Tag Archiv: Gesundheitsministerium

Kasten Bier, © Symbolbild

Alkohol – Aus Freude am Trinken wird schnell Suchtpotential

Bier gehört zu Bayern wie die Weißwurst und die Brezn. Ob mit Freunden am Abend oder bei Anlässen wie Geburtstag, Party und Co. – Alkohol ist meist fester Bestandteil der „Verpflegung“ auf diversen Festivitäten. Für manche ist jedoch ist fast alles ein Anlass zu trinken – dann kann der Konsum schnell in die Höhe gehen und gefährlich werden. Weiterlesen

© Ein Marihuana Joint - Symbolfoto

Bayern: Immer mehr junge Drogenkriminelle erwischt

Immer öfter werden Kinder und Jugendliche im Zusammenhang mit Drogendelikten zu Tatverdächtigen. Um das Problem anzugehen, will der Freistaat nun vor allem auf die Schulen setzen.

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viele Pillen/Drogen in verschiedenen Farben, © Symbolfoto.

Bayern: Zahl der Drogentoten am höchsten

Nirgendwo in Deutschland sind im vergangenen Jahr mehr Menschen an den Folgen ihres Drogenkonsums gestorben als in Bayern. Das geht aus dem am Donnerstag in Berlin vorgestellten Drogenbericht der Bundesregierung hervor. Demnach stieg die Zahl der Drogentoten im Freistaat im vergangenen Jahr um acht Prozent auf 230. Bundesweit waren es 1002 Tote – ein Plus von sechs Prozent.
Die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml reagierte alarmiert: „Eine Konsequenz daraus muss sein, intensiv auf Prävention und Suchthilfe zu setzen.“ In München endete der Drogenkonsum für 41 Menschen tödlich – sechs mehr als im Vorjahr. Noch höher ist der Anstieg in Nürnberg, wo es im vergangenen Jahr 30 Drogenopfer gab – mehr als doppelt so viele wie im Jahr zuvor (13 Tote).

Untersuchung mit Ärztin, © Symbolfoto

Gesundheitsministerin Huml ruft zur Darmkrebs-Vorsorge auf

Gesundheitsministerin Melanie Huml hat zu verstärkter Darmkrebs-Vorsorge aufgerufen. Bisher würden die Angebote der Krankenkassen nur von etwa der Hälfte der Frauen und einem Viertel der Männer, die Anspruch darauf haben, genutzt. „Wenn Darmkrebs rechtzeitig erkannt wird, ist er meistens heilbar“, betonte Huml jedoch anlässlich des „Darmkrebsmonats“ März.
Mit jährlich rund 9000 Neuerkrankungen ist Darmkrebs die zweithäufigste Krebsart in Bayern. Die Krankenkassen zahlen den Stuhltest zur Früherkennung ab dem 50. und die Darmspiegelung ab dem 55. Lebensjahr. Das Tückische am Darmkrebs sei, dass es im Frühstadium kaum zu Beschwerden komme, erklärte Huml.

rr/dpa