Tag Archiv: Hilfe

Bayern berechnet Hochwasserschäden auf bislang 1,3 Milliarden Euro

Die vom Juni-Hochwasser betroffenen Bundesländer haben bislang Schäden von knapp 6,7 Milliarden Euro angemeldet. Dies berichtet die „Passauer Neue Presse“ am Mittwoch unter Berufung auf den Bericht zur Flutkatastrophe, den das Bundesinnenministerium heute dem Kabinett in Berlin vorlegen wird. So habe Bayern eine Schadenssumme von 1,3 Milliarden Euro genannt. Der Fluthilfefonds von Bund und Ländern umfasst bis zu 8 Milliarden Euro.

Neunjährige stürzt in Kirchtrudering aus dem Fenster

Schock in Kirchtrudering: Am Donnerstagabend saß ein Vater im Ergeschoss seines Hauses im Wohnzimmer, als er plötzlich einen Schatten am Fenster vorbeihuschen sah. Kurz darauf hörte er einen Aufprall. Er lief sofort auf die Terrasse und fand dort seine Tochter liegen – die Kleine war aus ihrem Zimmer im ersten Stock nach unten gestürzt. Sie war zwar stark benommen, jedoch ansprechbar.

 

Der verständigte Rettungsdienst versorgte das Mädchen vor Ort und brachte sie anschließend in ein Krankenhaus zur stationären Behandlung.  Das Kind gab an, dass es das geöffnete Fenster habe schließen wollen und dazu auf einem vor dem Fenster stehenden Hocker gestiegen sei. Dabei habe sie das Gleichgewicht verloren und war aus dem Fenster gefallen.
Das Mädchen erlitt Prellungen am Körper und am Kopf sowie einen Wirbelbruch. Nach derzeitigen Erkenntnissen sind keine bleibenden Schäden zu erwarten.
mt / Polizei

Zwei Lastwagen prallen mit voller Wucht aufeinander – ein Fahrer stirbt

Am Donnerstagnachmittag kam es an an der Kreuzung Freisinger Landstraße und der Abfahrt zur Anschlussstelle Garching Nord der A 9 zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein LKW und ein Betonmischer prallten dabei aufeinander.

 

Der 48-jähriger LKW-Fahrer fuhr mit seinem Fahrzeug die Freisinger Landstraße in Garching nach München und wollte eine Kreuzung geradeaus überqueren – er sah jedoch nicht, dass die Ampel rot war. Zur gleichen Zeit fuhr der 23-jährige Fahrer des Betonmischers von der Autobahn kommend in die Kreuzung und wollte links abbiegen – es kam zum Zusammenstoß.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Führerhaus des LKW stark deformiert, der 48-jährige Fahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der Fahrer des Betonmischers wurde bei dem Unfall nur leicht verletzt und zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

 

An beiden Lkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der Gesamtschaden dürfte sich auf ca. 55.000 Euro belaufen. Während der Unfallaufnahme musste die Kreuzung für ca. fünfeinhalb Stunden besperrt werden. Die Sperrungen wurden gegen 20.00 Uhr aufgehoben.

 

mt / Polizei München

56-Jährige aus Garching vermisst – wer hat diese Frau gesehen?

Am vergangenen Freitag meldete ein 21-Jähriger seine Mutter, die 56-jährige Carmen D. aus Garching, als vermisst.
Die Frau hatte am Donnerstagmittag die gemeinsame Wohnung verlassen und war seitdem nicht zurückgekehrt.

 

Warum sie überhaupt die Wohnung verlassen hat, konnte noch nicht eindeutig ermittelt werden. Es kann sein, dass sich die 56-Jährige in Gefahr befindet.

 

Zeugenaufruf
Sie ist etwa 1,57 Meter groß, hat eine zierliche Figur, braunrote Haaren und könnte mit einem Fahrrad unterwegs sein. Wer kann Angaben zum Aufenthalt  oder zum Umfeld der 56Jährigen geben? Hinweise erbittet die Polizei München im Kommissariat 14 unter der Telefonnummer  089/2910-0 oder in jeder anderen Polizeidienststelle abzugeben.

 

mt / Polizei München

Leichtsinniger Badeunfall: 18-Jähriger springt kopfüber in den Nymphenburger Schlosskanal

Am Samstagmorgen sprang ein 18-jähriger Schüler aus München von einer Brücke aus in den Schlosskanal in Nymphenburg und verletzte sich dabei schwer.

 

Das Wasser ist an dieser Stelle nur rund einen halben Meter tief – der junge Mann aber sprang mit dem Kopf voraus. Er schlug sofort auf dem Grund des Kanals auf. Beim Aufprall verletzte er sich schwer an der Wirbelsäule und konnte sich nicht mehr bewegen. Passanten zogen ihn aus dem Wasser und alarmierten die Rettungskräfte. Als er nach den Gründen für seinen Sprung gefragt wurde, gab der 18-Jährige an, dass er sich nur ein wenig hatte abkühlen wollen.

(mt)

Unbemerkter Unfall: Kleiner Junge trieb reglos im Freibad-Becken

Schock im Freibad: Am Samstagmittag trieb im Nichtschwimmerbecken des Schyrenbads in Untergiesing ein lebloser Kinderkörper. Der Bademeister entdeckte den fünfjährigen Jungen, zog ihn aus dem Wasser und begann mit der Wiederbelebung. Nachdem er das Bewusstsein wiedererlangt hatte, wurde er den Rettungsdienstkräften und dem Kindernotarzt übergeben.

 

Aus diesem Anlass weist die Münchner Polizei darauf hin, dass Eltern und andere Aufsichtspersonen Kleinkinder im Wasser
ständig beaufsichtigen sollen – denn Ertrinken ist eine der häufigsten Todesursachen bei Kindern. „Achten Sie darauf, dass Kinder
möglichst früh schwimmen lernen“, rät die Polizei. Solange die Kleinen nicht sicher schwimmen können, sollen sie im Wasser immer Schwimmflügel oder ähnliche Hilfsmittel tragen.

 

mt / Polizei München

Beherztes Eingreifen: 30-jähriger Münchner rettet jungen Mann vor einfahrender U-Bahn

Warum genau ein 20-jähriger Iraker am Samstagabend ins Gleisbett der U-Bahnlinie 6 am Sendlinger Tor gefallen ist, ist noch unklar. Aber eines ist sicher: Ohne das beherzte Eingreifen eines 30-jährigens Münchners wäre der junge Mann jetzt vermutlich tot.

 

Der Münchner hatte zugesehen, wie der 20-Jährige beim Beobachten der Anzeigetafel in Richtung Bahnsteigkante lief und auf die Gleise fiel. Gleichzeitig sah er, wie eine U-Bahn einfuhr – und handelte. Er sprang dem jungen Iraker hinterher und zog in in den Fluchtraum neben dem Gleisbett. Der Führer der einfahrenden U-Bahn hatte die Gefahr zwar erkannt, konnte jedoch trotz Notbremsung nicht mehr rechtzeitig halten. Nur weil sich die beiden Männer im Schutzraum befanden, blieben sie unverletzt. Der 20-Jährige hatte sich lediglich durch den Sturz leichte Prellungen zugezogen.

 

(mt)

Lkw-Fahrer übersieht Familienauto – Eltern und Kinder werden schwer verletzt

Ein tragischer Unfall ereignete sich am Mittwoch gegen Mittag im Münchner Stadtteil Aubing. Ein 22-Jähriger LKW-Fahrer übersah dabei beim Abbiegen einen entgegenkommenden Opel Zafira eines Afghanen mit seiner Familie.

Der 52-jährige Familienvater konnten die Kollision nicht mehr vermeiden und prallte frontal gegen den Lastwagen. Er selbst, seine Ehefrau und seine vier Kinder wurden schwer verletzt und kamen in verschiedene Krankenhäuser zur stationären Behandlung.

Den ausführlichen Bericht sehen Sie um 18.00 Uhr in „münchen heute.“
Do >> 18:00 | 19:00 | 21:00

Nach dem Juni-Hochwasser: Staatsregierung ist zufrieden mit den Hilfsprogrammen

Zwei Monate nach dem Hochwasser in Bayern hat die Staatsregierung heute in München eine positive Zwischenbilanz gezogen, was die finanzielle Bewältigung der Schäden angeht. „Die beschlossenen Sofort- und Aufbauhilfen tragen wirksam zum Wiederaufbau bei. Die vom Staat zur Verfügung gestellten Hilfen kommen an“, sagten Ministerpräsident Horst Seehofer und Wirtschaftsminister Martin Zeil. Sie hatten heute in einer Kabinettssitzung das Thema Hochwasser aufgegriffen und dazu auch Verantwortliche aus den betroffenen Gebieten eingeladen.

 

„Viele Menschen haben ihr Hab und Gut verloren und standen auf einmal mit leeren Händen da. Einigen hat die Flut buchstäblich die Existenzgrundlage weggerissen“, so Seehofer und Zeil. Mit den Soforthilfen habe die Staatsregierung in der ersten materiellen Not schnell und unbürokratisch zu Seite stehen können.

 

mt / dpa

Bundespolizei greift verwirrte Person auf

In der Nacht zum Sonntag fanden Bundespolizisten im nördlichen Ladehof des Münchner Hauptbahnhofs einen 44-Jährigen aus Peiting. Er lag am Boden und wirkte auf die Beamten paranoid: Die Polizisten sprach ihn an, doch er war nicht in der Lage, zu reagieren. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten mehrere starke Psychopharmaka. Aufgrund der hilflosen Lage wurde der Mann mit zur Dienststelle genommen, dort vom Bereitschaftsarzt untersucht und schließlich aufgrund seines Zustands in ein Krankenhaus eingewisen.

 

 

Gefährlicher Leichtsinn: 34-Jähriger musste aus der Isar gerettet werden

Ohne Zivilcourage eines Passanten wäre ein 34-jähriger Mann am Samstag in der Isar ertrunken. Er hatte sich im Bereich der kleinen Isar auf einem Wehr aufgehalten, das sich in einem Seitenarm der Isar unterhalb der Maximiliansbrücke befindet. Es grenzt direkt an die dortige Fischtreppe – in diesem Bereich herrscht absolutes Badeverbot.

 

Aus unbekannter Ursache stürzte der 34-Jährige und geriet in die darunter befindliche Wasserwalze. Die Strömung war so stark, dass er sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien konnte. Ein 30 Jahre alter Mann, der sich zum Sonnen auf Höhe der Fischtreppe befand, beobachtete den Vorfall und erkannte sofort den Ernst der Lage. Er brachte sich selbst in Lebensgefahr, indem er in die Isar stieg und den mittlerweile bewusstlosen 34-Jährigen ans Ufer zog. Dort halfen weitere Passanten, den Mann aus der Isar zu bergen und begannen mit lebensrettenden Wiederbelebungsmaßnahmen.

 

Bis zum Eintreffen der Feuerwehr und des Notarztes hatte der Mann das Bewusstsein wieder erlangt. Zu weiteren Untersuchung kam er in eine Münchner Klinik. Besonders in diesem Jahr kommt es aufgrund der heißen Temperaturen vermehrt zu Badeunfällen mit Todesfolge – die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft DLRG mahnt deshalb zur Vorsicht. Allein am letzten Juliwochenende sind neun Personen in bayerischen Gewässern ertrunken.

ADAC im Dauereinsatz: Wegen der Hitze machen Autobatterien schlapp

Die lang anhaltende Hitze der vergangenen Tage und Wochen macht nicht nur den Menschen zu schaffen, sondern auch den Autos: Der ADAC meldet rekordverdächtige Einsatzzahlen. Allein am vergangenen Samstag mussten die Pannenhelfer 13.701 Mal ausrücken. Der Grund: In den meisten Fällen hatdie Autobatterie schlappgemacht. «Die Batterie ist immer bei extremen Temperaturen die Schwachstelle», sagte ADAC-Sprecher Christian Buric nach der Analyse der Zahlen am Dienstag.

 

Darüber hinaus versagte oft die Elektronik, aber auch die Reifen können ein Problem mit der Hitze haben: Wenn sie im Winter falsch gelagert wurden oder zu alt sind, werden sie schnell porös und können zur Gefahr werden. Daher sollte man zumindest darauf achten, das Auto im Schatten zu parken.

 

mt / dpa

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