Tag Archiv: Handel

Größere Geschenke und kalte Adventszeit – die Prognosen für das Weihnachtsgeschäft

Nach einem entäuschenden Weihnachtsgeschäft vor einem Jahr will der bayerische Einzelhandel dieses Jahr erstmals mehr als 14 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften. Die kleinen Läden seien eher pessimistisch, die großen und vor allem der Onlinehandel optimistisch.

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Der Republikaner Donald Trump wird der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.

Nach US-Wahl: Bayerische Wirtschaft für schnellen TTIP-Abschluss

Nach einem skandalvollen und harten Wahlkampf ist es jetzt amtlich: Der Republikaner Donald Trump wird der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. In einer ersten Rede vor seinen Anhängern, gab er sich versöhnlich. Er wolle jetzt Präsident aller Amerikaner werden und die Spaltung überwinden. Die bayerische Wirtschaft erwartet nun ein klares Bekenntnis zum Freihandel und Unterstützung bei einem schnellen TTIP-Abschluss.

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Burgstraße in München mit alten Gebäuden, © Burgstraße in München

Der Münchner „Weinstadl“

Der Weinstadl – einer der ältesten und noch erhaltenen Häuser Münchens. In früheren Zeiten wurde das Bayerische Baudenkmal zur Lagerung und Verkauf von Wein genutzt, heute genießen Gäste die bayerische-österreichische Küche des Stadtwirts Hofer. Weiterlesen

München/Nürnberg: Arbeitslosenzahlen sinken weiter

Die Zahl der Arbeitslosen im Freistaat Bayern ist im Juni im Vergleich zum Mai um 5990 auf 249 112 gesunken.

Das sind zwar im Vergleich zum Vormonat 0,1 Prozentpunke weniger, im Vergleich zum Vorjahresmonat sind allerdings knapp 2000 Menschen mehr ohne Job.

„Der Arbeitsmarkt in Bayern zeigt sich stabil und in einer guten Verfassung“, sagte der Chef der Nürnberger Agentur für Arbeit Ralf Holtzwart. „Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat einen neuen monatlichen Höchstwert erreicht. Und auch die Arbeitskräftenachfrage zieht an“, betonte Holtzwart.

 

Der tiefstmögliche Stand?

Die Bayerische Landesbank vermeldet: „Wir sind auf einem so hohen Niveau, dass wir stark fallende Arbeitslosenzahlen wohl nicht mehr zu erwarten haben“ und ergänz damit einen Bericht des ifo-Institutes München, indem diagnostiziert worden war, dass der Frühjahrsaufschwung in diesem Jahr kaum spürbar gewesen sei, da der milde Winter dafür gesorgt hatte, dass bereits in den vorhergehenden Monaten der Aufschwung voll zum Tragen gekommen wäre.

Die Bundesagentur für Arbeit entgegnet:

„Die anhaltende positive wirtschaftliche Grundstimmung und die an sich optimistischen Einschätzungen der Unternehmen lassen auch für die kommenden Monate einen hohen Kräftebedarf erwarten.“

Auch die ausgesprochen hohe Beschäftigung sorge dafür, dass die Unternehmen viele Mitarbeiter suchten, weil durch Arbeitsplatzwechsel immer wieder Stellen nachbesetzt werden müssen.

 

Bundesweit…

…ist die Zahl Jobsuchender im Juni um rund 70000 zurückgegangen.

Damit sind noch rund 2,8 Millionen Menschen in Deutschland noch arbeitslos.

adc / dpa

Die bayerische Flagge über dem Landtag

Bayern: Freistaat wird wohl Wirtschaftsmacht in Deutschland

Die bayerische Wirtschaft wird laut einer Studie auch in den kommenden zweieinhalb Jahrzehnten von ihrer starken Exportorientierung profitieren. In der von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft beauftragten Studie geht die Prognos AG von einem durchschnittlichen Wirtschaftswachstum im Freistaat von 1,5 Prozent bis 2040 aus, das wären 0,2 Prozent mehr als im Bundesdurchschnitt. Allerdings sind konkrete Wachstumsprognosen selbst für die nahe Zukunft nur schwer möglich und müssen deshalb häufig revidiert werden.

Bayerische Produkte – ein Verkaufsschlager

Wesentliche Wachstumsimpulse liefere auch im Freistaat der private Konsum, doch dürfte der Beitrag des Außenhandels höher ausfallen als im Bund. «Ein knappes Drittel des Wachstums bis 2040 ist darauf zurückzuführen, bundesweit sind es nur 20 Prozent», hieß es. Die Industrie und hier vor allem die Schlüsselbranchen Fahrzeugbau, Elektroindustrie, Maschinenbau und chemische Industrie, dürfte auch künftig wesentlichen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg Bayerns haben. Mit Ausnahme der chemischen Industrie seien diese Branchen in Bayern auch überdurchschnittlich vertreten. «Allerdings darf nicht unerwähnt bleiben, dass diese Konzentration auch ein gewisses Risiko birgt», hieß es.

 

Bayern arbeitet weiter, während die anderen altern

Bayern komme zugleich zugute, dass der demografische Wandel langsamer fortschreiten dürfte als im Bundesschnitt. Für die Bevölkerung im Freistaat prognostiziert die Studie noch bis 2027 eine Zunahme, im Jahr 2040 werde die Einwohnerzahl dann nur leicht unter dem aktuellen Stand liegen, hieß es. Zudem dürfte die Zahl der Erwerbstätigen lediglich um knapp fünf Prozent abnehmen, während bundesweit mit einem Minus von gut neun Prozent gerechnet wird.

dpa

Erding: KriPo schnappt die großen Fische unter den Drogenhändlern

Mit der Zerschlagung einer überregional agierenden Drogenbande, der Festnahme zweier Haupttäter sowie der Beschlagnahme von insgesamt mehr als 6 Kilogramm Haschisch gelang der Erdinger Kripo ein herausragender Erfolg in der Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität.

 

Der Ermittlungserfolg ist das Ergebnis länger andauernder Ermittlungen gegen insbesondere einer 53-jährigen Angestellten aus dem Landkreis Freising und einem 54-jährigen arbeitslosen Münchner. Beide werden beschuldigt, über einen längeren Zeitraum größere Mengen Haschisch aus dem Osten nach Oberbayern transportiert und hier gewinnbringend weiterverkauft zu haben.

 

Bereits im Dezember 2013 wurde die Kripo Erding auf die Händler aufmerksam, nachdem bei einem 30-jährigen Deutschen – ebenfalls aus dem Freisinger Landkreis – ein knappes Kilo Haschisch sichergestellt wurde, das ebenfalls von der 53-jährigen Frau stammte.

 

Vor gut zwei Wochen schlugen Beamte der Kriminalpolizei Erding mit Unterstützung von Rauschgiftermittlern des Bayerischen Landeskriminalamts zu. Kurz vor der Landeshauptstadt München kontrollierten die Beamten den 54-jährigen Tatverdächtigen in seinem schwarzen Ford Focus. Im Fahrzeug des Münchners konnte ein Rucksack, gefüllt mit insgesamt 4,5 Kilo frischer Ware, einzeln mit Paketband umwickelte Haschischpäckchen (siehe beigefügtes Lichtbild) sichergestellt werden.

 

Im Zuge dessen wurde die 53-jährige Komplizin des Festgenommenen  kurz vor ihrer Wohnung mit ihrem Fahrzeug Seat angehalten und festgenommen. Aufgrund vorangegangenem Cannabiskonsums wurde eine Blutentnahme bei der Frau durchgeführt. Ein weiterer Tatverdächtiger aus dem Landkreis Ebersberg wurde ebenfalls festgenommen.  In dessen Wohnung wurden weitere 600 Gramm Haschisch beschlagnahmt.

 

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut erließ der zuständige Richter Haftbefehl gegen die beiden 53 und 54 jährigen Haupttäter.

Oberschleißheim: Tschechen verkauften verwahrloste Hundewelpen aus Kofferraum

Verwahrlost, verdreckt, abgemagert – so fand die Polizei am Samstag 16 Hundewelpen in einem Auto in Oberschleißheim. Zwei Männer aus Tschechien wollten die Tiere dort an einer Tankstelle verkaufen.

Bei einer ersten Befragung gab einer der beiden Männer an, im Internet mit Hundewelpen zu handeln. Hierfür hätte er in der Tschechischen Republik ein Gewerbe angemeldet. Auf dem Parkplatz der Tankstelle in Oberschleißheim fand die erste Übergabe des Tages an eine Frau aus dem Raum Dachau statt. Als Kaufpreis nannte der Händler 470 Euro. Weiterhin gab er an, die anderen Hundewelpen in verschiedenen Städten in ganz Deutschland an Käufer aus dem Internet zu übergeben. Hierfür würde üblicher Weise eine Anzahlung geleistet, den Restbetrag bekäme er bei Erfolg der Übergabe.

 

Die Welpen waren abgemagert und verängstigt

Die mitgeführten Hundewelpen waren insgesamt in einem äußerst verwahrlosten Zustand und wurden zunächst auf die Wache der Oberschleißheimer Polizeiinspektion gebracht. Insgesamt handelte es sich um 16 Welpen unterschiedlichen Alters und Rassen, die in fünf Boxen verteilt waren. Die Boxen waren stark mit Hundekot verunreinigt, alle Welpen machten einen abgemagerten und stark verängstigten Eindruck. Sie hatten tränende Augen und ihr Fell war mit Hundekot verklebt. Muttertiere der teilweise noch extrem jungen Welpen waren nicht dabei.

Viel zu früh von der Mutter getrennt

Zur Abwehr weiterer Gefahren für die jungen Hunde wurde ein ortsansässiger Tierarzt mit der Begutachtung der Welpen beauftragt. Der Veterinär konnte bei den Tieren Flohbefall, Unterernährung, Bindehautentzündungen und Wurmbefall feststellen. Das derzeitige Alter eines der Welpen schätzte er nicht älter als zwei Wochen ein – viel zu jung, um von ihren Müttern getrennt zu werden. Gegen die beiden Männer wird nun ermittelt, und auch gegen die Käuferin aus dem Raum Dachau wurde Anzeige erstattet. Die Hunde wurden durch die Polizei im Tierheim Riem untergebracht.

 

mt / Polizei