Tag Archiv: Gleise

Mann überquert Gleise in München und wird vom Zug erfasst., © Symbolfoto - Foto: Polizei

Alkoholisiert im Gleisbett am Ostbahnhof – Geldstrafe für Iffeldorfer

Ein alkoholisierter 26 Jahre alter Mann aus Iffeldorf wäre am Sonntagmorgen (26. Juli) beinahe von einer S-Bahn erfasst worden, als er die Gleise überquerte. Das ganze geschah am Ostbahnhof. Der Mann zeigte sich bei der Bundespolizei uneinsichtig und muss nun mit einer Anzeige rechnen.

Weiterlesen

München – Pasing: Keilerei in S-Bahn

Die Bundespolizei hat Ermittlungen eingeleitet, nachdem sich zwei Personengruppen in der S4 Richtung Geltendorf schlugen. In Pasing stellten Beamte der Landes- und Bundespolizei die Beteiligten.

 

Zehn Männer prügeln sich

Den ersten Ermittlungen zufolge hatte sich am 29.  Mai, um 19 Uhr fünf aus einem verbalen Streit zwischen zwei Männer-Gruppen eine handfeste Schlägerei entwickelt. In der S-Bahn S4 nach Geltendorf, auf Höhe Laim, flogen dann die Fäuste zwischen den insgesamt zehn 20- bis 56 Jahre alten Männern. Dabei fiel ein Beteiligter rücklings auf die angrenzende Sitzreihe und stieß sich eine Platzwunde am Kopf. Nachdem der Zug am Bahnhof Pasing angekommen war, verlagerte sich die Auseinandersetzung auf den Bahnsteig.

 

Egal wer anfängt – die Polizei beendet es

Einsatzkräfte der Landespolizei stellten sieben der Schläger in der Unterführung am Bahnhof Pasing. Mehrere Beamte aus Streifen der Bundespolizei konnte die kleinere, dreiköpfige Personengruppe noch am Bahnsteig stoppen.

Der Verletzte musste im Krankenhaus zum Nähen der Wunde behandelt werden.

 

Für den Fußball-Verein gekämpft

Die Ermittler der Bundespolizeiinspektion München werten nun das Videomaterial der S-Bahn und des Bahnhofs Pasing aus. Der Grund für die Auseinandersetzung ist noch nicht klar. Offenbar waren die Beteiligten aber Anhänger unterschiedlicher Fußballmannschaften: FC Bayern München und Hertha BSC.

„Ein aktueller Fußball-Bezug war jedoch nicht feststellbar“, meint die Pressestelle der Bundespolizei.

BuPo

München MVG: Vandalismus im Wert von 2 Millionen Euro

Die Schäden durch Vandalismus in Zügen, Bussen,  Straßenbahnen und an Bahnsteigen haben die Münchner Verkehrsgesellschaft, MVG, im vergangenen Jahr über 2 Millionen Euro gekostet.

2,1 Millionen Euro Reparaturkosten bedeuten rund 12 Prozent mehr Ausgaben für die Wiederinstandsetzung von Schäden durch Vandalen im Vergleich zum Jahr 2012.

Vor zwei Jahren musste die MVG rund 1,9 Millionen Euro zahlen.

Die Zahlen aus 2013 sind aber nicht zu hundert Prozent mit den restlichen Jahren vergleichbar, da die MVG  allein für eine Sonderaktion, bei der die Verkehrsgesellschaft alle beschädigten Sitzbänke erneuert hat, Mehrausgaben hatte.

Rund 80 Prozent der Schäden betreffen die U-Bahn. Das macht rund 1,8 Millionen für Schäden im unterirdischen Bereich.

Das waren etwa 12 Prozent bzw. 200000 Euro mehr als in 2012.

 

Oben wird es besser

Erfreulich für die MVG: Sachbeschädigungen in den Bussen und in der Tram sind weiter rückläufig.

Schon seit 2011 sinkt die Zahl von Vandlismus-Aktionen. In diesem Jahr sanken die Schäden im oberirdischen Verkehr um 37 Prozent auf rund 1900000 Euro.

An den Fahrkarten-Automaten und anderen Geräten verursachten Vandalen einen Schaden von rund 150000 Euro im Jahr 2012.

 

Vandalismus lohnt nicht

Rund 2000 Fälle von Vandalismus meldete die MVG bei der Polizei im vergangenen Jahr, 80 Täter konnten geschnappt werden. Viele von denen waren vor allem für Graffitti-Schäden verantwortlich.

In jedem Fall sollten die Täter Schmierereien oder Zerstörungen unterlassen. Oftmals kommt ihnen die Polizei noch nach Monaten auf die Schliche, wenn sie sich schon wieder sicher fühlen. Dann können oft auch mehrere Straftaten ein und dem selben Täter oder der gleichen Tätergruppe zugeordnet werden.

adc / mvg

 

Beherztes Eingreifen: 30-jähriger Münchner rettet jungen Mann vor einfahrender U-Bahn

Warum genau ein 20-jähriger Iraker am Samstagabend ins Gleisbett der U-Bahnlinie 6 am Sendlinger Tor gefallen ist, ist noch unklar. Aber eines ist sicher: Ohne das beherzte Eingreifen eines 30-jährigens Münchners wäre der junge Mann jetzt vermutlich tot.

 

Der Münchner hatte zugesehen, wie der 20-Jährige beim Beobachten der Anzeigetafel in Richtung Bahnsteigkante lief und auf die Gleise fiel. Gleichzeitig sah er, wie eine U-Bahn einfuhr – und handelte. Er sprang dem jungen Iraker hinterher und zog in in den Fluchtraum neben dem Gleisbett. Der Führer der einfahrenden U-Bahn hatte die Gefahr zwar erkannt, konnte jedoch trotz Notbremsung nicht mehr rechtzeitig halten. Nur weil sich die beiden Männer im Schutzraum befanden, blieben sie unverletzt. Der 20-Jährige hatte sich lediglich durch den Sturz leichte Prellungen zugezogen.

 

(mt)

16-Jähriger im S-Bahntunnel am Marienplatz verletzt

Heute morgen gegen halb sechs fiel einem Sicherheitsbeamten der Bahn ein junger Mann in der S-Bahnstation am Marienplatz auf.  Er wimmerte und behauptete zunächst, er wäre in eine Schlägerei verwickelt gewesen. Auf Nachfrage gab er dann jedoch zu, dass er im S-Bahntunnel vom Isartorplatz zum Marienplatz gelaufen und dabei von einer S-Bahn angefahren worden ist. Der junge Mann aus Aubing hatte schwere Verletzungen an Arm und Kopf und wurde in eine Klinik gebracht.


Erste Ermittlungen ergaben, dass der 16-Jährige gegen 05:00 Uhr mit dem Handy bei der Mutter angerufen hatte, und mitteilte, dass er sich gerade im Gleisbereich befinde. Die Bundespolizei ermittelt nun, wie er dort hinkam und was er dort wollte.

 

Derzeit häufen sich die Unfälle im Gleisbereich von S-Bahnen, erst vor rund drei Wochen war ein 14-jähriges Mädchen bei Possenhofen ums Leben gekommen. Die Bundespolizei warnt daher gerade zur Ferienzeit vor leichtsinnigen Aktionen und Unachtsamkeit.

Nach dem tragischen Tod einer 14-Jährigen warnt die Bundespolizei vor Leichtsinn an Bahngleisen

Nach dem tragischen Unfall vor rund drei Wochen, bei dem ein Mädchen am Starnberger See von einer S-Bahn erfasst und getötet wurde, warnt die Bundespolizei nun vor Leichtsinn an den Bahngleisen. Gerade in der Ferienzeit kommt es häufiger vor, dass spielende Kinder im Gleisbereich gemeldet werden – und für sie alle besteht Lebensgefahr. 

 

Die Bundespolizei benennt mehrere Gefahrenquellen: Moderne Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung oft erst sehr spät wahrgenommen werden. Beim Klettern auf Masten, Schutzeinrichtungen, Brücken und abgestellte Schienenfahrzeuge entsteht eine lebensgefährliche Nähe zum Oberleitungsnetz der Eisenbahn. Hier genügt oft schon die bloße Annährung und es kommt ohne Berührung zum Stromschlag.

 

Die Bundespolizei bittet insbesondere Erwachsene, den Kindern in den kommenden Ferienwochen ein gutes Vorbild zu sein:  Sie sollten die weiße Sicherheitslinie auf dem Bahnsteig beachten und keine Abkürzungen über die Gleise nehmen, sondern Über- oder Unterführungen benutzen. Auch sollten Eltern ihre Kinder auf die Gefahren hinweisen, die beim Spielen im Bahnbereich lauern.

 

mt / Bundespolizei

12