Tag Archiv: hauptbahnhof München

Hauptbahnhof München, © Symbolfoto

Drogen, Prostitution, Arbeiterstrich: Was ist wirklich los am Münchner Hauptbahnhof

Nachdem der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft Bahnhöfe als „negative Hotspots“ bezeichnete, hat sich der CSU-Landtagsabgeordnete Andreas Lorenz mit Gewerbetreibenden getroffen und die allgemeine Lage am Münchner Hauptbahnhof in Frage gestellt.

 

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EU Grenzkontrolle Polizei , © Symbolbild.

Festnahme am Hauptbahnhof: Ein kurzer Moment der Freiheit

Das ging schnell: Nur wenige Minuten nach seiner Entlassung wurde ein am Hauptbahnhof München festgenommener Somalier wieder von der Bundespolizei festgenommen.

Gegen 03:30 Uhr am Dienstag, 22.04. hatte ein 33-jähriger Somalier lautstark auf der Empore des Münchner Hauptbahnhofes wirr umhergeschrien. Der Mann wies starken Alkoholgeruch auf,  konnte sich gegenüber einer Streife nicht mehr klar artikulieren und offenbarte Ausfallerscheinungen. Er wurde in Schutzgewahrsam genommen. Nachdem sich der Zustand des Mannes zum Morgen gebessert hatte, wurde er gegen 08:25 Uhr aus dem Gewahrsam der Bundespolizei entlassen.

 

Keine zehn Minuten später meldeten Reisende einen Mann am Ausgang Arnulfstraße, der Passanten offensichtlich grundlos belästigte und teilweise auch bespuckte. Die Beamten staunten zunächst nicht schlecht, dass es sich bei dem gemeldeten Mann um den erst kurz zuvor entlassenen „Gast“ handelte. Auf die Ansprache einer Beamtin reagierte der Somalier nicht, stattdessen ging er weiter. Als er daran gehindert wurde, schlug er gegen die Beamtin und widersetzte sich der Mitnahme. Erst in der Gewahrsamszelle beruhigte er sich und war wieder ansprechbar. Gegen den 33-Jährigen hatte die Bundespolizei seit dem 1. März neun mal, u.a. wegen Erschleichen von Leistungen, Widerstand, Bedrohung sowie Hausfriedensbruch, Strafanzeige gestellt.

 

In Folge der Mitnahme zur Dienststelle kam es zwischen einem 54-jährigen Starnberger, der die Polizeimaßnahme -ohne Kenntnis des Gesamtzusammenhanges- kritisierte und einem 68-jährigen Passanten zu einem Wortwechsel. Der 68-Jährige aus Laim, der das Verhalten des Somaliers zuvor gemeldet hatte, lies sich unglücklicherweise zu einer Beleidigung gegenüber den Starnberger provozieren.
Dieser hatte sich den Beamten gegenüber als Pressevertreter ausgegeben, was sich jedoch nicht bestätigt hatte.

 

Der Somalier konnte am Nachmittag nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen die Wache verlassen und wies dabei immer noch einen Atemalkoholwert von 1,8 Promille auf. Gegen ihn wird nun wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Bedrohung ermittelt.

 

 

jn / Bundespolizei

Hauptbahnhof München: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am gestrigen Montag (10. Februar) kam es durch zwei Personen bei einer Personenkontrolle am Münchner Hauptbahnhof zu  Widerstandhandlungen gegen Vollstreckungsbeamte.

 


Gegen 17:00 Uhr wurden am Haupteingang eine 43-Jährige aus Obergiesing und ein 47-jähriger Wohnsitzloser kontrolliert. Nachdem sie den Beamten ihre Ausweispapiere übergeben hatten, störten sie die Überprüfung, trotz mehrfacher Aufforderung dies zu unterlassen, durch stetes Unterschreiten des gebotenen Abstandes sowie durch lautes Herumschreien. Als die 43-Jährige versuchte einem Beamten das Pfefferspray am Gürtel zu entreißen, wurde sie zu Boden gebracht.

 

Daraufhin trat und schlug nun der 47-Jährige in Richtung eines Beamten und traf diesen am Oberkörper. Auf dem Weg zur Dienststelle, wo bei der Frau 2,3 und bei dem Mann 2,38 Promille Atemalkohol gemessen wurden, beleidigten sie Beamten.

 

Beide erwartet nun eine Strafanzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die Bundespolizisten blieben unverletzt.

 

 

jn / Pressestelle Polizeipräsidium München

Bundespolizei nimmt Mann nach mehreren Straftaten am Hauptbahnhof fest

Ein 39-Jähriger hat die Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof mehrere Tage beschäftigt. Vom 05. bis zum 09. Dezember ist er den Beamten am Hauptbahnhof durch aggressives Verhalten aufgefallen. Nach zahlreichen Straftaten ging er nun in Haft.

Dabei war der Mann erst am 27. November aus seiner Haft entlassen worden. Kurz darauf war er wieder bei seinen „alten“ Bekannten am Hauptbahnhof vorstellig geworden. Sowohl in der Szene der Obdachlosen als auch gegenüber Reisenden verhielt er sich, stets übermäßig alkoholisiert, äußerst aggressiv und geriet mehrmals durch körperliche Attacken mit anderen Personen in Streit.

Am 05. Dezember geriet er gegen 10:00 Uhr in einen Streit und griff zwei Männer an, die dabei leicht verletzt wurden. Kurze Zeit später wurde er von Zivilpolizisten der Bayerischen Landespolizei dabei beobachtet, wie er in einem Geschäft im Hauptbahnhof einen Ladendiebstahl beging. Nach einer Haftvorführung ging der bei der Tat mit 3,49 Promille belastete 39-Jährige zunächst wieder auf freien Fuß.

Nach mehreren Platzverweisen u.a. wieder wegen aggressiven Auffälligkeiten gegenüber Reisenden, wurde er am Sonntag um 04:35, 09:10 und 20:00 Uhr dreimal zur Bundespolizei mitgenommen. Dabei hatte er frühmorgens, mit einem gemessenen Atemalkohol von 2,27 Promille, einen 24-Jährigen gegen die Brust gestoßen. Knapp fünf Stunden später (mit 2,08 Promille) stieß er am Bahnhofsvorplatz einen 26-Jährigen so fest, dass dieser zu Boden stürzte und sich dabei leicht an der Hand verletzte. Am Abend trat er, mit 3,48 Promille, wiederholt aggressiv und laut pöbelnd wie belästigend gegen Reisende in Erscheinung.

Am 09. Dezember schlug er (Atemalkoholgehalt: 3,52 Promille) einem 28-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Der Geschlagene erlitt eine Schwellung an der Oberlippe und klagte über starke Schmerzen. Nachdem bei dem 39-Jährigen ein Schriftstück des Amtsgerichts München zu einer Vorladung zwecks Bewährungsüberprüfung aufgefunden worden war, ging er erneut in Haft.

rr/Bundespolizei