Tag Archiv: Hilfe

Münchner Hauptbahnhof

München: Immer mehr psychisch Kranke kommen zur Bahnhofsmission

Menschen, die unter psychischen Krankheiten leiden, suchen immer öfter Rat bei den Bahnhofsmissionen.

 

Der Anteil von Hilfesuchenden mit seelischen Problemen stieg 2013 auf rund 73 000 an – das waren 42 Prozent mehr als im Vorjahr, wie der Arbeitskreis der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern am Dienstag mitteilte.

 

Die 13 Einrichtungen im Freistaat sind deshalb besorgt. Es gebe zu wenig Personal und zu wenig Geld, um allen Hilfesuchenden gerecht zu werden, erklärte der Arbeitskreis. „Immer häufiger handelt es sich bei den Hilfesuchenden in unseren Bahnhofsmissionen um Menschen, die in anderen Einrichtungen keinen Platz mehr finden“, teilte eine Sprecherin mit. Insgesamt kamen im vergangenen Jahr eine viertel Million Menschen zu den Bahnhofsmissionen. Das waren fünf Prozent mehr als im Jahr davor.

 

RG / dpa

Altstadt: Zwei couragierte Bankmitarbeiter vereiteln zwei versuchte „Enkel-Trick“-Betrügereien

Im ersten Fall bekam eine 85-jährige Münchnerin am Mittwochnachmittag, den 14.05.2014, einen Anruf von einer Frau. Sie fragte die Anruferin, ob es sich um die Lebensgefährtin ihres Sohnes handeln würde. Dies bejahte sie. Zum Grund ihres Anrufes sagte sie, dass sie aktuell in einem Auktionshaus sei und für eine Ersteigerung dringend 30.000 Euro benötigen würde.

 

Da die 85-jährige Rentnerin lediglich 10.000 Euro Zuhause hatte, wollte sie weiteres Geld von ihrer Hausbank in der Altstadt abheben. Dort fiel einem aufmerksamen Bankangestellten das ungewöhnliche Abhebeverhalten auf und er kontaktierte in Absprache mit der Kundin die „richtige“ Lebensgefährtin ihres Sohnes. Sie versicherte, dass ein derartiges Telefonat mit ihr nie stattgefunden hat. Im Anschluss ging der Bankmitarbeiter mit der Rentnerin zur Anzeigenerstattung zur Polizei.

 

Der zweite Fall ereignete sich am Dienstag, den 20.05.2014. Auch hier rief eine unbekannte Frau bei einer 84-jährigen Münchnerin an und gab sich als Schwägerin aus. Für einen Hauskauf würde sie dringend 20.000 Euro benötigen und sie wollte das Geld auch persönlich, nachdem es die Rentnerin von ihrer Hausbank abgehoben hat, abholen. Daraufhin begab sich die 84-Jährige zu ihrer Hausbank im Münchner Westen. Dort hinterfragte ein couragierter Bankangestellter die ungewöhnliche Abhebung und alarmierte die Polizei.

 

Es werden immer wieder verdächtige Abhebungen bei der Polizei von Bankangestellten gemeldet. Diese beiden Fälle
stellen exemplarisch vorbildliches Verhalten dar und hier konnte jeweils konkret ein großer finanziellen Schaden abgewendet werden.

 

Aufgrund des vorbildlichen Verhaltens wurde den beiden Bankangestellten von Polizeivizepräsident Robert Kopp und der Vorsitzenden des Münchner Sicherheitsforums e.V., Frau Stadträtin a.D. Elisabeth Schosser, eine Belohnung von jeweils 200 Euro und ein kleines Geschenk übergeben.

 

Das Münchner Sicherheitsforum e.V. organisiert und unterstützt Kriminal- und Verkehrspräventionsprojekte und setzt sich dabei insbesondere auch für die älteren Münchner Bürgerinnen und Bürger sowie für die Jugendlichen in Stadt und Landkreis München ein. Im Rahmen der „Münchner Initiative gegen Trickdiebstahl“ – M.I.T. besteht bereits seit 2005 eine enge Kooperation zwischen dem Polizeipräsidium München, der Stadtund Kreissparkasse München und dem Münchner Sicherheitsform e.V. Die Initiative sorgt dafür, dass Seniorinnen und Senioren für das Thema Trickbetrug sensibilisiert werden. Zudem schulen die beteiligten Geldinstitute ihre Mitarbeiter – mit Erfolg, wie das aktuelle Beispiel zeigt.

 

Das Polizeipräsidium München teilt ergänzend folgende Präventionshinweise mit:

 

Seien Sie auf der Hut vor angeblichen Freunden, Bekannten oder entfernten Verwandten, die sich per Telefon bei Ihnen melden! Mit dem sogenannten „Enkel-Trick“ gelingt es schamlosen Betrügern leider immer wieder, insbesondere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Durch rührselige Geschichten bringen sie ihre Opfer dazu, nicht unerhebliche Bargeldbeträge abzuheben, um dem Anrufer aus einer vermeintlich ausweglosen Situation zu helfen: hohe Arztrechnungen, Mietrückstände oder Aktienverluste.

 

Bitte beachten Sie:
Bewahren Sie keine größeren Bargeldbestände zu Hause auf.
Werden Sie misstrauisch, wenn überraschend angebliche Freunde und Bekannte von Familienmitgliedern Sie um größere Geldbeträge bitte.
Halten Sie Rücksprache mit Ihrer Bank, wenn Sie durch angebliche Mitarbeiter aufgefordert werden, Ihr Geld abzuheben.
Schreiben Sei keine Geheimnummern auf.
Werden Sie misstrauisch, wenn Sie jemand auffordert, für ein angeblich lukratives Geschäft höhere Geldbeträge abzuheben.

 

Bewahren Sie Notfallnummern griffbereit auf.
Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit! Rufen Sie in diesen Fällen umgehend die Polizei unter 110!

 

RG / Polizei

München: Großteil der Hochwasserhilfe noch nicht ausgezahlt

Ein Jahr nach der Flut im Sommer 2013 ist ein Großteil der insgesamt 6,5 Milliarden Euro Hilfe noch nicht an die Betroffenen ausgezahlt worden. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in den betroffenen Ländern. In Bayern, wo 1,3 Milliarden bereitstehen, wurden erst 300 Millionen an die Geschädigten überwiesen. In Sachsen erhielten die vom Hochwasser Betroffenen bislang knapp ein Viertel der Hilfsgelder von insgesamt 235 Millionen Euro.

 

Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) zeigte sich mit dem Stand dennoch zufrieden: „Die Unterstützung des Freistaates für die Flutopfer zeigt Wirkung: Ein Jahr nach dem großen Hochwasser 2013 sind gut 300 Millionen Euro ausbezahlt. Dazu kommen steuerliche Unterstützungsmaßnahmen“, erklärte er. Bundespräsident Joachim Gauck besucht am Montag den damals besonders betroffenen bayerischen Landkreis Deggendorf.

 

Mehr Geld ist bereits in Thüringen und Sachsen-Anhalt geflossen. Thüringen stehen insgesamt 72,5 Millionen Euro zur Verfügung, davon sind bislang 42 Millionen abgerufen worden. In Sachsen-Anhalt wurde schon mehr als die Hälfte der Hochwasserhilfe ausgezahlt: 186 Millionen Euro von insgesamt 327,5 Millionen.

 

RG / dpa

Moosach: Explosionsgefahr in Schule

Der Schulkomplex in der Gerastraße wurde evakuiert. Mittwochmorgen bestand die Gefahr einer Explosion, am späten Vormittag konnte die Polizei Entwarnung geben.  Schüler und Anwohner waren bereits durch die Polizei und Feuerwehr in Sicherheit gebracht worden.

 

Im Schulzentrum in der Moosacher Gerastraße herrschte am frühen Mittwochmorgen absolutes Chaos.
Nach einem Alarm wurden die Schüler des Schulzentrums, welches aus Gymnasium, Real- und Grundschule besteht, von Polizei und Feuerwehr zu Sammelpunkten gebracht.
Circa 20 Streifenwagen der Polizei und 50 Feuerwehrwagen waren vor Ort um die 2000 Schüler zu evakuieren.

 

Anwohner erklärten, was sie von der Polizei erfahren hatten: es bestand akute Explosionsgefahr!
Die Moosacher wurden bereits von den Einsatzkräften gewarnt, die Straßen im Umkreis weiträumig abgesperrt. Zwischenzeitlich kreiste ein Helikopter über dem Einsatzgebiet.

 

Angaben zufolge hatte eine Chemielehrerin nach dem Unterricht am Dienstag die Abfälle in einen Spezialbehälter gekippt. Am Morgen war ihr dann der Gedanke gekommen, dass die Stoffe mit anderen Stoffen, die sich bereits im Behälter befunden hatten, reagiert haben könnten und sie alarmierte die Feuerwehr.

Auch eine Matheabschlussprüfung der Realschule drohte auszufallen, sie konnte jedoch in der benachbarten Schule in der Leipziger Straße geschrieben werden.

 

Offenbar besteht mittlerweile aber keine akute Explosionsgefahr mehr, die Schule ist wieder geöffnet.

 

Sobald es Neuigkeiten gibt, informieren wir wie gewohnt auf unserer Internetseit www.muenchen.tv

 

rg / dpa

 

 

Gewerkschaften wollen Nahverkehr in München teilweise lahmlegen

Der Tarifkonflikt im öffentlichen Nahverkehr in Bayern weitet sich aus. Nach dem Warnstreik in Augsburg am Freitag sollen in dieser Woche auch in München U-Bahn-, Tram- und Busfahrer ihre Arbeit niederlegen.

 

Ein Sprecher der Nahverkehrsgewerkschaft bestätigte am Samstag einen entsprechenden Bericht des «Münchner Merkurs». An mindestens zwei Tagen soll der Nahverkehr der Landeshauptstadt teilweise lahmgelegt werden. An welchen Tagen, werde die Gewerkschaft Verdi erst 24 Stunden vor Beginn des Ausstands bekanntgeben.

 

Verhandlungen Anfang Juni gescheitert

 

Nach drei Runden waren die Verhandlungen der Gewerkschaften mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband Anfang Juni abgebrochen worden. Die Arbeitgeber hatten unter anderem angeboten, die Löhne in diesem Jahr um 3 Prozent oder mindestens 90 Euro und im nächsten Jahr um 2,4 Prozent zu erhöhen. Verdi dagegen fordert für die 6500 Beschäftigten in Bayern eine Erhöhung der unteren Löhne um 120 Euro und eine weitere Steigerung um vier Prozent.

 

RG / dpa

Hochwasserkatastrophe in Serbien – Malteser starten Hilfsaktion

Angesichts des verheerenden Hochwassers im ehemaligen Jugoslawien hat die Malteser der Hilferuf einer Partnerhilfsorganisation in Serbien erreicht.

 

In dem Gebiet um Vranje in Südserbien sind durch das Hochwasser und Erdrutsche 27.000 Menschen obdachlos geworden, viele Häuser sind unbewohnbar oder komplett zerstört. Dieses Gebiet, das von den Maltesern seit Jahren unterstützt wird, gehört zu den ärmsten Gebieten in Serbien. Die Malteser haben sich entschlossen, kurzfristig einen Hilfstransport zu organisieren, um Hilfe beim Wiederaufbau zu leisten. Gebraucht werden haltbare Grundnahrungsmittel, Hygieneartikel sowie Gerätschaften zur Reinigung und Trocknung der Häuser, zum Beispiel Hochdruckreiniger, Waschsauger und Bautrockner.

 

Was wird benötigt?

 

Auch Familienpakete mit diesen Hilfsgütern werden gebraucht: 1 Duschgel, 1 Zahnbürste, 1 Zahnpasta, 1 kg Zucker, 2 kg Mehl, 1 kg Reis, 1 kg Nudeln, 1 Päckchen Salz, 1 Liter Speiseöl (keine Glasflasche), 100 g Tee, 2 Päckchen Kekse, 2 Tafeln Schokolade und 1 Plüschtier oder Spielzeug (Kinder dürfen gerne ein gebrauchtes, gut erhaltenes Kuscheltier mit ins Paket packen).

 

Hilfsgüter können bis Ende Juni zu folgenden Zeiten in den Malteser Dienststellen abgegeben werden: in Erding, Landshuter Straße 55, von Montag bis Donnerstag 6:00 bis 16:00 Uhr, freitags bis 14 Uhr, und am Flughafen, Nordallee 37, von Montag bis Donnerstag 9 bis 17 Uhr, freitags bis 16 Uhr. Die Malteser sammeln die Hilfsgüter bis Ende Juni, bringen sie dann selbst in die betroffene Region und übergeben sie den Flutopfern.

 

Auch Geldspenden für den Kauf von Lebensmitteln werden dringend benötigt.

 

Spendenkonto: 24 24 24 0
LIGA Bank eG
IBAN: DE06750903000002424240
BIC: GENODEF1M05

 

RG / Malteser

SpVgg Feldmoching hilft Hochwasseropfern aus Serbien

Die SpVgg Feldmoching trägt ein Jugendturnier am Samstag und Sonntag zu Gunsten der Hochwasseropfer im Balkan aus. Alle Münchner sind herzlich eingeladen!

 

Das Hochwasser auf dem Balkan hat mehr als 60 Menschen das Leben gekostet. Nach den katastrophalen Überschwemmungen der letzten Wochen warten tausende von Menschen auf Trinkwasser, Strom und Lebensmittel. Der Sachschaden in Serbien, Bosnien und Kroatien dürfte bei circa 3 Milliarden Euro liegen, besonders schwer hat es die Landwirtschaft getroffen.

 

Landminen aus dem Balkankrieg werden an die Oberfläche gespült , Tierkadaver treiben in den Flüssen Richtung Schwarzes Meer – die Seuchengefahr wächst. Experten warnen vor dem Ausbruch von Typhus und Hepatitis. Erdrutsche folgen auf das Hochwasser.

 

Ein Münchner Sportverein, die SpVgg Feldmoching, hat sich zum Helfen entschlossen.
„Das Hochwasser vom Balkan hat nicht nur die Häuser in Teilen des ehemaligen Jugoslawiens zerstört, sondern auch die Fußballvereine.“ Der Bezirksligist lädt zwei Jugendmannschaften (FK Kolubara aus Serbien) samt Eltern zu einem Pfingstturnier nach München ein.

 

Das Jugendturnier findet am 07.06.2014 und 08.06.2014 auf der Sportanlage der SpVgg Feldmoching statt. Kinder im Alter zwischen sieben und elf Jahren laufen für Ihre Teams auf. Das Teilnehmerfeld ist bunt gemischt, so treten neben der SpVgg Feldmoching und dem Team FK Kolubara zum Beispiel auch die Jugendauswahl vom TSV 1860 München, dem FC Wacker München und dem TSV Großhadern an. Insgesamt kommt das Turnier auf ein stolzes Teilnehmerfeld von 58 Mannschaften.

 

Beim Turnier wird es eine Spendenaktion, sowie eine Tombola geben, um den Verein aus Serbien zu unterstützen.
Neben Getränken und Verpflegung bietet die SpVgg Feldmoching auch den kleinsten Gästen Unterhaltung. Austoben auf einer Hüpfburg und einer Riesenrutsche ist angesagt, aber auch der Kickball wird den Kindern zur Verfügung stehen.

 

Gespielt wird am Samstag und Sonntag bei bestem Fußballwetter in der Zeit von 09:00 – 16:00 Uhr.

 

Den Startschuss gibt es bereits am Samstag um 9:00 Uhr. Ein Konsulatsmitarbeiter des serbischen General-Konsulats München wird die Besucher empfangen und diverse Geschenke, sowie humanitäre Hilfe an die Gäste aus Serbien überreichen.

 

Fußballbegeisterte sind herzlich eingeladen diesen Tag zu einem Fußballfest werden zu lassen.

 

Adresse:

SpVgg Feldmoching e.V.
Lerchenauer Straße 270
80995 München

 

RG

Laienhelfer retten Mann das Leben

In den frühen Morgenstunden ist es auf einem Tennisplatz in Lochhausen zu einem dramatischen Notfall gekommen. Beim Tennisspielen ist ein 61-jähriger Mann leblos am Netz zusammengebrochen. Drei zufällig anwesende Frauen
begannen unverzüglich mit dem Wiederbeleben des Mannes.

 

Zeitgleich wurde der Notruf abgesetzt. Die drei Frauen reanimierten den Mann bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Die Besatzung eines Rettungswagens intensivierte die Maßnahmen mit einem Defibrillator. Aufgrund von Herzkammerflimmer gab der „Defi“ sofort einen Elektroschock ab.

 

Kurz darauf kam der Mann wieder zu Bewusstsein. Im weiteren Verlauf traf auch ein Hilfeleistungslöschfahrzeug und
der Rettungshubschrauber „Christoph I“ ein. In gemeinsamer Arbeit konnte der Mann stabilisiert werden. Unter der Begleitung des Notarztes wurde der Mann mit dem Rettungswagen auf eine Intensivstation transportiert. Sein Zustand kann zum jetzigen Zeitpunkt als stabil bezeichnet werden.

 

Nur durch das engagierte Eingreifen der drei Frauen konnte dem Mann so schnell geholfen werden. Dieser Fall zeigt einmal mehr, wie wichtig das sofortige Helfen ist. Durch die sofortige Reanimation durch Ersthelfer erhöhen sich die Überlebenschancen von Menschen mit Herzkreislaufstillstand enorm.

 

Fast jeder kann einen Menschen wiederbeleben! Wer sich unsicher fühlt, der kann seine Kenntnisse in einem
„Erste Hilfe Kurs“ auffrischen.

 

RG / Feuerwehr

Wohngebäudeprogramm für Opfer der Hochwasserkatastrophe

Hochwasserkatastrophe vom Frühsommer 2013 jährt sich zum ersten Mal – Innenminister Joachim Herrmann: „80 Millionen Euro aus Hochwasserprogramm für Wohngebäude und Hausrat bewilligt“

 

Vor einem Jahr ereignete sich im Freistaat Bayern das schlimmste Hochwasser der Nachkriegszeit. „Der Wiederaufbau der bei der Hochwasserkatastrophe 2013 zerstörten oder beschädigten Häuser und Wohnungen kommt voran. Bis zum Ende des ersten Quartals dieses Jahres wurden bereits rund 80 Millionen Euro aus dem Förderprogramm für Wohngebäude und Hausrat bewilligt. Damit konnten Maßnahmen an mehr als 2.000 Gebäuden gefördert werden“, teilte Innenminister Joachim Herrmann mit. Der Minister dankte den Mitarbeitern der Bewilligungsstellen an den Landratsämtern und kreisfreien Städten für ihr großes Engagement bei der Abwicklung des Programms. Förderanträge können noch bis zum 30. Juni 2015 bei den Kreisverwaltungsbehörden gestellt werden.

 

Bund und Länder haben zur Behebung der Schäden den Aufbauhilfefonds ins Leben gerufen. Auf dieser Grundlage hat der Freistaat Bayern ein großzügiges Förderprogramm aufgelegt. Die Aufbauhilfen zur Schadensbeseitigung an den Wohngebäuden umfassen in der Regel 80 Prozent der förderfähigen Instandsetzungskosten. In Härtefällen kann die Förderung sogar erhöht werden.

 

Von dem Hochwasser waren vor allem Städte und Gemeinden an Donau, Inn und Mangfall waren betroffen. In Passau wurden sogar die höchsten Pegelstände seit mehr als 500 Jahren gemessen. „Das Hochwasser hat katastrophale Schäden hinterlassen, aber auch eine große Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Ich möchte noch einmal den vielen Helfern danken, die sich in den Hochwassergebieten ehrenamtlich engagiert oder für die Betroffenen gespendet haben“, so Herrmann weiter.

 

Weiterführende Informationen zum Programm stehen im Internet zur Verfügung.

 

RG / STMI Bayern

München: Bayerische Helfer gegen bosnisches Hochwasser

Der Arbeiter-Samariter-Bund wird weitere Helfer in eine vom Hochwasser geplagte Region in Bosnien und Herzegowina schicken.

Ilka Oberländer aus München, Sebastian Wetzel aus Schweinfurt und Lars Fehrentz aus Würzburg werden am Donnerstag zu einem Hilfseinsatz nach Bosnien und Herzegowina aufbrechen. Die drei bayerischen Helfer werden das siebenköpfige Nothilfeteam FAST bei der Wasseraufbereitung unterstützen. Das Team wird in der nordbosnischen Stadt Šamac eine Trinkwasseraufbereitungsanlage (TWA) betreiben. Nach den schwersten Überschwemmungen in der Region seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, ist in weiten Teilen des Landes die Wasserversorgung zusammengebrochen. Das ASB-Team kann täglich bis zu 7.000 Menschen mit Trinkwasser versorgen.
Die freiwilligen Helfer waren schon mehrfach bei FAST-Einsätzen des ASB im Ausland dabei. Ende 2013 versorgten sie die Opfer des Taifuns Haiyan auf den Philippinen. 2012 leisteten sie humanitäre Hilfe für syrische Flüchtlinge im Nordirak.

 

 

Bewohner benötigen Spenden

Wie wir bereits in einem Fernsehbeitrag berichtet haben, haben der Abfallwirtschaftsbetrieb München und der LKW-Hersteller MAN eine gemeinsame Spendenaktion gestartet, um den Betroffenen zu helfen. Noch bis Freitag können Kleider- und Lebensmittelspenden in der Sachsenstraße 29 abgegeben werden. Am kommenden Sonntag werden die gespendeten Waren dann mit zwei Lastwagen in die betroffenen Regionen transportiert.

Weitere Spendenkonten:
Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V.
Stichwort: Balkanhilfe
Spendenkonto: 1888, Bank für Sozialwirtschaft Köln, BLZ: 370 205 00

Spenden-Hotline: (0800) 111 47 11 oder online www.asb.de

 

Aktion Deutschland Hilft
Stichwort: Balkanhilfe
Spendenkonto 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00

Spendenhotline: (0900) 55 102030 oder online: www.aktion-deutschland-hilft.de

mh / ASB

Polizei in München sucht fieberhaft nach einem Vergewaltiger

Wie wir bereits berichtet haben, wurde am frühen Morgen des 3. November eine 52-jährige Frau in München-Pullach brutal überfallen und vergewaltigt. Sie war gerade auf dem Heimweg von der S-Bahn-Station, als sie von einem unbekannten Mann gepackt und in ein nahes Waldstück gezerrt wurde. Dort verging er sich zweimal an ihr und flüchtete anschließend gegen 7:00 Uhr von Pullach aus mit der S7 in Richtung Münchner Innenstadt.

 

Nun sucht die Polizei dringend nach Zeugen, die den Mann gesehen haben. Dank der Überwachungskameras im S-Bahn-Zug konnten Fotos von dem mutmaßlichen Vergewaltiger gemacht werden. Der Gesuchte ist  etwa 27 bis 30 Jahre alt, ungefähr 1,75 Mter groß und schlank. Er wird mit einem arabischen Aussehen beschrieben, mit kurzen, welligen, schwarze Haaren. Bekleidet war er mit einem grünen Parka mit Kapuze. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

Nachtrag: Der Täter wurde zwischenzeitlich verhaftet.
 

mt / Polizei

Münchner Malteser helfen den Taifun-Opfern auf den Philippinen – hier können Sie spenden!

Hilfe für die Opfer des Taifuns „Haiyan“ kommt auch aus München: Die Malteser der Erzdiözese München und Freising setzen sich für die Hilfsbedürftigen auf den Philippinen ein. „Die Malteser auf den Philippinen sind gut organisiert. Erste 500 Familien auf der Insel Samar wurden mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln bereits versorgt“, berichtet Stephanie Freifrau von Freyberg, Diözesanleiterin der Malteser in der Erzdiözese München und Freising.

 

Über das internationale Hilfswerk Malteser International, dass seinen Sitz in Köln hat, werde die Unterstützung aus Deutschland sichergestellt. „Eine deutsche Mitarbeiterin ist nach Manila geflogen, um die Nothilfe-Maßnahmen mit zu koordinieren. Jetzt brauchen wir dringend Spenden, um die medizinische Versorgung der Verletzten und Kranken sicherzustellen.“ Die Krankenhäuser der Provinz Leyte seien fast alle geschlossen. Die Malteser vor Ort planen mit mobilen Kliniken die Behandlung der Patienten zu verbessern.

 

Die Malteser rufen zu Spenden für die Überlebenden des Taifuns auf:

Malteser Hilfsdienst e. V.
Konto 120 120 001 2
Bankleitzahl 370 601 20, Pax-Bank
Stichwort: „Taifun“
Oder online: www.malteser-spenden.de

Fahrerflucht: Achtjähriger wird in München angefahren und liegengelassen

In einem Fall von Fahrerflucht sucht die Münchner Polizei dringend nach Zeugen. Am Dienstagnachmittag gegen 15 Uhr wollte ein 8-jähriger Schüler mit seinem Tretroller die Theodor-Storm-Straße in nördlicher Richtung überqueren. Dabei benutzte er die vorhandene Fußgängerfurt, um die Straße bei Grünlicht zu überqueren. Ein herankommender Autofahrer übersah offenbar die rote Ampel und erfasste den Schüler an der Hüfte. Der Junge stürzte zu Boden. Anstatt zu helfen setzte der Fahrzeuglenker sein Auto nach dem Anstoß ein Stück zurück und fuhr dann, ohne sich um den verletzten Schüler zu kümmern, weiter.

 

Die Polizei sucht nach dem flüchtigen Fahrer

Bei dem Pkw handelte es sich um einen silbernen Opel Astra mit Münchner Kennzeichen. Den Fahrzeugführer beschreibt der Schüler als einen ca. 20 Jahre alten Mann mit dunklen Haaren.

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

Jugendämter in Bayern nehmen vermehrt Kinder aus Problemfamilien

3.046. Das ist die Anzahl der Kinder, die im vergangenen Jahr vom Jugendamt aus ihren Familien genommen wurden – zu ihrem eigenen Schutz. Denn immer wieder kommt es in Deutschland zu Todesfällen von vernachlässigten, misshandelten Kindern. Diesen Schuh wollen sich die bayerischen Jugendämter nicht anziehen und nehmen immer häufiger gefährtete Kinder in ihre Obhut.

 

Oft sind die Eltern mit den Kindern überfordert

 

3.046 Kinder – das ist der höchste Wert seit zehn Jahren. Im Vergleich zu 2002 (1.692 Kinder) stieg die Zahl um 80 Prozent, wie das Statistische Landesamt in München der dpa mitteilte. Hauptgrund, warum Kinder in Obhut genommen werden, ist eine Überforderung der Eltern. Manchmal kommen mehrere Probleme zusammen, etwa auch eine Vernachlässigung und Misshandlung des Kindes oder Beziehungsprobleme.

 

Lehrer, Nachbarn und Trainer suchen oft Kontakt zum Jugendamt

Der neue Rekordwert von 2012 bedeute nicht automatisch, dass mehr Kinder gefährdet seien, sondern eher, dass die Gesellschaft sensibilisierter sei für dieses Thema, erklärt Harald Britze vom Jugendamt München. «Es herrscht eine größere Aufmerksamkeit.» Lehrer, Nachbarn oder Trainer suchten bei Verdachtsfällen eher den Kontakt zum Jugendamt. Hilfreich sei auch das am 1. Januar 2012 in Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz. Es ermöglicht Kooperationen zwischen Behörden, Schulen, Kindertagesstätten, Arztpraxen und Hebammen.

 

Individueller Schutz der Kinder

Welche Schutzmaßnahme das Amt ergreift, hängt laut Britze vom Einzelfall ab. Manche Kinder werden vorübergehend bei Angehörigen untergebracht, andere kommen in eine Pflegefamilie oder eine Kinder- und Jugendeinrichtung. Sind die Eltern motiviert und daran interessiert, die Situation zu verbessern, kann ein Kind auch schnell in die Familie zurückkehren. Und nicht hinter jeder Anzeige steckt auch tatsächlich eine Kindesmisshandlung, weiß Britze aus Erfahrung. «Manchmal wird so ein Streit unter Nachbarn ausgetragen. Das fliegt aber in der Regel schnell auf.»

 

dpa / lby

Mahnmal für Zivilcourage in Gedenken an Dominik Brunner enthüllt

Am Donnerstag wurde in München ein Mahnmal für Zivilcourage enthüllt, das an Dominik Brunner und seinen Einsatz erinnern soll. Der 50-Jährige hatte vor vier Jahren in eine Prügelei eingegriffen und war dabei selbst ums Leben gekommen.

 

Genau vier Jahre danach wurde nun von der Dominik-Brunner-Stiftung an der Stelle am S-Bahnhof Solln ein Mahmal mit Gedenktafel enthüllt. Zu diesem Anlass waren hochrangige Gäste aus Politik und Gesellschaft erschienen, darunter auch Kultusminister Ludwig Spaenle und Uli Hoeneß, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung.

 

„Wir wollen verhindern, dass solche Dinge öfter vorkommen“, sagte Hoeneß in seiner Rede. „Ob wir sie ganz verhindern können, wage ich zu bezweifeln – aber mit diesem Mahnmal, mit diesem Denkmal, gibt es eine weitere Möglichkeit, darauf einzuwirken, dass diese Dinge nie aus dem Gedächtnis der Bürger verschwinden.“

 

mt

 

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Innenminister Joachim Hermann ehrt 31 Bürgerinnen und Bürger für Zivilcourage

Am Mittwoch wurden in München 31 Bürgerinnen und Bürger aus Bayern für ihre besondere Zivilcourage geehrt. Innenminister Joachim Hermann persönlich überreichte den geladenen Gästen eine Medaille als Auszeichnung für ihre Leistung.

 

„Es geht darum, herausragende Beispiele couragierten Verhaltens von Bürgern zur Sicherheit anderer Bürger auszuzeichnen“, sagte Hermann. „Sie sind menschliche Vorbilder geworden, weil sie in einer Situation, in der andere in Not waren, nicht weggeschaut haben, sondern zu Hilfe geeilt sind.“

 

Unter den Geehrten befand sich auch die erst 16-Jährige Paulina Hoppe-Jäger. Im Juli vergangenes Jahr hatte sie sich bei einer Prügelei am Isarstrand schützend vor ein Opfer gestellt und dabei selbst Tritte einstecken müssen. Über die Auszeichnung freute sie sich sehr, gab sich jedoch auch bescheiden: „Ich hätte nicht gedacht, dass es solche Wellen schlägt!“

 

mt

 

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Zwangsheirat in München und Bayern

Der Fall eines achtjährigen Mädchens aus Jemen, das in seiner Hochzeitsnacht gestorben ist, schockiert die ganze Welt. Medienberichten zufolge war die Kleine war von ihrem Stiefvater an den künftigen Ehemann gegen Geld übergeben worden. Als die Ehe in der Hochzeitsnacht vollzogen wurde, starb  die minderjährige Braut an schweren inneren Verletzungen.

 

Auch in München und Bayern gibt es Zwangsheirat. Zwar sind Ehen mit Minderjährigen gesetzlich verboten, doch es gibt Hintertürchen. „Es gibt die Möglichkeit der religiösen Eheschließung“, weiß Juliane Krause, Geschäftsführerin von STOP dem Frauenhandel. „Die ist für die Brautleute ebenfalls sozial bindend“.

 

Zwangsheirat im Ausland 

 

Nicht selten werden die jungen Frauen ins Ausland gebracht, um dort verheiratet zu werden. So erging es auch Rina aus dem Libanon: Seit vielen Jahren lebte die Familie in Deutschland, aber Rina war schon als junges Mädchen einem Freund des Vaters im Libanon versprochen worden. Im Alter von 17 Jahren musste sie in das Heimatland reisen und den 36-Jährigen Verlobten heiraten. Sie lebte im Haus ihrer fremden Schwiegereltern, wurde vom eigenen Ehemann misshandelt und vergewaltigt. Erst als sie ihre Familie in Deutschland besuchte, konnte sie Kontakt zur Münchner Beratungsstelle Jadwiga aufnehmen und fliehen.

 

Die Geschichte von Rina und vielen anderen Betroffenen veröffentlicht die Beratungsstelle auf ihrer Internetseite – um zu zeigen, dass Zwangsehen auch bei uns kein Einzelfall sind. Jadwiga hilft den Frauen, sich von ihren Familien zu lösen und neue Identitäten anzunehmen – aber auch, die Situationen innerhalb der Familien zu verbessern. Denn: Nicht alle Mädchen wollen sich von ihren Familien abwenden, erklärt Geschäftsführerin Juliane von Krause. „Die Mädchen sind oft sehr eng mit der Familie verbunden, zum Beispiel mit der Mutter oder der Schwester. Der Bruch mit der Familie ist da ein sehr schwieriger Schritt, den nicht alle gehen wollen.“

 

Schutz und Beratung für Betroffene

 

Wenn es aber doch soweit kommt, werden die jungen Frauen in Behördengängen und Formalitäten unterstützt. „Denn die meisten von ihnen sind nicht sehr selbstständig, mussten noch nie allein zurechtkommen“, weiß Krause. In besonders heiklen Fällen bietet das Wohnprojekt Scheherazade schnelle und anonyme Zuflucht – in ganz Bayern wird hier zwangsverheirateten Frauen zwischen 18 und 21 Jahren Schutz geboten.

 

Um die 60 Frauen hat Jadwiga im vergangenen Jahr zum Thema Zwangsheirat beraten. „Dabei sind diejenigen, die sich bei uns melden, nur ein ganz kleiner Teil“, sagt Juliane von Krause. Die Dunkelziffer ist vermutlich um Einiges höher. Denn an viele Opfer von Zwangsheirat kommen die Beraterinnen gar nicht heran. „Es gibt zum Beispiel Fälle, in denen junge Mädchen aus dem Heimatland des Bräutigams importiert werden. Die sprechen dann überhaupt kein Deutsch und können nur schwer Kontakt aufnehmen“, beklagt Krause. Eine andere Schwierigkeit: Wenn Frauen ins Ausland gebracht werden, um dort zu heiraten – so wie bei Rina. Erst als sie auf Besuch in Deutschland war, konnte sie die Chance zur Flucht ergreifen.

 

mt

Aufmerksamkeit zahlt sich aus: Münchner Polizei belobigte eine Zeugin

Am 17. August wird eine 43-jährige Münchnerin in ihrem Schlafzimmer plötzlich wach – sie hat in unmittelbarer Umgebung Schlaggeräusche gehört. Sie riskiert einen Blick durch das Fenster und beobachtet, wie ein Mann versucht, eine Scheibe zum Aufenthaltsraum eines benachbarten Verbrauchermarktes einzuschlagen.

 

Geistesgegenwärtig verständigt sie sofort die Polizei. Durch die eintreffenden Beamten kann der Täter dann in unmittelbarer Tatortnähe festgenommen werden.

 

Ein lobenswertes Verhalten, findet die Münchner Polizei – und überreicht der der 43-jährigen Münchnerin 100 Euro als kleine Anerkennung für ihre engagierte Mithilfe. Denn durch ihre gute Reaktion hat die Frau erheblich zur Festnahme des Täters beigetragen.

mt / Polizei

Polizeihund Lilly rettet vermisste Frau

Am Dienstagmittag meldete eine Klinik in Harlaching eine depressive Patientin als vermisst. Ein Betreuer hatte die 41-Jährige noch in Richtung Perlacher Forst verschwinden sehen und alarmierte die Polizei. Denn: Die 41-Jährige galt als selbstmordgefährdet.

 

Die Polizei fahndete sofort nach der vermissten Frau. Unter den Einsatzkräften waren auch die beiden Personensuchhunde „Buddy“ (Hannoverischer Schweißhund) und „Lilly“ (Beagle). Buddy konnte eine Spur der Frau durch den Wald aufnehmen, Lilly konnte die Spur dann weiterverfolgen bis zu einer Bahnlinie. Dort kauerte die Gesuchte unter einem Baum.

Die Patientin konnte unversehrt wieder in die Klinik zurückgebracht und in ärztliche Behandlung gegeben werden.

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