Tag Archiv: getötet

Bahnübergang mit Autos, © Symbolbild

Frau und Hund von Zug in Garmisch-Partenkirchen getötet

Sie wollte ihren Hund retten und nun sind beide Tod. Eine 53 Jahre alte Frau versuchte ihren ausgerissenen Hund einzufangen und ist, an einem Bahnübergang in Garmisch-Partenkirchen von einem Zug erfasst worden. Beide, die Frau und der Hund überlebten den Zusammenstoß nicht.

Die 53-Jährige wartete am Mittwochabend mit ihrem Hund vor einer geschlossenen Schranke an einem Bahnübergang in Garmisch-Partenkirchen, wie die Polizei mitteilte. Als ihr Hund dann plötzlich auf die Gleise lief, eilte die Frau hinterher. Als sie ihren Hund einfangen wollte, ist die Frau von einem Zug erfasst und getötet worden. Sie starb noch am Unfallort.

Auch der Hund überlebte den Unfall nicht. Die Deutsche Bahn musste die Bahnstrecke mehr als drei Stunden lang sperren.

© Eine Studentin soll ihren damaligen Freund in Haar ermordet haben

Prozess um Kreissägen-Mord – Verlobter als Zeuge geladen

Zweiter Tag im Prozess um den Kreissägen-Mord: Nun soll der Verlobte von Gabriele P. vor Gericht aussagen. Die Angeklagte soll ihren damligen Freund mit einer Handkreissäge getötet haben. Ihr Verlobter soll später beim Beseitigen der Leiche geholfen haben.

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München – Moosach: Wer fand Daniela K.’s Schädel?

Der menschliche Schädel, den die Polizei München im Kapuzinerhölzel gefunden hatte, nachdem ein anonymer Hinweis eingegangen war, gehört zur Leiche der seit einem Jahr vermissten zweifachen Mutter Daniela Karaffa.

Das hat die Zahnschema-Analyse jetzt ergeben.

Am Samstag bestätigte eine Ärztin aus der Rechtsmedizin München, dass die 36 Jahre alte Frau, die aller Wahrscheinlichkeit nach Opfer eines Gewaltverbrechens ihres Lebensgefährten geworden ist, wohl seit nahezu einem Jahr im Unterholz nahe der Menzinger Straße gelegen hatte.

 

Mutmaßlicher Mörder ohne Worte

 

Der Tatverdächtige ist ihr ehemaliger Lebensgefährte, der 44 Jahre alte Bülent A. –  er soll sie nach einem Streit erwürgt haben. Allem Anschein nach hätte die Trennung, die Daniela Karaffa vorgehabt hatte, gravierende finanzielle Folgen für den Mann gehabt, so dass er sich zunächst weigerte, die gemeinsame Wohnung in Pasing zu verlassen.

Auch emotional schien die bevorstehende Trennung Bülent A. schwer zu belasten und zu verwirren – er fing an, seine Lebensgefährtin zu stalken und sogar heimlich Filme von ihr zu drehen.

Daniela Karaffa hatte  schon vor dem Auszug von Bülent A. einen neuen Freund. Bülent A. ist nach einem Unfall zu 50 Prozent schwerbehindert.

Ob es diese Tatsache war oder nur eine Überreaktion während eines lautstarken Streits mit Handgreiflichkeiten, den die beiden hatten, die ihn zur Tat veranlassten, dazu schweigt Bülent A. genau so wie zu allem anderen.

Dass der mutmaßliche Mörder schuldig ist, daran besteht für die Polizei wenig Zweifel. Seinen eigenen Angaben nach hatte Daniela Karaffa die Wohnung nach dem Streit mit einem gepackten Koffer verlassen.

In den darauf folgenden Tagen hob sie aber weder Geld ab, noch benutzte sie ihr Handy. Am 18. März erstattete eine Freundin dann Vermisstenanzeige.

Bülent A. hingegen hatte nichts unternommen – nach eigenen Aussagen hatte er angenommen, dass seine Ex-Freundin mit ihrem neuen Geliebten durchgebrannt sei.

 

Melder, bitte melde dich

Die Polizei rätstelt unterdessen, wer den anonymen Hinweis gegeben hat, der zum Leichenfund führte.

Am Freitag war ein Brief bei der Polizei eingegangen, in dem stand, dass im Kapuzinerhölzel eine Leiche liegt.

Die Polizei denkt:

Dass der Hinweisgeber unerkannt bleiben will, könnte daran liegen, dass in der Nähe des Kapuzinerhölzels ein beliebter Treff für Homosexuelle liegt, der Hinweisgeber also aus dieser Szene stammen könnte.

adc / PP

 

Die grünen Uniformen werden bis 2018 ausgetauscht., © Symbolbild

Mutter aus Freising gesteht im Mordprozess die Tötung ihrer drei Kinder

«Mama, ich will nicht sterben, heute nicht, vielleicht morgen», flehte das sechsjährige Mädchen seine Mutter an. Aber die heute 39-Jährige aus Freising wollte ihre drei Kinder mit in den Tod nehmen – also erdrosselte sie die Sechsjährige ebenso wie die beiden vier Monate alten Zwillinge. Danach stieg sie ins Auto und wollte sich selbst das Leben nehmen, doch den schweren Unfall auf der A92 bei Unterschleißheim überlebte sie. Seit heute muss sich die Frau nun wegen Mordes und zweifachen Totschlags vor dem Landgericht Landshut verantworten.

 

Die Mutter gesteht die Tötung der Kinder bis ins Detail

Was die Anklagepunkte angeht, so ist die Mutter voll geständig – zwei Stunden lang erzählt sie detailliert von der Tötung ihrer Kinder und ihre Beweggründe. Sie habe sich überfordert und am Ende ihrer Kräfte gefühlt: Die neugeborenen Zwillinge, die sechs Jahre alte Schulanfängerin, hinzu kamen finanzielle Probleme. Als dann noch ihr Lebensgefährte und Vater der Zwillinge sich erneut wegen Depressionen in psychiatrische Behandlung begab und sich weigerte, zu ihr zurückzukehren, wusste sie keinen Ausweg mehr.

 

Das sechsjährige Mädchen wollte nicht sterben und wehrte sich

 

In einem Waldstück gab sie den Zwillingen die Flasche und stieg mit der älteren Tochter aus. «Ich habe zu ihr gesagt: Wir werden heute alle sterben.» Das Mädchen wehrte sich, als die Mutter ihr Mund und Nase zuhielt, die Sechsjährige wollte nicht sterben. «Ich kann das so sagen, dass es für uns beide ein Kampf war», sagt die Angeklagte. Daher ließ sie kurz von der Tochter ab, schlich sich wenig später aber von hinten heran und erdrosselte sie mit einer Windel. Dann erstickte sie die neugeborenen Zwillinge, legte die drei leblosen Körper in den Kofferraum und plante ihren Freitod. Dass die Neugeborenen zu diesem Zeitpunkt noch nicht tot waren, ahnte sie nicht – vermutlich erlagen sie erst bei der späteren Autofahrt und dem Unfall ihren schweren Kopfverletzungen.

 

Möglicherweise kommt die Angeklagte in eine Psychiatrie

 

In dem Verfahren wird es nach dem umfangreichen Geständnis vor allem auf das psychologische Gutachten ankommen. Nach dem vorläufigen Gutachten geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass die 39-Jährige vermindert schuldfähig ist. Möglicherweise wird die Frau in einer Psychiatrie untergebracht. Am kommenden Montag (18. November) ist der ehemalige Lebensgefährt als Zeuge geladen. Er ist inzwischen aus der Klinik entlassen und hat eine andere Frau geheiratet.

 

mt / dpa

Mutter aus Freising erstickt Kinder – Heute beginnt der Mordprozess

In Landshut hat am Landgericht der Prozess gegen eine Mutter aus Freising begonnen, die ihre drei Kinder ermordet haben soll. Ihre sechs Jahre alte Tochter und ihre beiden vier Monate alten Zwillinge fanden den Tod durch Ersticken. Das Tatmotiv soll Überforderung und Verzweiflung gewesen sein, da ihr Lebenspartner sich in einer psychiatrischen Klinik befand und der 38 Jahre alten Mutter das Geld für die Familie fehlte.

 

Väter erfahren vom Tod durch SMS der Mörderin

 

Dann schickte die mutmaßliche Täterin dem Vater der Tochter und ihrem Lebensgefährten, dem Vater der Zwillinge, eine SMS, in der sie schrieb, die Kinder seien tot. Nach dem gewaltsamen Tod der Kinder fuhr die Mutter mit ihrem Wagen auf die Autobahn und verursachte – wahrscheinlich mit der Absicht, sich selbst zu töten – einen Unfall, den sie schwer verletzt überlebt.

Noch am Dienstag will die Verdächtige aussagen.

 

adc / dpa

Die grünen Uniformen werden bis 2018 ausgetauscht., © Symbolbild

In München vor Gericht: Mutter soll ihr Baby erstochen haben

Vor dem Landgericht München II muss sich ab heute eine junge Mutter wegen Mordes an ihrem zwei Monate alten Baby verantworten: Sie soll im Februar dieses Jahres ihr kleines Mädchen mit mehreren Messerstichen getötet haben. Als Motiv nimmt die Staatsanwaltschaft an, die Pflege des Säuglings sei der 24-Jährigen lästig gewesen.

 

Am 1. Februar hatte der Ehemann der damals 24-Jährigen gegen mittag den Notarzt alarmiert. Als er jedoch in der Wohnung in Garmisch-Patenkirchen eintraf, war der Säugling bereits tot – verblutet binnen weniger Sekunden. Die Mutter konnte in der Wohnung von Beamten der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen widerstandslos festgenommen und an die Ermittler der Mordkommission übergeben werden. Der Prozess, in dem sie sich nun für Ihre Tat verantworten muss, ist auf vier Tage angesetzt.

 

mt / dpa / lby