Tag Archiv: Gewalt

München – Neuhausen: Versuchte Vergewaltigung

Nirgendwo scheinen Frauen mehr vor sexuellen Übergriffen sicher zu sein.

Das musste jetzt auch eine 24 Jahre alte Münchnerin am Sonntag Morgen gegen 04:30 in der Merianstraße in Neuhausen feststellen.

Auf dem Heimweg verfolgte sie ein Mann in einigem Abstand.

Als sie vor ihrer Wohnungstür angekommen war, packte sie der Täter von hinten, drückte sie an den Schultern zu Boden und hielt sie unten.

Er hatte sich bereits über die 24-Jährige gebeugt, die ließ sich das aber nicht gefallen.

Sie schrie in voller Lautstärke um Hilfe, strampelte und wehrte sich nach Leibeskräften gegen die Vergewaltigung, die der Mann offenbar vorhatte.

So, wie es in solchen Fällen häufiger ist, hat der Täter damit nicht gerechnet, und durch die Gegenwehr beeindruckt ließ er die Frau los und flüchtete.

Die Polizei sucht nach dem Mann, und bittet die Bevölkerung, bei der Suche zu helfen, bevor er eine solche Tat noch einmal versucht.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 170 cm groß, ca. 45 Jahre alt, 7 cm langes dunkles Haar zu einem Pony ins Gesicht gekämmt, tiefe Nasenfalte, breite Nase, gräulich-braune Haut, schlank, osteuropäischer Typ; dunkle Jacke, sprach mit osteuropäischem Akzent; er führte einen schwarzen Pilotenkoffer mit.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

adc / PP

Studie in München veröffentlicht: Junge Menschen öfter betrunken gewalttätig

Gewalt ausgehend von Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat heute als Grund fast immer Alkoholeinfluss – das geht aus einer bisher einzigartigen Studie der Bayerischen Polizei hervor.

In Bayern stiegen die Gewalttaten im Rausch bei 18- bis 21-jährigen in den Jahren von 2001 bis 2010 um knapp das Doppelte.

 

18 bis 21 Jahre alte Täter am häufigsten

Bei jungen Erwachsenen greift die Gewaltbereitschaft unter Alkoholeinfluss am stärksten um sich.

Knapp zwei Drittel der betrunkenen Gewalttäter sind zum Zeitpunkt der Gewalttat in diesem Alter.

Meist richten sich die Taten gegen gleich alte. Männer greifen dabei meist Männer an, Frauen üben Gewalt gegen Männer und andere Frauen fast gleich häufig aus.

Als Grund nennt die Polizei „Vorglühen“ und „Rauschtrinken„, das die Behörde grundsätzlich als risikoreiche Trink – Praktiken bezeichnet. 18 bis 24 Jahre alte Menschen betrinken sich laut der Statistik am häufigsten auf eine solche Art und Weise.

 

Auch Mädchen schlagen öfter zu

Jede zehnte Gewalttat wird mittlerweile von betrunkenen jungen Frauen oder Mädchen begangen.

Vor zehn Jahren war es noch gerade jede zwanzigste.

Auch hier nennt die Bayerische Polizei den früheren Kontakt  zu Alkoho, Vortrinken auf öffentlichen Plätzen, sowie das räumliche Umfeld als Risikofaktoren: Großstadtgebiete mit einer hohen Dichten an Bars und Clubs sind am gefährlichsten für Gewalt, ausgehend von alkoholisierten Tätern.

adc / bka

Schwarzfahrer wird gewalttätig

Ein zum Dienst fahrender Bundespolizist musste am Mittwoch (8. Januar) einen Zugbegleiter unterstützen. Gemeinsam gelang es, einen Schwarzfahrer, der körperliche Gewalt anwendete, an der Flucht zu hindern.

Es war kurz nach 06:15 Uhr am Mittwoch Morgen, als ein Zugbegleiter einen 16-jährigen Mazedonier in der Regionalbahn 59141, auf dem Weg von Pfaffenhofen/Ilm nach München kontrollierte.

 

Der Jugendliche konnte keinen Fahrschein vorweisen und machte trotz Belehrung falsche Angaben zur Person.

Der Zugbegleiter bat einen58-jährigen Bundespolizisten, der sich gerade auf dem Weg zum Dienst befand, um Unterstützung. Als die Regionalbahn in Petershausen stoppte und Reisende ein- und ausstiegen, wollte der 16-Jährige flüchten um sich weiterer polizeilicher Maßnahmen zu entziehen.

 

Bundespolizist und Zugbegleiter stellten sich ihm gemeinsam in Weg. Der Mazedonier konnte trotz körperlicher Attacken an der Flucht und dem Verlassen des Zuges gehindert werden. In München erwarteten dann die informierten Kollegen am Bahnsteig. Es kam zu keinen Verletzungen. Gegen den 16-Jährigen wird nun aber wegen Leistungserschleichung und versuchten Betrug sowie Körperverletzung ermittelt.

 

 

 

jn / Pressestelle Polizeipräsidium München

Jugendämter in Bayern nehmen vermehrt Kinder aus Problemfamilien

3.046. Das ist die Anzahl der Kinder, die im vergangenen Jahr vom Jugendamt aus ihren Familien genommen wurden – zu ihrem eigenen Schutz. Denn immer wieder kommt es in Deutschland zu Todesfällen von vernachlässigten, misshandelten Kindern. Diesen Schuh wollen sich die bayerischen Jugendämter nicht anziehen und nehmen immer häufiger gefährtete Kinder in ihre Obhut.

 

Oft sind die Eltern mit den Kindern überfordert

 

3.046 Kinder – das ist der höchste Wert seit zehn Jahren. Im Vergleich zu 2002 (1.692 Kinder) stieg die Zahl um 80 Prozent, wie das Statistische Landesamt in München der dpa mitteilte. Hauptgrund, warum Kinder in Obhut genommen werden, ist eine Überforderung der Eltern. Manchmal kommen mehrere Probleme zusammen, etwa auch eine Vernachlässigung und Misshandlung des Kindes oder Beziehungsprobleme.

 

Lehrer, Nachbarn und Trainer suchen oft Kontakt zum Jugendamt

Der neue Rekordwert von 2012 bedeute nicht automatisch, dass mehr Kinder gefährdet seien, sondern eher, dass die Gesellschaft sensibilisierter sei für dieses Thema, erklärt Harald Britze vom Jugendamt München. «Es herrscht eine größere Aufmerksamkeit.» Lehrer, Nachbarn oder Trainer suchten bei Verdachtsfällen eher den Kontakt zum Jugendamt. Hilfreich sei auch das am 1. Januar 2012 in Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz. Es ermöglicht Kooperationen zwischen Behörden, Schulen, Kindertagesstätten, Arztpraxen und Hebammen.

 

Individueller Schutz der Kinder

Welche Schutzmaßnahme das Amt ergreift, hängt laut Britze vom Einzelfall ab. Manche Kinder werden vorübergehend bei Angehörigen untergebracht, andere kommen in eine Pflegefamilie oder eine Kinder- und Jugendeinrichtung. Sind die Eltern motiviert und daran interessiert, die Situation zu verbessern, kann ein Kind auch schnell in die Familie zurückkehren. Und nicht hinter jeder Anzeige steckt auch tatsächlich eine Kindesmisshandlung, weiß Britze aus Erfahrung. «Manchmal wird so ein Streit unter Nachbarn ausgetragen. Das fliegt aber in der Regel schnell auf.»

 

dpa / lby

Trudering: Gewalttätige Jugendliche schlagen auf Supermarkt-Mitarbeiter ein

Vergangenen Donnerstag betraten gegen 20 Uhr zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren einen Supermarkt in der Truderinger Straße. In dem Geschäft erkannte der stellvertretende Filialleiter die beiden Jugendlichen, da sie nach einem Ladendiebstahl am Vortag Hausverbot hatten. Aus diesem Grund forderte er sie zum Verlassen des Geschäftes auf. Da die Jugendlichen nicht gehen wollten, kam es zu einem Streit, in dessen Verlauf die beiden jungen Männer gemeinsam auf ihren
Kontrahenten einschlugen und eintraten. Als ein Mitarbeiter des Supermarktes helfen wollte, wurde er weggeschubst.

 

Der Geschädigte erlitt leichte Gesichtsverletzungen, die in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden mussten. Die beiden Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen. Da der 16-Jährige bereits mehrfach wegen gefährlicher Köperverletzung aufgefallen war, erging gegen ihn Haftbefehl wegen Wiederholungsgefahr.

mt / Polizei

Maxvorstadt: Ladendieb prügelt auf Detektive ein

Nicht nur ein Diebstahl, sondern auch eine gewalttätige Schlägerei geht auf das Konto eines 19-jährigen Syrers aus München. Am Mittwochabend befand er sich mit einem bislang unbekannten Begleiter in einem Drogeriemarkt in der Prielmayerstraße in der Maxvorstadt. Sie entwendeten dort zusammen verschiedene Parfüms.

 

Als sie die Drogerie verließen wurden sie von den Ladendetektiven (zwei 24 und 32 Jahre alte Augsburger) aufgehalten. Der unbekannte Mittäter konnte sofort flüchten. Die Detektive gerieten mit dem 19-jährigen Syrer in eine Schlägerei. Dabei wurde einer der Beiden durch Schläge leicht verletzt. Dem anderen Detektiv wollte der Täter einen Kopfstoß verpassen, vor dem er jedoch ausweichen konnte. Mit vereinten Kräften wurde der Syrer bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Der 19-Jährige wurde wegen räuberischen Diebstahls angezeigt.

 

mt / Polizei

Drei von vier Verfahren gegen Theresa Z. eingestellt

Wie die tz berichtet wurden im Fall Teresa Z. mehrere Verfahren eingestellt. Insgesamt in vier Fällen wurde gegen die 23-jährige ermittelt; drei davon wurden eingestellt. Was bleibt, ist ein Strafbefehl wegen Beleidigung. Teresa Z. soll Polizeibeamte mehrmals beschimpft haben.

 

Am 20. Januar wurden der 23-Jährigen von einem Polizeibeamten mit mindestens einem Faustschlag Nase und Augenhöhle gebrochen. Der Polizist beruft sich auf Notwehr. Kommenden Dienstag muss er sich vor dem Amtsgericht verantworten.

39-Jähriger randaliert in S-Bahn – Mehrere Verletzte

Mehrere Personen wurden am Freitagabend (2. August) verletzt, als ein 39-jähriger Betrunkener in der S8 am Marienplatz mit der Faust eine Glastrennscheibe zerschlug. Drei Männer und zwei Frauen wurden von Glassplittern getroffen und leicht verletzt. Eine der Frauen entfernte sich vom Ort des geschehens, ohne dass die Polizei ihre Personalien aufnehmen konnte.

Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Mann zwei weitere Personen angegriffen hatte. Dabei handelte es sich um eine bislang unbekannte Frau, der er mit der Hand in der S-Bahn gegen den Kopf geschlagen hatte. Im zweiten Fall hat er eine 19-Jährigen, die mit einem MP3-Player und Ohrstöpseln Musik hörte, zunächst  bedrängt und ihr anschließend den Kopf gegen die Scheibe geschlagen.


Bei dem 39-Jährigen wurde nach der Festnahme ein Atemalkohol von 1,9 Promille gemessen. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung aufgenommen und bittet insbesondere die beiden unbekannten Frauen, sich bei der Bundespolizei zu melden.

 

 

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