Tag Archiv: gestorben

Andreas nagel vor 50 bus richtung Moosach bahnhof, © Aktion Münchner Fahrgäste

Trauer um Andreas Nagel – Er stirbt unerwartet an den Folgen einer Lungenembolie

Der Gründer und Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste ist am Freitag unerwartet mit 57 Jahren verstorben. Er war auf dem Weg zum Arzt als er an den Folgen einer Lungenembolie starb. Als Initiator hatte er für viele Verbesserungen rund um den MVV gesorgt und war seit 22 Jahren im Bezirksausschuss. Weiterlesen

Foto eines Motorradunfalls, © Symbolfoto: Polizei München

614 Verkehrstote in Bayern – Experten beraten über mehr Sicherheit

614 Menschen sind im Freistaat im vergangenen Jahr bei Verkehrsunfällen gestorben. Am Montag diskutierten Experten mit Innenminister Joachim Herrmann auf der Bayerischen Verkehrssicherheitskonferenz in München, wie sich diese Zahl reduzieren lässt.

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London: Peaches Geldof stirbt mit 25

(Foto: Peaches Geldof im Interview mit münchen.tv Beautyspion Gregor Walz  im März 2011 in München)

 

Sie war noch so jung und ist Mutter von zwei kleinen Kindern. Peaches Geldof, Tochter von Sänger Bob Geldof und Paula Yates, ist im Alter von 25 Jahren gestorben. Sie wurde tot in ihrer Wohnung in der Grafschaft Kent aufgefunden.

Wie die BBC berichtet, wurde die Polizei telefonisch zum Anwesen der als Autorin und Model tätigen Moderatorin gerufen. Ersten Angaben zufolge war es ein plötzlicher Tod.

 

Vater und Ehemann erschüttert

 

Bob Geldof veröffentlichte eine erste Stellungnahme zum Tod seiner Tochter: „Peaches ist tot. Wir sind außer uns vor Schmerz. Sie war die Wildeste, Lustigste, Klügste und Witzigste und die Verrückteste von uns allen.“Schon in der Vergangenheit über sie zu schreiben, sei vernichtend. „Was für ein wundervolles Kind. Wie kann es möglich sein, das wir sie nie wieder sehen werden? Wie kann man das ertragen?“, so Geldof weiter. „Wir haben sie geliebt und werden sie für immer ehren. Wie traurig dieser Satz ist.“

Peaches Honeyblossom Geldof war das zweite Kind des irischen Musikers Bob Geldof und der Moderatorin Paula Yates, die im Alter von 41 Jahren an einer Überdosis Drogen starb. Via Twitter postete Peaches noch am Sonntag ein Foto von sich und der verstorbenen Mutter.

Peaches Geldof war verheiratet mit dem Musiker Thomas Cohen, mit dem sie zwei Söhne hatte, Astala, knapp zwei, und Phaedra, der am 25. April ein Jahr alt wird. Cohen zeigte sich vom Tod seiner Frau erschüttert. „Meine geliebte Ehefrau Peaches wurde von mir und ihren zwei Söhnen Astala und Phaedra abgöttisch geliebt, ich werde sie großziehen mit ihrer Mutter in ihren Herzen“, heißt es in einem Statement. „Wir werden sie für immer lieben.“

 

Trauerbekundungen aus aller Welt

 

Auch im Internet häufen sich bereits kurz nach dem Tod von Peaches Geldorf die Trauerbekundungen. Weltweit zeigen Fans und Prominente  Anteilnahme und sprechen der Familie ihr Beileid aus. Auch in den Sozialen Netzwerken gibt es inzwischen einen regelrechte Flut von Trauerbekundungen.

Über die Todesursache ist unterdessen noch nichts bekannt.

me/bbc

+++Eilmeldung+++ Dieter Hildebrandt ist tot

Erst wollte er noch eine Auszeit einlegen, jetzt ist der Kabarettist Dieter Hildebrandt in einem Krankenhaus in München verstorben. Wie der enge Freund und Karikaturist Dieter Hanitzsch mitteilte, verstarb Hildebrandt im Alter von 86 Jahren in der Nacht zu Mittwoch.

 

Hildebrandt zu seiner Krebserkrankung: „Ich werde kämpfen bis zum Schluss.“

 

Hildebrandt war schon seit längerem schwer krank – Prostatakrebs. Der Münchner Zeitung tz sagte er noch gestern: «Ich werde kämpfen bis zum Schluss. Noch bin ich nicht tot». Die Diagnose Prostatakrebs habe er im Sommer bekommen. «Mir zog es erstmal den Boden weg.» Der Mitbegründer der «Münchner Lach- und Schießgesellschaft» sei danach mehrfach operiert worden und lange im Krankenhaus gewesen. Nachdem sich sein Zustand vor wenigen Wochen gebessert habe, durfte er zunächst nach Hause. Dann habe es aber einen schweren Rückschlag gegeben und er sei erneut in die Klinik gekommen. «Mein Mann wird nie wieder auf der Bühne stehen», sagte seine Frau Renate der Zeitung. «Ihm geht es einfach zu schlecht.»

 

Hildebrandt hat bis zum Schluss noch Pläne geschmiedet

 

«Dieter Hildebrandt ist heute Nacht im Kreis seiner Familie gestorben», teilte auch die Münchner Lach- und Schießgesellschaft mit, deren Mitbegründer Hildebrandt war. «Bis zum Schluss hatte er Pläne, hatte gekämpft und wollte sich im Dezember auf der Bühne der Münchner Lach- und Schießgesellschaft von seinem Publikum verabschieden. Er hätte uns noch so viel zu sagen gehabt. Wir trauern mit seiner Familie um einen wunderbaren Menschen, lieben Freund, Förderer und eine moralische Instanz.»

 

Noch am 15. März war der berühmte Kabarettist auf münchen.tv im Club der Köchinnen bei Edith von Welser-Ude zu Gast.

Am Mittwoch, den 20.11., wiederholt münchen.tv um 20:15 Uhr aus Anlass des Todes von Dieter Hildebrandt noch einmal die Sendung ‚Menschen in München‘ aus dem Jahr 2009 sowie um 22:00 Uhr das ‚Stadtgespräch‘ vom 05.02. zum Kabarett- und Journalistenprojekt ’störsender tv‘.
Am Samstag, den 23.11. wiederholen wir außerdem die Sendung ‚Club der Köchinnen‘ mit Dieter Hildebrandt um 09:30 Uhr und 17:00 Uhr.

 

rr/dpa

Motorradfahrer aus München nach Unfall verstorben

Am 24. Oktober war ein 42-jähriger Münchner mit seinem Mottorrad schwer verunglückt, nun ist er an den Folgen des Unfalls gestorben. Der Mann war gegen 23 Uhr mit seiner Suzuki den Petuelring in Schwabing entlanggefahren. An der Kreuzung zur Knorrstraße wollte er in diese einbiegen. In die entgegengesetzte Fahrtrichtung fuhr zur gleichen Zeit ein 43-jähriger Münchner mit seinem Mercedes Kleinbus. Er wollte die Kreuzung zur Knorrstraße geradeaus überqueren. Die Ampel
zeigte für ihn Grünlicht.

 

Als der Motorradfahrer abbog, übersah er den Mercedes und stieß mit ihm frontal zusammen. Der Motorradfahrer wurde dabei
schwer verletzt. Er wurde sofort zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Gestern ist der 42-Jährige jedoch seinen schweren Verletzungen erlegen.

mt / Polizei

Lastwagen auf der Autobahn, © Symbolfoto

Traurige Bilanz vom Wochenende: Vier Tote auf Bayerns Straßen

Mindestens vier Menschen sind am Wochenende in Bayern bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen, darunter zwei Fahranfänger in Oberbayern und Oberfranken. In Schwaben und der Oberpfalz starben zwei Motorradfahrer.

 

Zwei Motorradfahrer kamen ums Leben

 

Ein 22 Jahre alter Biker kam bei einem Überholmanöver ums Leben. Wie die Polizei mitteilte, fuhr er hinter einem weiteren Motorradfahrer bei Maierhöfen (Kreis Lindau). Beim Versuch, ein Wohnmobil zu überholen, fuhr der 22-Jährige auf seinen Vordermann auf. Dieser hatte gebremst, weil das Wohnmobil ebenfalls zum Überholen ansetzte. Der 22-Jährige starb in einer Klinik.

Bei einem Unfall in der Nähe von Wernberg-Köblitz (Kreis Schwandorf) wurde ein 53 Jahre alter Motorradfahrer getötet. Er hatte einem Autofahrer an einer Kreuzung die Vorfahrt genommen und wurde von dem Wagen angefahren.

 

19-Jähriger verbrannte in seinem Auto

In Oberbayern und der Oberpfalz starben zwei Fahranfänger. Eine 18-Jährige prallte mit ihrem Auto bei Marktl (Kreis Altötting) gegen einen Lastwagen und starb noch am Unfallort. Die Fahranfängerin war aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten. Ein 19-Jähriger verbrannte nach einem Unfall nahe Eckersdorf (Kreis Bayreuth) in seinem Auto. Er war aus ungeklärter Ursache mit seinem Kleinwagen von der Fahrbahn abgekommen, gegen eine Mauer gekracht und eine Böschung hinabgerutscht.

 

dpa / lby

Zwangsheirat in München und Bayern

Der Fall eines achtjährigen Mädchens aus Jemen, das in seiner Hochzeitsnacht gestorben ist, schockiert die ganze Welt. Medienberichten zufolge war die Kleine war von ihrem Stiefvater an den künftigen Ehemann gegen Geld übergeben worden. Als die Ehe in der Hochzeitsnacht vollzogen wurde, starb  die minderjährige Braut an schweren inneren Verletzungen.

 

Auch in München und Bayern gibt es Zwangsheirat. Zwar sind Ehen mit Minderjährigen gesetzlich verboten, doch es gibt Hintertürchen. „Es gibt die Möglichkeit der religiösen Eheschließung“, weiß Juliane Krause, Geschäftsführerin von STOP dem Frauenhandel. „Die ist für die Brautleute ebenfalls sozial bindend“.

 

Zwangsheirat im Ausland 

 

Nicht selten werden die jungen Frauen ins Ausland gebracht, um dort verheiratet zu werden. So erging es auch Rina aus dem Libanon: Seit vielen Jahren lebte die Familie in Deutschland, aber Rina war schon als junges Mädchen einem Freund des Vaters im Libanon versprochen worden. Im Alter von 17 Jahren musste sie in das Heimatland reisen und den 36-Jährigen Verlobten heiraten. Sie lebte im Haus ihrer fremden Schwiegereltern, wurde vom eigenen Ehemann misshandelt und vergewaltigt. Erst als sie ihre Familie in Deutschland besuchte, konnte sie Kontakt zur Münchner Beratungsstelle Jadwiga aufnehmen und fliehen.

 

Die Geschichte von Rina und vielen anderen Betroffenen veröffentlicht die Beratungsstelle auf ihrer Internetseite – um zu zeigen, dass Zwangsehen auch bei uns kein Einzelfall sind. Jadwiga hilft den Frauen, sich von ihren Familien zu lösen und neue Identitäten anzunehmen – aber auch, die Situationen innerhalb der Familien zu verbessern. Denn: Nicht alle Mädchen wollen sich von ihren Familien abwenden, erklärt Geschäftsführerin Juliane von Krause. „Die Mädchen sind oft sehr eng mit der Familie verbunden, zum Beispiel mit der Mutter oder der Schwester. Der Bruch mit der Familie ist da ein sehr schwieriger Schritt, den nicht alle gehen wollen.“

 

Schutz und Beratung für Betroffene

 

Wenn es aber doch soweit kommt, werden die jungen Frauen in Behördengängen und Formalitäten unterstützt. „Denn die meisten von ihnen sind nicht sehr selbstständig, mussten noch nie allein zurechtkommen“, weiß Krause. In besonders heiklen Fällen bietet das Wohnprojekt Scheherazade schnelle und anonyme Zuflucht – in ganz Bayern wird hier zwangsverheirateten Frauen zwischen 18 und 21 Jahren Schutz geboten.

 

Um die 60 Frauen hat Jadwiga im vergangenen Jahr zum Thema Zwangsheirat beraten. „Dabei sind diejenigen, die sich bei uns melden, nur ein ganz kleiner Teil“, sagt Juliane von Krause. Die Dunkelziffer ist vermutlich um Einiges höher. Denn an viele Opfer von Zwangsheirat kommen die Beraterinnen gar nicht heran. „Es gibt zum Beispiel Fälle, in denen junge Mädchen aus dem Heimatland des Bräutigams importiert werden. Die sprechen dann überhaupt kein Deutsch und können nur schwer Kontakt aufnehmen“, beklagt Krause. Eine andere Schwierigkeit: Wenn Frauen ins Ausland gebracht werden, um dort zu heiraten – so wie bei Rina. Erst als sie auf Besuch in Deutschland war, konnte sie die Chance zur Flucht ergreifen.

 

mt

Nach Badeunfall am Germeringer See: Verunglückter 83-Jähriger gestorben

Erneut gab es in bayerischen Gewässern ein Todesopfer: Ein 83 Jahre alte Badegast ist am Sonntagnachmittag am Germeringer See untergegangen und daraufhin am Abend in einem Krankenhaus gestorben.

 

Zunächst konnte der Mann noch durch Rettungskräfte von Wasserwacht und Feuerwehr wiederbelebt und in ein Münchner Klinikum eingeliefert werden. Dort verstarb er trotz aller Bemühungen der Ärzte am späten Abend.

 

Bei den polizeilichen Ermittlungen ergaben sich keine Hinweise auf Fremdverschulden. Gerade in diesem Jahr häufen sich die tödlichen Unfälle an bayerischen Badeseen und Gewässern und sorgen für einen traurigen Rekord.

 

mt