Tag Archiv: Heroin

Tastatur, © Symbolfoto

28-Jähriger in Psychiatrie eingewiesen: Versuchter Waffenkauf im Darknet

Weil er eine Pistole samt Munition im Darknet kaufen wollte, ist  die Wohnung eines 28-Jährigen aus dem Landkreis Erding durchsucht worden. Es wurden keine Waffen, jedoch Kokain, Heroin und eine Cannabis-Aufzuchtanlage gefunden. Der Mann kam wegen psychisch auffälligem Verhalten in eine Klinik.

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Drogen in München: Schon vorm Tod geht’s unter die Erde

Bayern bleibt bei seiner harten Linie in der Drogenpolitik. Obwohl der Freistaat zum vierten Mal in Folge mehr Drogentote als jedes anderes Bundesland verzeichnete, will man in München nichts von Fixerstuben hören. Weiterlesen

Beutel voll mit Amphetamin, © Symbolfoto

München / Augsburg: 25 Kilo Mephedron sicher gestellt

Der Zoll in München hat  Menge der synthetischen Droge Mephedron sichergestellt, mit der man eine ganze Kleinstadt hätte berauschen können:

250000 einzelne Portionen hätte die Menge ergeben, die die Zoll – Fahnder bei der Kontrolle einer Sendung Luftfracht aus Indien gefunden hatten.

Ganze 25 Kilo in fünf Plastiktüten befanden sich in der Sendung, die im Großen und Ganzen aus 15 Einzelkisten bestand.

Adressiert war das Ganze an einen Empfäger im Raum Öttingen.

 

Gefährliches Badesalz

„Die Wirkstoffkonzentration bei der sichergestellten Sendung ist nach ersten Untersuchungen mit mindestens 90 % anzusetzen. Es handelt sich um ein sehr hochwertiges Rauschgift“,  so Dr. Rainer Fritsch vom Wissenschaftlichen Referat des Bildungs- und Wissenschaftszentrum der Bundesfinanzverwaltung.

Mephedron fällt unter die Gruppe der Legal Highs, also der Drogen, die aus eigentlich legalen Produkten, die es im Handel zu kaufen gibt, hergestellt werden.

Im Internet vertreiben Dealer die synthetische Droge oft als Badesalz. Der Hintergrund dafür ist, dass es in Amerika oft an Tankstellen in Produkten – wie eben Badesalz – vorhanden war, die mit demr Aufschrift „nicht zum Verzehr geeignet“ beschriftet waren.

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Happy – Pills mit unglücklichen Nebenwirkungen

Seit Ende November 2010 ist Mephedron illegal. Es fällt als Droge, die zur Teilnahme am Verkehr untauglich macht, unter das Betäubungsmittelgesetz.

In seiner Reinform ist Mephedron ein weißes Pulver, zum Konsum fertig erscheint es entweder als kleine weiße Tabletten zum Einnehmen oder der Konsument schnupft das Pulver.

Die Wirkung ist vor allem eine Antriebssteigerung, erhöhte Aufmerksamkeit und ein verstärktes Empfinden von Emotionen, aber auch Angst, Schweißausbrüche, bis hin zu Wahrnehmungsstörungen und Erinnerungslücken.

 

adc / PP/ dpa / wiki

Festnahme in Rauschgiftmilieu

Über 50 Gramm Heroin, zwei Feinwaagen und 310 Euro Bargeld – dies war die Ausbeute nach einer Wohnungsdurchsuchung.

Den Drogenfahndern des Polizeipräsidiums München wurde bekannt, dass in der Wohnung eines 44-jährigen Münchners aus Obersendling ein reger Besucherverkehr von Angehörigen der Rauschgiftszene stattfindet. Da der dringende Verdacht für Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz vorlag, wurde für die betroffene Wohnung ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss erwirkt. Am Dienstag konnten zwei Personen im Besitz von Kleinmengen von Heroin kontrolliert werden, die sich die Betäubungsmittel kurz zuvor in der Wohnung des 44-Jährigen verschafft hatten.

Der 44-Jährige  wird heute zur Prüfung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

rr/Polizeipräsidium München

Sechsköpfige Bande festgenommen: Drogen und Waffen sichergestellt

Bereits in den Morgenstunden des 17.12.2013 wurden fünf Personen in Nürnberg und eine in Fürstenfeldbruck wegen des dringenden Tatverdachts des bandenmäßigen Handels mit Crystal festgenommen. Das Amtsgericht Nürnberg
erließ gegen die sechs Nürnberger im Alter von 24 bis 52 Jahren Haftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse. Die Verdächtigen waren als Maler, Baustellenhelfer, Arbeiter, Betreiber einer KFZ-Werkstatt beschäftigt und zwei waren ohne Beruf. Bei der Durchsuchung wurden neben einer geringen Menge Crystal zwei Plomben Heroin und einige Ampullen Anabolika sichergestellt. Außerdem wurden bei einem Verdächtigen zwei scharfe Schusswaffen sowie sonstige nach dem Waffengesetz verbotene Messer bzw. Gegenstände (Butterflymesser, Schlagring) aufgefunden.
Schon seit September führt die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift Nordbayern des Bayerisches Landeskriminalamtes und des Zollfahndungsamtes München zusammen mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ein Ermittlungsverfahren gegen die Bande. Nun konnte nachgewiesen werden, dass die Verdächtigen regen Handel mit Crystal trieben. Allein bei einer Beschaffungsfahrt im Oktober in die Tschechische Republik transportierte ein 24-Jähriger aus Kasachstan stammender Deutscher ca. 1600 Gramm Crystal. Kurz nach dem Grenzübertritt nach Bayern wurde er kontrolliert und festgenommen. Eine weitere Kontrolle Anfang Dezember 2013 führte zwar nicht zu einem Rauschgiftfund, jedoch konnten bei dieser Fahrt zwei Batterien von Feuerwerkskörpern sichergestellt werden, die in Deutschland ohne entsprechende Zulassung wegen ihrer Gefährlichkeit nach dem Sprengstoffgesetz verboten sind.

rr/Landeskriminalamt Bayern

Zahl der Drogentoten in München deutlich gestiegen

Heroin, Kokain und Crystal Meth – Diese chemischen Substanzen können nach dem ersten Konsum süchtig machen und sind lebensgefährlich. Die Drogen fordern jedews Jahr zahlreiche Opfer. In München ist die Zahl der Todesfälle im Jahr 2013 zum ersten Mal wieder gestiegen, nachdem in den Vorjahren die Zahlen rückläufig waren. Im Bereich des Polizeipräsidiums München kamen 2013 bis zum Wochenende 45 Menschen aufgrund von Drogenkonsum ums Leben, 2012 waren es 39.

Trotz der gestiegenen Zahl verwies ein Sprecher der Münchner Polizei darauf, dass die Tendenz über einen längeren Zeitraum gesehen rückläufig sei. Zwar waren es 2004 laut Statistik noch 65 Tote, 2005 50 Tote sowie 2007 und 2008 wieder jeweils 55 Tote im Bereich des Münchner Polizeipräsidiums. Zwischen 2009 bis 2012 gab es jedoch weniger Drogentote.

„Der Zehnjahresvergleich zeigt auf, dass wir uns momentan eher noch auf einem niedrigeren Niveau befinden, soweit es in den beiden verbleibenden Wochen des Jahres nicht noch zu einem sprunghaften Anstieg nach oben kommt“, sagte der Münchner Polizeisprecher. Durchschnittlich waren die Drogenopfer 35 Jahre alt.

rr/dpa

Beschlagnahmte Drogenpäckchen, © Symbolbild

33. Drogentote in München war ein erst 18-jähriges Mädchen

Traurige Statistik: Am Dienstag stieg die Zahl der Todesopfer aufgrund von Drogenkonsum im Jahr 2013 auf 33. Ein erst 18-jähriges Mädchen wurde in einem Arbeiterwohnheim im Münchner Westend im Zimmer eines Bekanten leblos auf dem Bett aufgefunden. Die junge Frau war seit mehreren Jahren im Rauschgiftmilieu unterwegs.

 

Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen konnte der Notarzt nur noch den Tod der 18-Jährigen feststellen. Die hinzugezogene Leichenschauärztin bestätigte, dass das Mädchen einen nicht natürlichen Tod gestorben war – sie hatte zahlreiche Einstichstellen am ganzen Körper und auf dem Zimmerboden lagen Fixerutensilien. Ein chemisch-toxikologisches Gutachten wurde in Auftrag gegeben.

 

mt / Polizei