Tag Archiv: Halbfinale

EHC Red Bull München gegen Augsburger Panther

Verloren und Rückstand im Halbfinale für den EHC Red Bull München

Rückschlag für den EHC Red Bull München im Halbfinale um die Deutsche Eishockeymeisterschaft. Im dritten Spiel der „Best of Seven“-Serie unterlagen die Münchner gegen die Augsburger Panther mit 1:2. Damit haben die Augsburger die Führung in der Halbfinalserie übernommen und der 3-fache Meister aus München steht vor dem nächsten Spiel unter Druck.

 

 

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Der Trainer des FC Bayern München, Jupp Heynckes, während der Auslosung zum Champions-League-Halbfinale

FC Bayern im Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid

Der FC Bayern München trifft im Halbfinale der Fußball-Champions-League auf Titelverteidiger Real Madrid – wie schon im letztjährigen Viertelfinale. Das ergab die Auslosung am Freitag in Nyon.

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FC Bayern München im DFB-Pokal, © Rico Güttich / muenchen.tv

FC Bayern München: Elfmeter-Sieg im Pokal-Viertelfinale

Mit Elfmeter-Glück hat Rekord-Pokalsieger FC Bayern München seine Chancen auf das Titel-Triple gewahrt. Der Tabellenführer der Fußball-Bundesliga gewann am Mittwoch das Pokal-Viertelfinale bei Bayer Leverkusen mit 5:3 im Elfmeterschießen, nachdem die packenden 120 Minuten zuvor torlos geblieben waren. Weiterlesen

Fans feiern bei Public Viewing, © Die EM steht kurz vor der Tür

München/Belo Horizonte: History in the making

Die Fußball-Welt ist entzückt und staunt über das deutsche 7:1 gegen den gedemütigten Gastgeber. Jogis Jungs können nun entspannt auf den Finalgegner warten. Für Arjen Robben und Co. ist es wie auch für die Generation um Lionel Messi der dritte Anlauf zum Titel.

 

History in the making

Nach der historischen 7:1-Gala im WM-Halbfinale gegen Gastgeber Brasilien kann sich das DFB-Team das Duell der möglichen Finalgegner gemütlich im TV ansehen. Während Argentinien und die Niederlande am Mittwochabend (22.00 Uhr MESZ) in São Paulo aufeinandertreffen, kann sich das Team von Bundestrainer Joachim Löw im Campo Bahia bereits ganz der Regeneration widmen. Gastgeber Brasilien hingegen muss seine höchste WM-Niederlage bis zum „kleinen Finale“ am Samstag in der Hauptstadt Brasilia irgendwie aus den Köpfen kriegen.

Das 1:7 könnte sich nach dem Maracanaço von 1950, der WM-Finalniederlage Brasiliens gegen Uruguay, zu einem weiteren nationalen Trauma entwickeln. Auch Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff zeigte sich geschockt. „Wie alle Brasilianer bin ich sehr, sehr traurig über die Niederlage. Es tut mir immens leid für uns alle, für die Fans und unsere Spieler“, twitterte sie nach dem Spiel in Belo Horizonte. „Aber wir lassen uns nicht brechen. Brasilien, schüttel‘ den Staub ab und steh wieder auf“, ermutigte sie ihre Landsleute. Am Sonntag wird Roussef nach dem Finale in Rio de Janeiro den Pokal an dem WM-Sieger übergeben.

 

Der vierte Stern zum Greifen nah

Nach der spektakulärsten Darbietung in der deutschen WM-Geschichte trennt Löw und seine noch ungekrönten Helden nur noch ein Schritt vom vierten Titelgewinn. Auf den Tag genau 24 Jahre nach dem letzten WM-Triumph in Italien versetzte die gereifte Generation um den nun alleinigen WM-Rekordschützen Miroslav Klose (16 Tore) mit einem sensationellen 7:1 (5:0) im Halbfinale ganz Brasilien in einen Schockzustand. Im Endspiel am Sonntag im mystischen Maracanã in Rio gegen den Erzrivalen Holland oder Argentinien, das Deutschland 1990 in Rom mit 1:0 besiegen konnte, geht es aber wieder bei Null los.

„Sensationell, märchenhaft, das ist alles zu schwach. Das war heute etwas Historisches. Jetzt wollen wir natürlich auch noch den letzten Schritt machen“, befand der euphorisierte Verbandspräsident Niersbach:. „Ich kann mich nicht an so ein Halbfinale erinnern. Aber es ist noch nichts erreicht. Wir können uns nichts dafür kaufen, egal ob 7:1 oder 2:1. In ein Finalspiel geht man wieder mit 50:50 rein“, betonte DFB-Teammanager Oliver Bierhoff.

Auch Löw bemühte sich nach dem zweithöchsten deutschen WM-Sieg und dem bisher klarsten Erfolg in einem WM-Halbfinale überhaupt um Bodenhaftung. „Ein bisschen Demut tut jetzt auch gut. Wir wollen nicht überbewertet sein“, meinte der Bundestrainer. Sein Vorgänger Jürgen Klinsmann twitterte „so stolz auf sie“ und Franz Beckenbauer, der als Teamchef Deutschland vor 24 Jahren zum WM-Triumph führte, fragte stellvertretend für die Fußball-Welt: „Was war das? Kaum zu glauben.“

 

Oranje oder Hellblau-Weiß

Der fulminante Halbfinalsieg erstaunte auch den möglichen Endspielgegner Argentinien. „7:1 ist ein enormes Ergebnis zwischen zwei Mächten im Weltfußball, das passiert selten, das ist kein normales Ergebnis“, sagte Albiceleste-Coach Alejandro Sabella.

Arjen Robben gegen Lionel Messi – im Duell der Superstars droht einer herausragenden Fußballer-Generation der WM-Abgang ohne Krönung. Argentinien um Alleinunterhalter Messi und die Niederlande mit ihrem spektakulären Angriffstrio stehen im Zenit des Könnens, jetzt soll endlich der Titel her. Doch eine Großmacht wird beim historisch brisanten Halbfinale von São Paulo auch beim Weltturnier in Brasilien scheitern. „Argentinien bleibt Argentinien, aber wir sind Niederlandes Elftal“, betonte Wesley Sneijder die eigene Stärke und will nicht an die 1:3-Endspiel- Pleite gegen die Albiceleste von 1978 erinnert werden: „Die Geschichte ist schön und gut, aber wir müssen sie jetzt vergessen.“

In der spektakulären Oranje-Offensive mit den 30-jährigen Arjen Robben und Sneijder ist der Einsatz von Robin van Persie allerdings nicht garantiert. Der Topstürmer leide an Magenproblemen, berichtete Louis van Gaal am Dienstag. Wie die drei herausragenden niederländischen Spieler unternimmt auch die Mannschaft um Messi am Zuckerhut bereits den dritten gemeinsamen Anlauf zum Premierencoup.

1990 stand der zweimalige Titelträger Argentinien zuletzt unter den Top Vier der Welt und unterlag Deutschland im Finale. Erst vier Jahre ist es her, dass Robben & Co. Hollands dritte große Chance auf den Triumph nach 1974 und 1978 vergaben und bei der WM in Südafrika im Endspiel gegen Spanien verloren.

Innenverteidiger Ron Vlaar droht der Ausfall mit Knieproblemen, die Mittelfeldspieler Leroy Fer und de Jong sind ebenfalls angeschlagen. Argentiniens Coach Sabella muss auf seinen Achtelfinal-Torschützen Ángel di Maria verzichten. Für ihn soll Enzo Perez spielen.

dpa / adc

München / Porto Alegre: Frankreich Favorit?!

Auf dem dreistündigen Rückflug zurück ins deutsche WM-Basiscamp nach Porto Segura wollten sich die WM-Viertelfinalisten um den überragenden Manuel Neuer mit dem nächsten Gegner Frankreich noch nicht all zu viel beschäftigen. Zu sehr steckte noch das schwer erkämpfte und glückliche zwei zu eins gegen Algerien in Köpfen und Beinen. „Wichtig und entscheidend ist, dass man weiterkommt“, betonte Bundestrainer Joachim Löw, der sich zunächst nicht weiter mit den großen Probleme seines Teams in den 120 Achtelfinal-Minuten gegen den krassen Außenseiter Algerien beschäftigen wollte.

 

Viertelfinale wird so eher schwierig…

Zu viel Enttäuschung über die Zitterpartie von Porto Alegre mit den später Toren von André Schürrle (92. Minute) und Mesut Özil (119.) ließ Löw nicht zu. „Soll ich jetzt nach dem Weiterkommen unter die letzten Acht stark enttäuscht sein? Wäre das angebracht? Wir haben natürlich gesehen, dass wir in der ersten Halbzeit nicht gut gespielt haben. Aber solche Spiele gibt es bei jedem Turnier, in denen man den unbedingten Willen haben muss, in die nächste Runde zu kommen“, sagte der Bundestrainer. Und Per Mertesacker, Abwehrchef der deutschen Fußball-Nationalmannschaft unterstrich: „Wir sind unter den letzten Acht und das ist heute alles, was zählt.“

«Solche Spiele müssen manchmal sein, wenn man nach ganz oben kommen möchte», meinte Torwartcoach Andreas Köpke, der 1996 in England als Aktiver am EM-Triumph und damit auch am letzten deutschen Titelgewinn beteiligt war. Dennoch sieht Oliver Bierhoff, der damalige Golden-Goal-Schütze im Finale gegen Tschechien, das aktuelle deutsche Team in Brasilien vor dem Viertelfinale am Freitag in Rio de Janeiro nicht in der Pole Position: «Im Moment kann man eher Frankreich in der Favoritenrolle sehen.»

 

Neuer Plan statt „Plan Neuer“

Für Neuer, der als mitspielender Torwart mit risikovollen, aber gelungenen Rettungstaten mehrmals das deutsche Team im Spiel hielt, ist Frankreich „die stabilste Mannschaft im Turnier. Das ist keine einfache Aufgabe für uns“, erklärte der Münchner und verwies zudem auch den höheren Kräfteverschleiß gegenüber dem Kontrahenten um den Halbfinal-Einzug: „Wir mussten in die Verlängerung gehen und das ist ärgerlich, wenn man sieht, dass Frankreich zwei zu null gewonnen hat und das auch in der regulären Zeit.“

Löw wehrte sich gegen eine zu negative Bewertung des Achtelfinalsiegs gegen aufmüpfige und voll motivierte Algerier. „Wir hatten eigentlich nur in der ersten Halbzeit Probleme, unser Spiel aufzuziehen. Da hatten wir viele Ballverluste und einfache Fehler, mit denen wir den Gegner zu Kontern eingeladen haben“, meinte der DFB-Chefcoach. Seinem geschlauchten Personal gönnt Löw nun erst einmal ein, zwei Tage Regeneration, bevor es im Detail in die Frankreich-Vorbereitung geht.

dpa / adc

FC Bayern München: Traumstart im Halbfinale

Mit einem souveränen 86:67-Sieg ist der FC Bayern Basketball in das Halbfinale der BBL gestartet. Vor rund 5.600 Zuschauern im heimischen Audi Dome konnten die Gäste aus Oldenburg nur in der Anfangsphase noch mithalten.

Das erste Halbfinale war in der Anfangsphase relativ ausgeglichen. Während die Bayern mit einer starken Defensivleistung den Gästen das Leben schwer machten, vergaben die Münchnern ihrerseits in der Offensive so manch sichere Punkte. Entsprechend knapp ging das erste Viertel zu Ende, 18:16 für die Hausherren. Im zweiten Viertel legten die Münchner dann einen Zwischenspurt hin und zogen bis auf 27:19 davon. Sehr zu Freude der anwesenden Führungsriege des FC Bayern um Präsident Karl Hopfner, Vize-Präsident Rudolf Schels, Sportvorstand Matthias Sammer und Finanzvorstand Jan-Christain Dreesen. Doch die EWE Baskets Oldenburg kämpften sich noch ein Mal zurück. Beim Stand von 29:27 entschied sich FCBB-Trainer Pesic eine Auszeit zu nehmen. Die Münchner konnten sich wieder etwas absetzen, 43:35 stand es 1,6 Sekunden vor der Halbzeitsirene. Zeit genug aber für Heiko Schaffartzik, einen umjubelten Buzzerbeater von der Mittellinie zu versenken. Die Halle tobte, 46:35 der Halbzeitstand.

Oldenburg niedergeschlagen

Ob es das intensive Spiel in der ersten Hälfte war, der Buzzerbeater kurz vor der Halbzeit oder einfach die Dominanz der Bayern – in der zweiten Hälfte konnten die Oldenburger nicht mehr mithalten. Mitte des dritten Viertels wuchs der Vorsprung auf 59:43 an. Vor allem MVP Malcolm Delaney zeigte sich treffsicher aus nahezu jeder Position. Nach 30 Minuten hieß es schließlich 68: 53 für die Münchner.
Das Schlussviertel eröffnete Lucca Staiger mit einem Dreier nach zehn Sekunden. Im weiteren Verlauf pendelte der Vorsprung der Bayern zwischen 15 und 20 Punkten und niemand im Audi Dome zweifelte daran, dass die Münchner in der Serie mit 1:0 in Führung gehen würden. Am Ende hieß es schließlich 86:67.
Für die FCBB-Korbjäger waren erfolgreich:
Malcolm Delaney (22 Punkte/2 Dreier), Heiko Schaffartzik (17/4/6 Rebounds), Bryce Taylor (14), John Bryant (11/1/12), Deon Thompson (6), Lucca Staiger (6/2), Boris Savovic (5/8 Reb), Robin Benzing (2), Yassin Idbihi (2)
mh

München – Fröttmaning: Polizei-Fazit zum Halbfinale

Die Polizei spricht von einem weitgehend friedlichen Ablauf der Begegnung zwischen dem FC Bayern München und Real Madrid im Halbfinale der Champions League.

 

Verstopfung am Hoteleingang

Am Montag lauerten schon rund 200 Fans beim Hilton Munich Part Hotel, um einen Blick auf die Spieler von Real Madrid zu erhaschen oder ein Foto für Facebook oder Twitter per Smartphone zu schießen. Das führte auch gleich unmittelbar zu Verkehrsbehinderungen im Bereich Englischer Garten.

Letztendlich haben die Fans die Straßen so sehr blockiert, dass die Polizei eingreifen musste – ansonsten hätte die Mannschaft von Real Madrid gar nicht mehr aus dem Hotel heraus und zum Abschlusstraining kommen können.

Nach dem Einsatz „zahlreicher Polizeibeamter“ und dem Abzug der Spieler lief der Vekehr wieder.

 

Schlacht um Eintrittskarten

Am Dienstag Nachmittag gab es dann einen heftigen Streit zwischen zwei Spaniern um Tickets für das Spiel am Abend in der Allianz Arena.

Der eskalierte soweit, dass einer der beiden Real Madrid-Fans dem anderen einen Bierkrug an den Kopf werfen wollte.

Getroffen hat er ihn aber nicht. Stattdessen zerbricht der Krug auf dem Boden und verletzte eine vollkommen unbeteiligte 67 Jahre alte Frau am Fuß.

Der 28 Jahre alter spanische Krugwerfer bekam eine Anzeige wegen Körperverletzung.

 

Zum runterkommen vor dem Spiel…

…hatten sich zwei 24 Jahre alte Fans Joints und Haschisch mitgebracht.

Die beiden hat die Polizei aber durchsucht, deswegen gibt es für die beiden Männer eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

 

ACAB…

…bedeutet in der Punk-Subkultur „All Cops are Bastards“ und diesen Spruch trug ein 23 Jahre alter Fan vom FC Bayern auf seiner Brust.

Oder so ähnlich: Eigentlich stand auf dem Pullover „copACABana„, was den Beamten schon ausreichte, den Mann wegen Beleidigung anzuzeigen.

 

Fazit

…es war erfreulich ruhig. Als einzige weitere Meldung bei dem Spiel, bei dem der FC Bayern bekanntermaßen verlor, hatte die Polizei das Entzünden zweier bengalischer Feuer an der U-Bahn-Station Fröttmaning.

 

PP / adc

FC Bayern: zahnlose „Bestia negra“ hofft auf’s Rückspiel

Nach der 0:1-Pleite im Estadio Santiago Bernabeu gegen Real Madrid muss der FC Bayern nun im Rückspiel am 29. April in der heimischen Allianz Arena versuchen, den Einzug ins Endspiel der Champions League perfekt zu machen.

Ein Blick in die Statistik sprich teils für und teils gegen den FC Bayern. Zwar bedeutet eine knappe 0:1-Niederlage noch nicht das Ende aller Träume, aber in drei von fünf Fällen konnten die Münchner eine Auswärtsniederlage nicht mehr umbiegen und schieden aus.
2000 Halbfinale  
Real Madrid - FC Bayern 2:0
FC Bayern - Real Madrid 2:1 ausgeschieden
2005 Viertelfinale 
FC Chelsea - FC Bayern 4:2
FC Bayern - FC Chelsea 3:2 ausgeschieden
2007 Achtelfinale  
Real Madrid - FC Bayern 3:2
FC Bayern - Real Madrid 2:1 weiter
2009 Viertelfinale 
FC Barcelona - FC Bayern 4:0
FC Bayern - FC Barcelona 1:1 ausgeschieden
2011 Achtelfinale 
FC Basel - FC Bayern 1:0
FC Bayern - FC Basel 7:0 weiter

„Weißes Ballett“ in München sieglos

In zehn Spielen in München hat Real Madrid neun mal verloren und nur ein mal Unentschieden gespielt. Nach dem Hinspiel-Sieg müssen die „Königlichen“ ja auch nicht unbedingt gewinnen, ein Remis oder gar eine knappe Niederlage mit einem Tor Unterschied bei eigenen Treffern der Madrilenen reicht ihnen vollkommen, um ins Endspiel nach Lissabon einzuziehen.

Die bisherigen Spiele in München:

17.04.2012 FC Bayern - Real Madrid 2:1 Halbfinale
07.03.2007 FC Bayern - Real Madrid 2:1 Achtelfinale
24.02.2004 FC Bayern - Real Madrid 1:1 Achtelfinale
02.04.2002 FC Bayern - Real Madrid 2:1 Viertelfinale
09.05.2001 FC Bayern - Real Madrid 2:1 Halbfinale
09.05.2000 FC Bayern - Real Madrid 2:1 Halbfinale
08.03.2000 FC Bayern - Real Madrid 4:1 Gruppenphase
02.03.1988 FC Bayern - Real Madrid 3:2 Viertelfinale
08.04.1987 FC Bayern - Real Madrid 4:1 Halbfinale
14.04.1976 FC Bayern - Real Madrid 2:0 Halbfinale

Die Bayern hätten sich eine durchaus angenehmere Ausgangslage für’s Rückspiel schaffen können. Aber am Ende zählt im Fußball nun mal nicht, der Ballbesitzt, sondern die Tore.
mh

Champions League Halbfinale: FC Bayern München vs. Real Madrid

Bayern bestreitet in Madrid erstes Halbfinal-Duell gegen Real

Im legendären Estadio Santiago Bernabeu will sich der FC Bayern am Mittwochabend  gegen Real Madrid eine gute Ausgangslage für den Einzug ins Champions-League-Endspiel schaffen. Im ersten Halbfinalmatch bei Spaniens Fußball-Rekordmeister spielen die Münchner auf Sieg, wie Kapitän Philipp Lahm ankündigte. Gegen das Starensemble um die angeschlagenen Cristiano Ronaldo und Gareth Bale forderte Trainer Pep Guardiola eine „überragende Leistung“. Details zur Aufstellung verriet er nicht. Mit einem Erfolg könnte Bayern knapp eine Woche vor dem Rückspiel in der heimischen Arena den Grundstein zur vierten Finalteilnahme in fünf Jahren legen.

 

Die Triple-Sieger äußern sich auf diversen Social Media Plattformen über das Spiel gegen Real Madrid:

Abwehrspieler Dante hat auf seiner Facebook-Seite ein Video von sich gepostet, in dem er über das Spiel spricht.

Auch Rafinha hat ein Video von sich bei Facebook gepostet.

Mittelfeldspieler Toni Kroos tiwttert: „Das Abschlusstraining ist beendet! Wir sind bereit für morgen. Ich habe ein sehr gutes Gefühl !!!“

Stürmer Thomas Müller via Twitter: „Auf geht`s nach Madrid! Jetzt kommen die Spiele, die unter die Haut gehen…“

Abwehrspieler David Alaba ist bereit fürs Spielt und twittert: „I just have taken my seat in the plane, ready for take off! On our way to Madrid!“

Jérome Boateng via Twitter: „On the way to Madrid with the team“.

Und auch Abwehrspieler Holger Badstuber freut sich aufs Spiel und twittert: „Champions League night!!!!“

 

rr/dpa

 

 

 

 

FC Bayern: Abflug nach Madrid

Es ist für viele das vorweggenommene Endspiel. Am Mittwoch gastiert der FC Bayern München im Halbfinal-Hinspiel der Champions League bei Real Madrid. Im zweiten Halbfinale stehen sich Atlético Madrid und der FC Chelsea gegenüber.

Am Dienstagvormittag ist der deutsche Meister und Champions League-Titelverteidiger FC Bayern zum Spiel nach Madrid aufgebrochen. Gegen 13:30 Uhr werden die Münchner in Madrid erwartet. Vom Flughafen aus geht es zunächst zum Teamhotel, wo am Nachmittag (etwa gegen 14:45 Uhr) die internationale Pressekonferenz mit Pep Guardiola, Philipp Lahm und Javi Martínez stattfindet. Ab 18 Uhr bittet Guardiola dann zum Abschlusstraining im Estadio Stantiago Bernabéu.

Lizenz zum Gelddrucken

Die Champions League ist auch heuer wieder eine wahre Geld-Druck-Maschine für die Vereine. Ein Einzug ins Finale bringt 6,5 Millionen Euro. Der Gewinner des Endspiels am 24. Mai 2014 in Lissabon bekommt noch ein mal 10,5 Millionen Euro. Bislang hat der FC Bayern in der laufenden Saison 25,9 Millionen Euro an UEFA-Prämien kassiert. Dazu kommt ein zweistelliger Millionen-Betrag aus dem Markt-Pool, sowie Zuschauereinnahmen aus sechs Heimspielen in ähnlciher Größenordnung.  Der Triumph 2013 spülte den Münchnern insgesamt 55,046 Millionen Euro an UEFA-Geldern in die Kassen, 19,146 Millionen davon aus dem Marktpool und 15 Millionen Zuschauereinnahmen.

La Bestia Negra

So wird der FC Bayern ehrfurchtsvoll in Madrid genannt. Weil die Bayern regelmäßig wie eine schwarze Bestie über das „weiße Ballett“, sprich über Real Madrid herfallen. Elf mal gewannen die Münchner, nur sieben Mal Real. Zwei Spiele endeten Unentschieden. Das letzte Duell im legedären Estadio Stantiago Bernabeu (siehe Fotostrecke) konnten die Münchner nach Elfmeterschiessen für sich entscheiden und zogen dadurch ins „Finale dahoam“ ein. Bayern gegen Real – ein Klassiker im Weltfußball.
mh

Faustschlag , © Symbolfoto

München – Hauptbahnhof: Manchester-Brutalos gefasst

Als ein 21 Jahre alter Münchner am Mittwoch Abend noch schnell in eine S-Bahn steigen wollte, bevor diese abfuhr, rempelte er versehentlich einen anderen Mann an, der den Stoß sofort mit einem Faustschlag quittierte.

Doch damit nicht genug:

Der Mann beleidigte den jungen Mann aus Moosach auf Englisch und attackierte ihn weiter, bis der Moosacher zu Boden geht. Die Begleiter des Schlägers treten sofort auf den am Boden liegenden Mann ein.

Der Begleiter des Opfers versucht, einzugreifen und zu schlichten, da kommen weitere Engländer hinzu und verprügelten den 23 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Erding ebenfalls heftig, traten auf ihn ein und schleuderten ihn sogar gegen eine Säule des Hauptbahnhofes.

Die Folge der brutalen Attacke am Bahnsteig:

Blutende Wunden – Abschürfungen und Risse – bei dem 21 Jahre alten Münchner und mehrere Prellungen bei dem 23 Jahre alten Opfer aus dem Landkreis Erding.

Bei den Tätern dürfte es sich um englische Staatsangehörige gehandelt haben, die als Anhänger von Manchester United zum Champions-League – Spiel gegen den FC Bayern angereist waren.

Die aggressive Truppe, bestehend aus mindestens 10 ManU – Anhängern, konnte nach dem Anfgriff flüchten. Die Polizei hat zwar sofort eine Suche nach den Tätern eingeleitet, konnte die Männer aber in der Masse der Fußball – Fans nicht mehr finden.

Update: Dank Videoüberwachung konnte die Polizei sie fassen

Nach der brutalen Attacke erkannten Polizisten am Flughafen München drei der Schläger wieder, sie konnten festgenommen werden.

  Die Männer wollten den Flug um 16 Uhr nach Manchester nehmen, als den Beamten klar wurde, dass es sich um die Rowdys vom Hauptbahnhof handelt.

Ein 19 Jahre alter Manchester United-Fan gestand sofort, an der Prügelei beteiligt gewesen zu sein.

Am Freitag morgen konnte dann der Vierte der Schläger am Flughafen festgesetzt werden. Er wollte ebenfalls einen Flug nach Hause nach Manchester nehmen.

„Dies ist einerneuter Beleg dafür, dass Videoaufzeichnungen in Bahnhöfen und Zügen für eine effiziente Strafverfolgung unverzichtbar ist“, sagte Jürgen Vanselow, der Leiter der Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof dazu.

adc / PP

Championsleague-Viertelfinale: FC Bayern München gegen Manchester United

Am Mittwoch kämpft der FC Bayern München um den Einzug ins Halbfinale der Fußball-Champions-League. Doch bei dem Heimspiel müssen die Bayern gleich auf mehrere Spieler verzichten.

 

Titelverteidiger Bayern München ohne Leistungsträger Bastian Schweinsteiger und Javi Martínez

 

Vize-Kapitän Schweinsteiger hatte im Viertelfinal-Hinspiel gegen Manchester United die Gelb-Rote Karte gesehen und ist in der entscheidenden zweiten Partie am Mittwochabend gesperrt. Das gleiche Schicksal teilt der spanische Nationalspieler Martínez, der beim 1:1 in England die dritte Gelbe Karte im laufenden Wettbewerb erhalten hatte.

Bei dem FC Bayern München ist dafür der Brasilianer Dante nach seiner Sperre im Hinspiel wieder spielberechtigt. Manchester kann seinerseits in der Münchner Arena wieder auf Linksverteidiger Patrice Evra zurückgreifen. Einziger vorbelastete Akteur ist Rio Ferdinand. Der Innenverteidiger müsste bei einer Verwarnung im Falle eines Weiterkommens von ManUnited im Halbfinal-Hinspiel pausieren.
Weniger Zuschauer in der Arena
Neben Schweinsteiger und Martínez muss der FC Bayern München auch auf einige Fans verzichten. Im Viertelfinal-Rückspiel gegen Manchester United dürfen an diesem Mittwoch nur 67 300 Zuschauer in die Münchner Fußball-Arena. Wegen eines Fehlverhaltens seiner Fans im Achtelfinal-Heimspiel gegen den FC Arsenal hat die Europäische Fußball-Union einen Zuschauer-Teilausschluss verfügt. Der 700 Zuschauer fassende Block 124 auf dem Unterrang der Haupttribüne bleibt geschlossen.
Beleidigungen der Zuschauer sorgen für Teilausschluss

Beim 1:1 gegen Arsenal hatten Zuschauer am 11. März während des Spiels ein Plakat mit der Aufschrift „Gay Gunners“ hochgehalten. Der FC Bayern München bedauerte den Vorfall und distanzierte sich in einer Stellungnahme „aufs Schärfste von diesem diskriminierenden Banner“. Das schützte den deutschen Rekordmeister aber nicht vor der Bestrafung durch die Europäische Fußball-Union.

 

rr/dpa

FC Bayern gegen Barca: Neuer Termin

Triple-Gewinner FC Bayern München muss sein heutiges Testspiel gegen den FC Barcelona vorverlegen. Da die deutschen Fußball-Frauen das Halbfinale der EM erreicht haben und dort am Mittwoch um 20.30 Uhr auf Gastgeber Schweden treffen, verschiebt sich bei den Bayern die Anstoßzeit um zwei Stunden auf 18.30 Uhr.

 

Die Saison startet für den Rekordmeister offiziell am 9. August mit der Partie gegen Borussia Mönchengladbach.“Wir sind bereit, wir sind gerüstet“, sagte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge am Dienstagabend bei der offiziellen Team-Präsentation in der Allianz Arena.