Tag Archiv: Gewalt

Kurden-Demo: Schlägerei mit türkischen Geschäftsleuten

Am Donnerstag Abend sind rund 100 kurdische Demonstranten durch München gezogen.

Im Verlauf der Demonstration soll es Schlägereien zwischen Kurden und Türken gegeben haben, nachdem die Demo durch eine Straße mit vorwiegend türkischen Geschäften gezogen war.

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München Hauptbahnhof: Security durch Flaschenwurf schwer verletzt

Die eigentlich „friedliche“ Wiesn endete am Sonntag Abend noch mit der schwersten gewalttätigen Auseinandersetzung der gesamten zwei Wochen:

Ein Mann hat einem Sicherheitsmitarbeiter der Bahn eine Flasche ins Gesicht geworfen – der verlor vier Zähne, sein Jochbein ist gebrochen und er hat ein Schädel-Hirn-Trauma.

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Kampagne: „Cool bleiben – friedlich feiern in München“

Seit einigen Jahren ist die Innenstadt der Hotspot des Münchner Nachtlebens. Die sogenannte „Feiermeile“ zwischen Sendlinger Tor und Maximiliansplatz zieht Abend für Abend und insbesondere an den Wochenenden Tausende Szenegänger aus dem Stadtgebiet und dem Münchner Umland an. Weiterlesen

Dachau: Internetbekanntschaft greift Mann an

Ein Mann, den ein 64-Jähriger im Internet kennen gelernt hatte, wollte ihn offensichtlich umbringen. Zugetragen hat sich der verstörende Fall in Dachau am 10. Juli 2014.

 

In der Nacht auf den Mann eingeschlagen

Das ist im Einzelnen vorgefallen:

Zwei Männer lernen sich – soweit ist das im Zeitalter von Sozialen Netzwerken nichts Ungewöhnliches – im Internet kennen und sind sich sehr sympathisch.

Dass der Online-Eindruck aber durchaus trügen kann, zeigt das, was sich dann zugetragen hat.

Nach einigen freundlichen Gesprächen im Netz lädt der Ältere der beiden seinen neuen Freund zu sich nach Hause ein.

In der selben Nacht spürt der ältere Herr einen heftigen Schmerz auf dem Kopf und wacht auf.

Er musste feststellen, dass sein Gast mit mehreren stumpfen Gegenständen, die er wahrscheinlich im Haus des 64 Jahre alten Opfers gefunden hatte, auf seinen Kopf eingeschlagen hatte.

Der Ältere wehrt sich und kann trotz seiner Verletzungen seinen Angreifer nach einem Handgemenge in die Flucht schlagen, den Notruf wählen und ins Krankenhaus gebracht werden.

 

Erst 🙂 – dann >:(

Die Polizei nahm nach dem Vorfall sofort die Ermittlungen wegen versuchter Tötung auf.

Und die Fahnder hatten Erfolg. Am 17. Juli führten sie die Ermittlungen zu einem 42 Jahre alten Obdachlosen deutsch-ungarischer Herkunft.

Offensichtlich scheint auch das Motiv, aus dem der Täter erst im Internet auf freundlich machte und dann nachts zum gewalttätigen Räuber wurde:

Er hatte ein Handy von dem 64 Jahre alten Mann, den er im Internet bezirzt hatte, gestohlen. Der Vorwurf gegen den Mann lautet auf versuchten Mord.

Raten lässt sich da nur: Augen auf bei der Freundesliste.

adc / pol

Hauptbahnhof: 15-Jähriger schlägt Frauen

Ein 15 Jahrer alter Serbe hat am Samstag Morgen gegen zwei Uhr zwei Schwestern am Hauptbahnhof ins Gesicht geschlagen und dabei beide verletzt.

Die Bundespolizei traf im Zwischengeschoss der Bahnstation auf eine 21 Jahre alte Frau mit einer Verletzung im Gesicht, die mit den Nerven am Ende schien. Als die Beamten die Frau fragten, was denn los sei, sagte sie, ein Mann habe sie und ihre 16 Jahre alte Schwester auf dem Bahnsteig der S-Bahn geschlagen.

Die Beamten begaben sich sofort zu dem Bahnsteig. Der Täter war aber bereits geflüchtet. Es warteten aber noch einige andere Beteiligte auf den Zug.

Die Befragung ergab, dass sich die beiden Schwestern zuvor in einer Disco aufgehalten hatten, wo sie dem 15-Jährigen, der wie seine beiden späteren Opfer Serbe war, begegneten.

Am Bahnsteig im Hauptbahnhof gab es dann einen Streit zwischen der jüngeren Schwester und ihrem Landsmann.

Während der Auseinandersetzung beleidigte die 16-Jährige aus Freising den Jugendlichen aus Ramersdorf, was  zur Folge hatte, dass mit ihm das Temperament durchging und er ihr und auch ihrer Schwester, die der 16-Jährigen helfen wollte, ins Gesicht schlug.

 

Nicht das erste Mal für den Schläger

Einige der Leute aus der Gruppe, mit denen der Schläger unterwegs war (teilweise Verwandte) brachten die Bundespolizei auf die richtige Spur.

Der 15-jährige Serbe hatte, wie die Ermittlungen der Bundespolizei ergeben hatten, erst einige Tage vorher am Hauptbahnhof zugeschlagen.

Jetzt erwartet ihn ein Verfahren wegen Körperverletzung.

adc

 

Oberschleißheim: Wegen Zigarette Gesichtsknochen gebrochen – Täterbeschreibung

Ein Münchner fuhr am 07. Juni 2014, gegen 22 Uhr 30, mit seinem Fahrrad vom Regattasee in Oberschleißheim nach Hause. An der Kreuzung Hochmuttinger Straße und Raheinstraße, am Bahnübergang, wurde er von zwei Männern angesprochen, die ihn nach Zigaretten fragten. Nachdem er nur einem der beiden unbekannten Männer eine Zigarette gab, wurde er von dem anderen mit Fäusten massiv ins Gesicht geschlagen.

Dadurch fiel der 25-Jährige von seinem Fahrrad und schlug mit dem Hinterkopf auf den Boden. Die beiden Männer entfernten sich und nach kurzer Zeit radelte der Mann nach Hause, wo er seine Verletzungen begutachtete.

Aufgrund starker Schmerzen begab er sich am nächsten Tag in ein Krankenhaus. Dort wurden multiple Brüche der Gesichtsknochen diagnostiziert, die operativ im Krankenhaus behandelt werden müssen.

 

Zeugen gesucht

Täterbeschreibung:
Schläger: Ca. 185 cm groß, ca. 26 Jahre, kräftig, osteuropäisch, evt. polnisch, ohne Bart, sprach deutsch mit ausländischem Akzent, hohe Stimme; bekleidet mit kurzer Hose und Tanktop

Ansprecher: 175 cm groß, kurze, dunkle nach oben gegeelte Haare, vermutlich Deutscher; bekleidet mit langer Hose und T-Shirt.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum an der Kreuzung Hochmuttinger Straße/Raheinstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 25, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

pol / adc

Rosenheim / Ostermünchen: Pfeffersprayattacke im Zug

In einem Zug ist es am Samstag (24. Mai) auf der Strecke München – Salzburg zu einer folgenschweren Auseinandersetzung gekommen. Im Verlauf von Handgreiflichkeiten zwischen einem Iraker und zwei unbekannten Tätern wurde im Wagon Pfefferspray versprüht. Am Ende musste einer der Beteiligten mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Mehrere Reisende klagten über Atembeschwerden. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Gas statt klärendem Gespräch

Zwischen Ostermünchen und Großkarolinenfeld stritten gegen 21:15 Uhr im Meridian ein irakischer Staatsangehöriger und ein unbekannter Mann. Der Streit entwickelte sich zur Rangelei. Die Begleiterin des Unbekannten griff nach ersten Erkenntnissen in das Geschehen ein. Offenbar ohrfeigte sie den 25-jährigen Iraker mehrfach und sprühte Reizgas in dessen Gesicht. Der Getroffene verspürte sofort starke Augenschmerzen. Beim Halt in Großkarolinenfeld verließen alle drei Personen den Zug. Während die Frau und der Mann sich vom Bahnhof entfernten, musste der an den Augen Verletzte noch vor Ort von verständigten Sanitätern versorgt werden. Anschließend wurde er zur weiteren Behandlung mit dem Krankenwagen ins Bad Aiblinger Klinikum gebracht. Ersten Zeugenaussagen zufolge hätten auch unbeteiligte Reisende im Zug gereizte Augen und Hustenanfälle gehabt. Inzwischen hat die eingeschaltete Bundespolizei die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

 

Die Frau wurde den Beamten wie folgt beschrieben: Mitte 20, etwa 1,65 Meter groß, dunkle wellige Haare, Nasenpiercing, dunkle Kleidung, schwarze Lederjacke, Gürtel oder Schal mit Leopardenmuster. Für den Mann konnte folgende Beschreibung abgegeben werden: Ende 20 oder Anfang 30, etwa 1,85 Meter groß, Glatze, auffälliges Tattoo mit der Darstellung eines Propellerflugzeugs auf der rechten Kopfseite, silberner Ohrring, weitere Tätowierungen am gesamten linken Arm. Bekleidet war er mit einem dunkelblauen Shirt, darüber ein dünnes Sweatshirt mit Reißverschluss. Er führte einen schwarzen Rucksack mit und sprach Hochdeutsch. Hinweise zur Ermittlung der beschriebenen Personen nimmt die Bundespolizei in Rosenheim unter der Rufnummer 08031 / 8026 – 2102 entgegen. Weitere Geschädigte können sich ebenfalls unter der angegebenen Telefonnummer melden.

BuPo

München – Hauptbahnhof: Auf Lokführer eingedroschen

Ein 26 Jahre alter Mann, der bei der Polizei bereits seit längerem bekannt ist, hat am Dienstag Nachmittag einem 21 Jahre alten Lokführer der Deutschen Bahn ohne jeden Grund einen Schlag auf den Hinterkopf versetzt

 

…und dann auch noch Widerstand

Gegen viertel vor drei am Nachmittag wartete ein 21-Jähriger Bahnangestellter mit einigen Kollegen – friedlich und ohne etwas Böses zu ahnen – vor dem Hauptbahnhof am Ausgang Arnulfstraße vor einem Fast-Food-Stand.

Und da knallte es.

Von hinten kam ein Schlag mit Wucht gegen den Kopf des Lokführers. Ein 28-Jährige Altöttinger hatte – scheinbar einfach so – den Drang verspürt, dem jungen Mann eine Kopfnuss zu versetzen.

Dann setzte sich der dreiste Schläger ganz in der Nähe der Gruppe von Bahnangestellten auf eine Treppe und maulte und pöbelte noch in ihre Richtung.

Daraufhin rief der Lokführer, der den Schlag eingesteckt hatte, eine Streife der DB-Sicherheit, die in der Nähe war.

Die Sicherheitsmänner der Bahn hatten den Täter gerade angesprochen, da wollte der Reißaus nehmen. Eine weniger gute Idee, denn die Bundespolizei wurde sofort verständigt und hatte den Mann aus Altötting kurze Zeit später festgenommen.

Von Einsicht war bei dem polizeibekannten Mann aber auch bei der Festnahme keine Spur: Er wehrte sich, ließ sich auf den Boden fallen und tat alles in seiner Macht, um nicht mit auf die Wache zu müssen.

Ohne Erfolg – trotz aller Fluchtversuche bekommt er jetzt eine Anzeige wegen Körperverletzung.

Dem 21-Jährigen Lokführer geht es gut, ihm war nur kurz nach der Kopfnuss schwarz vor Augen geworden.

adc

München – Blumenau: Streit – Messer-Bedrohung – SEK-Einsatz

Ein Streit zwischen einer 24 Jahre alten Frau und ihrem 33 Jahre alten Lebensgefährten, der vollständig ausgeartet ist, hat zu einem Sondereinsatzkommando – Auftritt in der Blumenau geführt.

Der Mann hatte nach dem Streit seine Lebensgefährtin mit einem Messer bedroht und gewürgt und dann auch noch gedroht, sich selbst und die 2 Jahre alte Tochter des Paares zu töten, wenn die Frau die Polizei rufen sollte.

Die junge Mutter hatte in einem günstigen Moment bei ihrer Nachbarin Schutz gesucht und war in deren Wohnung geflüchtet.

Die Nachbarin, der die 24-Jährige Mutter alles erzählte, fasste sich ein Herz und rief gegen 16 Uhr 45 die Polizei. Sie berichtete, dass ihre Nachbarin und deren Tochter sich in ihrer Wohnung in Sicherheit gebracht, nachdem ihr Lebenspartner das Messer gezückt und gedroht hatte, dem gemeinsamen Kind etwas anzutun.

Als sie den Polizisten erzählte, dass der Mann gedroht hatte, die Tochter umzubringen und anschließend Selbstmord zu begehen, riefen die Beamten das SEK.

Als das Sondereinsatzkommando eintraf, war die Wohnung des jungen Paares aber leer.

Das SEK durchkämmte darauf hin das ganze Viertel nach dem Mann, die ganze Wastl-Witt-Straße war mehrere Stunden abgeschottet, niemand kam rein oder raus.

 

Bei der Mama Unterschlupf gesucht

 

Gegen Mitternach kam ein weiterer Anruf zu dem Fall:

Die Mutter des mutmaßlichen Täters meldete sich bei der Wache und sagte, dass sich ihr Sohn bei ihr zu Hause befinde.

Den 33-Jährigen, der ausgerastet ist, erwartet nun eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung und Freiheitsberaubung. Er steht am Freitag vor dem Haftrichter.

PP / adc

 

 

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