Tag Archiv: Gewerkschaft

Sonntags weiterhin kein Souvenir-Verkauf in Münchner Innenstadt

Souvenirgeschäfte in der Münchner Innenstadt müssen an Sonn- und Feiertagen auch in Zukunft geschlossen bleiben. Das entschied der Kreisverwaltungsausschuss am Dienstag mit großer Mehrheit. Auch CSU und SPD sprachen sich gegen eine Sonntagsöffnung aus, obwohl sie diese beantragt hatten.

 

 

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ICE 4 in einem Bahnhof, © Bild: Deutsche Bahn AG/Oliver Lang

Warnstreik der Deutschen Bahn: Auswirkungen lange auf Schienen und Straßen spürbar

Im Zuge des Tarifkonfliktes mit der Deutschen Bahn hatte die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) die Konzernmitglieder aufgerufen, am Montagmorgen ihre Arbeit niederzulegen. Folglich kam es bundesweit zu Zugausfällen und Verspätungen im Regional- und Nahverkehr sowie langen Staus auf den Straßen.

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Kita Erzieher Streik München

Streik in Kitas & Co: Was Münchner jetzt wissen müssen

In ganz Bayern ruft die Gewerkschaft Verdi am Donnerstag Mitarbeiter im öffentlichen Dienst zu ganztägigen Warnstreiks auf. In München könnten so zum Beispiel Angestellte der Stadtwerke, Stadtbibliotheken, oder Behörden ihre Arbeit niederlegen. Was bereits fix ist: Mitarbeiter der städtischen Kindertageseinrichtungen werden sich am Streik beteiligen.

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IG Metall auf einer Demo

IG Metall startet Kampagne gegen unbezahlte Überstunden

Die IG Metall hat am Freitag in Unterschleißheim eine Kampagne gegen unbezahlte Überstunden nach Feierabend und unbezahltes mobiles Arbeiten gestartet. Im kommenden Bundestagswahlkampf will die Gewerkschaft gesetzliche Rahmenbedingungen für Teilzeit, Weiterbildung, Kindererziehungs- und Pflegezeiten fordern.

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© Asylbewerber warten am Bahnhof Rosenheim - Foto: Bundespolizei

Hilferuf wegen Flüchtlingsstrom: Polizei kann nicht mehr

Die dramatische weltpolitische Lage sorgt dafür, dass täglich hunderte Flüchtlinge in Bayern ankommen. Ein Polizeibeamter aus Bayern sendet nun einen Hilferuf an die Staatsregierung. Die Beamten haben mit Leid, Elend, Wut, Ärger und Erschöpfung zu kämpfen und haben auch keine Zeit mehr, Verbrechen zu bekämpfen.

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München: BMW rechnet mit baldiger Einigung über Einsparungen

Noch wird über die geplanten Arbeitskosten-Einsparungen bei BMW in München verhandelt, aber der Autobauer ist zuversichtlich, dass bald ein Kompromiss gefunden wird. Die Gewerkschaft pocht unter anderem auf  Investitionszusagen.

 

Bei den Verhandlungen mit Arbeitnehmervertretern über geplante Arbeitskosten-Einsparungen rechnet der Autobauer BMW mit einer baldigen Einigung für das Werk München. Nach Berichten des „Münchner Merkur“ war insgesamt für alle deutschen Standorte eine Größenordnung von jährlich 100 Millionen Euro ab kommendem Jahr im Gespräch. Zu der Summe oder weiteren Einzelheiten wollte sich der Autohersteller auch am Freitag nicht äußern. Ein Unternehmenssprecher bestätigte aber eine Einigung für das weltgrößte BMW-Werk in Dingolfing.

 

Eichiner: „Müssen Effizienz verbessern“

Der „Münchner Merkur“ hatte am Vortag berichtet, dass demnach beispielsweise nur noch ein Teil der Brotzeitpausen in Dingolfing bezahlt wird. Laut IG Metall geht es auch bei den Verhandlungen für den Standort München um Einschränkungen bei diesen Pausen sowie um Investitionen wie beispielsweise in das Presswerk oder in die Lackiererei.
BMW-Finanzvorstand Friedrich Eichiner hatte die geplanten Einsparungen kürzlich in einem „Handelsblatt“-Interview verteidigt: „Vorausschauendes Management heißt rechtzeitig gegensteuern“, erklärte der Manager darin. „Natürlich ist es schwierig, einen Rekordgewinn anzukündigen und gleichzeitig zu erklären, dass wir weiterhin an unsere Effizienz arbeiten müssen“, räumte er zugleich ein. Gewinne von heute resultierten aber aus „Entscheidungen von gestern, das lässt sich nicht einfach linear fortschreiben“. Auf die Frage nach dem Einsparvolumen erklärte Eichiner, es gehe darum, den Kostenanstieg zu dämpfen. Daran arbeite man intensiv und „in konstruktiver Diskussion mit unseren Mitarbeitern“.

Geplant sind 16 neue Modelle – noch 2014

Die IG Metall wiederum berichtete von einer heftigen Auseinandersetzung in einer Betriebsversammlung. Die Belegschaft stehe hinter der Haltung des Betriebsrates, „dass keine Zugeständnisse gemacht werden, falls es keine belastbaren Investitionszusagen gibt, um den Standort München fit für die Zukunft zu machen“, hieß es bei der IG Metall.
Hinter den geplanten Einsparungen steht die Frage nach der Wirtschaftlichkeit einzelner Standorte, die auch bei der Vergabe neuer Modelle eine Rolle spielt. Alleine in diesem Jahr plant der weiß-blaue Autobauer 16 neue Modelle. Im vergangenen Jahr entfielen über eine Million Fahrzeuge und damit mehr als die Hälfte der Gesamtproduktion von BMW auf die vier deutschen Fahrzeugwerke des Unternehmens.

dpa/make

Gewerkschaften wollen Nahverkehr in München teilweise lahmlegen

Der Tarifkonflikt im öffentlichen Nahverkehr in Bayern weitet sich aus. Nach dem Warnstreik in Augsburg am Freitag sollen in dieser Woche auch in München U-Bahn-, Tram- und Busfahrer ihre Arbeit niederlegen.

 

Ein Sprecher der Nahverkehrsgewerkschaft bestätigte am Samstag einen entsprechenden Bericht des «Münchner Merkurs». An mindestens zwei Tagen soll der Nahverkehr der Landeshauptstadt teilweise lahmgelegt werden. An welchen Tagen, werde die Gewerkschaft Verdi erst 24 Stunden vor Beginn des Ausstands bekanntgeben.

 

Verhandlungen Anfang Juni gescheitert

 

Nach drei Runden waren die Verhandlungen der Gewerkschaften mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband Anfang Juni abgebrochen worden. Die Arbeitgeber hatten unter anderem angeboten, die Löhne in diesem Jahr um 3 Prozent oder mindestens 90 Euro und im nächsten Jahr um 2,4 Prozent zu erhöhen. Verdi dagegen fordert für die 6500 Beschäftigten in Bayern eine Erhöhung der unteren Löhne um 120 Euro und eine weitere Steigerung um vier Prozent.

 

RG / dpa

Tarifverhandlungen für Nahverkehr abgebrochen – Streiks drohen

Bus- und Straßenbahnfahrer im Freistaat müssen sich in den kommenden zwei Wochen auf Streiks einstellen. Die Tarifverhandlungen wurden nach der dritten Runde abgesprochen. Verdi plant nun Aktionen in ganz Bayern.

 

Im öffentlichen Nahverkehr drohen während der Pfingstferien Streiks. Die Gewerkschaft Verdi hat die Verhandlungen mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) nach der dritten Gesprächsrunde in Nürnberg abgebrochen, wie beide Seiten am Donnerstag mitteilten.

 

Erwartungen werden nicht erfüllt

 

Das Angebot der Arbeitgeber reicht der Gewerkschaft nicht. «Die Verdi-Mitglieder hatten sich bei einer Befragung vor den Verhandlungen für eine deutliche Lohnerhöhung ausgesprochen. Ihre Erwartungen werden durch das Angebot der KAV aber nur völlig unzureichend erfüllt», sagte Verdi-Verhandlungsführer Manfred Weidenfelder. Die Gewerkschaft will nun mit Warnstreiks ihren Forderungen Nachdruck verleihen.

 

Während der kommenden zwei Wochen solle es in ganz Bayern Aktionen geben, sagte ein Sprecher. Welche Städte betroffen sind, wie lange die Ausstände dauern und ob alle Verkehrsmittel bestreikt werden, sei noch unklar. «Wir wollen aber eher die einzelnen Betriebe unter Druck setzen als die Bürger.» Daher könnten beispielsweise Kontrollschaffner und Werkstätten bestreikt werden.

 

Die Arbeitgeber haben angeboten, dass die Löhne in diesem Jahr um 3 Prozent oder mindestens 90 Euro und im nächsten Jahr um 2,4 Prozent steigen. Alle Beschäftigten sollen zudem 30 statt 29 Tage Urlaub haben. Für Nachtarbeit soll es zusätzliche Urlaubstage geben. Verdi dagegen fordert bei einer Laufzeit von einem Jahr eine Erhöhung der unteren Löhne um 120 Euro und eine weitere Steigerung um vier Prozent.

Kein Verstädnis von Arbeitskampfmaßnahmen

 

Die Ablehnung von Verdi sei nicht nachvollziehbar, weil eine deutliche Mehrheit der Gewerkschaft in einer Befragung den Abschluss auf Bundesebene vor wenigen Wochen begrüßt habe, teilte der KAV mit. «Vor diesem Hintergrund haben die Nahverkehrsbetriebe in Bayern für die von Verdi und der dbb Tarifunion angekündigten Aktionen – bis hin zu möglichen Arbeitskampfmaßnahmen – kein Verständnis.»

 

RG / dpa

Warnstreikwoche beendet

Für diese Woche hat es sich ausgestreit. Doch vorher wurde bayernweit noch einmal verstärkt Druck gemacht.

Rund 2 500 Beschäftigte legten nach Gewerkschaftsangaben am Donnerstag allein in Bayern die Arbeit nieder. Bundesweit waren es laut Verdi mehr als 100 000 Arbeitnehmer. Auch Mittwoch kam es zu Warnstreiks, hier waren hauptsächlich Kitas betroffen.
„Unsere Warnstreiks sind damit in Bayern für diese Woche abgeschlossen“, sagte der stellvertretende Verdi-Landesbezirksleiter Norbert Flach. „Wir sind hoch zufrieden. Die Beschäftigten haben mit dieser sehr erfolgreichen Warnstreikwoche mehr als klare Signale an die Arbeitgeber und die nächste Verhandlungsrunde gesendet.“

Ein Schwerpunkt war am Donnerstag der Münchner Flughafen; ein Chaos blieb dort aber aus. Betroffen waren ferner Wasserschifffahrtsämter mit ihren Außenstellen sowie in manchen Städten Stadtwerke, Stadtentwässerung, Abfallwirtschaftsbetriebe und die Straßenreinigung. In München, Nürnberg und Regensburg sei Müll liegengeblieben, weil Mitarbeiter der Stadtreinigung und Müllabfuhr nicht gearbeitet hätten, sagte Flach. An den Wasserstraßen konnten einige zum Winterende geplante Reparaturen nicht durchgeführt werden, in Regensburg musste ein Theateraufführung abgesagt werden.

rr/dpa

Warnstreiks des öffentlichen Dienstes weiten sich aus

In Bayern wird heute gestreikt. Mehr als 10 000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst werden legen bayernweit die Arbeit niederlegen. Das kündigte die Gewerkschaft Verdi an. Fast alle Bereiche würden bestreikt, darunter Kitas, Müllabfuhren, Stadtwerke und Krankenhäuser. Ausgenommen sind nur der Nahverkehr und die Landesbehörden. In München und Nürnberg sind Kundgebungen geplant.
Die Gewerkschaften fordern monatlich 100 Euro plus zusätzlich 3,5 Prozent mehr Lohn für die 2,1 Millionen Angestellten des Bundes und der Kommunen. Die dritte Tarifrunde soll am Montag beginnen, bereits vergangene Woche hatten tausende Beschäftigte in Bayern die Arbeit niedergelegt. Am Donnerstag soll außerdem der Münchner Flughafen bestreikt werden.
rr/dpa

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