Tag Archiv: Gymnasium

© Einatzleitung vor dem Dante Gymnasium am 22.05.2019

Drohung gegen zwei Münchner Gymnasien – Lehrer unter Verdacht

Nach den Drohungen gegen zwei Gymnasien in München ist ein Lehrer in Verdacht geraten. Zwar liefen die Vernehmungen noch, weshalb die Polizei keine Informationen veröffentlichen könne, sagte ein Sprecher am Mittwoch. Doch es deute alles darauf hin, dass es sich bei dem Täter um einen 30 Jahre alten Lehrer handelt. Zuvor hatte die Münchner «Abendzeitung» darüber berichtet.

Der Mann soll an einem der beiden unmittelbar benachbarten Gymnasien arbeiten. Die unklare, sehr weit gefasste Drohung hat sich wohl nicht primär gegen die beiden Schulen gerichtet, sondern ist aus einer privaten Frustsituation heraus entstanden. Am Dienstagmorgen war an einem der beiden Gymnasien eine E-Mail mit «interpretationsfähigem Inhalt» eingegangen, wie es hieß. Schon kurz darauf geriet der 30-Jährige in den Fokus der Ermittler.

Nahezu zeitgleich gab es zudem einen Einsatz an einer Münchner Förderschule, nachdem ein Unbekannter einer Angestellten dort gesagt hatte, dass er eine Bombe auf dem Gelände deponiert habe. In diesem Fall tappt die Polizei noch im Dunkeln: «Der Täter ist nur einmalig und kurzfristig der Angestellten der Schule gegenübergetreten, und die tut sich sehr schwer mit einer Beschreibung», sagte der Polizeisprecher. Im Moment spreche nichts dafür, dass der 30-Jährige auch für diesen Fall verantwortlich sei. «Wir trennen die beiden Fälle auch strikt.»

dpa

© Polizei vor Rupert-Egenberger-Schule am 21.05.

Wegen Drohungen: Drei Schulen in München und Landkreis geräumt

Am Dienstagmorgen, den 21.05., wurden das Dante-Gymnasium, das Klenze-Gymnasium und die Rupert-Egenberger-Schule von der Polizei geräumt. Der Grund war eine Bedrohungslage, die nun von den Beamten weiter untersucht wird.

 

Die beiden direkt nebeneinander liegenden Schulgebäude (Dante-/Klenze-Gymnasium) im Stadtteil Sendling wurden am frühen Dienstagmorgen geräumt, am Dante-Gymnasium wird der geplante Unterricht ausfallen. Vor allem die Oberstufe ist durch den Ausfall der Kolloquiumsprüfungen stark betroffen. Zu den Einzelheiten der Drohung, die per E-Mail versendet wurde, hat sich die Polizei bislang noch nicht geäußert.

Die Rupert-Egenberger-Schule in Unterschleißheim wurde ebenfalls geräumt. Ursache soll laut Aussage eines Polizeisprechers gewesen sein, dass ein Mann gegenüber einer Schulangestellten eine Bombendrohung aussprach. Spürhunde der Polizei durchsuchten mit 80 Beamten das gesamte Schulgebäude. Eine Fahndung nach dem Mann wurde bereits eingeleitet.

Ein Zusammenhang zwischen dem Dante-/Klenze-Gymnasium und der Rupert-Egenberger-Schule konnte nicht gefunden werden. Die Schüler waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet, da die Polizei bereits vor Öffnung präsent war.

Massive IT-Probleme am Oskar-von-Miller-Gymnasium: Unterricht kaum möglich

Seit 4 Wochen (Stand: 16.10.) kann das Oskar-von-Miller-Gymnasium seine Schüler nur schlecht, in manchen Räumen sogar gar nicht, unterrichten. Schuld ist ein nahezu vollständiges Versagen des neuen IT-Konzeptes, mit dem Schüler zukünftig unterrichtet werden sollen.

 

Es ist der 16.10.2018, als die CSU-Fraktion des Stadtrates nach etlichen Versuchen der Schule nun sogar eine Anfrage an Oberbürgermeister Dieter Reiter stellt. Denn die nicht funktionierende IT, welche inzwischen die meisten Kreidetafeln und „Overheadprojektoren“ aus Schulen verbannt hat, lässt den Schulunterricht fast stillstehen.

 

Gründe für den Ausfall

In einem mehrseitigen Brief, der unserer Redaktion vorliegt, hatte sich der Schulleiter des Gymnasiums, Peter Schwartze, bereits an Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter gewandt. Darin werden neben der mangelnden Kenntnis im Umgang mit den neuen Lernmaterialien, verschiedenste technische Mängel aufgezählt, die den Unterricht für die Lehrerschaft massiv beeinträchtigt. Darunter: 

  1. Whiteboards (Ersatz für Tafeln) wurden technisch nicht abgenommen, und sind darum meist nicht steuerbar
  2. Digitale schwarze Bretter kamen nie an (diese sollten Auskunft über Stundenpläne geben)
  3. Dokumentenkameras (Ersatz für Projektoren) wurden zu einem großen Teil defekt angeliefert
  4. Netzwerk der Lehrkräfte wurde nicht eingerichtet, Lehrer können deswegen keine Dokumente drucken

 

Warum das Problem bis jetzt nicht gelöst wurde
  1. Für die Einrichtung der Hardware gibt es kein professionelles oder geschultes Personal an der Schule. Aktuell gibt es nur einen städtischen Angestellten, der für die Installation der Geräte eingesetzt wird. Durch das hohe Aufgabenspektrum kann dieser jedoch nur sehr selten vor Ort sein.
  2. Münchens IT-Dienstleister IT@M reagiert nicht oder nur unzureichend auf das Hilfeersuchen der Schule. Auf Nachfragen werden zum Teil falsche Antworten gegeben. Zudem dauert es meist Stunden, bis man zum Dienstleister einen telefonischen Kontakt herstellen kann.
Was die CSU-Fraktion im Stadtrat München nun von Dieter Reiter wissen möchte:
  1. Wer ist für das IT-Konzept im Interimsbau des Oskar-von-Miller-Gymnasiums verantwortlich und zuständig?
  2. Warum wurden in den Klassenzimmern keine Tafeln montiert?
  3. War den zuständigen Stellen zu Schulbeginn bekannt, dass das System nicht funktioniert, bzw. ständige Mängel aufweist?
  4. Warum wurden die ständigen Beschwerden der Schulleitung nicht ernst genommen?
  5. Haben die zuständigen städtischen Stellen jetzt die Ursachen für die ständigen Ausfälle der IT identifiziert?
  6. Bis wann ist damit zu rechnen, dass endlich wieder ein geregelter Unterricht stattfinden kann?
  7. Wird jetzt endlich auf die Sorgen der Schulleitung und Lehrer des Oskar-von-MillerGymnasium eingegangen und nicht nur mit wortreichen Beschwichtigungen reagiert?

pg

Schulstart: Kultusminister Spaenle will bayerische Schulen stärken

München Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) will in den kommenden Jahren die digitale und die berufliche Bildung an allen bayerischen Schulen weiter stärken. Wenige Tage vor dem Start des neuen Schuljahres kündigte Spaenle unter anderem Medienkonzepte für jede einzelne Schule an. Zudem solle es an allen weiterführenden Schularten mehr Informatikunterricht geben, sagte Spaenle am Freitag in München, ließ Details mit Blick auf die anstehenden Haushaltberatungen aber offen. Das Thema Digitalisierung sei aber «die zentralste Veränderung, die wir zu gestalten haben», betonte er.     Die Arbeiten an der Konzeption des neuen neunjährigen Gymnasiums kommen nach Angaben Spaenles gut voran. Dieses startet in einem Jahr für die Klassenstufen fünf und sechs – de facto sind die jetzigen neuen Fünftklässler also die ersten G9-Schüler.   Der Lehrplan für die fünfte Klasse sei fertig, der Lehrplan für die sechste Klasse werde ebenfalls rechtzeitig vorliegen. Und auch die Konzeption der sogenannten «Überholspur» für schnelle Schüler, die das Gymnasium weiter in acht Jahren absolvieren wollen, komme voran. Auch die Berufsorientierung am Gymnasium werde neu aufgestellt, betonte er.   dpa
Schulklasse, © Symbolfoto

Willkommen zurück G9 – CSU beschließt Bildungsreform

Seit Mittwochabend steht der Entschluss fest, Bayern kehrt zurück zum G9. Die CSU zog somit einen Schlussstrich unter die jahrelange Diskussion um das Bildungssystem in Bayern. Das neun jährige Gymnasium soll dann mit dem Schuljahr 2018/19 eingesetzt werden. Kultusminister Ludwig Spaenle stellt die Pläne am heutigen Donnerstag im Kultusministerium im Detail vor. münchen.tv berichtet dann ausführlich bei München heute um 18 Uhr. Weiterlesen
© Schüler demonstrieren gegen Hausmeister-Entlassung am Lise-Meitner-Gymnasium in Unterhaching

Schüler demonstrieren gegen Hausmeister-Entlassung

Schüler, die gegen die eigene Schulleitung demonstrieren, sieht man nicht alle Tage. In Unterhaching ist genau das heute passiert, weil mit der Entlassung eines beliebten Hausmeisters für die Schüler „das Fass nun endgültig übergelaufen“ sei.   Weiterlesen
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