Tag Archiv: Geretsried

Blaulicht Polizei im Einsatz

Maßkrug auf Polizisten geworfen: Kripo ermittelt wegen versuchten Totschlags

Geretsried: Bei einem Einsatz auf einer Sonnwendfeier in Geretsried (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) ist ein Polizist durch einen offenbar gezielt auf ihn geworfenen Maßkrug erheblich verletzt worden. Gegen den 18-jährigen mutmaßlichen Werfer wird nun wegen versuchten Totschlags ermittelt, teilte die Polizei am Sonntag mit.

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Münchnerin täuscht Bedrohung vor, © Münchnerin täuscht vor, dass sie bedroht wird und verständigt Polizei (Symbolfoto)

Verwüstung nach Sturmfrei-Party – Eltern zeigen eigene Tochter an

Krawall und Remmidemmi in Geretsried: In der Stadt südlich von München haben Eltern ihre eigene Tochter angezeigt. Die 29-Jährige hatte deren Wohnung während einer Party verwüstet, als diese im Urlaub waren.

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Polizeiwagen im Einsatz

Geretsried: Mann tötet Ehefrau

Am heutigen Dienstagmorgen, 10. Juni 2014, kam es im Geretsrieder Stadtteil Gartenberg zu einem Ehedrama. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei tötete ein 58-jähriger Mann seine gleichaltrige Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung. Gegen den Mann wird jetzt wegen Mordes ermittelt.

 

 

Der 58-Jährige meldete sich gegen 07.00 Uhr telefonisch bei der Einsatzzentrale im Polizeipräsidium und teilte dabei mit, dass er seine Ehefrau kurz zuvor getötet habe. Als die ersten Streifenbeamten der Geretsrieder Polizei nur Minuten später an der Wohnung des Ehepaares im Stadtteil Gartenberg eintrafen, fanden sie die 58-jährige Ehefrau tot in der Wohnung. Auch ein Notarzt konnte der Frau nicht mehr helfen. Der mutmaßliche Täter ließ sich widerstandslos festnehmen.

 

 

Das Fachkommissariat für Tötungsdelikte der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim übernahm in Absprache mit der Staatsanwaltschaft unmittelbar darauf am Tatort die Ermittlungen. Die Obduktion der Toten fand am heutigen Nachmittag im Institut für Rechtsmedizin in München statt. Dabei wurde festgestellt, dass die Frau durch mehrere Messerstiche in den Oberkörperbereich starb.

 

Der 58-Jährige wird am morgigen Mittwoch dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

 

 

 

Nach ersten Erkenntnissen erfolgte die Tat vor dem Hintergrund einer psychischen Überforderung durch die Gesamtlebenssituation des Ehepaares. Die Ehefrau litt seit zwei Jahren an den Folgen eines Schlaganfalles.

 

 

 

jn / polizei

Münchner S-Bahn auf den Gleisen, © Symbolfoto

Innenminister Herrmann will S7 Wolfratshausen-Geretsried verlängern

Wie das Innenministerium am Donnerstag mitteilte, soll die S-Bahn-Linie S7 von Wolfrathshausen nach Geretsried verlängert werden. Grund dafür ist, dass die wachstumsstarke Stadt Geretsried an das Münchner S-Bahn-Netz angebunden werden soll, so das Innenministerium. Da die vorliegenden Planungen mit dem höhengleichen Bahnübergang an der Sauerlacher Straße bei den Wolfratshausener Bürgern Bedenken hervorgerufen haben, hatte Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann die Planer und die örtlich verantwortlichen Politiker zu einem Runden Tisch eingeladen. Herrmann: „Beim Runden Tisch hat ein guter Gedankenaustausch zwischen allen Projektbeteiligten stattgefunden. Die Interessen der Bürger liegen uns am Herzen, und wir nehmen konstruktive Vorschläge sehr ernst.“

Aus Sicht der Teilnehmer des Runden Tisches scheint eine Tieferlegung der Bahngleise unter die Sauerlacher Straße hinaus bis zur Königsdorfer Straße zielführend. Allerdings sind die Kosten für eine Tieferlegung der Gleise nur dann darstellbar, wenn sich die beteiligten Kommunen finanziell spürbar beteiligen. Die Kommunen haben sich prinzipiell dafür bereiterklärt. Da die Bahn eine solche eingleisige Tieferlegung bisher nicht betrachtet hatte, wurden die Planer mit entsprechenden Untersuchungen einschließlich einer Kostenschätzung – unter Wahrung der Bestandsführung des Industriegleises – beauftragt. Wenn diese vorliegt, wolle man sich zu einer zweiten Gesprächsrunde treffen. Dann haben alle Beteiligten die Möglichkeit, über eine Finanzierung der Mehrkosten zu entscheiden.

rr/Innenministerium