Tag Archiv: hellabrunn

Visayas-Pustelschweine in Hellabrunn, © Bilder: Tierpark Hellabrunn / Daniela Hierl

Brexit-Visayas-Pustelschweine finden neue Heimat in Hellabrunn

Noch kurz vor dem geplanten Brexit sind drei Visayas-Pustelschweine aus Bristol in den Münchner Tierpark Hellabrunn angekommen. Keiner weiß wie sich in Zukunft die Bedingungen für die Reisen von Zootieren für Zuchtprogramme verändern werden. Die rein männliche Gruppe der Visayas-Pustelschweine in Hellabrunn hat sich somit erst zwischenzeitig um drei, dauerhaft um zwei weitere Tiere, vergrößert.

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Nachwuchs bei den Kattas in Hellabrunn, © Bilder: Tierpark Hellabrunn / Marc Müller

Mhorrgazelle, Silbergibbon, Emu und Bulgarenziege – viel Nachwuchs in Hellabrunn

Jede Menge tierischer Nachwuchs im Münchner Tierpark. 23 Jungtiere tummeln sich in Hellabrunn. Vom Silbergibbon, über Mhorrgazelle, Wildmeerschweinchen, Emu und Katta bis zum Sumpfwallaby. Alle Neugeborenen tragen in diesem Jahr Namen mit dem Anfangsbuchstaben T.

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Spatz, Sperling oder Hausspatz in München, © Bild: Tierpark Hellabrunn / Marc Müller

Spatz, Haussperling, Spatzl oder Sperling – 20. März ist Weltspatzentag

Einst war der Spatz ständiger Begleiter der Menschen, doch heute ist er gerade in Städten immer seltener anzutreffen. Am Mittwoch, den 20. März, ist Weltspatzentag. Ein Aktionstag, der auch auf den Rückgang des Haussperlings aufmerksam machen soll.

 

Der Hausspatz ist vielerorts in Großstädten nahezu komplett verschwunden. Die moderne Stadtarchitektur bietet dem Spatzen kaum noch Brut- und Rückzugsmöglichkeiten. Auch in München ist der Bestand in den vergangenen Jahren extrem zurückgegangen.

Um auf den Spatzenschwund aufmerksam zu machen, soll der 20. März als Weltspatzentag die Menschen darauf aufmerksam machen, dass eine einst weit verbreitete Vogelart allmählich verschwindet.

 

Im Tierpark Hellabrunn kann der Spatz beobachtet werden.

 

Umso erfreulicher, dass es einen Ort in der bayerischen Landeshauptstadt gibt, an dem der Haussperling noch recht häufig unterwegs ist: In Hellabrunn kann man den Vogel beispielsweise rund ums Elefantenhaus beobachten. An vielen Orten im Tierpark, darunter im Hellabrunner Mühlendorf, hängen spezielle Spatzenkästen, zum Teil auch mehrere nebeneinander. So wird den Vögeln, die bevorzugt in größeren Gruppen brüten, eine Unterkunft und die Möglichkeit einer Brutaktivität gegeben.

 

 

Tipps, wie man auch daheim Spatzen schützen kann, gibt es unter anderem in der Spatzenfibel auf der Website des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V..

Sibirischer Tiger Tierpark Hellabrunn, © Tierpark Hellabrunn / Stefan Katzlinger

Tierpark Hellabrunn im goldenen Licht des Herbstes

Die Herbstzeit hat begonnen, und die Tiere im Tierpark Hellabrunn genießen die letzten Sonnenstrahlen in vollen Zügen. Ein Spaziergang durch das Hellabrunner Naturparadies bietet hier eine tolle Gelegenheit, die Tiere in voller Pracht des gelb-goldenen Herbstlichtes zu betrachten.

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Riesenflughund, © Tierpark Hellabrunn - Fran Wiesner

Bat Night: Wochenende der Fledermäuse in Hellabrunn

Während der Internationalen Bat Night am 25. und 26. August steht der Tierpark ganz im Zeichen der Fledertiere. An der Fledermausgrotte und in der Dschungelwelt können Besucher am kommenden Wochenende alles Wissenswerte über Fledermäuse und die nah verwandten Flughunde erfahren und sie aus nächster Nähe beobachten.

Riesenflughund, © Tierpark Hellabrunn - Fran Wiesner

Die Fledermaus-Nacht findet 2018 bereits zum vierten Mal im Tierpark Hellabrunn statt. Dabei handelt es sich um ein internationales Event: bereits seit über 20 Jahren wird die Bat Night, an der sich verschiedene Institutionen und Naturschutzorganisationen in über 30 Ländern beteiligen, am letzten August-Wochenende veranstaltet.

 

Fledermäuse und Flughunde bilden gemeinsam die systematische Ordnung der Fledertiere, die mit etwa 1.400 Arten die zweitgrößte Säugergruppe nach den Nagetieren darstellt. Auch in diesem Jahr werden am Infostand vor der Fledermausgrotte Zoo-Guides von 11 bis 17 Uhr alles Wissenswerte und Informative erzählt. Von der in der Grotte lebenden, fruchtfressenden südamerikanischen Brillenblattnase hin bis zu den, auf dem Tierparkgelände vorkommenden einheimischen Fledermausarten.

 

Doch nicht nur in der Fledermausgrotte, auch in der Dschungelwelt lassen sich im Tierpark Hellabrunn Fledertiere in Aktion erleben. Hier leben der Indische Riesenflughund und der aus Afrika stammende Palmenflughund. Am Info-Mobil in der Dschungelwelt beantworten Artenschutzbotschafter von 12 bis 15 Uhr alle Fragen rund um die exotischen Tiere.

Tierblattnase, © Tierpark Hellabrunn - Jörg Koch

 

Im Spätsommer, wenn viele heimische Fledermausarten nach geeigneten Winterquartieren suchen, um in den kühleren Monat ausreichend Schutz zu haben, sind die Tiere auch in ihrem natürlichen Lebensraum besonders gut zu beobachten.

 

In München leben acht Fledermausarten, darunter der Große Abendsegler, die Wasserfledermaus und die Zwergfledermaus. Man kann sie besonders im Bereich der Isar, in Parks, auf Friedhöfen, aber auch an oder in Gebäuden oder in alten hohlen Bäumen beobachten. Die kleinsten heimischen Arten wie die Zwergfledermaus passen mit drei bis sechs Gramm Körpergewicht bequem in eine Streichholzschachtel – schwerer als 30 bis 40 Gramm werden übrigens auch die größten heimischen Arten nicht.

 

Insgesamt kommen in Bayern mehr als 20 verschiedene Arten vor, von denen die meisten aufgrund unterschiedlicher menschlicher Einflüsse vom Aussterben bedroht sind. Als Hauptursachen gelten der Verlust von Quartieren, geeigneten Nahrungsgebieten und Flugrouten sowie die Gefährdung durch Umweltgifte und Holzschutzmittel. Deshalb stehen Fledermäuse auch unter strengem Schutz. Was jeder Einzelne zu ihrem Schutz beitragen kann, erfährt man am 25. und 26. August jeweils von 11 bis 17 Uhr vor der Fledermausgrotte und im Dschungelzelt des Tierparks Hellabrunn.

 

Riesenflughund, © Tierpark Hellabrunn - Fran Wiesner
Die heimischen Arten stehen im Fokus des neu eröffneten Mühlendorfs im Münchner Tierpark Hellabrunn., © Philipp Hartmann

Tierpark Hellabrunn: Neues Mühlendorf eröffnet

Der Münchner Tierpark Hellabrunn wächst weiter. Heute wurde der erste Teil des insgesamt 20.000 Quadratmeter großen Areals eröffnet. Im Fokus steht die heimische Biodiversität.

 

Viele Leute gehen wegen den Tigern, den Elefanten oder den Pavianen in den Zoo. Doch auch Bayern hat einige interessante Arten zu bieten. Diese sind die Hauptattraktionen im heute neu eröffneten Mühlendorf des Tierparks Hellabrunn.

 

Das Wetter hätte nicht besser sein können. Rund 350 geladene Gäste und Pressevertreter fanden sich ab 11 Uhr morgens in dem neuen Teil des Zoos ein. Betreten wird das Gelände über eine hölzerne Brücke, mit deren Hilfe ein kleiner Bachlauf überquert wird. Passend zum Namen ist dort auch ein altes Mühlrad vorzufinden.

 

Vor Ort gibt es viel zu entdecken. Rinder, Shetlandponys und Ziegen warten direkt nach dem Eingang neugierig auf die Besucher. Darüber hinaus beherbergt das Mühlendorf drei kleine Kunekunes. Hierbei handelt es sich um eine typische bayrische Schweineart. Die heimische Biodiversität steht im Vordergrund. Denn nicht nur exotische Tiere sind teilweise vom Aussterben bedroht, sondern mitunter auch gewisse heimische Haus- und Nutztierarten. Dies ist unter anderem der Industrialisierung geschuldet.

Die heimischen Arten stehen im Fokus des neu eröffneten Mühlendorfs im Münchner Tierpark Hellabrunn., © Philipp HartmannDie heimischen Arten stehen im Fokus des neu eröffneten Mühlendorfs im Münchner Tierpark Hellabrunn., © Philipp HartmannDie heimischen Arten stehen im Fokus des neu eröffneten Mühlendorfs im Münchner Tierpark Hellabrunn., © Philipp HartmannDie heimischen Arten stehen im Fokus des neu eröffneten Mühlendorfs im Münchner Tierpark Hellabrunn., © Philipp Hartmann

Das neue Gelände erweist sich auch als durchaus lehrreich. So kann man zum Beispiel beobachten, wie aus einem Ei ein ausgewachsenes Huhn wird. Die Frage, was denn nun zuerst da war, kann dadurch allerdings leider nicht beantwortet werden. Artenschutz wird im Münchner Zoo groß geschrieben. Deshalb wurde zusätzlich zu den Gehegen und Ställen ein Fischbruthaus erbaut, um den Fortbestand bedrohter Fischarten zu sichern.

 

Insgesamt gleicht das Mühlendorf einem großen Bauernhof. Neben den Gehegen mit den Tieren warten ein eigener Dorfladen und ein Biergarten auf die Besucher. Seit heute ist der erste Teil für jedermann zugänglich. Der zweite Bauabschnitt soll dann unter anderem eine Zooschule enthalten, in der Kinder gemeinsam mit Ziegen im Klassenzimmer sitzen. Das dort Gelernte können sie dann im Anschluss draußen umsetzen.

 

Weitere Infos zum Mühlendorf und dem gesamten Tierpark Hellabrunn findet ihr hier.

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