Tag Archiv: Haft

Fahnungsfoto der Polizei eines gewalttätigen Angreifers in einer Diskothek, © Foto: Polizeipräsidium München

Nach brutaler Attacke – Disko-Schläger gefasst

Bei einer Auseinandersetzung in einer Diskothek in der Münchner Innenstadt wurde ein Mann schwer verletzt. Zwei Männer überstreckten seinen Kopf und schlugen gegen seinen Kehlkopf. Der beteiligte Türsteher wurde bereits gefasst. Durch eine Öffentlichkeitsfahndung konnte der zweite Täter ebenfalls festgenommen werden.

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Flüchtlinge in einem Schleuser-Bus, © Das Geschäft der Schleuser boomt. Für die vielen Verdächtigen werden jedoch die Plätze in den Untersuchungshafteinrichtungen knapp.

Schleuser: Mehr Haftbefehle gegen Menschenhändler als Gefängnisplätze

Knapp die Hälfte aller Ermittlungsverfahren gegen Schleuser werden in Bayern verhandelt. Ein echtes Problem, denn jetzt werden die Plätze in den Gefängnissen für die Menschenhändler knapp.

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München: Festnahme in Zusammenhang mit Steueraffäre um Uli Hoeneß

Im Zusammenhang mit der Steueraffäre um Uli Hoeneß hat es eine Festnahme gegeben. Dies bestätigte die Staatsanwaltschaft München am Donnerstag. Details nannte die Behörde nicht. Laut einem Bericht der Mainzer „Allgemeinen Zeitung“ hat eine Zielfahndung des bayerischen Landeskriminalamts zur Festnahme eines Bankers geführt. Weiterlesen

Grenzkontrolle zwischen Deutschland und Österreich verursacht lange Staus, © Symbolfoto: Grenzkontrolle zwischen Deutschland und Österreich

Rosenheim: Was ist nur an dieser Grenze los?

Rosenheimer Bundespolizei: Über 800 unerlaubte Einreisen im Juni – mehr als 3.100 im 1. Halbjahr.

 

Die Zahlen geben Anlass zum Nachdenken: Im südlichen Abschnitt der deutsch-österreichischen Grenze hat die Bundespolizei allein im Monat Juni rund 820 unerlaubt eingereiste Personen festgestellt. Etwa 90 von ihnen waren mit falschen beziehungsweise gefälschten Papieren unterwegs. In mehr als 40 Fällen sind sich die Rosenheimer Ermittler sicher, dass Schleuser und Gehilfen hinter den illegalen Grenzübertritten von rund 200 Menschen stecken. Immer wieder ist Italien Ausganspunkt der letzten Schleusungsetappe.

 

Profitables Geschäft für Schleuser

 

Das belegen auch die aktuellen Fälle: Ein Italiener wird beschuldigt, sechs Eritreer mit dem Pkw von Mailand illegal in die Bundesrepublik befördert zu haben. Für die Schleusung hätte er eigenen Angaben zufolge 500 bis 600 Euro bekommen sollen. Der 29-Jährige wurde zusammen mit den Afrikanern von den bayerischen Schleierfahndern auf der Inntalautobahn bei Oberaudorf gestoppt. Am Dienstag (8. Juni) lieferten die Bundespolizisten den Mann ins Bernauer Gefängnis ein. Das Rosenheimer Amtsgericht ordnete seine Untersuchungshaft an. Dieses „Schicksal“ teilt er mit einem ägyptischen Staatsangehörigen. Der 25-Jährige schleuste nach ersten Erkenntnissen vier Syrer mit dem Auto von Mailand aus nach Deutschland. Hierfür sollte er einen vierstelligen Betrag kassieren. Grenzfahnder stoppten ihn auf der A 8 nahe Bad Aibling. Die Bundespolizei lieferte ihn auf richterliche Anordnung in die Justizvollzugsanstalt Traunstein ein.

 

Von Januar bis Juni registrierte die Bundespolizeiinspektion Rosenheim bereits rund 3.170 Geschleuste und unerlaubt Eingereiste. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2013 waren es etwa 4.000. Die meisten von ihnen stammen – nach wie vor – aus Syrien, Eritrea, Somalia Afghanistan oder Nigeria. Die Feststellungen in Zügen und auf den Autobahnen halten sich aktuell annähernd die Waage.

 

RG / Polizei

München – Mittersendling: Überfallartige Vergewaltigung – Täter festgenommen

münchen.tv berichtete am 30.Mai 2014 über eine versuchte Vergewaltigung an der Aidenbachstraße in München.
Nach der Öffentlichkeitsfahndung stellte sich der Täter und sitzt mittlerweile in Haft.

 

Wie bereits berichtet, stieg am Samstag, 10.05.2014, gegen 05.25 Uhr, eine 29-jährige Französin an der Haltestelle Aidenbachstraße aus der U 3 aus und begab sich zu Fuß zu ihrer Wohnung in der Murnauer Straße. Dabei bemerkte sie, dass sie verfolgt wurde.

 

Auf Höhe des Pfaffenwinkels wurde die 29-Jährige unvermittelt von hinten attackiert und mit dem Kopf gegen die Stange eines Verkehrszeichens gestoßen. Daraufhin stürzte sie und zog sich Schürfwunden an beiden Knien zu. Danach fasste der Täter ihr kräftig in den Schritt. Dabei zerriss ihre Strumpfhose und sie erlitt blutende Verletzungen im Intimbereich.

 

Nachdem die 29-Jährige schrie und sich wehrte, ließ der Täter von ihr ab und flüchtete. Die Frau verständigte über Notruf die Polizei. Eine eingeleitete Sofortfahndung verlief ergebnislos.

 

Öffentliche Fahndung hilft der Polizei

 

Aufgrund einer daraufhin am Freitag, 30.05.2014, eingeleiteten Öffentlichkeitsfahndung meldete sich der Rechtsanwalt des 26-jährigen mutmaßlichen Täters bei der Polizei. Auf Vorladung erschien am Montag, 02.06.2014, der Rechtsanwalt mit seinem Mandanten beim Fachkommissariat 15 zur Vernehmung. Der 26-Jährige machte jedoch zur Sache keine Angaben.

 

Der zuständige Haftrichter im Polizeipräsidium München erließ zwischenzeitlich gegen den 26-Jährigen Haftbefehl wegen Vergewaltigung. Weitere Ermittlungen des Fachkommissariat 15 sind noch erforderlich.

 

RG / Polizei

Uli Hoeneß heute ins Gefängnis?

Uli Hoeneß tritt heute seine Gefängnisstrafe in der JVA Landsberg an, berichtete die Bild Zeitung auf Ihrer Homepage.
Der Ex-Bayern-Präsident wurde wegen Steuerhinterziehung zu einer Haftstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt.

 

Am 13.März war Uli Hoeneß vom Landgericht München wegen Steuerhinterziehung von 28,5 Millionen zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Nach dpa-Informationen tritt der ehemalige FC Bayern München Präsident im Laufe des Tages seine Haft in Landsberg am Lech an.
Nach Bild-Informationen verzichtet Hoeneß auf einen Antrag als Freigänger.

 

Zuletzt wurde Uli Hoeneß Opfer eines Erpressers. Ein vorbestrafter Mann aus Solln hatte Ihm in einem anonymen Brief gedroht „Ihre Haftzeit wird kein Zuckerschlecken“. Bei der Geldübergabe wurde der Mann durch die Münchener Polizei gefasst und verhaftet.

 

Bereits vor einigen Wochen hatte Hoeneß angekündigt, dass er nach seiner Haftstrafe wieder zum FC Bayern zurückkehren werde.

 

 

RG / Bild / dpa

 

Staatsanwaltschaft München: Keine Revision im Fall Hoeneß!

Uli Hoeneß muss für dreieinhalb Jahre ins Gefängnis.

Die Staatsanwaltschaft München II will keine Rechtsmittel mehr einlegen, damit ist das Urteil Gefängnisstrafe in Kürze rechtskräftig.

Auch Hoeneß selbst hatte am vergangenen Freitag erklärt, dass er die Haftstrafe akzeptiere und gegen das Urteil keine Revision einlegen werde.

Zunächst hatte die Münchner Staatsanwaltschaft sogar fünfeinhalb Jahre für den ehemaligen Boss des FC Bayern gefordert. Jetzt gibt man sich aber mit den dreieinhalb Jahren für den schon 62 Jahre alten Uli Hoeneß zufrieden.

In wenigen Wochen wird Hoeneß seine Haftstrafe in der JVA in Landsberg am Lech antreten müssen.

adc / dpa

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