Tag Archiv: Herrsching

Geld auf Kehrschaufel

Fledermaus-Tunnel & Co. – Die schlimmsten Steuerverschwendungen Bayerns

Eine sinnlose Brücke, eine Unterführung für Tiere und fatale Finanzgeschäfte: Der Bund der Steuerzahler hat in seinem Schwarzbuch erneut die Verschwendung von öffentlichen Geldern angeprangert.

 

Unterführung für Fledermäuse

An der Münchner Autobahnumgehung A99 auf Höhe von Grasbrunn wurde eine alte ungenutzte Unterführung umgebaut, die nun vor allem für Wildtiere gedacht ist. Besonders Fledermäuse sollen zwischen dem Autobahnkreuz München-Ost und München-Süd hin und her pendeln können. Hätte man die Unterführung zurückgebaut, wären laut Steuerzahlerbund Mehrkosten in Höhe von drei Millionen Euro erspart geblieben. Nun bleibe nur zu hoffen, dass der 9 Meter hohe und 60 Meter lange Tunnel von den Tieren gut genutzt werde.

 

Brücke ins Nirgendwo

Solche Brücken nennt der Steuerzahlerbund auch «So-da-Brücken». Bundesweit prangerte der Verband immer wieder solche sinnlosen Bauwerke an, die «nur so da stehen». An der A99 bei Unterföhring bei München steht eine Brücke, die vorne und hinten im Nichts endet. Genutzt wurde sie für die Landwirtschaft. Nun wird sie für eine Million Euro umgebaut, damit Tiere sie zur Überquerung der Autobahn nutzen können. «Hätte man die alte Brücke gelassen, hätte das die Tiere nicht gestört», so Jäger.

 

Teures Theater

Fünfeinhalb Jahre lang wurde das Staatstheater am Münchner Gärtnerplatz saniert. «Man hat mal begonnen 2010 mit Kosten von 70 Millionen Euro, jetzt ist man bei mehr als 120 Millionen Euro», so Jäger. Das seien Mehrkosten in Höhe von 50 Millionen Euro. Bereits 2016 hatte der Steuerzahlerbund die Kostensteigerung für das Projekt kritisiert. «Bauen wird in der Regel nicht billiger», so Jäger. Wiedereröffnet wurde das Haus im Oktober 2017.

 

25 Kübel für 145.000 Euro

Der Steuerzahlerbund kritisierte auch das Verkehrs- und Mobilitätskonzept der Gemeinde Herrsching am Ammersee. Dabei wurden an einer Straße Pflanzentröge aufgestellt, um den Verkehrsbereich zu beruhigen. Kostenpunkt: 145 000 Euro. In dem Bereich seien aber schon Bäume, sagte Jäger. «Man pflanzt Baum unter Baum.» Das mache nicht wirklich viel Sinn. «Man hätte auch etwas anderes hinstellen können – ein normales Betonelement.» Der Haken an der Geschichte: Wegen der Baumtröge seien Schulkinder an der Straßenüberquerung kaum sichtbar. «Ob das der Verkehrssicherheit dienlich ist, ist stark zu bezweifeln.» Dies sei ein klassischer Fall von Steuergeldverschwendung.

 

Millionenschwere Rettungsaktion

Die Sanierung der Venusgrotte auf Schloss Linderhof in Ettal verschlingt Millionen. Seit 2016 wird die künstliche Tropfsteinhöhle wieder instand gesetzt. 2021 soll die unter König Ludwig II. erbaute Grotte wieder öffnen. Ursprünglich waren für die Sanierung 25 Millionen Euro veranschlagt. Mittlerweile sind es mehr als 33 Millionen Euro. Der Grund: Da es kein vergleichbares Bauwerk gibt, musste laut Steuerzahlerbund die Sanierungsmethodik erst entwickelt werden. Eine qualifizierte Kosteneinschätzung sei nicht möglich. Ob die 33 Millionen Euro reichen werden, bleibe abzuwarten.

 

Auf das falsche Pferd gesetzt

Füssen und Landsberg am Lech haben wegen riskanter Finanzgeschäfte Millionen verloren. In Füssen gehe es um einen Schaden von 2,8 Millionen Euro. Die Stadt fühle sich von einem Bankhaus schlecht beraten und habe vor dem Münchner Landgericht auf Schadenersatz geklagt. «Schauen wir mal, was die Klage bringt. Wenn sie verlorengeht, ist das Geld futsch», so Jäger. In Landsberg am Lech sei der Verlust mit sieben Millionen Euro etwas höher gewesen. Auch hier habe die Stadt ein Bankhaus verklagt und habe sich das Geld zurückholen wollen.

 

Böse Behördenpanne

Der Steuerzahlerbund verwies auch auf eine Behördenpanne in Augsburg, die die Stadt hätte Millionen Euro kosten können. Hintergrund war ein verspäteter Zuschussantrag für nicht-städtische Kitas durch das Jugendamt im vergangenen Sommer. Erst eine Gesetzesänderung des bayerischen Landtags hatte Augsburg vor der Rückzahlung eines Zuschusses von mehr als 28 Millionen Euro bewahrt. «Man muss aus solchen Fällen etwas lernen», forderte Jäger.

 

dpa

In Bayer, deine See präsentieren wir jede Woche einen neuen See. Heute: Der Ammersee, © Der Blick auf den Ammersee in Herrsching. Der Ammersee ist der drittgrößte See Bayerns.

Bayern, deine Seen: Der Ammersee

Im Laufe des Sommers stellen wir euch jede Woche einen neuen See aus unserer Region vor. Dazu liefern wir Freizeittipps, was ihr vor Ort neben dem Baden noch unternehmen könnt. Heute: Der Ammersee.

Anfahrt

Der Ammersee liegt, je nach Ufer, ca. 40 bis 50 km westlich von München. Mit dem Auto erreicht man ihn am besten über die A96 in Richtung Lindau. Die einzelnen Gemeinden rund um den See sind sehr gut ausgeschildert. Achtung: Gerade an sonnigen Wochenenden gestaltet sich die Parkplatzsuche mitunter etwas schwierig, doch mit ein bisschen Geduld wird man fündig.
Eine weitere Möglichkeit stellt die Anreise mit der S-Bahn dar. Vom Hauptbahnhof aus ist man innerhalb von knapp 50 Minuten am östlichen Ufer des Sees. Die S8 in Richtung Herrsching bringt euch stressfrei ans Ziel. 

Bademöglichkeiten

Strandbad Sankt Alban

 

Das Strandbad Sankt Alban liegt in Dießen, am südlichen Ufer des Ammersees. Eine große grüne Liegewiese, teils in der Sonne, teils unter Schatten spendenden Bäumen, lädt zum Verweilen ein. Auf dem Beachvolleyballfeld kann man sich vor dem Sprung in den See richtig austoben. Nach dem ausgiebigen Plantschen warten Leckereien am Kiosk auf die Besucher. Erwachsene bezahlen für eine Tageskarte 4,50 Euro, Kinder 1,00 Euro. Mit Zehnerkarten lässt sich gutes Geld sparen.

Strandbad Utting

 

In Utting steht eines der Highlights des Sees. Wer sich, oder auch jemand anderem seinen Mut beweisen will, ist hier gut aufgehoben. Ein Sprungturm aus Holz, das höchste Brett in zehn Metern Höhe, wartet darauf, bezwungen zu werden. Natürlich kann man auch ganz in Ruhe baden und auf der Liegewiese oder der Holzplattform entspannen. Ein Biergarten sorgt dafür, dass niemand hungrig oder durstig nach Hause gehen muss. Die Eintrittspreise betragen für Erwachsene Personen 3,00 Euro und für Kinder 1,00 Euro.

Am Uttinger Strandbad gibt es einen 10 Meter hohen Sprungturm, © Strandbad UttingMan kann im Uttinger Strandbad auch auf der Holzplattform entspannen., © Strandbad UttingIm Uttinger Strandbad kann man auf der Wiese entspannen oder baden, © Strandbad Utting

Herrschinger Bucht

 

Perfekt für alle, die mit der S-Bahn anreisen. Während die Autofahrer genervt einen Parkplatz suchen, verlasst ihr entspannt den Bahnsteig und begebt euch auf den Weg zur Herrschinger Bucht. Hier wartet ein schöner Strandabschnitt auf euch, von dem aus man sehr gut ins Wasser gelangt. Bei dementsprechendem Wetter kann man hier auch Windsurfer beobachten, oder gar selbst sein Glück versuchen. Dieser Badeplatz ist öffentlich zugänglich, das heißt ihr müsst keinen Eintritt bezahlen.

Liegewiese in Eching

 

Diese Liegewiese ist aufgrund der Autobahnanbindung gerade für Münchner äußerst attraktiv. Am Nordufer des Ammersees erwartet eine große Grünfläche die Badegäste. Auch für die Kinder ist dies eine tolle Location. Zum einen ist das Wasser meist sehr flach, zum anderen gibt es direkt daneben einen großen Spielplatz zum Herumtollen. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Ein Biergarten stillt den Hunger mit Snacks und warmen Speisen.

Freizeitaktivitäten

Minigolf spielen

Minigolf kann man am Ammersee an mehreren Orten spielen, © Symbolbild

Ein großer Spaß für Jung und Alt. Falls man nicht über die erforderliche Platzreife verfügt, um auf einem richtigen Golfplatz spielen zu dürfen, muss man eben mit der kleineren Version Vorlieb nehmen. Diese bereitet aber nicht automatisch weniger Vergnügen. Zusammen mit dem Partner, Freunden oder der Familie kann man sich packende Duelle auf den 18 Bahnen liefern. Möglich ist dies in Stegen, Andechs, Schondorf oder Dießen. Erwachsene bezahlen 3,50 - 4,50 Euro, Kinder 1,25 - 3,00 Euro.

Fahrradtour

Rund um den Ammersee laden viele Radwege zu Fahrradtouren ein, © Symbolfoto

Eine komplette Ammersee-Umrundung hat eine Länge von ca. 47 km. Hierfür ist also einiges an Kondition notwendig. Ihr könnt die ganze Zeit auf geteerten oder befestigten Wegen fahren. Außerdem gibt es rund um den See nahezu keine Höhenunterschiede zu bewältigen. Natürlich muss man nicht den ganzen See umrunden. Es gibt Radwege zwischen den verschiedenen Ortschaften entlang des Ufers, z.B. von Utting nach Schondorf (4 km) oder von Herrsching nach Fischen (8 km).

Dampferfahrt

Auf dem Ammersee kann man mit dem Dampfer fahren, © Symbolbild

In einem See baden macht Spaß, doch ihn mit einem Dampfer zu befahren ist auch durchaus aufregend. Nehmt auf einem der Schiffe auf der Sonnenterasse oder unter Deck Platz und genießt eine Rundfahrt oder bloß den Trip zum nächsten Anlegesteg. An Bord gibt es Speisen und Getränke. Eine Fahrkarte kostet je nach Rundfahrt 11,50 Euro bis 18,50 Euro. Kinder zahlen nur die Hälfte. Und Schüler aufgepasst: Ihr dürft, wenn ihr mindestens eine Note 1 im Zeugnis habt, in den ganzen Ferien kostenlos Dampfer fahren.

Boot mieten

Am Ammersee kann man Tretboote, Elektroboote, Segelboote und Ruderboote mieten., © Symbolbild

Wem es auf einem Dampfer zu langweilig wird, weil er lieber der Kapitän seines eigenen Boots wäre, für den bietet der Ammersee mehrere Bootsverleihe. Ruder-, Tret- oder auch Elektroboot laden zu einer Tour über den See ein. Möglich ist dies unter anderem in Herrsching oder Utting. Die Ruderboote starten bei 10 Euro pro Stunde, kräftig in die Pedale getreten werden darf ab 13 Euro und wer es gemütlich mag muss 22 Euro für eine Stunde auf dem Elektroboot auf den Tisch legen. In Dießen könnt ihr darüber hinaus auch Segelboote mieten. Die Preise dafür beginnen ab 15 Euro pro Stunde.

Hochseilgarten

In Utting am Ammersee gibt es einen Hochseilgarten., © Symbolbild

Je nach Können geht es hoch und höher hinaus. In Utting steht ein Hochseilgarten, an dem Jung und Alt ihr Klettergeschick unter Beweis stellen können. Auch für Kindergeburtstage ist dies eine gut Adresse, allerdings empfiehlt sich, wenn man in der Gruppe kraxeln will, eine vorzeitige Reservierung. Es gibt verschiedene Parcours, die sich nach dem Können der Gäste richten. Die Preise beginnen bei 17 Euro. Damit darf unbegrenzt lang geklettert werden. Für Gruppen gibt es spezielle Tarife.

Weitere Informationen findet ihr hier.

Sehenswerte Orte

Kloster Andechs

Das Kloster in Andechs und sein Biergarten ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Das berühmte Kloster in Andechs erkennt man schon von Weitem. Es gilt als ältester Wallfahrtsort Bayerns. Sobald man am Parkplatz unterhalb des Klosters ankommt, wartet ein ca. 30-minütiger Anstieg auf die Besucher. Dieser ist allerdings nicht sonderlich anstrengend und auch für ungeübte Wandersleut sehr gut machbar. Sobald man oben angekommen ist, wird man belohnt. Ein Hauch von Mittelalter umgibt die klösterlichen Mauern, in denen man wunderbar die Sonne genießen kann. Da ein solcher Anstieg hungrig macht, versorgt der Biergarten seine Gäste mit selbstgebrautem Gerstensaft und vielen leckeren Schmankerln.

Dießen

In Dießen wohnen ca. 10000 Menschen. Neben den oben angesprochenen Aktivitäten gibt es auch im Kern des Markts einiges zu entdecken. Das Marienmünster beispielsweise, das bereits im Jahr 1732 erbaut wurde, ist eine echt Sehenswürdigkeit aus der Barockzeit. Wer einen Faible für Kunsthandwerk besitzt, ist in Dießen genau richtig. Im "Pavillon des Dießener Kunsthandwerks" kann man handgefertigte Waren von Künstlern aus der Region betrachten und erwerben. Von Keramik über Papier und Textil ist nahezu jedes erdenkliche Material vertreten.

Stegen

Stegen ist von München aus sehr gut mit dem Auto zu erreichen, da der Ort direkt an der A96 liegt. Direkt nach der Abfahrt lädt ein großer Kiesparkplatz ein, das Auto abzustellen und am See entlang zu flanieren. Die Parkgebühren sind relativ günstig und im Vergleich zu München nahezu umsonst. Für Spaziergänger empfiehlt sich der komplett von der Straße separierte Weg am See entlang. Dieser führt an der Badewiese vorbei zwischen einigen Bäumen hindurch und bietet immer wieder einen wunderschönen Blick auf den Ammersee. Falls man nach dem Ausflug hungrig oder durstig ist, kann man sich in einem Biergarten, mehreren Restaurants oder einer Eismanufaktur direkt am Ufer stärken.

Herrsching

Der Kurpark und das Kurpark-Schlössl machten Herrsching bekannt. Im Schlössl finden immer wieder Ausstellungen oder Tagungen statt. Herrsching verfügt über die längste Seepromenade in ganz Deutschland. Seit längerer Zeit bietet die Gemeinde die "Ammersee-Touren" an. Zwischen April und November werden immer wieder spannende Exkursionen, zum Beispiel in die Pähler Schlucht, angeboten. Auch Kinder finden in dem Programm bestimmt einen Ausflug, der ihnen gefällt. Durch die exklusive Lage am Ufer gibt es auch zahlreiche Restaurants, die die hungrigen Gäste mit Speisen und Getränken versorgen.

Feuerwehrmänner löschen einen Brand von der Hebebühne aus, © Ein 34-Jähriger setzte vermutlich seine Wohnung aus Verzweiflung in Brand Foto: Feuerwehr München

Nach der Wohnungsexplosion in Sendling warf sich der Verursacher in Herrsching vor eine S-Bahn

Nach der Wohnungsexplosion in Sendling warf sich der Verursacher in Herrsching vor eine S-Bahn. Nachdem er am Donnerstagvormittag seine eigene Wohnung in Sendling mit einer Gasflasche in die Luft gejagt hatte, hat sich der 34-Jährige wenige Stunden später vor eine S-Bahn geworfen. Das bestätigt die Polizei. Weiterlesen

Herrsching/München: Sex-Täter tötet sich selbst

Der Vergewaltiger von Herrsching ist tot. Der 28 Jahre alte Matthias M., der eine 25 Jahre alte Frau vergangenen Wochenende zunächst brutal vergewaltigt und sie dann mit dem Auto überfahren hatte, hat sich kurz nach der Tat vor einen Zug geworfen.  

Ein Leben voller Verbrechen

Auf Matthias M. wurde die Polizei durch die Aussagen eines ihm nahe stehenden Zeugen aufmerksam. Durch den Selbstmord entgeht er einer Strafe für Vergewaltigung und versuchten Mord. Bereits 2009 hatte der Heizungsbauer aus München eine Haftstrafe kassiert, weil er zusammen mit einem Komplizen in ganz Oberbayern Einbrüche durchgezogen hatte, um seine Spielautomaten-Sucht zu finanzieren. Damals stand eine Sicherungsverwahrung wegen mangelnder Einsicht im Raum, sie wurde aber nicht erlassen. Insgesamt 130 Einträge hatte Matthias M. insgesamt im Register der Polizei. Seine kriminelle Laufbahn hatte schon in seiner Jugend begonnen. Zu allem Überfluss war der Sex-Täter selbst Vater eines kleinen Jungen. Der konnte ihm nach eigener Aussage aber nicht „die Glückshormone“ geben, die das Zocken an Automaten ihm brachten. Sein Ende fand dieses Leben, das nur als vollkommen auf der schiefen Bahn beschrieben werden kann, dann auf den Gleisen in der Nähe von Trudering. Der Zeuge, der die Polizei auf die Spur von Matthias M. brachte, hatte noch kurz vor Vergewaltigung und versuchten Mord vom Täter zu hören bekommen, dass er die Zeit im Knast bereue und er die verlorene Zeit bedauert.  

Vergewaltigt und überfahren – ein Mann wie ein Monster

  Nach Auffindung einer lebensgefährlich verletzten 25-Jährigen Frau hatten Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck nun die Möglichkeit, kurz mit dem Opfer zu sprechen. Aus den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck und der kurzen Äußerung der Frau ergibt sich, dass sie einem sexuell motivierten Angriff zum Opfer gefallen ist. Die 25-jährige Frau war mit der letzten S-Bahn von München nach Herrsching gefahren und ist dort gegen 03:15 Uhr angekommen. Nachdem die Frau mit dem Fahrrad von der S-Bahn-Station Herrsching weggefahren war, kam es zu dem Überfall des bislang unbekannten Täters. Ergänzende Angaben zum Tatablauf sind derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht möglich.     Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck hat zur Aufklärung dieses Verbrechens eine 16-köpfige Ermittlungsgruppe (EG Ellwang) gebildet, die mit Hochdruck die Ermittlungen weiter vorantreibt. Besonders bedeutsam für die Ermittler wären nun Zeugen, die ebenfalls die letzte von München kommende S-Bahn nutzten und möglicherweise relevante Wahrnehmungen im Umfeld des S-Bahnhofes in Bezug auf ein Fahrzeug oder eine verdächtige Person gemacht haben. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 08141/612-0 bei der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegen genommen.     Am Sonntagmorgen gegen 05:30 Uhr hatte ein Anwohner am nördlichen Ortsrand von Herrsching eine schwer verletzte Frau in seinem Garten aufgefunden. Gegenüber den alarmierten Rettungskräften und der Polizei äußerte die Verletzte, dass sie einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sei. Die Frau war in der Folge nicht mehr ansprechbar und wurde nach Erstversorgung am Auffindeort mit dem Rettungshubschrauber in eine Münchener Klinik eingeliefert. Aufgrund der lebensgefährlichen Verletzungen wurde sie dort notoperiert.     Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen übernommen und sicherte am Auffindeort in der Hechendorfer Straße in Herrsching, sowie in einem nahegelegenen Waldstück mögliche Spuren. In dem Waldstück konnten persönliche Gegenstände der verletzten Frau aufgefunden werden.     adc / jn  / dpa  
Rettungsassistenten im Einsatz

Herrsching: Schwerverletzte Frau Opfer sexueller Übergriffe

Nach Auffindung einer lebensgefährlich verletzten 25-Jährigen Frau hatten Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck nun die Möglichkeit, kurz mit dem Opfer zu sprechen. Aus den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck und der kurzen Äußerung der Frau ergibt sich, dass sie einem sexuell motivierten Angriff zum Opfer gefallen ist. Die 25-jährige Frau war mit der letzten S-Bahn von München nach Herrsching gefahren und ist dort gegen 03:15 Uhr angekommen. Nachdem die Frau mit dem Fahrrad von der S-Bahn-Station Herrsching weggefahren war, kam es zu dem Überfall des bislang unbekannten Täters. Ergänzende Angaben zum Tatablauf sind derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht möglich.     Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck hat zur Aufklärung dieses Verbrechens eine 16-köpfige Ermittlungsgruppe (EG Ellwang) gebildet, die mit Hochdruck die Ermittlungen weiter vorantreibt. Besonders bedeutsam für die Ermittler wären nun Zeugen, die ebenfalls die letzte von München kommende S-Bahn nutzten und möglicherweise relevante Wahrnehmungen im Umfeld des S-Bahnhofes in Bezug auf ein Fahrzeug oder eine verdächtige Person gemacht haben. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 08141/612-0 bei der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegen genommen.     Hintergrund:     Am Sonntagmorgen gegen 05:30 Uhr hatte ein Anwohner am nördlichen Ortsrand von Herrsching eine schwer verletzte Frau in seinem Garten aufgefunden. Gegenüber den alarmierten Rettungskräften und der Polizei äußerte die Verletzte, dass sie einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sei. Die Frau war in der Folge nicht mehr ansprechbar und wurde nach Erstversorgung am Auffindeort mit dem Rettungshubschrauber in eine Münchener Klinik eingeliefert. Aufgrund der lebensgefährlichen Verletzungen wurde sie dort notoperiert.     Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen übernommen und sicherte am Auffindeort in der Hechendorfer Straße in Herrsching, sowie in einem nahegelegenen Waldstück mögliche Spuren. In dem Waldstück konnten persönliche Gegenstände der verletzten Frau aufgefunden werden.     Zeugenaufruf     Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck bittet um sachdienliche Hinweise. Insbesondere Wahrnehmungen in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Bereich Rausch und Ellwang (Waldgebiet zwischen Herrsching und Schlagenhofen)  können für die Ermittler von Bedeutung sein. Wer dort oder auch im weiteren Umfeld verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten sich unter der Tel.-Nr. 08141/612-0 bei der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck zu melden.     jn / Polizei
Münchner S-Bahn auf den Gleisen, © Symbolfoto

München – Schwanthalerhöhe: Barrierefreier Umbau der Donnersbergerbrücke

Von wegen in die Röhre schauen! Seit Juli 2013 wird bereits kräftig gebaut. Nun wird langsam der Endspurt beim barrierefreien Umbau der S-Bahnhaltestelle Donnersberger Brücke eingeleitet.   Dafür braucht es aber nicht nur die Nachtarbeiten. Zum Pendelverkehr kommt jetzt auch noch der Schienenersatzverkehr dazu! Aber in die Röhre schauen, dass muss kein Kunde der Deutschen Bahn! Denn für einen Schienenersatzverkehr in der Osterzeit ist gesorgt.  

SEV und S-Bahn-Pendel  an zwei Osterferien-Wochenenden

  Betroffen sind die beiden Wochenenden zwischen dem 11.-14. April und dem 25.-28. April. Von der Hackerbrücke zum Ostbahnhof fährt die S-Bahn im Pendelverkehr. An den zwei Wochenenden vom 11. bis 14. April, und vom 25. bis 28. April  bedienen von Freitagabend 22.15 Uhr bis Montagfrüh 4.45 Uhr SEV-Busse alle Stationen von der Hackerbrücke bis Pasing. Die SEV-Busse verkehren am Samstag zwischen 9 und 21 Uhr im 5-Minuten-Takt, am Sonntag im 10-Minuten-Takt. In den Nacht- und Morgenstunden fahren die SEV-Busse alle 10 bzw. 15 Minuten. An der Hackerbrücke haben die Fahrgäste Anschluss an die Pendel-S-Bahn, die an diesen zwei Wochenenden im 15-Minuten-Takt zwischen Hackerbrücke und Ostbahnhof pendelt.  

Keine Einschränkungen an Osterfeiertagen

  An den Osterfeiertagen von Karfreitag, 18. April, bis Ostermontag, 21. April, fahren die S-Bahnen tagsüber ohne Einschränkungen im Regelfahrplan.Ab 22.15 Uhr bis 4.45 Uhr verkehren die S-Bahnen jeweils wie an den übrigen Nächten als Pendelzüge zwischen Ostbahnhof und Pasing.  

S-Bahn auf den Außenästen

  An den beiden SEV-Wochenenden enden die von Osten kommenden S-Bahnlinien S2, S3, S4 und S7 am Ostbahnhof. Richtung Pasing besteht Anschluss an die Pendel-S-Bahnen mit Umsteigemöglichkeit zum SEV an der Hackerbrücke. Von Westen kommend fahren die Züge der S1 ab Moosach, der S2 ab Obermenzing und der S6 ab Pasing ohne Halt an der Stammstrecke über die Fernbahngleise bis zum Hauptbahnhof. Die Fahrgäste erhalten dort Anschluss an die Pendel-S-Bahnen. Die Linien S3 Mammendorf und S4 Geltendorf beginnen und enden in Pasing. Die S8 Herrsching bzw. Flughafen hält im Bereich der Stammstrecke nur in Pasing und am Ostbahnhof und fährt ohne weitere Zwischenhalte die Umleitung über den Südring. Der Halt am Leuchtenbergring entfällt. Die S8 verbindet Ostbahnhof und Pasing ohne Umstieg.ag/Informationen DB
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adc / ag / db

Wohungsbrand in Herrsching: Rentnerin tot

Ein Nachbar beobachtete heute Vormittag, gegen 10.15 Uhr, wie dichter Rauch aus einem Fenster einer Wohnung im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses in der Bahnhofstrasse  in Herrsching quoll und alarmierte Polizei und Feuerwehr.  Die Feuerwehren aus Herrsching, Starnberg, Frieding und Oberalting mit insgesamt über 40 Kräften konnten den Brand im Wohnzimmer schnell löschen. Bei der anschließenden Begehung der Wohnung durch die Feuerwehr wurde die 82-jährige Mieterin tot im Wohnraum aufgefunden. Alle anderen Bewohner des Hauses konnten das Anwesen, in dem 12 Personen gemeldet sind,  selbständig verlassen. Der durch das Feuer und den Rauch entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 50.000 Euro.   Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen zur Feststellung der Brandursache aufgenommen. Nach den ersten Feststellungen brach der Brand aus bislang ungeklärter Ursache in der unmittelbaren Umgebung der Frau im Wohnzimmer aus. Ein technischer Defekt wird nicht ausgeschlossen. Ein Gutachter wird beauftragt und die Obduktion der Leiche angeregt.   rr/Polizeipräsidium Oberbayern Nord    

Gescheiterter Tankstellenräuber festgenommen

In Inning am Ammersee hat am Donnerstagmorgen ein vermummter Mann erfolglos versucht, vom Angestellten der Tankstelle Geld zu erpressen. Bewaffnet war der Täter mit einer 60 Zentimeter langen Eisenstange. Von dieser ließ sich der 42-jährige Angestellte aber nicht beeindrucken und rückte kein Geld heraus. Daraufhin flüchtete der verhinderte Räuber zunächst. Im Rahmen der Sofortfahndung konnte der Täter, ein 19-jähriger Rumäne ohne Wohnsitz in Deutschland, von einer Hundeführerin der Polizei Herrsching festgenommen werden. mh / Polizei