahnbürste, 1 Zahnpasta, 1 kg Zucker, 2 kg Mehl, 1 kg Reis, 1 kg Nudeln, 1 Päckchen Salz, 1 Liter Speiseöl (keine Glasflasche), 100 g Tee, 2 Päckchen Kekse, 2 Tafeln Schokolade und 1 Plüschtier oder Spielzeug (Kinder dürfen gerne ein gebrauchtes, gut erhaltenes Kuscheltier mit ins Paket packen).

 

Hilfsgüter können bis Ende Juni zu folgenden Zeiten in den Malteser Dienststellen abgegeben werden: in Erding, Landshuter Straße 55, von Montag bis Donnerstag 6:00 bis 16:00 Uhr, freitags bis 14 Uhr, und am Flughafen, Nordallee 37, von Montag bis Donnerstag 9 bis 17 Uhr, freitags bis 16 Uhr. Die Malteser sammeln die Hilfsgüter bis Ende Juni, bringen sie dann selbst in die betroffene Region und übergeben sie den Flutopfern.

 

Auch Geldspenden für den Kauf von Lebensmitteln werden dringend benötigt.

 

Spendenkonto: 24 24 24 0
LIGA Bank eG
IBAN: DE06750903000002424240
BIC: GENODEF1M05

 

RG / Malteser

München: Bayerische Helfer gegen bosnisches Hochwasser

Der Arbeiter-Samariter-Bund wird weitere Helfer in eine vom Hochwasser geplagte Region in Bosnien und Herzegowina schicken.

Ilka Oberländer aus München, Sebastian Wetzel aus Schweinfurt und Lars Fehrentz aus Würzburg werden am Donnerstag zu einem Hilfseinsatz nach Bosnien und Herzegowina aufbrechen. Die drei bayerischen Helfer werden das siebenköpfige Nothilfeteam FAST bei der Wasseraufbereitung unterstützen. Das Team wird in der nordbosnischen Stadt Šamac eine Trinkwasseraufbereitungsanlage (TWA) betreiben. Nach den schwersten Überschwemmungen in der Region seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, ist in weiten Teilen des Landes die Wasserversorgung zusammengebrochen. Das ASB-Team kann täglich bis zu 7.000 Menschen mit Trinkwasser versorgen.
Die freiwilligen Helfer waren schon mehrfach bei FAST-Einsätzen des ASB im Ausland dabei. Ende 2013 versorgten sie die Opfer des Taifuns Haiyan auf den Philippinen. 2012 leisteten sie humanitäre Hilfe für syrische Flüchtlinge im Nordirak.

 

 

Bewohner benötigen Spenden

Wie wir bereits in einem Fernsehbeitrag berichtet haben, haben der Abfallwirtschaftsbetrieb München und der LKW-Hersteller MAN eine gemeinsame Spendenaktion gestartet, um den Betroffenen zu helfen. Noch bis Freitag können Kleider- und Lebensmittelspenden in der Sachsenstraße 29 abgegeben werden. Am kommenden Sonntag werden die gespendeten Waren dann mit zwei Lastwagen in die betroffenen Regionen transportiert.

Weitere Spendenkonten:
Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V.
Stichwort: Balkanhilfe
Spendenkonto: 1888, Bank für Sozialwirtschaft Köln, BLZ: 370 205 00

Spenden-Hotline: (0800) 111 47 11 oder online www.asb.de

 

Aktion Deutschland Hilft
Stichwort: Balkanhilfe
Spendenkonto 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00

Spendenhotline: (0900) 55 102030 oder online: www.aktion-deutschland-hilft.de

mh / ASB

München – Moosach: Überfall in Burger-Bude – Zeugen gesucht

Zwei bewaffnete Männer haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 2 Uhr eine Fast-Food-Filiale in der Hanauer Straße überfallen und konnten unerkannt flüchten.

 

Der Tathergang

Um zwei Uhr hieß es für dier Mitarbeiter des Schnellrestaurants ganz regulär Feierabend. Die Küchengeräte wurden abeschaltet, die Tür zugemacht und die Bedienungen konnten nach Hause.

In dem Fast-Food-Restaurant blieben nur noch einige Putzkräfte und der 24 Jahre alte Schichtleiter, der noch die Abrechnung fertig machen wollte, bevor er nach Hause ging.

Er blieb jedoch nicht lange allein:

DIe Tür zu den Büroräumen geht noch einmal auf und zwei maskierte Täter kamen herein und bedrohen den 24-jährigen Schichtleiter mit einem Messer.

Sie forderten das gesamte Geld, das an diesem Tag in dem Restaurant eingenommen worden war.

Unter der Bedrohung gab der Schichtleiter das Geld heraus. Die Räuber fesselten dann den Schichtleiter zusammen mit den 34 und 37 Jahre alten Putzleuten, klebten ihnen auch noch Augen und Nasen mit Klebeband und flüchteten in die Dunkelheit.

Danach konnten der Filialleiter von seinen Fesseln befreien und die Polizei rufen.

 

Geplant und ausgeführt

Die Täter hatten nach dem bisherigen Ermittlungsstand der Polizei wohl gewartet, bis die Filiale schließt, sind dann über den Zaun auf das Gelände des Restaurants gelangt und haben zugeschlagen.

 

Täterbeschreibung

1. Täter: Männlich, ca. 185 cm, kräftige Figur sprach Deutsch mit Akzent; bekleidet mit einer Bomberjacke mit Tarnmuste, schwarze Strickhandschuhe; maskiert mit einer schwarzen Strickmaske mit Sehschlitzen; führte Messer bei sich

2. Täter: Männlich, ca. 1,75 m bis 1,85 groß; normale Statur; maskiert mit schwarzer Maske mit Augenaussparungen; führte Messer bei sich.

Zeugenaufruf

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, unter Tel. 089/2910-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

adc / PP

 

 

 

München: Kein Schmerzensgeld für 75-Jährigen Ballettänzer

Das Amtsgericht München hat die Klage eines 75 Jahre alten Mannes abgewiesen, der Schmerzensgeld von seinem Sportverein haben wollte, nachdem er sich an einer Balletstange verletzt hatte.

 

Mit 125 Kilo an der Stange

Soweit scheinbar ein gewöhnliches Ende eines Rechtsstreits. Aber:

Der Mann, der sich beim Turnen an der Balletstange verletzt hatte, ist im fortgeschrittenen Alter von 75 Jahren und bringt stattliche 125 Kilo Körpergewicht auf die Waage.

Er hiefte sein Bein und – so steht es im Bericht des Gerichts – Teile seines Gesäßes auf die Stange.

Da gibt diese Stange aber nach und sackt, immernoch mit dem Bein des Mannes darauf, nach unten.

Das Knie von dem Bein, mit dem er noch fest auf der Erde stand, knickte daraufhin unglücklich um.

Die Folge aus dem sportlichen Stunt waren ein eingerissener Miniskus und eine Prellung am Knie.

 

Aua… kein Schmerzensgeld vom Verein

Daraufhin dachte sich der Mann wohl:

„Kann doch nicht sein, dass dieses Sportgerät nichts aushält“ und wollte seinen Verein per Gericht zur Zahlung von Schmerzensgeld bringen.

Die zuständige Richterin sah das aber ein wenig anders:

„Derjenige, der sich selbst verletzt, könne einen anderen wegen dessen Mitwirkung nur dann in Anspruch nehmen, wenn dieser einen zusätzlichen Gefahrenkreis für die Schädigung geschaffen hat.

Derjenige, der in seinem Verantwortungsbereich eine Gefahrenlage für andere schafft, hat Rücksicht auf diese Gefährdung zu nehmen und deshalb die allgemeine Pflicht, die notwendigen Vorkehrungen zu treffen, um die Schädigung anderer zu verhindern. Der Verkehrssicherungspflichtige, also der Verein, müsse deshalb nicht für alle denkbaren Möglichkeiten des Schadenseintritts Vorsorge treffen.“

 

Wie gibt’s denn sowas?

Die Stange hat einen Schienen-Mechanismus, mittels dem ihre Höhe an der Wand verstellbar ist.

Um sie zu fixieren muss man eine Schraube festdrehen – öffnet man sie, dann kann man die Höhe verstellen.

Wer die Stange nun benutzt, muss selbst dafür sorgen, dass die Schraube fest genug gestellt ist und auch fest genug gestellt werden kann. Ansonsten gibt es keinen Anspruch auf Schmerzensgeld.

adc / AG

München/London: Eingeflogen, Geschäfte betrogen, zurückgeflogen

Die Bundespolizei hat zwei junge Kreditkartenbetrügerinnen aus London festsetzen können, die morgens von London nach München geflogen waren, um in mehreren Nobel-Boutiquen mit gefälschten Kreditkarten einzukaufen und noch am selben Abend wieder nach England zurück zu fliegen.

 

11 falsche Kreditkarten – 8500 Euro Einkauf

Bei der ersten handelt es sich um eine 22 Jahre alte Frau, die am Donnerstag, den 17. April 2014 nach München geflogen kam, mit gefälscher Kreditkarte Schuhe und Taschen im Wert von rund 5000 Euro gekauft hatte, und am Abend wieder abfliegen wollte.

Nur konnte sie den Hals bzw. die Einkaufstüte wohl nicht voll bekommen:

Sie zog das gleiche noch einmal in einem zweiten Geschäft ab, die dortigen Angestellten begriffen aber, dass es sich bei der Karte um eine Fälschung handelte, und die Polizei konnte die Betrügerin festnehmen.

Die hatte noch einmal 11 weitere faule Kreditkarten bei sich und gestand auch noch, bereits eine Woche zuvor den selben Trick gebracht zu haben: Am 12. April 2014 war sie ebenfalls morgens von London nach München geflogen, hatte sich Kleidung im Wert von rund 3500 Euro mit falschen Kreditkarten besorgt, nur um am Abend wieder zu Hause in London zu sein.

 

Eine ganze Bande?

Am Samstag, den 26. April 2014 noch einmal fast die selbe Geschichte: Eine 21 Jahre alte Britin wollte mit einer falschen Kreditkarte eine 4000 Euro teuere Handtasche kaufen.

Den Angestellten des Luxus-Geschäfts kam die ganze Sache schmerzlich bekannt vor, als ihre Kreditkarte nicht gelesen werden konnte. Wieder kommt die Polizei, wieder eine Festnahme, wieder die selbe Geschichte:

Die 21-Jährige wollte am Abend wieder zurück nach London fliegen. Am selben Tag hatte sie schon versucht, in einem anderen Geschäft eine Tasche zu kaufen, blieb aber ohne Erfolg.

Außerdem sagte sie, sie hätte ähnliches schon früher in diesem Jahr ähnliches in Genf in der Schweiz verbrochen.

Die beiden Frauen hatten nach den bisherigen Erkenntnissen Aufträge in London erhalten, die Einkaufsflüge zu machen.

Eventuell könnte auch eine dritte, die sich am 16. April Waren im Wert von 11000 besorgt hatte, zu dieser Kredikarten-etrüger(innen)-Bande zählen.

Die beiden, die die Bundespolizei schon geschnappt hat, kommen jedenfalls in Haft.

adc / BuPo

 

München – Neuaubing: Renter beraubt und schwer verletzt – Zeugen gesucht

Ein unbekannter Täter hat am Dienstag Abend einen 81 Jahre alten Mann von hinten brutal angerempelt und ihm dabei seinen Geldbeutel gestohlen.

Dabei verletzte sich der Rentner schwer: Ellbogen und Hüfte wurden schwer in Mitleidenschaft gezogen und er musste ins Krankenhaus.

Der Räuber hat wohl mitbekommen, dass der ältere Herr beim Besuch in einem Bistro kurz zuvor an einem Spielautomaten mehrere hundert Euro gewonnen hatte.

Als der Rentner das Bistro in dem gerade das Bayern – Champions-League – Spiel übertragen wurde verließ, muss der Angreifer ihm gefolgt sein. Nach dem Raub konnte der Täter entkommen.

Die Polizei bitte jetzt um Mithilfe:

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 20 Jahre, ca. 180 cm groß, hellhäutig, sportlicher Typ, sehr schlanke Figur; bekleidet mit grün-grauer Windjacke mit Kapuze und langer Hose

 
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Mehr als 10.000 Euro im Abfallschredder

Bei einem Münchner Entsorgungsunternehmen ist ein fünfstelliger Eurobetrag im Abfall gefunden worden. Ein Mitarbeiter entdeckte beim Schreddern von Altpapier Geldschnipsel im Häckselgut und hielt die Maschine an, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

 

Dies war nur ein Teil einer größeren Geldmenge von mehr als 10 000 Euro, die die Polizei anschließend sicherstellte. Den genauen Betrag nannten die Ermittler nicht. Einen kriminellen Hintergrund konnten die Beamten nicht feststellen und behandelt die Banknoten deshalb als Fundsache.

 

«Wir gehen davon aus, dass das Geld im Zusammenhang mit einer Wohnungsauflösung verloren gegangen ist», sagte Polizeisprecher Oliver Timper. Darauf deuten weitere Gegenstände und Altpapierreste hin, die im selben Behälter gefunden wurden.

 

 

jn / dpa

Wahrsagerin treibt 28-jährige Münchnerin in den Ruin

Für einen Blick in die Zukunft hat sich eine 28-jährige Münchnerin hoch verschuldet: Mehr als 40.000 Euro wurden ihr von einer angeblichen Wahrsagerin abgeknöpft. Die Polizei ist am Dienstagnachmittag auf den Fall aufmerksam geworden, weil die Münchnerin sich in der Augustenstraße mit der 20-jährigen Wahrsagerin aus Österreich getroffen und verdächtig verhalten hatte.

 

Bei der anschließenden Personenkontrolle stellte sich heraus, dass die 20-jährige Österreicherin von der Frau seit geraumer Zeit zum Teil hohe Summen für ihre angebliche Wahrsagerei erhielt – mittlerweile belaufen sich die Kosten für die fragwürdige Dienstleistung auf insgesamt 40.000 Euro. Um das geforderte Geld zahlen zu können, musste die 28-jährige Münchnerin zum Teil sogar Schulden aufnehmen. Sie lebt mittlerweile am Existenzminimum.

 

Daraufhin wurde die selbst ernannte Wahrsagerin festgenommen. Bei der Durchsuchung fanden sich noch diverse Utensilien zur Durchführung von entsprechenden Ritualen. Heute wird sie dem Haftrichter vorgeführt, der dann zu entscheiden hat, wie es mit ihr weitergeht.
mt / Polizei
Foto: A.Dreher / pixelio.de

Erneut mehrere Einbrüche in München – Tipps für mehr Sicherheit

Einbrecher haben in München derzeit Hochsaison: In einem Mehrfamilienhaus in der Theresienstraße wurden gleich zwei Wohnungen aufgebrochen, die Täter entwendeten Schmuck, Bargeld und Elektronik im Wert von mehreren Tausend Euro. Zwei weitere Einbrüche konnten gerade noch verhindert werden. Anlässlich der steigenden Zahl von Einbrüchen in München gibt die Polizei Hinweise und Tipps, um Wohnhäuser sicherer zu gestalten.

 

Zwei verhinderte Einbrüche in München

 

Auch Aufmerksamkeit zahlt sich aus: Um 16.30 Uhr kam eine 27-jährige Frau mit ihren beiden Hunden von einem Spaziergang zu ihrem Wohnhaus zurück. Am Hauseingang standen zwei ihr unbekannte Männer, die ebenfalls das Haus betreten wollten. Wenig später sah sie dann im, wie sich die beiden Männer an einer Wohnungstür im ersten Stock zu schaffen machten. Als sie die Männer ansprach und fragte, was sie denn da an ihrer Tür machen würden, antworteten diese völlig überrascht, dass sie sich wohl in der Tür geirrt hätten – und flüchteten.

 

Stunden zuvor konnte auch in Trudering ein Einbruch verhindert werden. Ein aufmerksamer Anwohner hatte einen dunklen Kleinwagen bemerkt, in dem mehrere Männer saßen. Die verständigte Polizei kontrollierte das Fahrzeug und fand Einbruchswerkzeug. Die Beamten nahmen die Verdächtigen fest und untersuchten ihr Hotelzimmer in der Innenstadt. Dort wurden eine größere Menge Geld, neuwertige Bekleidung sowie Elektronikartikel gefunden, die aus einem Einbruchdiebstahl in einer Kinderboutique vom vergangenen Wochenende stammten.

 

Tipps der Münchner Polizei zum Thema Einbruch

 

Anlässlich der häufigen Einbrüche in letzter Zeit gibt die Münchner Polizei Hinweise zu Präventionsmaßnahmen. Tipps für mehr Sicherheit finden Sie auch hier auf münchen.tv:

Erneut sind Trickbetrüger in München unterwegs

Die Fälle von Beturg in München häufen sich – in den vergangenen Wochen gab es mehrere Sitzationen, in denen vermeintliche Handwerker oder Enkel gutgläubige Senioren um ihr Erspartes bringen wollen. Die Polizei gab jetzt erneut zwei Betrugsfälle bekannt.

 

Handwerker entwendeten Goldschmuck einer 96-Jährigen

 

Am Mittwoch gegen 09.30 Uhr klingelte ein unbekannter Mann an der Wohnungstür einer 96-jährigen Rentnerin in Solln. Er behauptete, dass bei einer nahe gelegenen Baustelle ein Wasserrohr beschädigt worden wäre und er nun den Wasserdruck im Haus der Seniorin überprüfen müsse. Die betagte Frau begab sich mit dem Fremden in den Keller und hielt sich dort etwa 20 Minuten lang auf.

Danach behauptete der Unbekannte, dass der Wasserdruck wieder in Ordnung wäre. Auf die Forderung der Seniorin, dass sie den Ausweis des Mannes sehen wolle, entgegnete der Unbekannte, dass der Firmenchef demnächst vorbeikäme und verschwand. In ihre Wohnung zurückgekehrt musste die 96-Jährige feststellen, dass mehrere Schubläden aufgezogen waren. Es fehlten zwei Goldketten. Ein unbeobachteter Mittäter muss die Zeit des Aufenthalts der Seniorin im Keller ausgenutzt haben.

 

Betrüger scheitern an misstrauischer Rentnerin

 

In einem zweiten Fall scheiterte der Betrug: Am Dienstag tauchten zwei unbekannte Männer an der Wohnungstür einer 75-jährigen Rentnerin in Obergiesing auf. Die Männer gaben vor, preiswert die Möbel der Seniorin reinigen zu können und wurden daraufhin in die Wohnung eingelassen. In der Wohnung stellten die Fremden in Aussicht, dass die Reinigung 900 Euro kosten würde. Da die Seniorin die beiden Männer keine Sekunde aus den Augen gelassen hatte, verließen diese, ohne etwas entwendet zu haben, die Wohnung der Geschädigten.

 

mt / Polizei

Taxifahrer verfolgt Taschendieb

Am Samstagmorgen gegen halb sechs ging bei der Polizei ein Anruf von einem Taxifarer ein. Der Mann erklärte, er hätte gerade einen Diebstahl beobachtet und würde nun den Täter verfolgen.

 

Der Taxifahrer hatte beobachtet, dass ein 28-jähriger irakischer  Staatsangehöriger sich an einem 21-jährigen Mann in der Münchner Innenstadt zu schaffen machte, während dieser betrunken auf dem Gehweg saß. Der Täter nutzte die hilflose Situation des Betrunkenen aus, drückte ihn zur Seite und durchsuchte seine Kleidung nach Wertgegenständen und Bargeld. Aus der Hosentasche entwendete der Iraker schließlich eine Geldbörse mit Bargeld und flüchtete. Kurzentschlossen nahm der Taxifahrer die Verfolgung auf.

 
Die veständigten Polizeibeamten konnten den Taschendieb schließlich ausfindig machen und festnehmen. Der Betrunkene war offenbar nicht sein einziges Opfer gewesen: In seiner Kleidung wurden mehrere Geldbündel vorgefunden und sichergestellt.

 

mt / Polizei

Betrugsmasche Schockanruf: So werden Rentner abgezockt

Die Enkeltrick-Betrüger werden immer skrupelloser: Die Münchner Polizei warnt aktuell vor einer Masche, bei der Senioren in regelrechte Schockzustände versetzt werden und so ihr gesamtes Erspartes den Betrügern aushändigen.

 

So war auch im Falle eines 89-jährigen Rentners aus Nymphenburg. Am Montag klingelte bei ihm das Telefon, am anderen Ende der Leitung war angeblich sein Sohn. Er erzählte aufgebracht, dass er einen Autounfall verursacht habe und schwer verletzt sei. Außerdem habe er ein junges Mädchen ebenfalls schwer verletzt. Um nicht ins Gefängnis zu müssen, benötige er 100.000 Euro. Anschließend übergab er das Telefon an einen angeblichen Rechtsanwalt, der die Forderung wiederholte. Im Hintergrund rief der angebliche Sohn um Hilfe und forderte, der Rentner möge bitte Geld zahlen.

 

Rentner wurde um 12.000 Euro erleichtert

 

Der 89-Jährige gab an, nicht über so viel Geld zu verfügen. Er bot 10.000 Euro an, was von dem Rechtsanwalt akzeptiert wurde. Der „Bruder“ des verletzten Mädchens erschien dann nach etwa 15 Minuten an der Wohnung des Rentners und nahm nach Unterzeichnung einer Quittung das Geld entgegen.  Etwa fünf Minuten später erhielt der 89-Jährige einen weiteren Anruf, bei dem ihm der Rechtsanwalt mitteilte, dass das Geld nicht ausreichen würde. Der gutmütige Rentner bot daraufhin nochmals 2.000 Euro an, die von dem „Bruder“ an der Wohnung entgegen genommen wurde. Der 89-Jährige verständigte schließlich seine Tochter, die wiederum die Polizei informierte.

 
Die Kriminalpolizei warnt in diesem Zusammenhang: „Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als
Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen! Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache.“ Und: „Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.“

 

mt / Polizei

 

Rentner wehrt sich mit Krücke gegen Straßenräuber

Kampflos wollte ein 65-jähriger Senior am Mittwochnachmittag nicht aufgeben: Auf einen Straßenräuber, der ihn um sein Bargeld erleichtern wollte, schlug der empörte Rentner mit seiner Krücke ein. Geholfen hat es aber nichts: Der Unbekannte konnte trotzdem mit seiner Beute fliehen.

 

Zu dem Überfall kam es gegen 13.30 am Rathausplatz in Garching. Der 65-Jährige wurde von dem Unbekannten in gebrochenem Deutsch nach dem Weg gefragt, dann jedoch angegriffen. Der auf eine Gehhilfe angewiesene Rentner stürzte dabei zu Boden und setzte sich mit seiner Krücke zur Wehr. Trotzdem gelang es dem Dieb, den Geldbeutel aus der Hosentasche des Seniors zu nehmen. Er nahm einige Geldscheine heraus, warf den Geldbeutel weg und flüchtete.

Dem Rentner kam kurz darauf ein etwa 50-jähriges Ehepaar zu Hilfe, entfernte sich anschließend aber wieder. Der Rentner rief seine Frau an, die wiederum die Polizei verständigte. Die eingeleitete Sofortfahndung verlief negativ.

 

Zeugenaufruf

Die Polizei sucht nun dringend nach Zeugen, vor allem nach dem etwa 50-jährigen Ehepaar. Sie könnten wichtige Hinweise zur Ergreifung des Täters geben. Der Mann war etwa 20 bis 25 Jahre alt, rund 1,75 Meter groß, hatte schwarzes, glattes, links gescheiteltes Haar und sprach gebrochenes Deutsch mit englischem Akzent. Als Kleidung trug er ein weißes T-Shirt und ausgewaschene Jeans. Zeugen werden gebeten, sich mit der nächsten Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Immer häufigere Betrugsmasche: Vorsicht vor falschen Handwerkern!

In München häufen sich die Fälle einer neuen Betrugsmasche: Vermeintliche Handwerker klingeln an Haustüren von Senioren und bitten um Einlass – doch anstatt etwas zu reparieren, erleichtern sie ihre Opfer um viel Geld. Im August wurden der Polizei zwei derartige Fälle bekannt, nun meldete sich auch eine Rentnerin, die bereits im Juli auf eine ähnliche Masche hereingefallen war.

 

Der dubiose Handwerker klingelte an der Haustür der 86-jährigen Seniorin und behauptete, er wäre im Auftrag der Stadt unterwegs. Jeder Hausbesitzer sei verpflichtet, bei seinen Wasserleitungen Dichtheitsüberprüfungen durchführen zu lassen.
Aufgrund seines forschen Auftretens war die Rentnerin schließlich bereit, am nächsten Tag Überprüfungen an der Kanalanlage durchführen zu lassen. Danach bekam sie eine Rechnung über mehrere Tausend Euro, die sie auch umgehend bezahlte. Erst jetzt fiel einer Angehörigen die Unstimmigkeit auf – denn die angebliche Überprüfungspflicht für die Anlagen war überhaupt nicht gegeben.

 

Die Münchner Polizei warnt deshalb vor allem ältere Menschen vor den betrügerischen Handwerkern:  „In jedem Fall sollte die Auskunft seriöser Fachbetriebe bzw. die Auskunft behördlicher Stellen eingeholt werden.“

 

mt / Polizei
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Falsche Versicherungsvertreter zocken ahnungslose Renterin ab

Falsche Versicherungsvertreter haben eine Seniorin in Obergiesing um eine ordentliche Stange Geld erleichtert. Ende August klingelten die beiden Männer bei der 90-jährigen Rentnerin. Sie behaupteten, von einer Versicherung zu kommen – vertrauensselig ließ die alte Dame die beiden Herren in ihre Wohnung eintreten.

Als die Verdächtigen behaupteten, die 90-Jährige habe noch etwas zu bezahlen, holte diese ihre Geldbörse und übergab den Fremden den geforderten Betrag. Daraufhin verließen die Täter die Wohnung.
mt / Polizei

Unbekannter will Bar in Maxvorstadt ausrauben

In der Nacht zum Mittwoch wollte ein bislang unbekannter Mann eine Bar mit integriertem Spielsalon ausrauben. Gegen 03.00 Uhr morgens hatte die Kellnerin den Spielsalon geschlossen und arbeitete nur noch an der Bar. Die Frau stand hinter dem Tresen und unterhielt sich mit dem letzten Gast.
Plötzlich trat unbekannter Mann das Lokal. Er hatte eine hellgrüne Maske über sein Gesicht gezogen und ging sofort auf den Gast zu. Diesen bedrohte er mit einem kleinen Messer und forderte von ihm Geld. Die Kellnerin reagierte spontan und rief „die Polizei ist hier“! Dies veranlasste den Unbekannten sofort aus dem Lokal zu flüchten.

Der Gast, der vom unbekannten Täter bedroht wurde, ist namentlich noch nicht bekannt. Er wird dringend gebeten sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

mt / Polizei

Erneut Einbruch in ein Münchner Freibad – diesmal Maria Einsiedel

Schon wieder gab es einen Freibad-Einbruch in München: Nachdem vergangene Woche mehrere Tausend Euro aus dem Ungererbad entwendet wurden, hat es nun das Naturbad Maria Einsiedel in Thalkirchen getroffen.

 

In der Nacht von Samstag auf Sonntag stiegen bislang unbekannte Täter über den Zaun auf das Freibadgelände, drangen gewaltsam in ein Gebäude ein und hebelten dort eine Bürotür auf. Die Unbekannten öffneten zwei massive Standtresore mit einem Trennschleifer und entwendeten Wechselgeld in Höhe von mehreren Tausend Euro.

 

Aufgrund der Ermittlungen und um die Einbruchspuren zu beseitigen ist das Naturbad Maria Einsiedel heute erst ab 14.00 Uhr geöffnet. Ausführlichere Informationen zum Fall sehen Sie um 18.00 Uhr in „münchen heute„.

 

 

Bayern zahlt vier Milliarden Euro in den Länderfinanzausgleich

Die bayerischen Zahlungen in den Länderfinanzausgleich steigen weiter an. Laut Finanzminister Markus Söder werde der Freistaat dieses Jahr deutlich mehr als vier Milliarden Euro einzahlen müssen. Allein im ersten Halbjahr sei nach neuesten Zahlen ein Plus von 300 Millionen Euro zu verzeichnen gewesen – auf 2,3 Milliarden Euro. 2012 hatte der Freistaat 3,8 Milliarden Euro in das bundesweite Ausgleichssystem zahlen müssen.

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